Mittwoch, 4. März 2026
Happy Birthday, Muse
okavanga, 21:55h
Das erste mal ohne Mutter. Tat dann doch mehr weh als gedacht.
Samstag, 28. Februar 2026
Happy Birthday, Meister.
okavanga, 20:23h
Nun bist du schon über 7 Jahre nicht mehr hier. Es fühlt sich gar nicht so lange an, und gleichzeitig ewig. In meinem Kopf bist du sehr lebendig. 53 wärst du heute geworden. Nur noch wenige Tage bin ich so alt wie du, als du gehen musstest. Ich habe oft an dich gedacht in den letzten Wochen. Die Trauerfeier war in der Friedhofskapelle, in der auch deine war. Vielleicht saßt du da neulich ganz hinten, in der letzten Reihe, und hast der wunderschönen Musik gelauscht. Bei der Wahl der Grabstelle ging es auch um den Friedwald dort, und ich dachte an dein Grab. Nun seid ihr keine Grabnachbarn geworden, aber irgendwie bin ich mir ganz sicher, dass ihr euch inzwischen kennengelernt habt und euch manchmal auf ein Gläschen Prosecco oder Champagner trefft. Die Liebe zu dieser prickelnden Köstlichkeit habt ihr gemein.
Du fehlst.
Alles Liebe. Fühl dich umarmt, grüß Mama.
Deine Muse
Du fehlst.
Alles Liebe. Fühl dich umarmt, grüß Mama.
Deine Muse
Donnerstag, 19. Februar 2026
Cousin und Cousine
okavanga, 22:15h
"Ich kann sicher nicht mit meiner
Cousine schlafen
Obwohl ich gerne würde, aber
ich trau mich nicht"
~ Wanda - Bologna
Es ist schon erstaunlich, was ich aus meinen Begegnungen mit Männern über die Jahre vergesse. Gut, dass ich diesmal direkt nachlese. Dass mein Cousin mir scheinbar die Liebe gestanden hatte, das hab ich ja echt sowas von in den allerhintersten Teil meines Bewusstseins gepackt. Und auch andere Stories rund um ihn. Irre was ich da gerade im eigenen Blog nachlesen konnte, das will jetzt auch nicht alles verlinkt werden. Manchmal glaub ich kaum, dass das alles in meinem Leben stattgefunden hat. Also langweilig wars echt nie.
Ein bisschen unangenehm an dieser Stelle zuzugeben, dass diese Spannungen mit dem Cousin auch fast 10 Jahre später noch bestehen (insgesamt also nun gute 30 Jahre). Er kam überraschend zur Trauerfeier meiner Mutter. Eigentlich wollte er mich dann einige Tage später treffen, aber nach der Weiberfastnacht, die ich sowieso schon angeschlagen bestritten hatte, hat es mich komplett flachgelegt. Also ES, nicht ER. Ein Virus, oder was weiß ich, ich kämpfe heute noch damit. So musste ich ihm absagen. Wir telefonierten stattdessen, und obwohl es nie explizit wird, da ist unterschwellig eine Energie, da brennt echt die Leitung. Jetzt versucht er irgendwie in Kontakt zu bleiben, aber ach ach ich will lieber alle 10 Jahre so eine nette Energie spüren. Denn er als Person ist in vielerlei Hinsicht echt problematisch. Ich will keinen Alltag mit ihm teilen, auch nicht freundschaftlich.
Momentan ist emotional echt ganz schön was los bei mir. Seit Montag bin ich wieder in Mannheim. Morgen gehts dann ans Institut.
Es bleibt spannend.
~ Wanda - Bologna
Cousine schlafen
Obwohl ich gerne würde, aber
ich trau mich nicht"
~ Wanda - Bologna
Es ist schon erstaunlich, was ich aus meinen Begegnungen mit Männern über die Jahre vergesse. Gut, dass ich diesmal direkt nachlese. Dass mein Cousin mir scheinbar die Liebe gestanden hatte, das hab ich ja echt sowas von in den allerhintersten Teil meines Bewusstseins gepackt. Und auch andere Stories rund um ihn. Irre was ich da gerade im eigenen Blog nachlesen konnte, das will jetzt auch nicht alles verlinkt werden. Manchmal glaub ich kaum, dass das alles in meinem Leben stattgefunden hat. Also langweilig wars echt nie.
Ein bisschen unangenehm an dieser Stelle zuzugeben, dass diese Spannungen mit dem Cousin auch fast 10 Jahre später noch bestehen (insgesamt also nun gute 30 Jahre). Er kam überraschend zur Trauerfeier meiner Mutter. Eigentlich wollte er mich dann einige Tage später treffen, aber nach der Weiberfastnacht, die ich sowieso schon angeschlagen bestritten hatte, hat es mich komplett flachgelegt. Also ES, nicht ER. Ein Virus, oder was weiß ich, ich kämpfe heute noch damit. So musste ich ihm absagen. Wir telefonierten stattdessen, und obwohl es nie explizit wird, da ist unterschwellig eine Energie, da brennt echt die Leitung. Jetzt versucht er irgendwie in Kontakt zu bleiben, aber ach ach ich will lieber alle 10 Jahre so eine nette Energie spüren. Denn er als Person ist in vielerlei Hinsicht echt problematisch. Ich will keinen Alltag mit ihm teilen, auch nicht freundschaftlich.
Momentan ist emotional echt ganz schön was los bei mir. Seit Montag bin ich wieder in Mannheim. Morgen gehts dann ans Institut.
Es bleibt spannend.
~ Wanda - Bologna
Mittwoch, 18. Februar 2026
okavanga, 14:20h
Manchmal verliere ich die Hoffnung, was die Ausbildung an diesem Institut angeht. Der finanzielle Druck ist so heftig, dass ich nachts wach liege, und das, obwohl gerade 90% von meinem Vater und seiner Frau auf Privatkredit finanziert werden. Im Schnitt muss ich um die 1000 - 1200 Euro pro Monat rechnen (mit Supervision ggf. auch bis zu 1500, denke ich) sobald ich auch mit der Selbsterfahrung anfange. Das beinhaltet die Monatsgebühr, Fahr-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten, Selbsterfahrung, später Supervision. Da habe ich noch keine Miete gezahlt, nichts gegessen, kein Internet, kein Strom, kein Fiti, nichts.
Eben habe ich länger mit meinem Therapeuten darüber gesprochen. Die PT1 muss ich auf jeden Fall irgendwie noch durchkriegen. Danach wird es dann finanziell voraussichtlich besser, aber die Belastung bleibt ja so hoch. Das andere Institut wäre bei 490 Euro im Monat, all in, und ich könnte es easy mit Deutschlandticket pendeln. Dafür bekomme ich hier später in der ambulanten Phase nur ca. 42% pro Behandlungsstunde vergütet. Am anderen Institut sind es ca. 70%.
Während der ambulanten Phase kann man sich allerdings auch zu regulären Tarifen bei Kliniken anstellen lassen, so dass man da ein anderes Einkommen hat.
Dem gegenüber steht das, was mir persönlich das ganze bringt. Und ja, da sind die Vorteile sehr auf der Seite des teuren Instituts, und das kann ich nach über einem Jahr in diesem Setting nun voller Überzeugung sagen, bei allem auf und ab. Ich stehe heute ganz woanders als vor einem Jahr, was mich in Beziehung zu anderen betrifft und die Mutter-Themen. Es ist sehr kostbar. Aber SO kostbar? Ich weiß es nicht. Dazu kommt, unsere Gruppe bröckelt. Beim nächsten mal werden sich zwei Frauen verabschieden: die eine pausiert für ein Jahr und setzt die Ausbildung dann - wenn überhaupt - mit einer anderne Gruppe fort, die andere hat sich nach starkem Ringen gegen die Approbationsausbildung entschieden. Gut möglich, dass noch 1-2 weitere Personen abspringen und dann wird unsere Gruppe voraussichtlich auf andere Gruppen aufgeteilt.
Die Kündigungsfrist am Institut beträgt 12 Monate, insofern muss ich die PT1 auf jeden Fall noch beim alten machen. Und danach, relativiert es sich dann nicht, mit der Behandlungsvergütung? Uff, keinen Plan, aber allein scohn die Supervisionsstunden sind sehr teuer.
Schwierig.
Momentan nun in der Bewerbungsphase für die PT1. Bei der Wunschklinik in der Heimat erkennt das Landesprüfungsamt in Bayern nur 600 Stunden PT1 an (von erforderlichen 1200) und für diese Stundenzahl stellen sie nicht ein. Das Problem besteht bei mehreren Kliniken (sofern keine Allgemeinpsychiatrie). Dazu kommt, dass die meisten eben schlecht zahlen, nämlich den Mindestlohn von 1000 Euro brutto für Vollzeit (während der Ausbildung = 26 Stunden). Davon könnte ich dann nichtmal die Ausbildungskosten decken, geschweige denn leben.
Ach kein Plan. Ich bin einfach mürbe.
Eben habe ich länger mit meinem Therapeuten darüber gesprochen. Die PT1 muss ich auf jeden Fall irgendwie noch durchkriegen. Danach wird es dann finanziell voraussichtlich besser, aber die Belastung bleibt ja so hoch. Das andere Institut wäre bei 490 Euro im Monat, all in, und ich könnte es easy mit Deutschlandticket pendeln. Dafür bekomme ich hier später in der ambulanten Phase nur ca. 42% pro Behandlungsstunde vergütet. Am anderen Institut sind es ca. 70%.
Während der ambulanten Phase kann man sich allerdings auch zu regulären Tarifen bei Kliniken anstellen lassen, so dass man da ein anderes Einkommen hat.
Dem gegenüber steht das, was mir persönlich das ganze bringt. Und ja, da sind die Vorteile sehr auf der Seite des teuren Instituts, und das kann ich nach über einem Jahr in diesem Setting nun voller Überzeugung sagen, bei allem auf und ab. Ich stehe heute ganz woanders als vor einem Jahr, was mich in Beziehung zu anderen betrifft und die Mutter-Themen. Es ist sehr kostbar. Aber SO kostbar? Ich weiß es nicht. Dazu kommt, unsere Gruppe bröckelt. Beim nächsten mal werden sich zwei Frauen verabschieden: die eine pausiert für ein Jahr und setzt die Ausbildung dann - wenn überhaupt - mit einer anderne Gruppe fort, die andere hat sich nach starkem Ringen gegen die Approbationsausbildung entschieden. Gut möglich, dass noch 1-2 weitere Personen abspringen und dann wird unsere Gruppe voraussichtlich auf andere Gruppen aufgeteilt.
Die Kündigungsfrist am Institut beträgt 12 Monate, insofern muss ich die PT1 auf jeden Fall noch beim alten machen. Und danach, relativiert es sich dann nicht, mit der Behandlungsvergütung? Uff, keinen Plan, aber allein scohn die Supervisionsstunden sind sehr teuer.
Schwierig.
Momentan nun in der Bewerbungsphase für die PT1. Bei der Wunschklinik in der Heimat erkennt das Landesprüfungsamt in Bayern nur 600 Stunden PT1 an (von erforderlichen 1200) und für diese Stundenzahl stellen sie nicht ein. Das Problem besteht bei mehreren Kliniken (sofern keine Allgemeinpsychiatrie). Dazu kommt, dass die meisten eben schlecht zahlen, nämlich den Mindestlohn von 1000 Euro brutto für Vollzeit (während der Ausbildung = 26 Stunden). Davon könnte ich dann nichtmal die Ausbildungskosten decken, geschweige denn leben.
Ach kein Plan. Ich bin einfach mürbe.
Freitag, 6. Februar 2026
okavanga, 23:29h
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Seelenheil ~
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