Donnerstag, 26. Januar 2017
7. und letzter Basenfastentag.

Heute hatte ich mich eingegroovt. Trotzdem freu ich mich auf Brot, Pasta und Schokolade.

Highlights dieser Zeit:
- die Blicke der Katze, jedes mal wenn sie mich auf dem Badezimmerboden liegend mit Schlauch im Hintern entdeckt hat.
- derzeitige Vitalität
- dass ich Dinge neu für mich entdeckt habe: Kurkuma, Gomasio, Gemüsepfannen, Erdmandelflocken, Sprossen

Was ich beibehalten möchte:
- nicht mehr so spät abends essen. Wird schwierig, vor allem an Dienstagen. Aber mal mehr darauf achten
- Vor 23 Uhr ins Bett gehen unter der Woche
- Mehr Gemüse - weniger Fleisch und Industriezucker

Fazit: war eine interessante Erfahrung und freu mich, dass ichs gemacht hab. Werde in Zukunft öfters mal Basentage einlegen, und evtl. alle halbe Jahre eine Basenwoche.

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Mittwoch, 25. Januar 2017
6. Fastentag. Morgen ist der letzte.

Gestern war ich zu lange in der ganz neuen Welt, weswegen ich nicht mehr einkaufen konnte (was aber dringend gewesen wäre). Das war dumm. Denn nach 18 Uhr soll man nichts mehr essen. Da ich zwischen alter Arbeit und ganz neuer Welt ein winziges Zeitfenster habe, war ich bereits ab 14 Uhr ohne feste Nahrung. Und bei mir hat es nach 5 Tagen rein basischer Ernährung fatale Auswirkungen, wenn ich an Tag 6 sehr hungrig aufwache und erst mal einkaufen muss.

Es war wie auf Nikotinentzug, mit ein paar Lines Speed. Kombiniert mit anbahnenden Kreislaufproblemen. Die erste Eskalation drohte, als ich von der Wohnung im 3. Stock in den Keller rannte um das Fahrrad zu holen, und dann feststellte, dass ich meine Handschuhe oben vergessen hatte. Hungrig. Schwächlich. Ich wurde sehr wütend und brüllte kurz die Kellertür an. Dann wieder rauf in die Wohung. Handschuhe holen. Schnell wieder runter. Zum Bioladen. Essen in den Korb schmeißen, zur Kasse, ins Büro rasen. Mit zitternden Händen Obst schnippeln, gefühlte 48 Stunden. Dabei immer wieder Kollegen, die sich um die Kaffeemaschine drängen und dabei ernste arbeitsbezogene Gespräche führen wollen - ich habe keine Ahnung mehr, wer und was, so sehr war ich damit beschäftigt endlich essen zu können.

Und dann. Essen.

Damit hörte ich dann auch nicht auf bis ich um 14:30 das Büro verließ. Obst. Walnüsse. Getrocknete Aprikosen! Salat! Und doch schien mein Körper immer wieder deutlich zu fragen: willst du mich eigentlich verarschen?

Tja. Ich steh einfach auf Kohlenhydrate.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich mich in Summe wesentlich fitter fühle, wacher, morgens auch von alleine aufwache, nicht wie erschlagen, sondern einigermaßen fit.

So ein paar Dinge werde ich aus diesen Fastentagen mitnehmen. Aber ich freu mich geradezu hysterisch auf einen Kakao mit Sahne.

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Sonntag, 22. Januar 2017
Tatort.
Walter White hat jetzt ganz clever die Seiten gewechselt.

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Samstag, 21. Januar 2017
Mein Freund, das Mandelmus.
Was bisher geschah: nicht viel, und doch ist es anders. Ein bisschen wie Nikotinentzug, damals. Komische Nervosität, schlechter Schlaf, kaum Konzentrationsvermögen (sehr ungünstiger Zeitpunkt dafür...).
Dann entdeckte ich heute Nachmittag das Mandelmus. Gepriesen sei sein/e Erfinder/in!
Über die Irrigator-Session werfe ich den Mantel des Schweigens. Nur soviel sei gesagt: alles halb so wild. Aber ich wünschte, man könnte das Weltgeschehen ähnlich leicht bereinigen wie den anderen braunen Dreck.

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Freitag, 20. Januar 2017
Ganz im Zeichen der ersten male.
War heut was?

Ach ja. Ein Kollege aus der alten Welt hat geheiratet. Und ich habe einen Taxifahrer angebrüllt, der mich um ein Haar vom Fahrrad gefegt hätte. Richtig richtig angebrüllt. Und dann seinen sich einmischenden und vor mir aufbauenden (lustig, bei kleinem Mann gegenüber 1,80 Frau) Fahrgast. Man hat das gut getan! Fast so gut wie die Hauschka Behandlung davor (Sie erinnern sich, erste Male und so).

Erster Basenfastentag. In einem Wort: Hunger.

Sonst war nix. Oder?

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