Mittwoch, 25. März 2026
okavanga, 13:49h
Und dann für eine Millisekunde der Gedanke, der sich aus dem Unbewussten nach oben schiebt und da auf die Realität trifft: "Das muss ich Mama erzählen, sie wird sich so mit mir freuen."
Dienstag, 24. März 2026
okavanga, 12:59h
Drei Nächte hintereinander geträumt, dass Leute in meinen Raum bzw. meine Wohnung eindringen wollen, manchmal auch, weil mein Schloss irgendwie labil ist. Eine übergriffige Nachbarin, Kinder. Bei dem einen Traum weiß ich es nicht mehr genau.
Letzte Nacht war es meine Wohnung, in der ich momentan lebe. Meine Mutter lebte da irgendwie auch, oder war zu Besuch. Es war, als wäre ein Schatten neben und über ihr. Ich träume die Krankheit oft mit, aber nicht als Schizophrenie, sondern als etwas, das originär nicht zu ihr gehört, aber schon immer da war. Etwas dunkles, furchteinflösendes. Das deckt sich mit meinem ambivalenten Kindheitserleben, und damals hatte sie die Diagnose ja noch nicht, stattdessen schwere Depressionen. Letztendlich hängt das ja auch alles irgendwie zusammen. Wie auch immer. Es ist gruselig, diese Gefühle zu träumen, sie sind teilweise uralt, und wirklich die der kleinen Oka. Spannend, dass in diesem Kontext die hiesigen Nachbarn klingelten, kleine Kinder (aber nicht die wirklichen, irgendwie anders), und ich fühlte mich bedroht von ihnen. Von Kindern! Hatte Angst sie bringen Ungeziefer oder zecken sich fest. Krass eigentlich. Auch dieses Gefühl, dass Menschen in meinen Raum dringen ist heftig. Die übergriffige Nachbarin tauchte in meiner alten WG in G7 auf. Einmal stand sie mitten in der Tür, das nächste mal direkt hinter meiner Küchentür. Ich frage mich, ob es da um Grenzüberschreitungen in meinem Leben geht, oder um eigene innere Anteile/Gefühle/Konflikte?, die ich nicht wahrhaben will. Oder vielleicht all das.
Letzte Nacht war es meine Wohnung, in der ich momentan lebe. Meine Mutter lebte da irgendwie auch, oder war zu Besuch. Es war, als wäre ein Schatten neben und über ihr. Ich träume die Krankheit oft mit, aber nicht als Schizophrenie, sondern als etwas, das originär nicht zu ihr gehört, aber schon immer da war. Etwas dunkles, furchteinflösendes. Das deckt sich mit meinem ambivalenten Kindheitserleben, und damals hatte sie die Diagnose ja noch nicht, stattdessen schwere Depressionen. Letztendlich hängt das ja auch alles irgendwie zusammen. Wie auch immer. Es ist gruselig, diese Gefühle zu träumen, sie sind teilweise uralt, und wirklich die der kleinen Oka. Spannend, dass in diesem Kontext die hiesigen Nachbarn klingelten, kleine Kinder (aber nicht die wirklichen, irgendwie anders), und ich fühlte mich bedroht von ihnen. Von Kindern! Hatte Angst sie bringen Ungeziefer oder zecken sich fest. Krass eigentlich. Auch dieses Gefühl, dass Menschen in meinen Raum dringen ist heftig. Die übergriffige Nachbarin tauchte in meiner alten WG in G7 auf. Einmal stand sie mitten in der Tür, das nächste mal direkt hinter meiner Küchentür. Ich frage mich, ob es da um Grenzüberschreitungen in meinem Leben geht, oder um eigene innere Anteile/Gefühle/Konflikte?, die ich nicht wahrhaben will. Oder vielleicht all das.
Sonntag, 22. März 2026
okavanga, 12:54h
Uff, besser heute. Glaube aber ich sollte mich bewusster mit der Trauer beschäftigen und ihr aktiv mehr Raum geben. Klar brauche ich gerade auch einen anderen Fokus und Energie für Pragmatisches / Berufliches, aber es kostet auch Energie die Trauer so wegzudrücken. Vielleicht kommen daher auch die seit 2 Wochen anhaltenden Kopfschmerzen. Die Demo gestern hat mich soviel Kraft gekostet, danach war ich fix und alle, auch, weil ich glaub ich den ganzen Tag maskierte. Ich glaube, das war viel zu viel viel zu früh nach dieser "beginnenden Nierenbeckenentzündung". Hatte glaub ich gar nicht davon erzählt. Am Dienstag nahm ich die letzte Antibiose. Auch heute noch fühle ich mich so geschrottet, dass ich gar nicht weiß wie ich das hinbekommen sollte, wenn ich wirklich schon im Mai in einer Klinik starten soll. So blöd, dass ich das zur Personalreferentin sagte, als sie meinte, relevante Stellen würden erst ab Juli/August bzw. im anderen Fachbereich September frei. Und ich so, mit meinem ALG im Nacken: für mich wäre ab Mai super. Daher kam dann die Idee, erst in einem nicht anerkennungsfähigen Bereich zu starten und nach einigen Monaten in den PT1 Bereich zu wechseln. Manchmal ärger ich mich über meine eigenen Ambitionen. Ich muss bis dahin meine Wohnung erst mal vermietfit kriegen, sie ausschreiben, Besichtigungen organisieren. Und irgendwie fühle ich mich momentan gar nicht in der Lage, eine 35-Stunden-Woche im klinischen Kontext zu absolvieren. Und zurückrudern ist immer scheisse. Naja mal schauen wie sich die Gespräche und Dinge in den kommenden 5-12 Tagen entwickeln, da sind die entscheidenden Gespräche mit den jeweiligen Kliniken.
[Edit] Haha witzig, und so schnell bin ich dann wieder von der Trauer beim Stressor Ausbildung. Genau das meinte ich.
[Edit] Haha witzig, und so schnell bin ich dann wieder von der Trauer beim Stressor Ausbildung. Genau das meinte ich.
Samstag, 21. März 2026
okavanga, 21:47h
Irgendwie geht es mir gar nicht gut.
Seelenheil ~
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Dienstag, 17. März 2026
okavanga, 14:34h
Eine Stellenausschreibung gefunden, die ich gut finde. Ich formuliere das Anschreiben und suche dann die Ansprechperson. Ich stutze. Das ist eine Frau, bei der meine Mutter öfters war. Als ich vor einigen Monaten meiner Mutter davon erzählte, dass ich Stellen suche für die praktische Tätigkeit, erwähnte sie diese Frau explizit, sie zeigte sich ganz begeistert von ihr.
Manchmal höre und sehe ich meine Mutter so deutlich vor mir. Es tut sehr weh. Und es tut auch weh, warum sie so oft Kontakt mit dieser Person hatte. Diese furchtbare Krankheit.
Mimi meinte neulich, sie habe eine Patientin Anfang 30, die eine Mutter mit Schizophrenie hat. Nach einer weiteren Stunde mit der Patientin fragte Mimi mich, ob wir da nicht mal eine Intervision machen können. Die Patientin habe so heftig geweint und Mimi machte sich Vorwürfe, dass sie die Stunde nicht gut abgerundet hatte. Ich sagte ihr, das mache nichts, am Ende sind wir erwachsen und das Thema ist einfach immer da. Ich muss auch weinen wenn ich an diese junge Frau denke, auch wenn ich sie nicht kenne. Auch sie hat den Kontakt zu ihrer Mutter momentan abgebrochen. Diese Erkrankung ist einfach ein riesen Haufen Scheisse.
Mama, du fehlst mir. Das was war, und das was nicht war.
Manchmal höre und sehe ich meine Mutter so deutlich vor mir. Es tut sehr weh. Und es tut auch weh, warum sie so oft Kontakt mit dieser Person hatte. Diese furchtbare Krankheit.
Mimi meinte neulich, sie habe eine Patientin Anfang 30, die eine Mutter mit Schizophrenie hat. Nach einer weiteren Stunde mit der Patientin fragte Mimi mich, ob wir da nicht mal eine Intervision machen können. Die Patientin habe so heftig geweint und Mimi machte sich Vorwürfe, dass sie die Stunde nicht gut abgerundet hatte. Ich sagte ihr, das mache nichts, am Ende sind wir erwachsen und das Thema ist einfach immer da. Ich muss auch weinen wenn ich an diese junge Frau denke, auch wenn ich sie nicht kenne. Auch sie hat den Kontakt zu ihrer Mutter momentan abgebrochen. Diese Erkrankung ist einfach ein riesen Haufen Scheisse.
Mama, du fehlst mir. Das was war, und das was nicht war.
Montag, 9. März 2026
okavanga, 19:11h
Es ist so gut, diesen (mit)trauernden Bruder zu haben.
Wie schön es ist, diese Trauer zu teilen.
Diese Trauer um unsere Mutter.
Um das was nicht war.
Um das was war.
<3
Wie schön es ist, diese Trauer zu teilen.
Diese Trauer um unsere Mutter.
Um das was nicht war.
Um das was war.
<3
Mittwoch, 4. März 2026
Happy Birthday, Muse
okavanga, 21:55h
Das erste mal ohne Mutter. Tat dann doch mehr weh als gedacht.
Donnerstag, 19. Februar 2026
Cousin und Cousine
okavanga, 22:15h
"Ich kann sicher nicht mit meiner
Cousine schlafen
Obwohl ich gerne würde, aber
ich trau mich nicht"
~ Wanda - Bologna
Es ist schon erstaunlich, was ich aus meinen Begegnungen mit Männern über die Jahre vergesse. Gut, dass ich diesmal direkt nachlese. Dass mein Cousin mir scheinbar die Liebe gestanden hatte, das hab ich ja echt sowas von in den allerhintersten Teil meines Bewusstseins gepackt. Und auch andere Stories rund um ihn. Irre was ich da gerade im eigenen Blog nachlesen konnte, das will jetzt auch nicht alles verlinkt werden. Manchmal glaub ich kaum, dass das alles in meinem Leben stattgefunden hat. Also langweilig wars echt nie.
Ein bisschen unangenehm an dieser Stelle zuzugeben, dass diese Spannungen mit dem Cousin auch fast 10 Jahre später noch bestehen (insgesamt also nun gute 30 Jahre). Er kam überraschend zur Trauerfeier meiner Mutter. Eigentlich wollte er mich dann einige Tage später treffen, aber nach der Weiberfastnacht, die ich sowieso schon angeschlagen bestritten hatte, hat es mich komplett flachgelegt. Also ES, nicht ER. Ein Virus, oder was weiß ich, ich kämpfe heute noch damit. So musste ich ihm absagen. Wir telefonierten stattdessen, und obwohl es nie explizit wird, da ist unterschwellig eine Energie, da brennt echt die Leitung. Jetzt versucht er irgendwie in Kontakt zu bleiben, aber ach ach ich will lieber alle 10 Jahre so eine nette Energie spüren. Denn er als Person ist in vielerlei Hinsicht echt problematisch. Ich will keinen Alltag mit ihm teilen, auch nicht freundschaftlich.
Momentan ist emotional echt ganz schön was los bei mir. Seit Montag bin ich wieder in Mannheim. Morgen gehts dann ans Institut.
Es bleibt spannend.
~ Wanda - Bologna
Cousine schlafen
Obwohl ich gerne würde, aber
ich trau mich nicht"
~ Wanda - Bologna
Es ist schon erstaunlich, was ich aus meinen Begegnungen mit Männern über die Jahre vergesse. Gut, dass ich diesmal direkt nachlese. Dass mein Cousin mir scheinbar die Liebe gestanden hatte, das hab ich ja echt sowas von in den allerhintersten Teil meines Bewusstseins gepackt. Und auch andere Stories rund um ihn. Irre was ich da gerade im eigenen Blog nachlesen konnte, das will jetzt auch nicht alles verlinkt werden. Manchmal glaub ich kaum, dass das alles in meinem Leben stattgefunden hat. Also langweilig wars echt nie.
Ein bisschen unangenehm an dieser Stelle zuzugeben, dass diese Spannungen mit dem Cousin auch fast 10 Jahre später noch bestehen (insgesamt also nun gute 30 Jahre). Er kam überraschend zur Trauerfeier meiner Mutter. Eigentlich wollte er mich dann einige Tage später treffen, aber nach der Weiberfastnacht, die ich sowieso schon angeschlagen bestritten hatte, hat es mich komplett flachgelegt. Also ES, nicht ER. Ein Virus, oder was weiß ich, ich kämpfe heute noch damit. So musste ich ihm absagen. Wir telefonierten stattdessen, und obwohl es nie explizit wird, da ist unterschwellig eine Energie, da brennt echt die Leitung. Jetzt versucht er irgendwie in Kontakt zu bleiben, aber ach ach ich will lieber alle 10 Jahre so eine nette Energie spüren. Denn er als Person ist in vielerlei Hinsicht echt problematisch. Ich will keinen Alltag mit ihm teilen, auch nicht freundschaftlich.
Momentan ist emotional echt ganz schön was los bei mir. Seit Montag bin ich wieder in Mannheim. Morgen gehts dann ans Institut.
Es bleibt spannend.
~ Wanda - Bologna
Freitag, 6. Februar 2026
okavanga, 23:29h
.
Seelenheil ~
... link
Donnerstag, 5. Februar 2026
okavanga, 23:02h
Morgen ist die Trauerfeier. Ich freue mich. Wir haben uns so viele Gedanken gemacht und finde, wir haben etwas Würdiges, Liebevolles gestaltet, ohne Heuchelei. Ich habe Angst. Und ich bin froh wenn das geschafft ist.
--
So froh bei meinem Bruder zu sein, so krass wie nahe uns das alles bringt. Auch spannend wie ähnlich wir ticken, manchmal denke ich was, und er sprichts in der nächsten Sekunde aus, und umgekehrt. Ich hätte nie gedacht dass es sich so selbstverständlich und richtig und tröstlich anfühlt mit ihm zu sein, in unser beider Trauer.
--
So froh bei meinem Bruder zu sein, so krass wie nahe uns das alles bringt. Auch spannend wie ähnlich wir ticken, manchmal denke ich was, und er sprichts in der nächsten Sekunde aus, und umgekehrt. Ich hätte nie gedacht dass es sich so selbstverständlich und richtig und tröstlich anfühlt mit ihm zu sein, in unser beider Trauer.
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