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Montag, 11. Januar 2010
Fassungslosigkeit
okavanga, 23:10h
Mag sein, dass ihn meine Aussage zu dem Lied, das er mir gesendet hat, verletzt hat. Aber das habe ich nie beabsichtigt. Mir aufgrund dessen zu sagen, ich sei "emotional recht limitiert" und büße daher "an Vertraulichkeit ein", und dass er ja meinen dritten Vornamen "Eiskl*ötzchen" vergessen habe. Also. Da bleibt mir die Spucke weg. Das passt auch so gar nicht zu ihm. Nach all dem was wir an den ersten Tagen des Jahres und danach geteilt haben. Und wo er doch weiß, wie schwer es mir fällt mich zu öffnen. Und trotzdem hab ich es getan. Für mich geradezu revolutionär. Was für ein Vollidiot.
Von mir aus. Bestimme die Grenzen meiner emotionalen Fähigkeiten aufgrund meiner Aussage zu einem Schlager (!!! jaha !!! Schlager !!!).
Die haben doch echt alle mal ein Waffeleisen auf den Kopf bekommen.
Eisklotz? Kannste haben.
Von mir aus. Bestimme die Grenzen meiner emotionalen Fähigkeiten aufgrund meiner Aussage zu einem Schlager (!!! jaha !!! Schlager !!!).
Die haben doch echt alle mal ein Waffeleisen auf den Kopf bekommen.
Eisklotz? Kannste haben.
Sonntag, 10. Januar 2010
Ratlosigkeit.
okavanga, 01:19h
Das neue Jahr begann so anders als erahnt. Allein schon, dass N., M. und H. meinten, schreib Sesamina, dass du dann bei ihm vorbeikommst, und auch er tatsächlich der Meinung war, das sei eine gute Idee. So kam es, dass ich mich nach unserem köstlichen Menü in dem schnuckeligen Restaurant und einer fröhlichen Begrüßung des neuen Jahres in einem Taxi auf den verschneiten Straßen Berlins wiederfand.
Es hat sich in keiner Sekunde falsch angefühlt bei ihm zu sein. Wir hatten so wunderschöne gelöste Stunden, bevor es mir am 2. dann den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Aber er war immer noch da, und nahm es wie es ist, auf eine Art, die so für sich sprach, und mir so gut tat.
-------------------------------------------------
Er fehlt mir. Ich bin inzwischen wieder in Man*nheim. Meine Mutter spricht seit vorhin nicht mehr mit mir. Seit ich meine Überzeugung geäußert habe. Dass ich es nicht glauben kann, was sie sagt.
So skurril, das alles. So surreal.
Sie hatte einen Unfall, heute, auf dem Weg von der Klinik, in der sie (aus körperlichen Gründen) behandelt wird. Sie wollte über das Wochenende nach Hause. Der Unfall passt nur in ihre Theorie. Die Landespolizei, die steckt vermutlich auch mit drin. Und es gab ja schon mehr Ungereimtheiten mit ihrem Auto in den letzten Wochen. "Du meinst, der Unfall ist auch nur provoziert?" "Das sage ich nicht." Aber nein sagt sie auch nicht, "lassen wir es so stehen", kommt stattdessen, und ob ich schon wüsste, dass sie auch ihr Handy und Festnetz angezapft haben, ebenso wie den Rechner.
Da kann ich nicht mehr anders. "Das erinnert mich alles so an Oma", sage ich verzweifelt. "Glaubst du mir nicht? Der Arbeitgeber ist doch auch schon involviert. Was meinst du, warum dich die Kollegin angerufen hat?"
"Aus dem gleichen Grund, warum ich sage, dass ich dir nicht glauben kann. Wir machen uns alle Sorgen. Mama, du brauchst Hilfe."
Gestern meinte sie, dass sie bereits bei jemandem ist. Es ist ein langjähriger Bekannter unserer Familie. Vorhin konnte ich nicht mehr anders. Ich musste ihn anrufen. Ich muss wissen, ob sie wirklich bei ihm ist. Ich habe ihn nicht erreicht.
Meinem Bruder hat sie eine sms geschrieben, sie waren für morgen verabredet: "Ich habe morgen andere Pläne und keine Zeit."
Sie macht die Schotten dicht. Die Eisscholle treibt mit ihr allein immer weiter aufs Eismeer hinaus. Während wir anderen alle am Ufer stehen und wie wild rufen, weil wir ihr helfen wollen. Doch sie paddelt weg. Weit weg......
So viele Gespräche, mit dem Rest meiner Familie, mit ihrem ehemaligen Analytiker, mit meiner Therapeutin, mit meiner Mama. Und doch drehen wir uns irgendwie im Kreis.
Wie jemanden per Zwang in Betreuung überstellen, der für sich und andere keine Gefahr darstellt? Müssen wir zusehen, bis es eskaliert? Sie ist so clever zu sagen: "Das habt ihr alle missverstanden. Das habe ich alles nie so gesagt." Aussage gegen Aussage. Und was dann?
Sie ist ja nicht dumm. Sie ist nur... paranoid.
"An einem Verrückten erschrickt uns am meisten
die vernünftige Art, auf die er sich unterhält.
Anatole France
Es hat sich in keiner Sekunde falsch angefühlt bei ihm zu sein. Wir hatten so wunderschöne gelöste Stunden, bevor es mir am 2. dann den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Aber er war immer noch da, und nahm es wie es ist, auf eine Art, die so für sich sprach, und mir so gut tat.
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Er fehlt mir. Ich bin inzwischen wieder in Man*nheim. Meine Mutter spricht seit vorhin nicht mehr mit mir. Seit ich meine Überzeugung geäußert habe. Dass ich es nicht glauben kann, was sie sagt.
So skurril, das alles. So surreal.
Sie hatte einen Unfall, heute, auf dem Weg von der Klinik, in der sie (aus körperlichen Gründen) behandelt wird. Sie wollte über das Wochenende nach Hause. Der Unfall passt nur in ihre Theorie. Die Landespolizei, die steckt vermutlich auch mit drin. Und es gab ja schon mehr Ungereimtheiten mit ihrem Auto in den letzten Wochen. "Du meinst, der Unfall ist auch nur provoziert?" "Das sage ich nicht." Aber nein sagt sie auch nicht, "lassen wir es so stehen", kommt stattdessen, und ob ich schon wüsste, dass sie auch ihr Handy und Festnetz angezapft haben, ebenso wie den Rechner.
Da kann ich nicht mehr anders. "Das erinnert mich alles so an Oma", sage ich verzweifelt. "Glaubst du mir nicht? Der Arbeitgeber ist doch auch schon involviert. Was meinst du, warum dich die Kollegin angerufen hat?"
"Aus dem gleichen Grund, warum ich sage, dass ich dir nicht glauben kann. Wir machen uns alle Sorgen. Mama, du brauchst Hilfe."
Gestern meinte sie, dass sie bereits bei jemandem ist. Es ist ein langjähriger Bekannter unserer Familie. Vorhin konnte ich nicht mehr anders. Ich musste ihn anrufen. Ich muss wissen, ob sie wirklich bei ihm ist. Ich habe ihn nicht erreicht.
Meinem Bruder hat sie eine sms geschrieben, sie waren für morgen verabredet: "Ich habe morgen andere Pläne und keine Zeit."
Sie macht die Schotten dicht. Die Eisscholle treibt mit ihr allein immer weiter aufs Eismeer hinaus. Während wir anderen alle am Ufer stehen und wie wild rufen, weil wir ihr helfen wollen. Doch sie paddelt weg. Weit weg......
So viele Gespräche, mit dem Rest meiner Familie, mit ihrem ehemaligen Analytiker, mit meiner Therapeutin, mit meiner Mama. Und doch drehen wir uns irgendwie im Kreis.
Wie jemanden per Zwang in Betreuung überstellen, der für sich und andere keine Gefahr darstellt? Müssen wir zusehen, bis es eskaliert? Sie ist so clever zu sagen: "Das habt ihr alle missverstanden. Das habe ich alles nie so gesagt." Aussage gegen Aussage. Und was dann?
Sie ist ja nicht dumm. Sie ist nur... paranoid.
"An einem Verrückten erschrickt uns am meisten
die vernünftige Art, auf die er sich unterhält.
Anatole France
Mittwoch, 6. Januar 2010
okavanga, 14:46h
Die Angst hat sich inzwischen wie eine Kralle um das Herz geschlossen und ist ständiger Begleiter, bewusst und unbewusst.
Wir haben mit ihrem ehemaligen Analytiker gesprochen und ihm die Situation geschildert. Was für eine schreckliche Situation, meint er, ja. Er hält die Lage für sehr sehr ernst. Und ich glaube, er hält sie auch für eine Gefahr für sich selbst. Wir müssen sie unbedingt dazu bringen, sich freiwillig in Behandlung zu begeben. Sei es, weil wir sie doch dazu bringen, uns alles zu erzählen, oder weil wir sie andernfalls mit all unserem Wissen konfrontieren müssen. Und wenn das alles nicht hilft, dann den Notdienst rufen. Immerhin Anweisungen aus berufenem Munde. Und trotzdem.
Ich kann nicht mehr. Diese ständige Angst macht mich fertig. Ich weiß nicht wohin mit ihr. Wohin mit mir.
Wir haben mit ihrem ehemaligen Analytiker gesprochen und ihm die Situation geschildert. Was für eine schreckliche Situation, meint er, ja. Er hält die Lage für sehr sehr ernst. Und ich glaube, er hält sie auch für eine Gefahr für sich selbst. Wir müssen sie unbedingt dazu bringen, sich freiwillig in Behandlung zu begeben. Sei es, weil wir sie doch dazu bringen, uns alles zu erzählen, oder weil wir sie andernfalls mit all unserem Wissen konfrontieren müssen. Und wenn das alles nicht hilft, dann den Notdienst rufen. Immerhin Anweisungen aus berufenem Munde. Und trotzdem.
Ich kann nicht mehr. Diese ständige Angst macht mich fertig. Ich weiß nicht wohin mit ihr. Wohin mit mir.
Die Spieluhr in ihr ~
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Montag, 4. Januar 2010
Ohnmacht.
okavanga, 16:00h
Uns gegenüber rückt sie nicht mit der Sprache raus. Als wir meinen, ob sie mit uns über etwas reden will, sammeln sich sofort Tränen in ihren Augen. Im Nachhinein stellen mein Bruder und ich fest, dass wir beide den gleichen Eindruck hatten: da kämpft etwas in ihr. Da war so eine Verzweiflung und Traurigkeit in ihren Augen, dann folgte ein gequälter Ausdruck, und dann .. mit viel Energie wüste Andeutungenm, da ist viel Kraft und Wut (das zieht Kreise in den höchsten Gremien; ich hab da in was reingestochen; ich lass die Bombe platzen wenn ich dadurch meinen Job verliere; ich tausche mein Schloss aus.) Aber sie wird nicht konkret. "Ich will euch nicht belasten, aber das ist alles höchst kriminell." Wir sollen uns einfach keine Gedanken machen. Das müssen wir ihr versprechen. Sie will "das Geheimnis mit ins Grab nehmen."
"Ich bin nicht anders als sonst, hört ihr! Ich bin nicht anders!"
Wir haben es nicht geschafft sie mit dem zu konfrontieren, was wir über sie von anderen wissen. Wir sind restlos überfordert. Und irritiert. Warum spricht sie nicht einfach mit uns. Warum erzählt sie allen alles, und uns nichts. Wie groß muss ihre Angst sein.
Wir sollen ihr versprechen, nie den Glauben an sie zu verlieren.
Über Patientenverfügung hat sie gesprochen. Und Vormundschaft im Notfall.
Vielleicht weiß sie im tiefsten Inneren, worauf das alles hinausläuft.
Aber ich selbst trau mich keinen einzigen Schritt mehr ohne professionellen Rat zu gehen.
Mein Bruder und ich sind ihr letzter Fitzel heile Welt.
Scheisse. Scheissenfuckmistwichsdrecksscheisse.
Beschissene Situation erscheint mir noch als die Untertreibung des Jahrhunderts.
"Ich bin nicht anders als sonst, hört ihr! Ich bin nicht anders!"
Wir haben es nicht geschafft sie mit dem zu konfrontieren, was wir über sie von anderen wissen. Wir sind restlos überfordert. Und irritiert. Warum spricht sie nicht einfach mit uns. Warum erzählt sie allen alles, und uns nichts. Wie groß muss ihre Angst sein.
Wir sollen ihr versprechen, nie den Glauben an sie zu verlieren.
Über Patientenverfügung hat sie gesprochen. Und Vormundschaft im Notfall.
Vielleicht weiß sie im tiefsten Inneren, worauf das alles hinausläuft.
Aber ich selbst trau mich keinen einzigen Schritt mehr ohne professionellen Rat zu gehen.
Mein Bruder und ich sind ihr letzter Fitzel heile Welt.
Scheisse. Scheissenfuckmistwichsdrecksscheisse.
Beschissene Situation erscheint mir noch als die Untertreibung des Jahrhunderts.
Die Spieluhr in ihr ~
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Montag, 4. Januar 2010
Namenlose Angst.
okavanga, 00:12h
Die Worte quälen sich aus dem Telefonhörer wie ätzender Brei, bahnen sich ihren Weg in mein Ohr, stürzen sich in eine dunkle Tiefe. Schlagen auf mit tausendfachem Echo, ein wilder Schrei, der nachhallt wie nie zuvor gehörter Lärm in der Schlucht die Seele heißt.
--------------
N.'s Frage. Zahlreiche Telefonate. Mit ihrer Mutter, einer weiteren Arbeitskollegin, meinem Vater, meinem Bruder.
--------------
Was, wenn ich nicht nach Berlin gefahren wäre? Wüssten wir, was wir nun wissen? Diese Verkettungen.
--------------
Meine Sesamina. Der beste Weggefährte, den ich mir für die ersten Schritte in diesem Jahr wünschen konnte. Man ist wohl immer am rechten Ort, wenn es unbedingt so sein muss.
--------------
Sesamina und ich, in seiner Küche. Stundenlange Gespräche. Tage kommen, Tage gehen. Der Schmerz bahnt sich seinen Weg.
--------------
Zwischen absoluter Ungläubigkeit und tiefster Verzweiflung. Was kommt da auf uns zu?
Informations- und Emotionsüberdosis.
--------------
Angst vor dem Schlaf. Und dann kommt er doch. Wilde Träume. Bunt, intensiv, alle. Aufwachen. Alles nur ein böser Traum. Ich frage Sesamina. Seine unglaublichen Augen. Er schüttelt den Kopf. Komatöser Schlaf. Der Vormittag geht. Magst du nicht aufstehen? Ich kann nicht.
--------------
Nachmittag. Vor dem Fenster der Funkturm. Alles ist weiß, und wie in Watte. Tee. Wärme. Sesamina. Und dann: das kann doch einfach nicht wahr sein.
-------------
Ich will nicht fahren, zurück in die Heimat. Ich weine. Sesamina hält mich. Dann bleib doch, sagt er. Nein, das ist nur aufschieben.
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Es ist Nacht. Weiße Zuckerbäume rauschen am Auto vorbei. Berlin Calling ist die einzige Musik, die ich irgendwie ertrage. Die Gedanken streifen durch die Abgründe, an der Realität entlang.
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Die italienische Mafia. Einbruch in die Wohnung. Gefälschte Unterlagen. Ärzteverschwörung. Berufsverbot. Warum hat sie mit allen geredet, nur mit uns nicht. Bruder, liebster Bruder. Wir müssen das nun zu zweit machen. Das schafft keiner ohne den anderen. Es wird schrecklich. Sie weiß nicht, dass wir es wissen, und sie weiß nicht, dass es ist wie es ist.
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Man liest davon in Büchern und Zeitschriften. Man sieht es in Filmen, oder hört es über den Onkel eines Bekannten. Aber in der eigenen Familie?
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All unsere Hoffnungen ruhen nun nur noch auf dir und deinem Bruder, sagte sie. Wie sollen wir das schultern. Wenn ihr es nicht schafft. Dann. (dann! nein. bitte. nicht das dann!!!)
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Bitte lass das alles nur ein Irrtum sein. Ein böser Traum. Ihr seid nicht allein, sagt mein Vater.
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Ich habe doch keine Mutter mit paranoider Schizophrenie..
Morgen. Das Morgen. Soviel Angst, das kenne ich nicht.
Bitte, Mama. Bitte erspar uns allen eine Zwangseinweisung.
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Paul Kalkbrenner - Gebrunn Gebrunn
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N.'s Frage. Zahlreiche Telefonate. Mit ihrer Mutter, einer weiteren Arbeitskollegin, meinem Vater, meinem Bruder.
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Was, wenn ich nicht nach Berlin gefahren wäre? Wüssten wir, was wir nun wissen? Diese Verkettungen.
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Meine Sesamina. Der beste Weggefährte, den ich mir für die ersten Schritte in diesem Jahr wünschen konnte. Man ist wohl immer am rechten Ort, wenn es unbedingt so sein muss.
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Sesamina und ich, in seiner Küche. Stundenlange Gespräche. Tage kommen, Tage gehen. Der Schmerz bahnt sich seinen Weg.
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Zwischen absoluter Ungläubigkeit und tiefster Verzweiflung. Was kommt da auf uns zu?
Informations- und Emotionsüberdosis.
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Angst vor dem Schlaf. Und dann kommt er doch. Wilde Träume. Bunt, intensiv, alle. Aufwachen. Alles nur ein böser Traum. Ich frage Sesamina. Seine unglaublichen Augen. Er schüttelt den Kopf. Komatöser Schlaf. Der Vormittag geht. Magst du nicht aufstehen? Ich kann nicht.
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Nachmittag. Vor dem Fenster der Funkturm. Alles ist weiß, und wie in Watte. Tee. Wärme. Sesamina. Und dann: das kann doch einfach nicht wahr sein.
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Ich will nicht fahren, zurück in die Heimat. Ich weine. Sesamina hält mich. Dann bleib doch, sagt er. Nein, das ist nur aufschieben.
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Es ist Nacht. Weiße Zuckerbäume rauschen am Auto vorbei. Berlin Calling ist die einzige Musik, die ich irgendwie ertrage. Die Gedanken streifen durch die Abgründe, an der Realität entlang.
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Die italienische Mafia. Einbruch in die Wohnung. Gefälschte Unterlagen. Ärzteverschwörung. Berufsverbot. Warum hat sie mit allen geredet, nur mit uns nicht. Bruder, liebster Bruder. Wir müssen das nun zu zweit machen. Das schafft keiner ohne den anderen. Es wird schrecklich. Sie weiß nicht, dass wir es wissen, und sie weiß nicht, dass es ist wie es ist.
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Man liest davon in Büchern und Zeitschriften. Man sieht es in Filmen, oder hört es über den Onkel eines Bekannten. Aber in der eigenen Familie?
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All unsere Hoffnungen ruhen nun nur noch auf dir und deinem Bruder, sagte sie. Wie sollen wir das schultern. Wenn ihr es nicht schafft. Dann. (dann! nein. bitte. nicht das dann!!!)
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Bitte lass das alles nur ein Irrtum sein. Ein böser Traum. Ihr seid nicht allein, sagt mein Vater.
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Ich habe doch keine Mutter mit paranoider Schizophrenie..
Morgen. Das Morgen. Soviel Angst, das kenne ich nicht.
Bitte, Mama. Bitte erspar uns allen eine Zwangseinweisung.
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Paul Kalkbrenner - Gebrunn Gebrunn
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