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Montag, 7. März 2011
Rückblick 1. Woche
okavanga, 23:50h
Das mit der Wohnung und dem Alleinwohnen geht ziemlich in Ordnung. Ich fühle mich wohl. Privatleben ist okay, wider jeglicher Erwartungen kenne ich hier mehr als ich dachte. Lustig, überraschend. Ein schöner Geburtstag, ein witziger Fasching (das muss was heißen, liegt aber sicher daran, dass es keine Faschingsmusik gab) mit vielen Polizisten (gut gebaut und freizügig).
Das mit der Arbeit. Das ist schwierig. Eine sehr andere Welt. Und meine alte fehlt mir. Mehr als gewöhnungsbedürftige Denkweisen. Ein anderer Altersdurchschnitt. Kein Abspacken mit den Kolleginnen. Kein HaGa-Chef. Ein Betriebsrat. So viele neue Leute. Eine Aufgabe, die mir 5 Nummern zu groß erscheint. Manchmal würd ich mich gern einfach auf dem Klo einsperren. Alles nicht so einfach.
Mama hat mir nicht zum Geburtstag gratuliert. Ist seit 2007 das zweite mal seit meiner Geburt.
Fazit: durchwachsen. Momentanes Gefühl: kacke.
Das mit der Arbeit. Das ist schwierig. Eine sehr andere Welt. Und meine alte fehlt mir. Mehr als gewöhnungsbedürftige Denkweisen. Ein anderer Altersdurchschnitt. Kein Abspacken mit den Kolleginnen. Kein HaGa-Chef. Ein Betriebsrat. So viele neue Leute. Eine Aufgabe, die mir 5 Nummern zu groß erscheint. Manchmal würd ich mich gern einfach auf dem Klo einsperren. Alles nicht so einfach.
Mama hat mir nicht zum Geburtstag gratuliert. Ist seit 2007 das zweite mal seit meiner Geburt.
Fazit: durchwachsen. Momentanes Gefühl: kacke.
Samstag, 26. Februar 2011
Tag X.
okavanga, 03:14h
Hinter HaGa fallen vor dem Fenster des italienischen Restaurants dicke Schneeflocken zwischen grauen Häuserzeilen vom Himmel. Ich fokussiere wieder ihn, in seinem schwarzen Rollkragenpulli, und kann nicht anders als ihn die ganze Zeit anlächeln. Es war ein wunderschönes Gespräch, das mir zeigt, dass ich immer ein zu Hause habe, wenn ich will. Wir sagen uns Auf Wiedersehen, ich steige aufs Rad, und es ist nicht der kalte Wind, der in meinen Augen brennt.
Ich sitze auf meiner Matratze in meinem Noch-Zimmer. Um mich kahle weiße Wände. Bereit für einen neuen Menschen.
Mannheim hat mich zum Klingen gebracht, in allen Facetten. Es waren intensive 4,5 Jahre. Viel Arbeit, viel Kummer, viel Freude, tiefe Schmerzen, soviel Glück. Ein kleiner Professor, eine LeSchwe, die Lieblingskollegen, HaGa, mein Klavierlehrer, die On*kel Ott* Bar, das Rh*d*s. Hafe*nstrand, O*E*G-City-Beach. Die Rheinauen, das Naturschutzgebiet, Filmfestivals, Radtouren nach Speyer, an Badeseen, die Pfalz. So viele Begegnungen, einmalige wie wiederkehrende. Gespräche. Nächte. Tage. Menschen. Es war Leben pur. Und noch nie war ich irgendwo so zu Hause.
Mannheim. Ich wünschte, ich könnte dir einen Liebesbrief schreiben, der deiner würdig ist. Mein Herz allein weiß um all die Erinnerungen und Gefühle, die ich mit dir verbinde. Bei diesem Abschied fahren meine Gefühle Achterbahn, alle dicht gedrängt in einen kleinen Wagen. Ich würd so gern zu dir zurückkehren. Aber wer kann schon so etwas versprechen. So wie niemand mir sagen kann, ob es ein Fehler ist.
Leb wohl. Ich werde dich schmerzlich missen.
Ich sitze auf meiner Matratze in meinem Noch-Zimmer. Um mich kahle weiße Wände. Bereit für einen neuen Menschen.
Mannheim hat mich zum Klingen gebracht, in allen Facetten. Es waren intensive 4,5 Jahre. Viel Arbeit, viel Kummer, viel Freude, tiefe Schmerzen, soviel Glück. Ein kleiner Professor, eine LeSchwe, die Lieblingskollegen, HaGa, mein Klavierlehrer, die On*kel Ott* Bar, das Rh*d*s. Hafe*nstrand, O*E*G-City-Beach. Die Rheinauen, das Naturschutzgebiet, Filmfestivals, Radtouren nach Speyer, an Badeseen, die Pfalz. So viele Begegnungen, einmalige wie wiederkehrende. Gespräche. Nächte. Tage. Menschen. Es war Leben pur. Und noch nie war ich irgendwo so zu Hause.
Mannheim. Ich wünschte, ich könnte dir einen Liebesbrief schreiben, der deiner würdig ist. Mein Herz allein weiß um all die Erinnerungen und Gefühle, die ich mit dir verbinde. Bei diesem Abschied fahren meine Gefühle Achterbahn, alle dicht gedrängt in einen kleinen Wagen. Ich würd so gern zu dir zurückkehren. Aber wer kann schon so etwas versprechen. So wie niemand mir sagen kann, ob es ein Fehler ist.
Leb wohl. Ich werde dich schmerzlich missen.
Dienstag, 22. Februar 2011
okavanga, 02:17h
Ist bisher bei dem einen Karton geblieben. Ich krieg mich nicht überwunden, endlich zu packen.
Dieses Wochenende war aber auch zu verrückt. Wieso zum Teufel kehre ich dieser Stadt den Rücken.
Dieses Wochenende war aber auch zu verrückt. Wieso zum Teufel kehre ich dieser Stadt den Rücken.
Donnerstag, 17. Februar 2011
okavanga, 01:40h
1 Karton gepackt, und schon hallt das Zimmer.
Dienstag, 15. Februar 2011
okavanga, 02:28h
Sie haben mir ein Fotoalbum geschenkt, und wir waren alle sehr gerührt. Der Kirschkuchen und die Brownies waren ratzifatzi weggefuttert. Sie werden mir sehr fehlen.
Mein Chef hat sich nicht von mir verabschiedet. Der HaGa. Nach all der Zeit. Das letzte was ich von ihm las war "alles", auf meine Frage ob er die Reisekosten von Freitag auch freigegeben habe.
Ob mich das trifft? Unbeschreiblich.
Mein Chef hat sich nicht von mir verabschiedet. Der HaGa. Nach all der Zeit. Das letzte was ich von ihm las war "alles", auf meine Frage ob er die Reisekosten von Freitag auch freigegeben habe.
Ob mich das trifft? Unbeschreiblich.
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