Montag, 3. Oktober 2016
Nachts kommen die Gedanken zurück. Es war vermutlich das Beste was mir passieren konnte direkt danach mit jemandem, der ganz viel von mir nicht weiß, unterwegs und abgelenkt zu sein. Dem Ganzen nicht zu viel Raum zu geben. Aber nachts schleicht es sich zurück. Dieser Vorfall hat viel angestoßen, oder in andere Ecken, Positionen gestoßen. Vielleicht ist mir endlich klar geworden, wieso ich mich immer miserabler fühle in der Gegenwart meiner Familie. Aber klar... klar ist mir eigentlich gerade gar nichts. Fühle mich wie in einem Tornadostrudel, um mich rum dreht sich alles, nicht so, dass mir schlecht wird, aber es dreht sich, und ich taumel mit der Drehung, in der Drehung, Bilder ziehen vorbei, Erinnerungen, Eindrücke, Gesichter, Worte, vor grau-schwarzem Wolkenhintergrund. Alles wird lose und setzt sich neu zusammen und zerfällt wieder in Einzelteile. Gleichzeitig das Gefühl zu fallen, mich zu verlieren, und meinen Grund. Das von dem ich dachte es sei mein Grund, meine Basis. Zwischen all dem hält sich hartnäckig der Gedanke den Kontakt zu ihnen komplett abzubrechen. Bloss nicht verrückt werden, denke ich mir zwischendurch. Vielleicht fühlt es sich so an wenn ein Weltbild zerfällt.


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