Montag, 30. März 2026
Scheide-weg
Termin bei der Frauenärztin. Wir sind an einem Scheideweg, sagt sie. Hahaha, denke ich, aber erst zu Hause. Denn dort bin ich erstmal etwas überrumpelt. Die erst im Januar entdekcte Zyste hat sich verändert, ist größer und nicht mehr nur flüssig. Zu 99% keine magline Zyste, aber sicher weiß man es erst nach einer Gewebeprobe. In jedem Fall ist sie in ihrer Beschaffenheit ein deutlicher Indikator für Endometriose.

In Kombination mit der Myom Geschichte, und dass ich in die Perimenopause komme, wo solche Dinge oft nochmal Wachstumsschübe kriegen, auch wenn wir das nicht sicher sagen können, sei das nun doch der Punkt, an dem ich die Entfernung der Gebärmutter erwägen solle/könne/dürfe. Vor allem, da mit der Bauchspiegelung, und die will ich schon haben, sowieso Vollnarkose, OP der Zyste etc. anstehen würden.

Was für ein beschissener Zeitpunkt. Darüber würde ich gerne nachdenken. Ich würde, so meint sie, wohl ca. 4 Wochen ausfallen mit der Gebärmutter-OP. Das geht gerade einfach nicht. Ich hätte Angst, die Stelle aufs Spiel zu setzen. Es drängt nichts, sagt sie, je nachdem, wie sich meine Beschwerden weiterentwickeln. Daher werde ich vermutlich das PT1 Jahr abwarten. Während dieser Zeit empfiehlt sie mir aber sehr deutlich eine hormonelle Therapie. Phu. Was kommt als nächstes, frag ich mich manchmal. Is jetz nich mal gut?


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