Dienstag, 14. Juli 2009
Sinnentleert.
Ich wäre gerne eine neutrale Kamera. Die das filmt, emotionslos aber neugierig. Diese 4er Konstellation, in der letztendlich nicht alle alles von- und übereinander wissen. Sie und er, der andere und die andere. Zusammengebracht von ihm und der anderen. Es reden er und die andere, der andere und die andere, sie und er miteinander. Aber nie sie und der andere, sie und die andere, oder er und der andere. Die kennen sich nur vom Hörensagen.

Was denken und sagen sie wohl übereinander, wenn der/die andere nicht dabei ist. Vier Menschen, die manches verbindet, und vieles trennt. Wäre das hier ein Film, ich fände ihn wahnsinnig berührend. Traurig. Menschlich. Aber letztendlich ohne Lösung in dieser Konstellation.

Mitten drin ist das irgendwie nicht spannend. Nur scheisse. Wobei allein schon dieser Moment gerade hilft, eine Distanz dazu zu finden. Vielleicht auch die Erkenntnis, dass sich das alles nur ohne einander auflösen kann. Wenn er und sie sich loslassen, die andere und der andere, und vor allem die andere und er.