Samstag, 6. Dezember 2008
All I ever needed.
Das war eine der schönsten Nächte, die ich seit langem hatte. Ich wünschte ich hätte ein Gerät, das sämtliche Szenen dokumentiert hätte, in Bild und Ton. Weder in meinem jetzigen Zustand noch morgen wäre ich in der Lage, alles wiederzugeben. Zum einen, weil es zu viel wäre, zum anderen, weil ich mich an all diese Absurditäten und Schönheiten nicht erinnern kann.

Deswegen für mich ein paar Erinnerungsfetzen. Die mir wichtig sind. Sehr.
Schlittschuhlaufen, Glühwein, DocMü, offenes Buch, zielstrebig. Kleiner Italiener, tanzen. Spr*ung-Weiz*en. Kotzt unter den Tisch. Zitat: "Man muss bei einer Weihnachtsfeier auch mal so richtig abkotzen können". Lieblingskollegin. MiMü. Schnapseln. Andere Franken. Fußballspiel. Hardcore-Kern, Gan*g-Ban*g Exkursion, Shishas, GinTonics, Jägermeister, neue und alte Kollegen, Gemälde-Gesicht. Jan aus Wi*en der Ri*talin-Junkie. Flirten. Lachen. Entspann dich Oka, wir mögen dich so wie du bist. Auch mit Emotionen. Auch mit negativen, mit traurigen, mit nachdenklichen. Fragen. Was hat der kleine Professor bei dir so kaputt gemacht?

So viel Lachen. So viel Nähe und Liebe, die mir entgegen gebracht wird, soviel Liebe und Nähe, die ich gegenüber anderen empfinde. Paartanz, mit dem Italiener, und mit dem Gemälde-Gesicht. Komplimente. Fühle mich sexy, so sexy.

Kleiner Italiener begründet, warum er denkt ich sei vom Stern*zeichen Fisch: du bist wahnsinnig interessant, vielseitig, kreativ. Nicht viele bekommen auch nur ansatzweise all deine Seiten zu sehen. Nicht viele verstehn dich. Es ist schwer für dich, jemanden zu finden, der wirklich zu dir passt. Aus deiner Sicht ist es nicht leicht dir das zu geben, was du brauchst. Aus der Sicht anderer ist es schwer. Du zeigst nicht sofort viele Emotionen, und wenn du sie zeigst, dann richtig, wusch, mit Karacho. Und das auch nur gegenüber wenigen Menschen. Er brachte noch viele weitere Begründungen. Und ich glaube da kam dann irgendwann der Punkt, an dem ich mir dachte: du machst dir Gedanken über mich, obwohl wir uns nicht wirklich oft gesehen haben. Dir würde ich eine Chance geben.

Ehrlich. Was will ich mehr. Ich liebe meine Kollegen. Ich liebe meinen Job. Ich liebe meine Freunde und Freundinnen, und eine meiner besten Freundinnen ist vor wenigen Stunden Mama geworden. Ich habe tolle Eltern, einen fantastischen Bruder.

Es ist mir scheissegal ob das pathetisch klingt. Es ist so. Ich empfinde es so, genau jetzt, in diesem Moment. Und ich glaube, dass der kleine Italiener und ich uns nicht zum letzten mal unterhalten haben.

Danke, Doc, danke Cheffe, danke kleiner Italiener. Und danke all den anderen. Wirklich. Danke, dass ihr mir diese Weihnachtsfeier, die für mich so bedeutungsschwanger war, und so voller Schmerzpotential, zu einem unvergesslichen, positiv besetztem Ereignis gemacht habt. Und danke Oka, dass du das zugelassen hsat. Das war einer der schönsten Abende, die ich jemals hatte. Vergesst alle Vollmondreisen.


Words like violence
Break the silence
Come crashing in
Into my little world
Painful to me
Pierce right through me
Can´t you understand
Oh my little girl


Kunterbunte Wundertütchen ~ ... link (0 Kommentare)   ... comment





Freitag, 5. Dezember 2008
Der heutige Tag sitzt mir ganz schön auf der Brust.

Kampfgeschwader ~ ... link (0 Kommentare)   ... comment





Freitag, 5. Dezember 2008
Senti-Content
Möchte hier auch mal meinen Herrn Vater und seine Frau lobend erwähnen. Sie haben mir eine Adventskalenderkarte gesendet. Sie denken jedes Jahr an mich, ich bekomme immer einen Adventskalender von ihnen, egal in welcher Form.

In die Innenseite der Karte haben sie einen schönen Satz geschrieben. Er ist für die Tage, an denen ich immer mal wieder den Glauben an das ein oder andere verliere.

"Die Schutzengel unseres Lebens fliegen manchmal so hoch, dass wir sie nicht mehr sehen können, doch verlieren sie uns nie aus den Augen."
Jean Paul

Es ist so schön zu wissen, dass sie für mich da sind. Und dass sie mir zuhören. Also meine Eltern. Ok, und die Schutzengel auch ;-)

Kunterbunte Wundertütchen ~ ... link (0 Kommentare)   ... comment



Erwähnte ich bereits, dass mir Schlaf fehlt?!
Grrrr.... roar roar!!! Und jener Kollegin M., die mich neulich nachts aus dem Bett geklingelt hat, erzählte ich gestern, dass ich ja auch schön blöd bin, mein Arbeitshandy anzulassen, und dass ich das in Zukunft wohl einfach ausmache.

Ok. Sie holt mich heute um 7 Uhr ab. Sagte sie gestern.

Ich quäl mich aus dem Bett. Brezel mich fix fürs Kündchen auf. Es wird 7.

Ich denk mir: mensch, machste mal das Arbeitshandy an, die klingelt bestimmt kurz durch, wenn sie unten steht.

Handy piept. 2 SMS. Eine von gestern Nacht. "Morgen erst Abfahrt um 8 Uhr." Die zweite von heute ganz früh: "Abfahrt doch erst 8.30."

AAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!






Mittwoch, 3. Dezember 2008
- Unseen: Knick in der Optik (damit ich dich besser sehen kann).

- Hot hot hot. Ein warmes Herz wenn ich mit dir arbeite.

- Chicken Korma.

- Talking pregnant.

- Cheers.

- Talking to my old friend Katie.




Schlaflos im Bettl.
Kaum kann ich wieder richtig atmen, kann ich nachts nicht mehr schlafen. Also bin ich gestern mit dem festen Vorsatz ins Bett, nach drei verkorksten Nächten mal wieder so richtig prima zu schlummern. Vorher noch schön n Fußbad, Buch gelesen, entspannt... Tja. Ich schlummerte eine gute Stunde, da rief Kollegin M. an. Um 23.30 Uhr. Ob sie mich morgen mit nach Karls*ruhe nehmen solle. Äh hääää? Ne. Was soll ich denn da. Merke: nicht mehr vergessen Arbeitshandy auszuschalten.

Ok. Zweiter Anlauf. Ca. eine Stunde später wieder aufgewacht. Mitbewohner kommt nach Hause und uriniert mit einem derartigen Druck in die Kloschüssel... also.. ich dachte mit knapp 50 geht sowas gar nicht mehr (neben meinem Zimmer ist das Bad..). Kurz geärgert, dann froh gewesen, dass ich sein "Rauschen" nicht nur unterbewusst wahrgenommen habe und folglich nicht dazu verleitet gewesen zu sein ins Bett zu pinkeln. Daraufhin denke ich mir, dass drei verkorkste Nächte bereits eindeutige Spuren hinterlassen haben. Dachten sich die Kollegen gestern im Büro auch schon, als ich... äh nicht so wichtig.

Nach all dem Denken ein dritter Anlauf. Und nun kann ich die Unterbrechungen nicht mehr zählen - das Vieh in meiner Wand ist zurück! Bitte. Gebt mir. Schlaf.

Allerlei Brei ~ ... link (0 Kommentare)   ... comment





Dienstag, 2. Dezember 2008
Und jährlich grüßt...
Nein, liebe Kollegen, auch dieses Jahr muss ich euch enttäuschen: es gibt kein Christkind, das intuitiv die Adressen finden könnte, die ihr im CRM nicht gepflegt habt.

Kunterbunte Wundertütchen ~ ... link (0 Kommentare)   ... comment