Montag, 3. Februar 2020
Gestern bin ich nach Thailand geflogen, auf diese Insel. Sie sah völlig anders aus, aber trotzdem wunderschön. Ich flog in dem völligen Bewusstsein, dass er dort mit ihr ist, und was ich mir davon versprach - ich glaube, ich wollte es einfach aushalten. Wollte, dass so etwas möglich ist. Dass ich dort bin, und die beiden auch, und dass ich das nicht nur aushalte, sondern ja. Liebe, das Universum, und so. Panta rhei.

Die Begrüßung seinerseits fiel sehr frostig aus. Er kam mir direkt entgegen, als würde er mich von ihr abschirmen wollen. Keine Umarmung wie sonst immer. Stattdessen verschränkte Arme. Er höre nicht auf zu betonen, dass er mit ihr dort sei, dass ich das verstehen müsse. Ich hörte nicht auf zu beteuern, dass ich in diesem Bewusstsein gekommen wäre, und dass es ok sei. Aber während ich dort stand merkte ich, dass es überhaupt nicht okay war, auch für mich nicht, und dass er mich weghaben wollte, also ging ich, die Verabschiedung fiel wie die Begrüßung aus. Eisig. Als hätten wir uns nie gekannt. Jede Nähe fort.

Als ich ging wusste ich nicht, wohin. Wenn ich jetzt schon mal da war, irgendwo anders auf der Insel bleiben? Nein, auf keinen Fall. Weiter durchs Land reisen? Oder in ein ganz anderes Land? Ich wusste es nicht, startete eine Odyssee mit Busverbindungen und falschen Busfahrplänen, Durchqueren des Dschungels, Hostels... eine fließend Thai sprechende Busfahrerin, die aber Deutsche war und mir das System erklären konnte. Mit den Plänen, und den Fähren, den Ablegestellen. Ich fühlte mich grauen voll. Orientierungslos. Einsam. Und ganz selten doch auch frei und neugierig. Aber es überwog eindeutig Traurigkeit, Verletztheit, Wut und Orientierungslosigkeit.

Ich wachte kurz auf, und schlief dann wieder ein. Träumte, dass ich wieder auf der Insel sei, bei ihrer Unterkunft. Diesmal stand sie da mit gepackten Koffern. Wollte weg. Wieso, fragte ich, es war doch alles so wundervoll. Alt sah sie aus, viel älter als auf dem Foto, das ich kenne. Tiefe Krähenfüße unter müden Augen. Die Drogen, sagte sie. Ich halte seine Abhängigkeit nicht aus. Und so verließen wir beide diesen Ort.






Samstag, 15. Juni 2019
Die Nächste sind bunt und wild. Würde mich mal interessieren wovon das abhängt, dass ich phasenweise so intensiv und viel träume. Heute Nacht von der Eule, es war ein verletzender Traum. Und von dem Haus in dem ich zwischen 11 und 19 aufgewachsen bin, dort wohnten wir im 3. Stock. Im echten Leben war vor der Tür ein großes Feld und wir hatten Blick auf die Stadt. Im Traum war es finster, wir schauten aus dem Fenster. Alles war komplett unter Wasser. Meer. Man konnte in der Dunkelheit die Schaumkronen erkennen. Es war wütendes, aufgewühltes Meer. Von der Haustür bis zum Horizont. Der Wind zerrte an den Fenstern. Mein Bruder war auch da, und meine Mutter.

Und so weiter und so fort.
Morgens bin ich immer gerädert. Geht jetzt schon seit einer Woche so. Sehr viele unterschiedliche Träume jede Nacht. Ich bin süchtig nach diesen Nächten, auch wenn sie nicht immer nur positiv sind. Sie sind sehr lebendig.






Donnerstag, 13. Juni 2019
Intensiv von dir geträumt. Es war schön dich zu sehen.

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Freitag, 17. Mai 2019
Zu sehr lebhaften Träumen tendiere ich ja schon immer. Seit ich krank bin, ist es richtig heftig. Vielleicht liegt es am Antibiotikum. Es ist wie ein Parallelleben. Vorletzte Nacht z.B. lebte ich in den Bergen in der Schweiz, in einem winzigen Kaff. Es hatte frisch geschneit, alles war weiß, in einer sternenklaren Nacht. Und weil V. sowieso in der Gegend fliegen musste, besuchte er mich. Wir erlebten dann allerhand Buddy-Abenteuer.

Oder in der Nacht davor, da war ich auf einer Exkursion in München, und traf allerhand Menschen, die ich kenne, von früher kenne, oder die ich auch noch nicht kenne.

Oft bleibt ein ganz bestimmtes Gefühl zurück. Ein ähnliches, das ich habe wenn ich an vergangene wilde Zeiten denke. Eine Mischung aus Wehmut, Melancholie, Euphorie, aber auch Schmerz. Es ist intensiv. Ich glaube, ich müsste ab und an wieder ein bisschen unvernünftiger sein. Und vielleicht auch mal wieder Männerbegegnungen wagen.

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Dienstag, 15. Mai 2018
Heute Nacht war ich involviert in den illegalen Handel mit giftigen Substanzen eines Chemiekonzerns, der hier auf der anderen Seite der Brücke steht. Hatte was mit Menschenverseuchen zu tun, Millionen Geldern und Lebensgefahr. Scheisse dass wir das beobachtet hatten und irgendjemand hatte das spitzgekriegt. Das erste mal klatschnass aufgewacht und anscheinend doch weitergeträumt, denn irgendwann ein zweites mal klatschnass aufgewacht.

Des einen Adventure. Des anderen Albtraum.






Mittwoch, 3. Januar 2018
Vorstellungsgespräch
Haben Sie Angst vor Bergen?
Sie meinen vor der Höhe auf Bergen?
Nein, nein, Bergbau.
Also Sie meinen im Berg, wie in einem Stollen?
Ja genau. Haben Sie Angst tief in einem Berg drin?

Wie hieß der Friseur, von dem wir vorhin kurz gesprochen haben? (in einem Bus, der Kamikaze fuhr über wilden Wellen hinweg, weil es eine Überschwemmung gab, also eigentlich wurde er eher von den Wellen getragen und auch immer wieder überrollt, aber irgendwie konnte er weiterfahren und wir kamen alle wohlbehalten an)

Dazwischen gab es noch zwei andere Fragen. Leider vergessen. Man fand mich und meine Antworten zwar "klasse", aber nicht passend zum Anforderungsprofil für diese konkrete Stelle. Auf was ich mich beworben hatte, weiß ich nicht. Ich weiß gar nicht ob mir während des Gesprächs bewusst war, für was ich mich da eigentlich vorstelle.

Naja. Das nächste mal dann.

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Montag, 16. Mai 2016
Wieder ein Traum mit F. Der Großteil löst sich nach dem Aufwachen schnell in unbenennbare Kleinteile auf. Was bleibt ist das Bild, wie ich auf seinem Schoß sitze, so dass wir uns gegenseitig umarmen können. Er wieder in einem Tanktop, diesmal weiß. Ich träume ihn immer in Tanktops. Wir umarmen uns so fest. Ich rieche an seinem Hals, streichel seinen Rücken. Er ist so sehr zu Hause für mich.

Wann hört er auf mir zu fehlen, frag ich mich, und das Herz antwortet: du Dummerchen...

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Dienstag, 8. Dezember 2015
Was der kleine Professor plötzlich in meinen Träumen zu suchen hat, das weiß der Teufel.

Fing vor ein paar Wochen an. Er spiegelt da etwas in meinen Träumen, immer und immer wieder. Ich kanns nur noch nicht greifen. In den Träumen werde ich am Ende immer verlassen, oder ich verlasse. Und nie ist es laut. Eher leise, teils erleichtert. Teils gleichgültig. Teils weiß ich nicht was ich fühle. Die andere Oka spielt meistens eine Rolle.

Die Qualität der kP Träume war schon immer eine ganz eigene. Auch von ganz eigener Intensität. Wühlt mich extrem auf. Und dazwischen drängt sich die Unterstellung des einen Thera ins Bewusstsein, der mich abgelehnt hat: "ich wage zu behaupten, die haben alle was gemeinsam."






Dienstag, 26. November 2013
This is a cats' world
Heute Nacht hatte ich einen irren Traum, mit Frau Morphines Katze, die aber Hubert hieß, wieso auch immer. Und mit meiner Katze, und dann waren da noch drei andere, von wem auch immer.
Frau Morphine und ich haben uns dann was zum Rauchen geholt in einem Schulsprechzimmer bei einer Frau, die über 2 Meter groß war.
Die Katzen haben sich alle super verstanden. Da war noch mehr, aber die Bilder zerfasern schon.
Großes Kino war das heute Nacht.






Mittwoch, 20. Juni 2012
Sehr sehr lange hab ich nicht mehr vom HaGa geträumt. Heute Nacht wars dann mal wieder soweit. Wir wollten uns treffen um die vorzubesprechen für meinen Start. Dabei wollten wir uns in einem Cafe treffen, aber irgendwie sind wir dann aus irgendwelchen Gründen von einem Cafe zu nem Biergarten zu nem anderen Cafe, warum weiß ich nicht mehr, irgendwas hat nie gepasst. Irgendwann waren wir sogar in einem Laden, in dem es alles mögliche reduziert zu kaufen gab. Er hat irgendwelches Zeug in den Wagen, und mir ist dann eingefallen, dass ich ja noch mein Parfum kaufen muss. Auf der Suche nach dem Parfum in dem Laden bin ich dann bei einer Verkäuferin hängen geblieben, dir mir total tolle Winterstiefel, die mit Mohair gefüttert waren. Denn ja, plötzlich war draußen Winter. Und meine Mutter stand in der Altstadt und fütterte Katzen, und ich wollte ja auch eine Katze füttern und auch gern eine füttern, aber dieses blöde Vieh wollte sich einfach nicht anfassen lassen.
Dann ist mir eingefallen, dass HaGa ja irgendwo wartet, und hab gesehen, dass er angerufen hat. Ich rief zurück, sah dabei, dass mein Navi auf dem Handy an war, aber in einem sehr komischen Modus, da konnte ich gar nix lesen. HaGa meinte derweil, er wartet in einem Cafe. Irgendwie hatten wir es noch kurz von seinem Q7, tatsächlich fuhr er so einen mal bei der allerersten Firma, und er sagte, das war doch immer ein Motivationsschub für euch, wenn ihr mit dem mitfahren konntet. Ich fragte mich still, ob das jetzt sein ernst ist, musste kühl lachen und meinte: naja also gereicht hat das aber nicht!

Als ich auflegte fragte ich mich, ob HaGa es nach dieser schrägen Exkursion noch für sinnvoll hält, mich wirklich wieder anfangen zu lassen. War mir dann aber auch egal, so ein bisschen. Ende.
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Als ich aufwache schießt mir als erstes durch den Kopf: warum HaGa! Mein Chef, der nächste Woche mit mir vorbesprechen wird, wird jemand anderes sein. Das wird neu für mich. ES schießt mir weiter durch den Kopf, was ich mir schon sehr oft überlegt habe: ich brauche Alphamännchen. Ich steh auf Alphamännchen. Ansonsten glaube ich, ich habe ein Problem damit, Leute als Autoritäten zu akzeptieren.

Ich muss spontan an meine Mutter denken, wie sie mir sagte, was ihr Analytiker mal zu ihr sagte über mich als Kind: starke Pfe*rde bra*uchen sta*rke Zügel. Bisher fand ich den immer sehr passend. Heute morgen muss ich weinen.