Dienstag, 6. Oktober 2015
Gefühlt wiege ich eine Tonne. Alles an mir ist schwer. Und ich bin müde. Dabei weiß ich gar nicht, wieso ich eigentlich so mitgenommen bin.

Über allem schwebt für mich die große Frage: wohin ist das, was da am Anfang so intensiv war? Ist das weg, einfach so? War es nie wirklich da? Oder hab ichs vergraben, zugeschüttet? Und wie konnte er uns jetzt einfach so ... abschneiden? Wieso habe ich nie gesagt: "Ok, weißt du was, scheiß drauf, ich kann auch an unserem Standort dort arbeiten, und ich kann auch von dort aus mein neues Privatprojekt bearbeiten. Lass es uns versuchen, ich pack die Katze ein und wir testen 4 Wochen Zusammenleben." Weil ichs einfach nicht wollte? Nicht konnte? Weils etwas Neues wäre, so absolut fern meiner bisherigen Verhaltensmuster?

Es macht mich geradezu fassungslos dass diesmal einer geht, weil es ihm zu wenig Nähe ist. Sonst bin ich die, die geht, weil ich mit der geforderten Nähe nicht dienen kann, weil ich mich erdrückt und überfordert fühle. Weil ich flüchten will. (Oder ich quälte mich selbst jahrelang an Vollpfosten ab, die überhaupt nicht nähefähig sind.. schauder.)
Und etwas davon hat sich wohl auch bei mir angebahnt, hab mich zurückgezogen, ... [langer Text über mein Innenleben, von dem ich jetzt echt keinen Bock hab ihn zu tippen] bla bla...

Ich hatte das alles schon mal. Langjährige Leser kennen vielleicht noch meine Einträge über Th.
Es ist sich so erschreckend ähnlich, dass ich in kaltem Grauen nur die Augen aufreisse und denke: Fuck warum hast du das nicht kommen sehen.
Aber ich packs nicht nochmal so lang um jemanden zu trauern.

Ich bleibe zurück in großer Ratlosigkeit.


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