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Freitag, 12. Juni 2009
okavanga, 23:18h
In seinem Badezimmer hängt ein riesiger Spiegel, mit einem gülden und schnörkelig verzierten Rahmen. Nackt betrachte ich mich kurz, wander mit meinen Augen über meinen Körper und bleibe am Bauchnabelpiercing hängen. Relikt alter Zeiten. Der kleine Professor meinte immer, ich sollte es rausnehmen, aus dem Alter sei ich raus. Das waren die einzigen Momente, in denen ich es überhaupt noch bewusst wahrnahm. "Wen du aus dem Alter raus bist, in dem du permanent Drogen frisst, nehm ich mein Piercing raus", meinte ich dazu.
Ja, dem bist du jetzt entwachsen, Oka, denke ich mir nur in dem Moment vor dem Spiegel.
Ja, dem bist du jetzt entwachsen, Oka, denke ich mir nur in dem Moment vor dem Spiegel.
Donnerstag, 11. Juni 2009
Am Ziel?.
okavanga, 03:19h
Können die Bärchen so recht haben, und kann ich mir denken, während ich seine nächste Mail lese, dass ich ihn liebe und immer geliebt habe. Nein, das können sie nicht, und ich weine, weil ich so berührt bin, und denke mir, wie er, am Ziel. Der Zufall ist groß.
Montag, 8. Juni 2009
Begegnung der Dritten Art
okavanga, 21:08h
Ich habe jemanden kennengelernt. In der Bundeshauptstadt. Das war ... eine Offenbarung. Schon das ist zuviel darüber erzählt. Ich habe Angst, dass mit Worten die Magie verloren geht. Wobei seine e-Mail danach das widerlegt. So wunderschöne Worte. Magie ... Magie ... Magie.
Samstag, 6. Juni 2009
Wie Donald und Daisy.
okavanga, 00:10h
Ver"bindungsschwierigkeiten". Stand bestimmt schon in der Geburtsurkunde.
Hört her verdammt nochmal - Innen ist alles neu!
okavanga, 03:53h

Dienstag, 2. Juni 2009
okavanga, 23:26h
Im September vor drei Jahren haben wir beide gemeinsam angefangen. Wir mussten beide in der gleichen Vorstellungsrunde unser Debüt geben. Ich weiß immer noch, was sein erster Satz war. "Bist du aus Franken?" und der zweite: "trägst du Coco Mademoiselle?".
Wir wurden Freunde. Freunde mit Küssen. Irgendwann Freunde mit Ficken, und irgendwann ein Paar.
Es war die intensivste Beziehung die ich jemals hatte, wobei intensiv nicht gleich positiv ist. Er war für mich notwendig. Unausweichlich. In Schweden habe ich wieder intensiv von ihm geträumt. Wir haben ihn ausgelacht, die LeSchwe und ich, davon bin ich aufgewacht. Ich habe lang an dieser Sache geknabbert, und das, was es in mir berührt hat, das knabbert immer noch.
Heute habe ich inoffiziell erfahren, dass er gekündigt hat. Ende August wird er weg sein. 3 Jahre. So schließt sich der Kreis. Abschied. Immer wieder Abschied. Und diesmal fühlt es sich verdammt endgültig an, so, wie es sich schon längst hätte anfühlen sollen und nie wirklich tat.
Es macht mich wahnsinnig traurig, die große Erleichterung bleibt aus. Stattdessen dicke Tränen des Abschieds. Wohin gehst du, was wirst du tun, mit wem bist du, geht es dir gut. Sorge keimt auf, gleichzeitig mit dem Gedanken, dass es mir egal sein sollte.
Kleiner Professor, solltest du doch mein Blog entdeckt haben, so möchte ich dir an dieser Stelle sagen, dass ich dir von Herzen alles Gute wünsche. Du warst wichtig für mich, und wirst immer in mir sein, ob ich das will, oder nicht. Du hast mich geprägt, du hast meine Verwandlung von der kleinen Puppe in den Schmetterling angestoßen. Dafür danke ich dir, auch wenn es letztendlich meine eigenen Schritte waren, die mich zu dem gemacht haben, was ich nun bin. Die mich auf einen guten Weg gebracht haben.
Es fühlt sich an, als würde eine Ära zu Ende gehen. Drei Jahre Wir. Ein Jahr nebeneinander, ein Jahr miteinander, und ein Jahr ohneinander. Und doch warst du da, wenn auch nicht bei mir.
Unvergessen, im Guten wie im Schlechten. Fühl dich umarmt.
Extrawelt - 8000
Wir wurden Freunde. Freunde mit Küssen. Irgendwann Freunde mit Ficken, und irgendwann ein Paar.
Es war die intensivste Beziehung die ich jemals hatte, wobei intensiv nicht gleich positiv ist. Er war für mich notwendig. Unausweichlich. In Schweden habe ich wieder intensiv von ihm geträumt. Wir haben ihn ausgelacht, die LeSchwe und ich, davon bin ich aufgewacht. Ich habe lang an dieser Sache geknabbert, und das, was es in mir berührt hat, das knabbert immer noch.
Heute habe ich inoffiziell erfahren, dass er gekündigt hat. Ende August wird er weg sein. 3 Jahre. So schließt sich der Kreis. Abschied. Immer wieder Abschied. Und diesmal fühlt es sich verdammt endgültig an, so, wie es sich schon längst hätte anfühlen sollen und nie wirklich tat.
Es macht mich wahnsinnig traurig, die große Erleichterung bleibt aus. Stattdessen dicke Tränen des Abschieds. Wohin gehst du, was wirst du tun, mit wem bist du, geht es dir gut. Sorge keimt auf, gleichzeitig mit dem Gedanken, dass es mir egal sein sollte.
Kleiner Professor, solltest du doch mein Blog entdeckt haben, so möchte ich dir an dieser Stelle sagen, dass ich dir von Herzen alles Gute wünsche. Du warst wichtig für mich, und wirst immer in mir sein, ob ich das will, oder nicht. Du hast mich geprägt, du hast meine Verwandlung von der kleinen Puppe in den Schmetterling angestoßen. Dafür danke ich dir, auch wenn es letztendlich meine eigenen Schritte waren, die mich zu dem gemacht haben, was ich nun bin. Die mich auf einen guten Weg gebracht haben.
Es fühlt sich an, als würde eine Ära zu Ende gehen. Drei Jahre Wir. Ein Jahr nebeneinander, ein Jahr miteinander, und ein Jahr ohneinander. Und doch warst du da, wenn auch nicht bei mir.
Unvergessen, im Guten wie im Schlechten. Fühl dich umarmt.
Extrawelt - 8000
Seelenheil ~
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