Mittwoch, 10. April 2019
I. war heute im Büro. Viele Faxen gemacht (keine Faxe, hahaha ha... ha.. ha...). Großartig. Bauchmuskelkater vom Lachen. Außerdem hat sie mir eine App für mein Handy programmiert, mit der ich nun ganz unkompliziet meine Arbeitszeiten erfassen kann. "Damit du echt mal aufhörst hier und da Überstunden zu machen". Allein schon das Icon der App... <3

In der neuen Welt bin ich mit etwas konfrontiert, worin ich nicht wirklich fit bin, obwohl ich es aufgrund des Studiums sein müsste. Ein entfernter Kollege, den ich wöchentlich sehe weil ich ihn benötige um etwas zu öffnen, hat mir heute angeboten dabei zu helfen. Jede Woche verquatschen wir uns über selles und jenes, wie der Monnemer sagt. Er meinte, da können wir die halbe Stunde auch gern in meinen Wissensaufbau investieren. Das find ich richtig spitze. Überlege mir noch, wie ich ihm eine Freude dafür machen kann.

Am Abend hat mir E. geholfen meinen Sperrmüll auf die Straße zu tragen. Noch nie habe ich einen alten Fernseher so schnell verschwinden sehen (als ich ihn kaufte war er schon um die 15 Jahre alt, das ist.. hm ziemlich genau 19 Jahre her). Ich glaube, hier gibt es eine Gang die den ganzen Tag rumcruised um Elektronik und Metalle einzusammeln. CD- und Kerzenständer waren auch einen Kellergang später weg. Sehr befreiend, die ganze Aktion. Mehr Luft in Keller und Wohnung. Zur Stärkung hatte ich uns feine Rinderbolognese gekocht, dazu Belohnungsbier.

Also.. ja wenn ich so drüber nachdenke... Ich bekomme zur Zeit wirklich viel von Menschen. Ich hoffe, dass ich auch genauso viel gebe.

Denkwürdigster Moment des Tages: als E. geht, begleite ich ihn um ihm den Keller aufzusperren, dort hat er sein Rad abgestellt. Wie praktisch, denk ich, kann ich direkt den Restmüll mitnehmen. Als ich den Deckel der Mülltonne packe und öffnen will, springen zwei fette Ratten aus einem Loch im Deckel (glaube das Loch haben auch mal Ratten reingenagt, so sieht es jedenfalls aus). Sie springen da also raus, und rasen so schnell über meine Hand, die ich ja noch am Deckel halte, dass ich nicht rechtzeitig loslassen kann. Überraschend weich, die Tiere. Aber halt immer noch Mannheimer Ratten. E. lacht sich kaputt. "Deinen Schrei des Todes werd ich nie mehr vergessen". Hahahaha.. ha .. ha. Pf.

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Montag, 8. April 2019
Bei dem Mantra, das die Yoga-Lehrerin heute am Ende der Stunde gesungen hat, wohlige Gänsehaut bekommen. Danach erschien mir das ganze Grün draußen noch viel grüner. Ganz grün berauscht nach Hause geradelt.

Danach kam der F. vorbei. Wenn wir uns sehen, grinsen wir beide von einem Ohr bis zu anderen.

Ich mag es, wenn sich die Katze hinter mich auf meinen Stuhl quetscht, und an meinen Hintern gekuschelt vor sich hindöst.

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Sonntag, 7. April 2019
"Glück ghabt" der letzten Woche
- mein erstes mal Griechenland: die F. hatte mir einen Kurztrip nach Mykonos geschenkt, am Montag gings los
- Sehr sonnige Tage, davor hatte es wohl nur geregnet
- Blick von unserer süßen Unterkunft aufs Meer
- Sonne im Gesicht, Bier in der Hand, Gespräche mit F.
- immer leckeres Frühstück von der herzlichen und wunderschönen Mama des Besitzers. Überhaupt fühlten wir uns sehr willkommen. Wir waren die ersten Gäste des Jahres und wurden aufgenommen wie Familienmitglieder
- Tagesausflug auf die Insel Delos: jahrtausende alte Geschichte umringt von einem bunten Wildblumenmeer. Beeindruckend. Und wunderwunderschön.
- Spaziergang über die grüne Insel. "Das is doch Irland", meinte F. immer wieder. Es gab in den letzten Monaten ungewöhnlich viel Regen (wohl den, der bei uns gefehlt hat...), deswegen gab es Grün und Blumen so weit das Auge reichte
- diese pittoresken Gassen und weißen Häuschen
- hübsche Männer. Muss auch mal gesagt sein. Sehr hübsche Männer.
- italienischer Salat und Bruschetta in der kleinen Bar "Popolo", zum Niederknien.
- diese frische Luft
- Das Meer. Das Meer. Das Meer!
- ein Gefühl von Ruhe, Friede, Freude.

***

- Freitag: Yoga. Danach kam I. zu mir, das war ein sehr schöner Abend. Wir planten den Besuch bei LeSchwe in Österreich, und eine weitere gemeinsame Tagesexkursion.

- Samstag: da hing ich einen Tag in den Seilen wie mit Grippe. Was trotzdem gut war: kurzer Marktbesuch, Telefonat mit LeSchwe, Spargel am Abend.

- heutiger Sonntag: wieder fit! Gut mit Semesterplanung vorangekommen, jetzt kanns losgehen; kurzer Spaziergang um den Block; Katinka aus der Heimat sendet eine schöne Nachricht; F. hat sich für morgen angekündigt. Und gleich gibts nochmal Spargel.

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Samstag, 6. April 2019
WmDedgT
Muss leider aufgrund akuter Müdigkeit vertagt werden.

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Montag, 1. April 2019
- Nachmittag mit der F. am Fluß. Den Heuschnupfen blende ich hier jetzt aus. Sehr gelacht. Wir freuen uns auf unsere kurze Auszeit ab morgen, sie hat mir zum Geburtstag einen Flug nach Mykonos geschenkt.

- Telefonat mit Kommilitonin J. Sie ist alleinerziehend mit einem 7-jährigen Sohn und arbeitet als Lehrerin an einem Gymnasium. Auch immer sehr erfrischend, unser Austausch. Wir freuen uns, dass wir nächstes Semester wieder ein gemeinsames Modul haben (tw. hatten wir bisher Reihenfolgen getauscht o.ä., so dass wir meistens unterschiedliche Module hatten. War schon letztes Semester schön, die Schrecken des einen Moduls zu teilen). Fragen Sie mich jetzt bitte nicht, wie diese Frau das alles unter einen Hut kriegt: Lehrerinnendasein, Sohn und Studium. Also meinen Hut zieh ich an dieser Stelle!

- den ersten Spargel vom Feld gegessen. Wenn ich dem Marktbauern glaube. Und das tue ich. Man war das lecker! Mit Kartoffeln, zerlassener Butter, Schnittlauch und gekochtem Schinken, dazu ein alkoholfreies Lam*msbr*äu. Zum Nachtisch eine kleine Praline. Essen kann SO glücklich machen.

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