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Donnerstag, 10. Oktober 2013
Go fuck myself.
okavanga, 01:00h
gonna smash myself to pieces
i don't know what else to do
covered in hope and vaseline
still cannot fix this broken machine
~ nine inch nails - gave up
Bis ich heute einen Mädelsabend beim Kosmetiker hatte. Tipps für Make-Up. Pf. Das haut mich aus den Latschen? Klingt lächerlich, nicht wahr?
Fakt ist: ich hätte dort die ganze Zeit heulen und Spiegel einschlagen können. Diese scheiß Fratze die mir entgegenstarrt. Ich hasse sie. Und während alle von Schminkrunde zu Schminkrunde besser aussehen, sehe ich vor mir im Spiegel eine alte leere Frau mit traurigen blassblauen Augen auf blasser unreiner und doch trockener Haut, umrahmt von strohigen Haaren mit dunklem Ansatz, eine Frau die ganz offensichtlich ein Vermögen ausgeben müsste für Kleidung, Hautpflege und Kosmetik um auch nur irgendwie schön zu werden.
Ich lasse dort über 140 Euro, fahre mit einer rasenden Wut nach Hause. Möchte mir die Haut vom Fleisch kratzen und heule stattdessen die teure Mascara über teuren Kajal, teuren Lidschatten, teure Grundierung und teures Puder, teures Rouge und teures Lipgloss - also eben von der scheiß Fratze, die vorher wie nacher einfach nur zum Kotzen aussieht.
Was da passiert ist. Das kann mir jetzt gern jemand erklären. Ich bin am Boden zerstört und im Kern erschüttert ob der nicht enden wollenden Tränenflut und meines abgrundtiefen Selbsthasses.
Samstag, 21. September 2013
Error.
okavanga, 02:02h
Wenn man dem Vater ins Telefon rotzt, weil man einfach gar nicht mehr weiß, wohin mit sich. Früher dachte ich immer, mein Vater wäre das eigentliche Problem. Heute ist mir klar, ähnlich wie bei Mademoiselle C17, dass es die Mütter sind, die uns vermutlich wesentlich mehr prägen.
Mit jedem Tag, der seit dem letzten Eintrag hier vergangen ist, wünschte ich mir einen Kilometer mehr Distanz zwischen dem verheirateten Mann und mir. Letztens versuchte ich ihm zu erklären, dass ich nicht genau weiß, ob ich meine Gefühle einfach nur abkoppel, oder ob sie einfach nicht da sind. Er reagiert verständnisvoll, aber auf die Art und Weise wie jemand, der zwar hört, aber nicht begreift.
Vor zwei Tagen versuchte ich ihm verständlich zu machen, dass ich ihm das Commitment und die Verbindlichkeit, ebenso wie Meldeverhalten und sonstiges, nicht geben kann und möchte. Er meinte, hm ja ok, er muss sich das öfters sagen, um es nicht zu vergessen. Aber wir müssen da jetzt bitte nicht jeden Abend drüber reden.
Das war glaube ich der Punkt, an dem ich hätte sagen sollen: adieu. Ich möchte keinen Mann, der sich ständig an mich anpasst. Ich möchte einen, der bei sich ist. Und wenn das zufällig mit meinem Tempo und meiner Marschrichtung übereinkommt, wenn er ein Fisch ist, der zufällig im gleichen Meer schwimmt wie ich. Dann ist das schön. Alles andere kann ich nicht, und es wird mir mit jedem Tag klarer, auch wenn es mich in meiner inneren Zerrissenheit (zumindest auf den ersten Blick) keinen Schritt weiter bringt.
Denn es ist genau das, was ebenfalls Mademoiselle C17 von sich sagt. Ich kann mir selbst nicht trauen. Ob das alles nicht geht, weil es eben einfach nicht passt, oder ob es nicht geht, weil ich mich nicht einlassen kann. Auf Neues, auf ihn, auf Bindung, auf.. was weiß ich. Unterm Strich, so komme ich inzwischen aber mit mir selbst überein, ist mir das aber auch egal, denn: es geht einfach nicht.
Was ich vergaß zu erwähnen: ich kann ihn seit einiger Zeit nicht mehr riechen. Anfangs dachte ich, es ist sein Parfum. Ich bat ihn, es nicht mehr zu verwenden. Aber mich abstoßende Geruch verschwand nicht. Bevor wir uns letzten Sonntag für die Sauna trafen, bat ich ihn darum, weder Deo, Parfum noch Creme oder sonstige duftende Dinge zu verwenden, da es für mich von essentieller Wichtigkeit sei, ob der Geruch von ihm selbst ausginge, oder eben nicht.
Dazu kommt: er raucht. Nicht in meiner Gegenwart. Aber bevor (entweder direkt davor, oder am Tag bevor) er mich sieht. Ich selbst bin seit fast einem Jahr Nichtraucher und freue mich darüber jeden Tag aufs neue.
Als wir uns also letzten Sonntag trafen. Da war wieder dieser Geruch, auf den ich einfach nicht klar komme. Auch nach einem halben Tag Sauna war er nicht weg. Wir lagen abends im Bett, und er wollte mit mir schlafen, und ich wollte nicht einmal in den Arm genommen werden und rutschte weg. Dieser Geruch geht einfach nicht. Ist es möglich, dass Nikotin wirklich über so lange Zeit noch über die Hautporen ausdünstet?
Heute gipfelte mein Vermeidungsverhalten in Feigheit. Wir waren für abends verabredet, und mir graute schon den ganzen Tag davor. Ich hatte Bauchschmerzen, die sich noch steigerten als er hier war. Ich aß eine Pizza und wir sahen fern, denn ich war totmüde. Also.... tat ich... als würde ich einschlafen......
......
.........
bis er irgendwann meinte, ich solle mich doch richtig ausruhen, und er würde jetzt gehen. Und ich sagte: tschüss. Ich musste sehr an Frau Croco denken, und daran, dass ich wohl doch wieder ausweiche. Aber ich sehe und sehe keine Alternative dazu.
Dafür denke ich seit vielen Tagen an jemand anderen. An den mit den blaugraugrünen Glitzeraugen. An den mit dem Duft nach Sonnencreme, Wasser und Gras. An den, der mich runterbringt, wenn ich am ausflippen bin. An den, an dessen Brust ich mich so geborgen fühle. An den mit der guten Musik. An den, mit dem ich feiern kann, grillen kann, weinen kann. Der mich fest in die Arme nimmt, der nicht viel sagen muss. An den, mit dem es so viele kuriose Situationen gab in diesem Sommer, aus denen ich rausgegangen bin, oder er, weil .. wir doch einfach nur Freunde sind. An den, bei dem ich so rasend eifersüchtig war, im Frühsommer, was ich mir überhaupt nicht erklären konnte, denn wir sind doch ... nur Freunde. So seelenverwandt. Auch hier zitiere ich gerne wieder Mademoiselle C17, den Vergleich fand ich so schön: Isolde will doch nur träumen. Ja, das möchte der auch. Und ich auch. Und vielleicht wäre es ja ganz schön das gemeinsam zu tun. Ich hätte heute so gerne mit ihm Spaghetti Bolognese gekocht. Denn kochen, das kann er. Und pragmatisch sein auch. Und clever. Und so lustig. Manchmal aber auch peinlich. Er fehlt mir sehr.
Aber wie könnte ich das ernst nehmen?
Ich bin die, die ich bin, und ich traue mir selbst nicht. habe kein Vertrauen in mich, und meine Gefühle. Und es gibt soviel, was rational gegen diesen Menschen spricht. Massiv! Und ich fühle bestimmt sowieso wieder nur so, weil ich ihn die ganze Zeit auf Distanz halte.
Ich bin wie meine Mutter, und will es nicht sein, ich rufe meinen Vater an, heule und rotze ins Telefon, fühle mich wie ein wahnsinns Arschloch, der verheiratete Mann hatte doch Sonnenblumen mitgebracht, und ist doch ein ganz Netter, und überhaupt. Aber statt des erwarteten Unverständnis ernte ich Verständnis und ein warmes Gespräch. Sprich auch mal mit deiner Mutter darüber, empfiehlt er mir zwischendrin, und ich weiß, dass er recht hat. Ich bin froh dass ich dieses Gespräch mit ihm haben kann, und so kann ich für einen kurzen aber guten Moment nicht das ganze Ausmaß an Angst vor mir selbst und meinem Leben spüren.
und dann macht er sets, von denen ich genau weiß, für wen er sie macht. oder an wen er dabei denkt. auch wenn er nicht sicher sein kann, dass ich sie höre. er sagt immer, er spürt es. genau wie ich.
~ Worakls Feat. Coni - Siehst Du Nicht (Original Mix)
Mit jedem Tag, der seit dem letzten Eintrag hier vergangen ist, wünschte ich mir einen Kilometer mehr Distanz zwischen dem verheirateten Mann und mir. Letztens versuchte ich ihm zu erklären, dass ich nicht genau weiß, ob ich meine Gefühle einfach nur abkoppel, oder ob sie einfach nicht da sind. Er reagiert verständnisvoll, aber auf die Art und Weise wie jemand, der zwar hört, aber nicht begreift.
Vor zwei Tagen versuchte ich ihm verständlich zu machen, dass ich ihm das Commitment und die Verbindlichkeit, ebenso wie Meldeverhalten und sonstiges, nicht geben kann und möchte. Er meinte, hm ja ok, er muss sich das öfters sagen, um es nicht zu vergessen. Aber wir müssen da jetzt bitte nicht jeden Abend drüber reden.
Das war glaube ich der Punkt, an dem ich hätte sagen sollen: adieu. Ich möchte keinen Mann, der sich ständig an mich anpasst. Ich möchte einen, der bei sich ist. Und wenn das zufällig mit meinem Tempo und meiner Marschrichtung übereinkommt, wenn er ein Fisch ist, der zufällig im gleichen Meer schwimmt wie ich. Dann ist das schön. Alles andere kann ich nicht, und es wird mir mit jedem Tag klarer, auch wenn es mich in meiner inneren Zerrissenheit (zumindest auf den ersten Blick) keinen Schritt weiter bringt.
Denn es ist genau das, was ebenfalls Mademoiselle C17 von sich sagt. Ich kann mir selbst nicht trauen. Ob das alles nicht geht, weil es eben einfach nicht passt, oder ob es nicht geht, weil ich mich nicht einlassen kann. Auf Neues, auf ihn, auf Bindung, auf.. was weiß ich. Unterm Strich, so komme ich inzwischen aber mit mir selbst überein, ist mir das aber auch egal, denn: es geht einfach nicht.
Was ich vergaß zu erwähnen: ich kann ihn seit einiger Zeit nicht mehr riechen. Anfangs dachte ich, es ist sein Parfum. Ich bat ihn, es nicht mehr zu verwenden. Aber mich abstoßende Geruch verschwand nicht. Bevor wir uns letzten Sonntag für die Sauna trafen, bat ich ihn darum, weder Deo, Parfum noch Creme oder sonstige duftende Dinge zu verwenden, da es für mich von essentieller Wichtigkeit sei, ob der Geruch von ihm selbst ausginge, oder eben nicht.
Dazu kommt: er raucht. Nicht in meiner Gegenwart. Aber bevor (entweder direkt davor, oder am Tag bevor) er mich sieht. Ich selbst bin seit fast einem Jahr Nichtraucher und freue mich darüber jeden Tag aufs neue.
Als wir uns also letzten Sonntag trafen. Da war wieder dieser Geruch, auf den ich einfach nicht klar komme. Auch nach einem halben Tag Sauna war er nicht weg. Wir lagen abends im Bett, und er wollte mit mir schlafen, und ich wollte nicht einmal in den Arm genommen werden und rutschte weg. Dieser Geruch geht einfach nicht. Ist es möglich, dass Nikotin wirklich über so lange Zeit noch über die Hautporen ausdünstet?
Heute gipfelte mein Vermeidungsverhalten in Feigheit. Wir waren für abends verabredet, und mir graute schon den ganzen Tag davor. Ich hatte Bauchschmerzen, die sich noch steigerten als er hier war. Ich aß eine Pizza und wir sahen fern, denn ich war totmüde. Also.... tat ich... als würde ich einschlafen......
......
.........
bis er irgendwann meinte, ich solle mich doch richtig ausruhen, und er würde jetzt gehen. Und ich sagte: tschüss. Ich musste sehr an Frau Croco denken, und daran, dass ich wohl doch wieder ausweiche. Aber ich sehe und sehe keine Alternative dazu.
Dafür denke ich seit vielen Tagen an jemand anderen. An den mit den blaugraugrünen Glitzeraugen. An den mit dem Duft nach Sonnencreme, Wasser und Gras. An den, der mich runterbringt, wenn ich am ausflippen bin. An den, an dessen Brust ich mich so geborgen fühle. An den mit der guten Musik. An den, mit dem ich feiern kann, grillen kann, weinen kann. Der mich fest in die Arme nimmt, der nicht viel sagen muss. An den, mit dem es so viele kuriose Situationen gab in diesem Sommer, aus denen ich rausgegangen bin, oder er, weil .. wir doch einfach nur Freunde sind. An den, bei dem ich so rasend eifersüchtig war, im Frühsommer, was ich mir überhaupt nicht erklären konnte, denn wir sind doch ... nur Freunde. So seelenverwandt. Auch hier zitiere ich gerne wieder Mademoiselle C17, den Vergleich fand ich so schön: Isolde will doch nur träumen. Ja, das möchte der auch. Und ich auch. Und vielleicht wäre es ja ganz schön das gemeinsam zu tun. Ich hätte heute so gerne mit ihm Spaghetti Bolognese gekocht. Denn kochen, das kann er. Und pragmatisch sein auch. Und clever. Und so lustig. Manchmal aber auch peinlich. Er fehlt mir sehr.
Aber wie könnte ich das ernst nehmen?
Ich bin die, die ich bin, und ich traue mir selbst nicht. habe kein Vertrauen in mich, und meine Gefühle. Und es gibt soviel, was rational gegen diesen Menschen spricht. Massiv! Und ich fühle bestimmt sowieso wieder nur so, weil ich ihn die ganze Zeit auf Distanz halte.
Ich bin wie meine Mutter, und will es nicht sein, ich rufe meinen Vater an, heule und rotze ins Telefon, fühle mich wie ein wahnsinns Arschloch, der verheiratete Mann hatte doch Sonnenblumen mitgebracht, und ist doch ein ganz Netter, und überhaupt. Aber statt des erwarteten Unverständnis ernte ich Verständnis und ein warmes Gespräch. Sprich auch mal mit deiner Mutter darüber, empfiehlt er mir zwischendrin, und ich weiß, dass er recht hat. Ich bin froh dass ich dieses Gespräch mit ihm haben kann, und so kann ich für einen kurzen aber guten Moment nicht das ganze Ausmaß an Angst vor mir selbst und meinem Leben spüren.
und dann macht er sets, von denen ich genau weiß, für wen er sie macht. oder an wen er dabei denkt. auch wenn er nicht sicher sein kann, dass ich sie höre. er sagt immer, er spürt es. genau wie ich.
~ Worakls Feat. Coni - Siehst Du Nicht (Original Mix)
Donnerstag, 12. September 2013
Kein Vollmond, kein Neumond, kein Mond heute Nacht.
okavanga, 01:46h
Auf der A5 gießt es aus Eimern. Ich frage mich, wie viele Frauen nun irgendwo in Deutschland in ihrem Auto heulen. Der Scheibenwischer müht sich recht. Meine Augen auch, aber es mag nicht wirklich was passieren, sie bleiben trocken, die Linsen kleben am Augapfel. Ich kneife die Augen nochmal fest zusammen. Nix. Leer ist es da drin in mir. Dabei dachte ich, sobald ich im Auto sitze kommt die Sintflut. Also nicht vom Himmel.
LeSchwe ruft an. Freundlich aber müde klingt ihre Stimme über die Soundanlage. Leider ist es nur bei Musik so wirklich fantastisch, das System. "Dabei will ich doch weinen", erklär ich ihr. "Da is genug. Wenns jetzt nicht kommt, dann wannanders." Und dann kommts. Dicke. Da hilft auch der Scheibenwischer nichts.
Man könnte nun vielerlei Vermutungen anstellen, wieso ich denn eigentlich weine.
Vielleicht, weil mir Kollegen letzte Woche von einem Techi-Gruppentreffen in FFM erzählten, da wären sie einem ehemaligen Kollegen von uns begegnet, wie hieß der gleich? Kleiner... kleiner... Ja, genau, kleiner Herr Professor! "Der hat nach dir gefragt, Oka. Warum du nicht da bist. Und hat gemeint, das nächste mal sollen wir dich doch einfach mitbringen." Ich glotzte blöd und sagte: "Danke für den Hinweis. Ich werde mir die Tage im Kalender vermerken, an denen das Treffen künftig in unserem Büro FFM stattfindet. Dann kann ich es meiden wie die Pest." Die Kollegen kannten die Historie nicht und fanden das eher amüsant. "Es klang aber so, als würde er dich echt mögen!"
Naja. Ne also ehrlich jetzt. Kein Grund zu heulen. Nichmal für mich. Oder?
Vielleicht, weil ich jetzt nur noch eine einzige Therapiestunde habe, bei dem Mann, der meine Sicht- und Denkweisen eigentlich so wahnsinnig revolutioniert hat in den letzten Monaten und vor allem Wochen. Aber ich bin ja nicht therapieabhängig, und deswegen gibts nix zu flennen. Oder?
Vielleicht, weil ich einen verheirateten Mann mit zwei Kindern date? Zugegeben, auf den ersten Blick birgt die Situation ein schier unendliches Potential an Tränen. Aber ich bin selbst etwas enttäuscht - nichts. Jedenfalls keine Tränen. Nichtmal ein Rosenkrieg. Seine Frau klingt sogar ganz nett am Telefon. Aktuell liegt es nur an mir, dass ich weder sie noch die Kinder bisher getroffen habe. Der Rest ist (mir viel zu sehr) entspannt. Es bedeutet ein bisschen Kompromissbereitschaft, und die ein oder andere Diskussion in der es aber meist darum geht, dass ich energisch werde, weil ich meine mich abgrenzen zu müssen. Darstellen zu müssen dass ich unabhängig bleiben will. Meine Termine nicht nach anderen richten möchte. Aber unter uns. Kinderkram. Wir verstehen uns gut. ich bin total verknallt. Mit dämlichem Grinsen. Und allem. Bisher. Aber seit einer Woche bekommt das Glück erste Kratzer. Warum? Weil er sich keine Kinder mehr vorstellen kann? Ach ne. Stimmt. Das kann er ja doch. Nur nicht genau jetzt und hier. Kommt mir ja auch entgegen, nicht wahr? Es ist mein übliches Problem, wenn jemand von Commitment redet. Und wenn ich merke, der mag mich ja echt. Hm scheiße und der bewegt sich aus seiner Situation raus. Fuck. Ja. Hm. So toll ist der ja aber eigentlich gar nicht. Boah und manchmal denkt er ja echt nicht weit. Vielleicht hat er ja recht und es ist weil er nicht studiert hat. Hm bist du eine blöde Kuh, Oka. Aber vielleicht ist das ja echt so. Und so gut sieht er jetzt auch wieder nicht aus. Wieso brauch ich eigentlich dieses "Partner", von dem alle reden? Alleine wars eigentlich auch ganz cool. Und hey, ich bin echt müde heute und bin lieber alleine.........
Naja... ok. Da kann man mal kurz .. nachdenklich werden. Oder?
Vielleicht ist es auch, weil ich die Freundschaft. Nein. Nennen wir es Beziehung. Wir hatte keine im klassischen Sinn und auch keinen Sex. Aber F. liebt mich. Und. Und ich mag ihn auch sehr. Wenn auch leider nicht so. Oder vielleicht doch? Jedenfalls schien es mir angebracht F. von der neuen Situation mit dem verheirateten Mann zu erzählen, es war kurz nachdem wir bei Dominik Eu*lberg abgefeiert hatten. Und es brach ihm das Herz. "Ich liebe dich einfach", sagte er, "und nein: das hört nicht einfach auf! Ich versuche seit Jahren den Knopf dafür zu finden, aber Oka, es gibt keinen! Ich liebe dich so wie du bist! Und ich weiß, dass du mir nicht mit Absicht weh tust. Aber du tust es. Ich werde wahnsinnig wenn ich weiß dass du einen anderen siehst. Selbst wenn da nichts läuft." Und weil ich F. wirklich sehr sehr mag, habe ich ihn gehen lassen. Wir sind nicht im Bösen auseinander, und wir hatten auch noch zwei drei SMS geschrieben. Und er hat mir den Eisernen Steg gesendet, und ich habe geweint, denn er fehlt mir. Sein Lachen. Seine Musikleidenschaft. Wie er mir Dinge sagt. Und dass er mich sein lässt wer ich bin. Seine Verrücktheit. Seine wunderschönen Augen. Seine warme Haut, und sein Geruch nach Tabak, Gras und Sonnencreme. Seine komplette Unmöglichkeit.
Oder ist das erst so, seit ich mich von der Verheirateten-Mann-Front emotional zurückziehe, ohne es zu wollen?
Ja, F. ist auch ein paar Tränen wert. Immer mal wieder. Aber nicht so wirklich krass. Denn ich weiß dass er da ist, und dass er spürt dass ich an ihn denke, und dass es ihm gerade einigermaßen gut geht. Und dann passt das. Oder?
Vielleicht ist es, weil mich heute ein wichtiger Kollege aus FFM anruft, der sagt: Oka, ich weiß du bist rein intern beschäftigt, aber vorsichtshalber frage ich dich doch, denn wir haben da eine Projektanfrage, von <Firma XY>, im Kontext <Thema XY>. Und der <Vorname des kleinen Professor> meint, ob wir nicht bitte auch dich anbieten können.
Ich: Welcher <Vorname des kleinen Professors>? gedacht: nein nein nein, du kleiner Ficker.
Er: Oka.. du kennst den <Vorname des kleinen Professor>
Vor lauter Schreck erkundige ich mich nach den Details zur Anfrage. Ob Vollzeit, von wo aus, etc pepe. Dann komme ich spontan zur Besinnung und sage: "Du, ich bin so geschockt, ich melde mich morgen nochmal bei dir, ich muss eine Nacht darüber schlafen."
Dann merke ich, dass ich anscheinend immer noch nicht bei Besinnung war, denn sonst hätte ein lautes und deutliches NEIN gereicht. Da fällt mir ein, heute auf den Tag genau arbeite ich seit 7 Jahren. Mein Berufseinstieg. Der kleine Professor und ich kennen uns fast 7 Jahre. Kann da sein? Es ist unglaublich. Und warum dann... also... Ich mein. Was will er denn? Was will der kleine Professor? Und warum ausgerechnet jetzt?? Nach 3,5 Jahren absoluter Funkstille beiderseits. Und warum denk ich überhaupt darüber nach?? Pf. Muss man deswegen in Tränen ausbrechen? Prust! Ich bitte Sie. Das Thema ist durch. Aber vielleicht wegen der kleinen Teufel, die da im Kopf sitzen und mit dem Feuer spielen wollen. Oder?
Vielleicht, weil ich heute die Kollegin L. gesehen habe, die inzwischen in der großen Hauptstadt lebt, im 7. Monat schwanger ist und einen wunderschönen Verlobungsring trägt, der dem Antrag bei Sonnenuntergang auf Korsika folgte? Die demnächst mit ihrem Bald-Mann in eine wunderschöne 160qm-Altbauwohnung zieht, die knappe 2000 Euro im Monat kostet. Ich gönne es ihr so sehr, ich hätte das nie gedacht, und sie sicher auch nicht, ich sehe noch, wie ich ihr als ehemalige Werkstudentin den Rücken streicheln, weil sie liebeskummerwund weint, wegen so einem blöden Spasti den sie mal kannte. Ich freue mich wirklich, und ist doch höchsten sein Grund, um vor Freude zu weinen. Oder?
Vielleicht ist das aber auch alles ganz anders. Denn ich halte mich selbst nicht mehr aus. Dass ich mich anscheinend nicht einlassen kann, so überhaupt nicht, wo ich es doch so sehr will. So sehr will. Dass ich meine Gefühle nach knapp drei Monaten immer so krass abkoppel, dass ich kaum mehr verstehe, warum ich überhaupt verliebt war. Dass ich dieses Spiel seit fast zwei Jahrzehnten spiele, und dabei immer verliere. Immer. Und ich nicht aus mir selbst rauskomme. Dass ich oft so widerlich zum verheirateten Mann bin, so kühl in meinen Aussagen. So schweren Herzens dabei. Dass ich dann wieder an F. denke, und dass ich F. weh tue, und dass ich mich wahrscheinlich nie getraut habe ernsthaft zu hinterfragen, was ich eigentlich für F. fühle oder gefühlt habe. Dass ich nie zulasse. Nicht ranlasse. Nicht einlasse. Dass ich beim kleinen Professor so denke wie ich denke. Dass ich nicht einfach sofort Nein sage. Dass ich den ewigen Kick liebe, und wenn ich dabei drohe draufzugehen. Dass ich ich bin. Und das nicht ertrage. Dass ich so sehr mit meinem Schicksal hadere. Dass andere einfach irgendwann das Gesamtpaket bekommen und damit geradlinig glücklich werden. Und dass ich das vermutlich sogar bekommen könnte. Wenn ich wollte. Wenn ich wirklich könnte. Also WIRKLICH könnte. Wirklich KÖNNTE. WIRKLICH KÖNNTE. Aber ich scheiter immer wieder an mir selbst. Ohne Aussicht auf Besserung, obwohl ich immer wieder so viel Hoffnung habe. Immer wieder verarsche ich mich selbst und komme nicht raus. Finde keinen Weg. Werde neidisch, bitter, zweifelzerfressen. Verzweifelt. Da hilft alle Selbstreflexion und alles Wissen nicht.
Denn von den Gefühlen entkoppelt.. Schon mal mit dem Kopf geliebt? Eben.
~ The xx - Together
~ Maxim - Meine Soldaten
LeSchwe ruft an. Freundlich aber müde klingt ihre Stimme über die Soundanlage. Leider ist es nur bei Musik so wirklich fantastisch, das System. "Dabei will ich doch weinen", erklär ich ihr. "Da is genug. Wenns jetzt nicht kommt, dann wannanders." Und dann kommts. Dicke. Da hilft auch der Scheibenwischer nichts.
Man könnte nun vielerlei Vermutungen anstellen, wieso ich denn eigentlich weine.
Vielleicht, weil mir Kollegen letzte Woche von einem Techi-Gruppentreffen in FFM erzählten, da wären sie einem ehemaligen Kollegen von uns begegnet, wie hieß der gleich? Kleiner... kleiner... Ja, genau, kleiner Herr Professor! "Der hat nach dir gefragt, Oka. Warum du nicht da bist. Und hat gemeint, das nächste mal sollen wir dich doch einfach mitbringen." Ich glotzte blöd und sagte: "Danke für den Hinweis. Ich werde mir die Tage im Kalender vermerken, an denen das Treffen künftig in unserem Büro FFM stattfindet. Dann kann ich es meiden wie die Pest." Die Kollegen kannten die Historie nicht und fanden das eher amüsant. "Es klang aber so, als würde er dich echt mögen!"
Naja. Ne also ehrlich jetzt. Kein Grund zu heulen. Nichmal für mich. Oder?
Vielleicht, weil ich jetzt nur noch eine einzige Therapiestunde habe, bei dem Mann, der meine Sicht- und Denkweisen eigentlich so wahnsinnig revolutioniert hat in den letzten Monaten und vor allem Wochen. Aber ich bin ja nicht therapieabhängig, und deswegen gibts nix zu flennen. Oder?
Vielleicht, weil ich einen verheirateten Mann mit zwei Kindern date? Zugegeben, auf den ersten Blick birgt die Situation ein schier unendliches Potential an Tränen. Aber ich bin selbst etwas enttäuscht - nichts. Jedenfalls keine Tränen. Nichtmal ein Rosenkrieg. Seine Frau klingt sogar ganz nett am Telefon. Aktuell liegt es nur an mir, dass ich weder sie noch die Kinder bisher getroffen habe. Der Rest ist (mir viel zu sehr) entspannt. Es bedeutet ein bisschen Kompromissbereitschaft, und die ein oder andere Diskussion in der es aber meist darum geht, dass ich energisch werde, weil ich meine mich abgrenzen zu müssen. Darstellen zu müssen dass ich unabhängig bleiben will. Meine Termine nicht nach anderen richten möchte. Aber unter uns. Kinderkram. Wir verstehen uns gut. ich bin total verknallt. Mit dämlichem Grinsen. Und allem. Bisher. Aber seit einer Woche bekommt das Glück erste Kratzer. Warum? Weil er sich keine Kinder mehr vorstellen kann? Ach ne. Stimmt. Das kann er ja doch. Nur nicht genau jetzt und hier. Kommt mir ja auch entgegen, nicht wahr? Es ist mein übliches Problem, wenn jemand von Commitment redet. Und wenn ich merke, der mag mich ja echt. Hm scheiße und der bewegt sich aus seiner Situation raus. Fuck. Ja. Hm. So toll ist der ja aber eigentlich gar nicht. Boah und manchmal denkt er ja echt nicht weit. Vielleicht hat er ja recht und es ist weil er nicht studiert hat. Hm bist du eine blöde Kuh, Oka. Aber vielleicht ist das ja echt so. Und so gut sieht er jetzt auch wieder nicht aus. Wieso brauch ich eigentlich dieses "Partner", von dem alle reden? Alleine wars eigentlich auch ganz cool. Und hey, ich bin echt müde heute und bin lieber alleine.........
Naja... ok. Da kann man mal kurz .. nachdenklich werden. Oder?
Vielleicht ist es auch, weil ich die Freundschaft. Nein. Nennen wir es Beziehung. Wir hatte keine im klassischen Sinn und auch keinen Sex. Aber F. liebt mich. Und. Und ich mag ihn auch sehr. Wenn auch leider nicht so. Oder vielleicht doch? Jedenfalls schien es mir angebracht F. von der neuen Situation mit dem verheirateten Mann zu erzählen, es war kurz nachdem wir bei Dominik Eu*lberg abgefeiert hatten. Und es brach ihm das Herz. "Ich liebe dich einfach", sagte er, "und nein: das hört nicht einfach auf! Ich versuche seit Jahren den Knopf dafür zu finden, aber Oka, es gibt keinen! Ich liebe dich so wie du bist! Und ich weiß, dass du mir nicht mit Absicht weh tust. Aber du tust es. Ich werde wahnsinnig wenn ich weiß dass du einen anderen siehst. Selbst wenn da nichts läuft." Und weil ich F. wirklich sehr sehr mag, habe ich ihn gehen lassen. Wir sind nicht im Bösen auseinander, und wir hatten auch noch zwei drei SMS geschrieben. Und er hat mir den Eisernen Steg gesendet, und ich habe geweint, denn er fehlt mir. Sein Lachen. Seine Musikleidenschaft. Wie er mir Dinge sagt. Und dass er mich sein lässt wer ich bin. Seine Verrücktheit. Seine wunderschönen Augen. Seine warme Haut, und sein Geruch nach Tabak, Gras und Sonnencreme. Seine komplette Unmöglichkeit.
Oder ist das erst so, seit ich mich von der Verheirateten-Mann-Front emotional zurückziehe, ohne es zu wollen?
Ja, F. ist auch ein paar Tränen wert. Immer mal wieder. Aber nicht so wirklich krass. Denn ich weiß dass er da ist, und dass er spürt dass ich an ihn denke, und dass es ihm gerade einigermaßen gut geht. Und dann passt das. Oder?
Vielleicht ist es, weil mich heute ein wichtiger Kollege aus FFM anruft, der sagt: Oka, ich weiß du bist rein intern beschäftigt, aber vorsichtshalber frage ich dich doch, denn wir haben da eine Projektanfrage, von <Firma XY>, im Kontext <Thema XY>. Und der <Vorname des kleinen Professor> meint, ob wir nicht bitte auch dich anbieten können.
Ich: Welcher <Vorname des kleinen Professors>? gedacht: nein nein nein, du kleiner Ficker.
Er: Oka.. du kennst den <Vorname des kleinen Professor>
Vor lauter Schreck erkundige ich mich nach den Details zur Anfrage. Ob Vollzeit, von wo aus, etc pepe. Dann komme ich spontan zur Besinnung und sage: "Du, ich bin so geschockt, ich melde mich morgen nochmal bei dir, ich muss eine Nacht darüber schlafen."
Dann merke ich, dass ich anscheinend immer noch nicht bei Besinnung war, denn sonst hätte ein lautes und deutliches NEIN gereicht. Da fällt mir ein, heute auf den Tag genau arbeite ich seit 7 Jahren. Mein Berufseinstieg. Der kleine Professor und ich kennen uns fast 7 Jahre. Kann da sein? Es ist unglaublich. Und warum dann... also... Ich mein. Was will er denn? Was will der kleine Professor? Und warum ausgerechnet jetzt?? Nach 3,5 Jahren absoluter Funkstille beiderseits. Und warum denk ich überhaupt darüber nach?? Pf. Muss man deswegen in Tränen ausbrechen? Prust! Ich bitte Sie. Das Thema ist durch. Aber vielleicht wegen der kleinen Teufel, die da im Kopf sitzen und mit dem Feuer spielen wollen. Oder?
Vielleicht, weil ich heute die Kollegin L. gesehen habe, die inzwischen in der großen Hauptstadt lebt, im 7. Monat schwanger ist und einen wunderschönen Verlobungsring trägt, der dem Antrag bei Sonnenuntergang auf Korsika folgte? Die demnächst mit ihrem Bald-Mann in eine wunderschöne 160qm-Altbauwohnung zieht, die knappe 2000 Euro im Monat kostet. Ich gönne es ihr so sehr, ich hätte das nie gedacht, und sie sicher auch nicht, ich sehe noch, wie ich ihr als ehemalige Werkstudentin den Rücken streicheln, weil sie liebeskummerwund weint, wegen so einem blöden Spasti den sie mal kannte. Ich freue mich wirklich, und ist doch höchsten sein Grund, um vor Freude zu weinen. Oder?
Vielleicht ist das aber auch alles ganz anders. Denn ich halte mich selbst nicht mehr aus. Dass ich mich anscheinend nicht einlassen kann, so überhaupt nicht, wo ich es doch so sehr will. So sehr will. Dass ich meine Gefühle nach knapp drei Monaten immer so krass abkoppel, dass ich kaum mehr verstehe, warum ich überhaupt verliebt war. Dass ich dieses Spiel seit fast zwei Jahrzehnten spiele, und dabei immer verliere. Immer. Und ich nicht aus mir selbst rauskomme. Dass ich oft so widerlich zum verheirateten Mann bin, so kühl in meinen Aussagen. So schweren Herzens dabei. Dass ich dann wieder an F. denke, und dass ich F. weh tue, und dass ich mich wahrscheinlich nie getraut habe ernsthaft zu hinterfragen, was ich eigentlich für F. fühle oder gefühlt habe. Dass ich nie zulasse. Nicht ranlasse. Nicht einlasse. Dass ich beim kleinen Professor so denke wie ich denke. Dass ich nicht einfach sofort Nein sage. Dass ich den ewigen Kick liebe, und wenn ich dabei drohe draufzugehen. Dass ich ich bin. Und das nicht ertrage. Dass ich so sehr mit meinem Schicksal hadere. Dass andere einfach irgendwann das Gesamtpaket bekommen und damit geradlinig glücklich werden. Und dass ich das vermutlich sogar bekommen könnte. Wenn ich wollte. Wenn ich wirklich könnte. Also WIRKLICH könnte. Wirklich KÖNNTE. WIRKLICH KÖNNTE. Aber ich scheiter immer wieder an mir selbst. Ohne Aussicht auf Besserung, obwohl ich immer wieder so viel Hoffnung habe. Immer wieder verarsche ich mich selbst und komme nicht raus. Finde keinen Weg. Werde neidisch, bitter, zweifelzerfressen. Verzweifelt. Da hilft alle Selbstreflexion und alles Wissen nicht.
Denn von den Gefühlen entkoppelt.. Schon mal mit dem Kopf geliebt? Eben.
~ The xx - Together
~ Maxim - Meine Soldaten
Dienstag, 23. Juli 2013
vom verlassen sein.
okavanga, 02:25h
an manchen tagen verlässt mich der mut. und das ist kein schönes gefühl.
mir fehlen so so viele worte, alle worte, für f., vor allem, und für b., und für mich.
ich habe das gefühl, ich verkacke es wieder gerade auf ganzer linie. und zwar nicht mit naivität - sondern mit zweifeln, unsicherheit, und panischer angst.
f. sendete mir diesen link. und mehr gibt es für heute auch nicht zu sagen. am ende verlieren wir alle ----
~ Philipp Poisel - Eiserner Steg (Moritz Guhling's Ich & Du Remix)
mir fehlen so so viele worte, alle worte, für f., vor allem, und für b., und für mich.
ich habe das gefühl, ich verkacke es wieder gerade auf ganzer linie. und zwar nicht mit naivität - sondern mit zweifeln, unsicherheit, und panischer angst.
f. sendete mir diesen link. und mehr gibt es für heute auch nicht zu sagen. am ende verlieren wir alle ----
~ Philipp Poisel - Eiserner Steg (Moritz Guhling's Ich & Du Remix)
Sonntag, 21. Juli 2013
vom sammeln.
okavanga, 22:26h
Ich berausche mich weiterhin an diesem Sommer, mit Herzklopfen und funkelnden Augen. Blinzel in die Sonne, sauge Hitze ein mit Leib und Seele, Haut und Haar und Herz. Wunder mich über die Feuer im Kietz und meinen Mut. Erfreue mich am Tanz der Mauersegler vor tiefblauem Himmel, am Duft meiner Balkonblumen, an Kerzenlicht und kühlem Weißwein, tollen Gesprächen, gebräunter Haut und zarten Küssen. Sehnsucht in graugrünen Augen. Auf dem Rücken liegend treiben im Mondlicht, das sich auf dem See spiegelt, über mir eine schwarze Decke mit kleinen Diamanten, unter mir samtenes Wasser, vom Ufer weht leises Lachen und Grillenzirpen, und neben mir ist alles gut.
~ MATZINGHA - die blaue tür
~ MARC DEPULSE FEAT. BOE VAN BERG - NACHTMENSCH talul rmx
~ BLACK BIRDZ - Sometimes
~ MATZINGHA - die blaue tür
~ MARC DEPULSE FEAT. BOE VAN BERG - NACHTMENSCH talul rmx
~ BLACK BIRDZ - Sometimes
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