Samstag, 9. Januar 2021
Evtl. bin ich in den nächsten Tagen immer mal on/off. Weiß nicht, ob da nicht jemand ab und an mal kuckt, der lieber nicht kucken sollte aus dem privaten Umfeld.

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Dienstag, 5. Februar 2019
Ich sags nur ungern. Aber er fehlt mir.

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Dienstag, 2. Oktober 2018
Dieses "wir müssen verhindern dass Diesel-Autos aus den Innenstädten verbannt werden".

Vielleicht bin ich als Person ohne Auto sehr naiv, aber: warum?
Warum befürworten wir nicht grundsätzlich autofreie Innenstädte?
Ich versteh das ganze Drama in der Diskussion nicht.

Wenns jemand erklären mag, nur zu.

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Donnerstag, 2. November 2017
Krank. Selbstmitleid. Aggros. Menschenhass. Gute Nacht.

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Donnerstag, 1. Dezember 2016
Der Moment.
Leider weiß ich nicht mehr, wo ich neulich darüber gestolpert bin. Ob in einem anderen Blog, in der Zeitung, bei Twitter, in einem Film oder Radiobeitrag. Ist mir entfallen.

Geblieben ist so ein Satzausschnitt im Sinne von.. "ich habe nur den Moment."

Gedacht hat ja jeder von uns so etwas schon öfters. Oder es geht in die Richtung von: Leben ist das was passiert während du... Oder: carpe diem. Etc.

Es ist komisch, dass ich manchmal so Momente habe, in denen für mich dann plötzlich ganz klar wird, was so ein Satz wirklich bedeutet, für mich. Das richtig zu spüren. Anfangen zu verinnerlichen.

Ich habe nur den Moment. Genau jeden einzelnen kleinen Moment. Alles das, was vor diesem Moment war, ist schon Vergangenheit. Und alles das, was nach diesem Moment liegt, ist schon wieder fast der Moment, und bis dahin nur eine Möglichkeit.

Spüren und erleben kann ich nur genau den Moment. Das immer mal wieder vor mich hin zu murmeln, hilft mir meine Prioritäten in meinem sehr anstrengenden Jetzt zu sortieren. Wenn mal wieder alles über den Kopf wächst, im Hinblick auf ein vielleicht für mich persönlich sinnvolleres weil beruflich erfüllenderes Später. Nicht nur über das Später nachzudenken, sondern über (m)ein gutes Jetzt.

Ganz schöne Momente in der Vorweihnachtszeit wünsche ich Ihnen. Mit Freunden Glühwein trinken oder backen. Tee trinkend auf dem Sofa sitzen und Hörbuch hören. Ein gutes Buch lesen, oder ein schlechtes und darüber den Kopf schütteln. Katze kraulen. Stille genießen. Oder einfach in eine Kerze schauen und sich über den Moment freuen. Das, was für Sie eben ein schöner Moment ist.

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Mittwoch, 10. August 2016
Und ich hab die 4000 voll. Ist es zu glauben?

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Mittwoch, 29. Juni 2016
Ich LIEBE diese Serie und ihre Frauen.
++++

Zufällig bei Doku über Crystal gelandet. Mir ist jetzt kotzübel. Ich hatte viel Glück. Oder auch einfach nur genug Lebenswille. Reststärke. Reststabilität. Oder was auch immer. Wir hatten damals keine Ahnung was wir uns da reinziehen (jetzt auch nicht erst seit der Doku, aber hats mir mal wieder deutlich gemacht). Hätte alles richtig ins Auge gehen können, und war so schon kacke genug.

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Mittwoch, 8. Juni 2016
Insider für Monnemer.
In "Emma nach Mitternacht" stürzt in Mannheim ein Dach unter hoher Schneelast ein.

Das muss mal ein ECHT beschissenes Dach gewesen sein.

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Donnerstag, 12. Mai 2016
"Das Problem liegt nicht darin Gefühle zu haben und sie zu zeigen. Das Problem liegt meistens beim Gegenüber, das nicht gelernt hat mit diesen gezeigten Emotionen umzugehen, die Situation schnell als unangenehm empfindet und überfordert ist."

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Freitag, 6. November 2015
Mit werdenden und frischgebackenen Müttern hab ich ja oft so ein Thema. Also eigentlich habe ich keins, denn sie sind ausschließlich auf sich fixiert.

Seit einer Woche ist nun M.'s Sohn da. Ich freue mich für sie, habe versucht sie anzurufen, ihr Nachrichten geschrieben, frage seither auch immer mal wieder wie es geht. Auch in den Wochen davor. Ich bekomme auch immer eine Antwort. Aber nie eine Gegenfrage. Sie hat mich seit vielen Wochen nicht gefragt, wie es mir geht. Sie weiss auch nicht, dass der Mann und ich getrennt sind. Sie weiß nicht wie mein Studium läuft. Sie weiß nichts.

Morgen gehe ich dann da mal hin für einen Besuch. Mit extrem viel Ärger im Bauch. Nicht die beste Voraussetzung, das ist mir klar. Und will man dann sowas ansprechen, bei dem frischen Glück? Egal wie, am Ende ist man dabei doch immer der Arsch.

Es erschließt sich mir nicht, warum das Thema Schwangerschaft und Kindkriegen legitimiert, dass Freundschaften einfach vernachlässigt werden, teilweise Jahre (hatte ich ja auch schon mal). Was soll das? War man da die ganze Zeit Notnagel, weils nix besseres zu tun gab?

D. meinte, ich solle nicht so unfair sein, M. hätte jetzt sicher viel zu tun. Ja jetzt bestimmt. Immerhin bleibt dabei aber noch soviel Zeit mir zu schreiben über ihre aktuellen Befindlichkeiten. Und in den ganzen Wochen vor der Geburt? "Da musste sie sich sicher drauf vorbereiten", so D. Ja meine Güte - wie das denn? Jeden Tag konzentriert im Wohnzimmer sitzen und sagen: bald ist es so weit? Über 6 Wochen lang? Da passt das sicher nicht so gut mal kurz ne Nachricht zu tippen, mit drei oder vier Worten: wie gehts eigentlich dir? Oder sogar mal den Hörer in die Hand zu nehmen. Phu.

Bei N. geht das komischerweise wunderbar. Sie ist inzwischen mit dem zweiten Kind schwanger und zerteilt sich zwischen dem ersten, ihrem Mann und ihrer Doktorarbeit, und schafft es auch mich zwischendrin mal ganz aufrichtig zu fragen, wie es eigentlich mir geht und Anteil an meinem Leben zu nehmen, so wie ich das auch gerne an ihrem tue.

Es mag den werdenden Müttern immer gar nich so klar sein: aber das Leben der anderen bleibt nicht stehen. Auch die haben ausgefüllte Tage. Auch bei denen passieren Dinge. Und haben die Freunschaft trotzdem untergebracht, weil sie ihnen wichtig war. Und worauf ich echt keinen Bock habe, sind Einbahnfreundschaften. Wozu? Damit sie dann wieder einen Ansprechpartner haben, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind? Ne danke.

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