Donnerstag, 27. August 2026
In der Heimatstadt. In dem Haus, in dem früher ein Schuhladen war, findet ein Treffen statt, von verschiedenen Leuten die ich kenne, aus der Stadt, aus dem Erststudium. Es sieht fancy aus, das Deckenlicht ist aus, dafür lila Beleuchtung an den Wänden, wie in einer Bar oder so. Irgendwann ist das Treffen vorbei. Es ist Winter, und bereits später Abend. Eine unserer Tigerkatzen, die vor langer Zeit verstorben ist, ist bei mir. Komm mit, sage ich zu ihr, wir gehen nach Hause. Ich stecke meine Hände in die Taschen eines sehr schönen Kurzmantel mit Kapuze, ich sehe gut aus. Die Katze rennt hinter mir her. Wir nehmen eine Abkürzung durch ein Cafe, in dem man von von einer Seite des Blocks auf die andere kommt. Das Cafe ist gepackt voll. Ich glaube es ist eine Eisdiele. Die Katze und ich steigen über Hocker mit Klamotten und Stühle. Da sehe ich meine Mutter, wie sie Schaum von ihrem Cappucchino löffelt. Schau mal wer da ist, sage ich zur Katze. Ich setze mich neben meine Mutter. Die Katze kommt sofort angelaufen, aber geht nicht zu uns, sondern zu der Katze, die in der Nähe meiner Mutter sitzt, auch sie ist vor langer Zeit verstorben. Im Traum ist sie alt und gebrechlich. Die Tigerkatze reibt liebevoll ihren Kopf an dem der Gebrechlichen.

[Ja, wir hatten echt viele Katzen; nie mehr als zwei aufeinmal, aber sie kamen bis auf einer nie als Babys und leben einfach nicht solang wie wir. Wenn ich von meiner Mutter träume, ist sie meistens in ihren 40ern oder frühen 50ern]