Samstag, 24. Januar 2026
Und wieder. Diesmal ist meine Mutter im Traum sehr viel jünger, so jung sehe ich sie gar nicht mehr bewusst vor mir. Ich selbst bin auch jung, mindestens Pubertät, definitiv unter 20. Wir trugen beide Schlafanzüge, beide mit kurzen Ärmeln und Shorts. An die Farbe meines Anzugs erinnere ich mich nicht. Ihrer hat ein helles kräftiges Mintgrün. Wir sind im Wohnzimmer, und ich weiß nicht mehr was genau, aber es ist definitiv eine Szene, die das ungesunde an ihr und unserer Beziehung zeigt. Ich tue etwas für sie, was mir unangenehm ist. Irgendwann klingelt es an der Tür, ich erwarte eigentlich einen meiner damaligen Jugendfreunde. Aber es steht sein (fiktiver) Bruder vor der Tür, schaut uns erstaunt an und kommentiert, huch, da tragen beide noch Schlafanzug. Oder sagte er: da trägt Mutti noch Schlafanzug? Weiß nicht mehr genau. Mutti hab ich sie nie genant, aber naja.

Es erinnert mich daran, dass sie in meiner Kindheit ganze Tage im Bett verbracht hat, wenn sie nicht arbeiten musste, aufgrund ihrer schweren Depression. Ganze Wochenende hat sie verschlafen. Und ich tat emotionale Arbeit mit ihr, Arbeit, die mir natürlich überhaupt nicht bewusst war damals. Heute dafür umso mehr.

Seelenheil ~ ... link (0 Kommentare)   ... comment