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Mittwoch, 26. August 2020
okavanga, 22:07h
Ich glaub, ich will noch mal nach München.
Muss irgendwo wieder angangen mehr Tagebuch zu schreiben, es fehlt mir Gedanken festzuhalten. Gerade derzeit, etwas bricht um, neu an, Veränderung, keine Ahnung. Ich will weiter, mir ist langweilig.
Aber hier geht es einfach nicht mehr gut.
Muss irgendwo wieder angangen mehr Tagebuch zu schreiben, es fehlt mir Gedanken festzuhalten. Gerade derzeit, etwas bricht um, neu an, Veränderung, keine Ahnung. Ich will weiter, mir ist langweilig.
Aber hier geht es einfach nicht mehr gut.
okavanga, 21:12h
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Eigentlich wollte ich nur Fotos und Texte suchen für das Fotobuch, das ich derzeit für Katinka erstelle. Dabei auch in den alten Tagebüchern hängen geblieben. Zwischen 15 und 26 habe ich gelebt für 10 Leben. Allein vom Lesen und Kucken wird mir schwindelig. Kein Wunder, dass ich seitdem oft so erschöpft bin.
Eigentlich wollte ich nur Fotos und Texte suchen für das Fotobuch, das ich derzeit für Katinka erstelle. Dabei auch in den alten Tagebüchern hängen geblieben. Zwischen 15 und 26 habe ich gelebt für 10 Leben. Allein vom Lesen und Kucken wird mir schwindelig. Kein Wunder, dass ich seitdem oft so erschöpft bin.
Dienstag, 11. August 2020
Insomnia
okavanga, 06:26h
I can‘t get no sleep.
Donnerstag, 6. August 2020
okavanga, 01:07h
Atmen und weitergehen.
Gelernt ist gelernt.
Gelernt ist gelernt.
Dienstag, 4. August 2020
okavanga, 19:50h
Es ist wieder da.
Vermutlich hat es mit zwischenmenschlichen Beziehungen zu tun. Somit schon mal schlauer als am Anfang, so viele Jahre begleitet mich dieses Phänomen noch nicht.
Das schwarze Loch, in diesen Momenten scheint es plötzlich nur noch einen ganz kleinen Schritt weg zu sein, und mir wird klar, wieso mich die Geschichte von Jude so bewegt. Der Kampf um etwas, der nie aufhört, obwohl man ihn immer mal wieder für gewonnen, man sich selbst für so gut auf dem Weg hält. Und dann, zack, ein Moment, eine Emotion, und alles ist anders und Dinge erscheinen als möglich, die sonst kategorisch ausgeschlossen werden. Das macht mir Angst. Angst vor der Angst, ist das dann wohl.
Vermutlich hat es mit zwischenmenschlichen Beziehungen zu tun. Somit schon mal schlauer als am Anfang, so viele Jahre begleitet mich dieses Phänomen noch nicht.
Das schwarze Loch, in diesen Momenten scheint es plötzlich nur noch einen ganz kleinen Schritt weg zu sein, und mir wird klar, wieso mich die Geschichte von Jude so bewegt. Der Kampf um etwas, der nie aufhört, obwohl man ihn immer mal wieder für gewonnen, man sich selbst für so gut auf dem Weg hält. Und dann, zack, ein Moment, eine Emotion, und alles ist anders und Dinge erscheinen als möglich, die sonst kategorisch ausgeschlossen werden. Das macht mir Angst. Angst vor der Angst, ist das dann wohl.
okavanga, 16:00h
Gestern die vorerst letzte Leistung im Rahmen des Studiums erbracht in Form einer empirischen Hausarbeit. Keine Klausuren mehr dieses Semester. Der Rest des Sommers gehört mir.
Next stop: Bachelorarbeit.
Next stop: Bachelorarbeit.
Donnerstag, 30. Juli 2020
okavanga, 12:47h
Am Dienstag war ein Schreiben im Briefkasten. Nachbarbeteiligung, so der Betreff. Nettes Täuschungsmanöver. Die Bekanntmachung neuer Baupläne. Diesmal betrifft es vermutlich den Innenhof. Wer hats geplant? Na klar. Der Investor dem inzwischen so gut wie der ganze Kiez gehört. Der, der auf dem Quartiersplatz einen Kiosk bauen möchte. Der, der die Luxuslofts und -appartments hier gebaut hat. Der, der den Hals nicht voll kriegt.
Das wird mir die Sicht vom Balkon verbauen, vermutlich, und das wars dann mit mir und dem Kiez. Keinen Bock auf noch mehr verbaute Fläche, noch mehr Menschen. Wir haben hier so wenig Fläche, aber die wird ausgepresst über jede Schmerzgrenze hinweg.
Naja, abwarten, könnte man sagen, aber ja, um diese Fläche wird es gehen, da wette ich drauf.
Meine Bude werde ich dann zu monströsen Preisen an Hipster-Arschlöcher vermieten. Warum? Hild*ebrandt & He*es machts möglich - und anders kann ich mir mit meinem Gehalt nirgendwo ne Miete in dieser Stadt in einer Wohnung ohne Löcher im Boden leisten.
Das wird mir die Sicht vom Balkon verbauen, vermutlich, und das wars dann mit mir und dem Kiez. Keinen Bock auf noch mehr verbaute Fläche, noch mehr Menschen. Wir haben hier so wenig Fläche, aber die wird ausgepresst über jede Schmerzgrenze hinweg.
Naja, abwarten, könnte man sagen, aber ja, um diese Fläche wird es gehen, da wette ich drauf.
Meine Bude werde ich dann zu monströsen Preisen an Hipster-Arschlöcher vermieten. Warum? Hild*ebrandt & He*es machts möglich - und anders kann ich mir mit meinem Gehalt nirgendwo ne Miete in dieser Stadt in einer Wohnung ohne Löcher im Boden leisten.
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