Freitag, 8. Mai 2026
Anstrengendes Ende einer intensiven Arbeitswoche. Mir gehen viele Gedanken durch den Kopf und Emotionen durch Leib und Seele. Geweint. Da muss sich einiges sortieren. Auch das Ich in genau diesem Setting. Und wie nahe es mir geht, wenn ein Mensch hinter der Erkrankung hervorblitzt. Wie sehr es mich berührt, das Ringen mit sich selbst, der Erkrankung, dem immer wieder drohenden .. ich nenn das jetzt mal Selbstverlust, und im schlimmsten Fall auch Tod. Bei manchen ist es existenziell, und das nicht metaphorisch.

Diese Menschen berühren mich. Ich fühle mich ihnen nahe. Auch wenn sie gar nicht wissen können, dass das so ist und wieso das so ist, sie kennen ja mein Leben und meine Abgründe nicht. Und ich weiß noch nicht so genau wie ihnen begegnen, ohne das zu sehr zu zeigen. Also die Berührtheit. Wie kann mir eine authentische Begegnung gelingen? Daneben steht ein Kollege, der so konträr zu mir ist. Empfinde Anpassungsdruck. Ist mein sich zart andeutendes Therapiewesen in diesem Kontext vielleicht nicht so günstig? Ich hoffe ich werde meinen Weg finden. Ich stehnoch am Anfang, sag ich mir immer wieder. Ganz ganz am Anfang, da heißt es viel Wohlwollen mit mir selbst zu pflegen. Sagt auch I., sagt auch Mimi. Seufz.

~ Vraell - guitar meditations (III)


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