Donnerstag, 22. Dezember 2016
Ich sitze in der Straßenbahn von LU nach MA. Wir waren in der verbotenen Stadt auf dem Weihnachtsmarkt. Dort war kaum was los, vielleicht aufgrund der Vorfälle, nicht nur in Berlin, sondern eben auch hier. Aber irgendwie will die Angst nicht Einzug halten meiner, in unserer Seele. Das freut mich.

Wie ich da so in der Straßenbahn sitze, kann ich riechen wie Haare und Jacke nach Rauch stinken. Wir waren noch in einer dubiosen Spelunke. F. und ein befreundetes Pärchen, LeSchwe, und ich. Hat aufgewärmt, in vielerlei Hinsicht.

Auf der Brücke gehts über den Rhein. Er hat wenig Wasser derzeit, bleibt aber beeindruckend. Im Scheinwerferlicht über den unzähligen Frachtcontainern im Hafen sieht man, wie feucht die Luft ist.

Heimat bist du geworden.




Kanns selbst kaum glauben. Der Kreditantrag läuft.






Dienstag, 20. Dezember 2016
Jeden Tag denk ich aufs neue: heut geh ich aber echt früher ins Bett. Und dann noch Karten schreiben, telefonieren, Dinge überlegen und berechnen, lernen, essen, irgendwas ist ja immer.
Und schwupps ist es wieder 23 Uhr wenn ich mich auf den Weg ins Bad mach... dann noch Katze kraulen, lesen... und es ist sicher fast 0 Uhr wenn der Schlaf mich küsst.

Und morgens dann das Kramen in der Erinnerung, ob ich am Vortag gesoffen habe, so zerschlagen bin ich derzeit.

Gute Nacht, liebe Leute.

Äh dann noch kurzer Schock. Heute ein Hörbuch für Muttern gekauft. Für 20 Euro. Eben kurz gekuckt: wäre über deren Online Shop für 12,99 erhältlich gewesen. Also da fühlste dich echt verarscht. 7 Euro Unterschied? Hmpf.

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Samstag, 17. Dezember 2016
Hop oder Top. Am Montag gilts.
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Mal wieder gefeiert vor einiger Zeit. Sehr froh gewesen, als ich endlich wieder ich selbst war. Wollte eigentlich noch mehr dazu schreiben. Passt aber grad nicht (hier her?).
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Sonst: müde. Müde müde.

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Dienstag, 6. Dezember 2016
Heute wieder Zeit in der neuen Welt, die langsam ein bisschen vertrauter wird. Wie ein Paralleluniversum ist das. Anstrengend, manchmal, auch emotional. Nicht, dass das in der alten Welt anders wäre. Aber es ist auf eine ganz andere Art und Weise (emotional) anstrengend. Auf eine, die mir auch viel gibt.

Einen Kollegen dort finde ich ganz nett. Ich glaube ich flirte mit ihm. Vielleicht. Ein bisschen. Weiß gar nicht mehr was flirten ist, aber das könnte es schon sein.

Ansonsten bleibt alles einfach spannend.

Spannend bleibts auch mit der Wohnung. Während ich darauf hoffte, dass die Angebote von Bank zu Bank immer schlechter werden, tritt das Gegenteil ein. Jetzt schwanke ich sehr. Alles nicht so einfach, mit diesem Erwachsenen-Ich und dem Studenten-Ich.

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Donnerstag, 1. Dezember 2016
Der Moment.
Leider weiß ich nicht mehr, wo ich neulich darüber gestolpert bin. Ob in einem anderen Blog, in der Zeitung, bei Twitter, in einem Film oder Radiobeitrag. Ist mir entfallen.

Geblieben ist so ein Satzausschnitt im Sinne von.. "ich habe nur den Moment."

Gedacht hat ja jeder von uns so etwas schon öfters. Oder es geht in die Richtung von: Leben ist das was passiert während du... Oder: carpe diem. Etc.

Es ist komisch, dass ich manchmal so Momente habe, in denen für mich dann plötzlich ganz klar wird, was so ein Satz wirklich bedeutet, für mich. Das richtig zu spüren. Anfangen zu verinnerlichen.

Ich habe nur den Moment. Genau jeden einzelnen kleinen Moment. Alles das, was vor diesem Moment war, ist schon Vergangenheit. Und alles das, was nach diesem Moment liegt, ist schon wieder fast der Moment, und bis dahin nur eine Möglichkeit.

Spüren und erleben kann ich nur genau den Moment. Das immer mal wieder vor mich hin zu murmeln, hilft mir meine Prioritäten in meinem sehr anstrengenden Jetzt zu sortieren. Wenn mal wieder alles über den Kopf wächst, im Hinblick auf ein vielleicht für mich persönlich sinnvolleres weil beruflich erfüllenderes Später. Nicht nur über das Später nachzudenken, sondern über (m)ein gutes Jetzt.

Ganz schöne Momente in der Vorweihnachtszeit wünsche ich Ihnen. Mit Freunden Glühwein trinken oder backen. Tee trinkend auf dem Sofa sitzen und Hörbuch hören. Ein gutes Buch lesen, oder ein schlechtes und darüber den Kopf schütteln. Katze kraulen. Stille genießen. Oder einfach in eine Kerze schauen und sich über den Moment freuen. Das, was für Sie eben ein schöner Moment ist.

Nur so. ~ ... link (0 Kommentare)   ... comment