Donnerstag, 15. Juli 2010
okavanga, 01:04h
Heute Go-Live. Also Projekt, und so. Endlich.
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Die Gesamtsituation seit Jahresanfang fordert ihren Tribut. Ich hab sogar schon vergessen, was ich eigentlich schreiben wollte. Irgendwas belastendes. Motto: Auf allen Vieren irgendwie in Richtung August kriechen.
Anthony and the Johnsons - Spiralling
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Die Gesamtsituation seit Jahresanfang fordert ihren Tribut. Ich hab sogar schon vergessen, was ich eigentlich schreiben wollte. Irgendwas belastendes. Motto: Auf allen Vieren irgendwie in Richtung August kriechen.
Anthony and the Johnsons - Spiralling
Samstag, 8. Mai 2010
Curiosity.
okavanga, 03:38h
Wir sind seit 2 Jahren in der gleichen Firma, die Firma, deren 2jähriges Bestehen wir heute alle gefeiert haben, und ich dachte immer: was für ein Schmock. Nennen wir ihn Mister X.
Heute sah ich in die blauesten Augen unter blonden Haaren, und er lachte über etwas, das ich sagte, und ich meinte zu Lieblingskollegin L.: ich kann nichts dafür, es muss aus mir raus. Und er sagte: nein, das ist gut. Ich find das lustig.
Später bei den Vorträgen saß er vor mir, und ich dachte, meine Güte, wie konntest du ihn bisher nicht sehen. Nicht so sehen. Unsere Augen begegnen sich immer wieder zufällig, und ich, ich bin.. überrascht, von ihm.
Bei den feuchtfröhlichen Feierlichkeiten am Abend sehe ich ihn mit dem Freund von M. sprechen, er ist ein Manager bei uns und kennt mich über M. verdammt gut. Jetzt mal Butter bei die Fische, denk ich mir, und ziehe ihn bei Seite.
"Es gibt jemanden bei uns, der mich interessiert", meine ich. Er kuckt mich nachdenklich an. "Doch nicht etwa der Mister X?" Ich meine, wir haben jetzt wirklich nicht wenig Männer bei uns in der Firma. So etwa an die 100. "Ähm woher weißt du das?"
"Es ist ulkig. Ich habe vorhin versucht, ihm die D. anzupreisen, weil er doch auch Single ist und auf der Suche. Aber er sagte nur: nein. Die Oka finde ich viel interessanter."
Nunja. Wir wissen, er ist ein Mann. Also ums kurz zu machen: wir redeten an dem Abend kein weiteres Wort. Aber ich weiß, dass er nach mir gesehen hat. Irgendwann ist er gegangen. "Warum geht er, und warum tut er nix?", frage ich M.'s Freund irritiert. "Weil er ein Mann ist. Abstand, und cool und so. Und vielleicht hat sich heut einfach keine Gelegenheit ergeben. Denk dir nix. Just relax. Er ist vor kurzem nach Dü*ssel*dorf gezogen. Das ist nicht weit weg von Bonn. Dein Job ist es, nun eine Gelgenheit zu schaffen. Und sein Job, sie wahrzunehmen."
Ja gerne. Nur wie? (Stellen Sie sich hier nun bitte ein sehr sehr ratloses Gesicht vor. Ein lebendes Fragezeichen.)
Das ist echt. Ein absolut kurioser Zufall, heute, alles, mit Mr. X.
Donnerstag, 6. Mai 2010
Paint it black.
okavanga, 00:52h
Ich habe ein Herz aus Teer, schwarz und klebrig, verklumpt. Es ekelt mich.
30 und was ist die Bilanz? Meine letzte glückliche Liebe ist 7 Jahre her. Die hat ganze 1,5 Jahre gedauert, meine längste Bindung überhaupt, und davon war 1 Jahr Distanzbeziehung. Dafür weiß ich wie es ist eine Schizo-Mutter und viele Affären mit vergebenen Männern zu haben.
An Tagen wie diesen, in denen sich mir die ganze Widerlichkeit ohne jeglichen Optimismus und positive Seiten präsentiert, da möcht ich grad kotzen wenn ich in mich reinsehe. Jaja, ich weiß, es gibt gute Seiten. Aber so wie man die schlechten eben manchmal ausblendet, so blende ich an Tagen wie diesen eben die guten aus. Das muss so sein.
Die Einsamkeit liegt in mir wie ein stiller tiefer See, unendlich weit. Sie klingt doppelt laut, durch die Einsamkeit die mit dem "Verlust" der Mutter einher geht. Die meisten von uns haben bereits ihre eigene Familie oder sind selbst Eltern, wenn sie ihre verlieren.
Dieses ganze dumme Gerede von wegen "Wenn der Richtige kommt... blabla" oder eben "wenn er nicht kommt, ich hab ja mich und wir sind alle starke tolle Singlefrauen... kotzkotz".. es ödet mich an. All die Märchen die wir uns erzählen und erzählen lassen, um nicht zu spüren, dass es doch weh tut. Dass man unvollständig ist.
All die Typen mit ihren Freundinnen, die ich ficke und die mich ficken. Wenn ich Händchen halten sage, dann meine ich das so. Händchen halten, kleine Nachtfalter im Bauch, stille Liebe die sich ins Herz schleicht. Und welchen Stellenwert hat so etwas heute noch? Das würde ich die Typen gern mal fragen.
Ich glaube ausschlaggebend ist dieser wahnsinns Typ im Projekt, der so wunderschön, clever und sexy ist. Und blond. Ein Nordlicht. Ich liebe diesen Akzent wenn er spricht. So jemand wird sich nie in mich verlieben. Da liegen Welten. Und dann hasse ich mich. Dafür dass ich bin wie ich bin, und dafür, dass ich wirklich davon überzeugt zu sein scheine, dass ich es nicht wert in.
Wozu hatte ich eigentlich nochmal diese Therapie? Ich weiß es nicht mehr. Letztendlich komme ich immer und immer wieder an den Punkt an dem ich meine zu wissen, dass alles, was ich tue damit es mir "gut" geht, nur ein Ablenkungsmanöver davon ist, wie einsam ich eigentlich bin und wie unfähig mich glücklich zu verlieben und geliebt zu werden.
Die Zwischenbilanz? Ich verliebe mich nicht mehr in Typen, die scheisse für mich sind. Ich ficke sie nur, und das auch nur, wenn sie vergeben sind. So können sie ja nie gefährlich werden. Der Rest wird verschlossen hinter Stahltüren, bricht sich dann und wann frei und kotzt dann an Tagen wie diesen die geballte Einsamkeit in meine Seele. Und dann ersticke ich fast an der Angst allein alt zu werden. Freunde - das zählt nicht. Wir wissen alle, dass das kein Ersatz ist.
Ich weiß nicht mehr, wie ich mein Herz bediene. Wenn ich es spüre, dann nur weil es weh tut. Glückliche Zuneigung. Das kenn ich nur noch unter Freunden. Ich habe verlernt zu lieben. Oder es nie gekonnt. Vielleicht liegt es auch nur insofern an mir, als dass ich einfach nicht liebenswert bin. Mit meinem geteerten, verklumpten, traurigen Herz, das mit jeder Narbe mehr zum Krüppel wird, und sich am liebsten ganz verflüchtigen würde.
30 und was ist die Bilanz? Meine letzte glückliche Liebe ist 7 Jahre her. Die hat ganze 1,5 Jahre gedauert, meine längste Bindung überhaupt, und davon war 1 Jahr Distanzbeziehung. Dafür weiß ich wie es ist eine Schizo-Mutter und viele Affären mit vergebenen Männern zu haben.
An Tagen wie diesen, in denen sich mir die ganze Widerlichkeit ohne jeglichen Optimismus und positive Seiten präsentiert, da möcht ich grad kotzen wenn ich in mich reinsehe. Jaja, ich weiß, es gibt gute Seiten. Aber so wie man die schlechten eben manchmal ausblendet, so blende ich an Tagen wie diesen eben die guten aus. Das muss so sein.
Die Einsamkeit liegt in mir wie ein stiller tiefer See, unendlich weit. Sie klingt doppelt laut, durch die Einsamkeit die mit dem "Verlust" der Mutter einher geht. Die meisten von uns haben bereits ihre eigene Familie oder sind selbst Eltern, wenn sie ihre verlieren.
Dieses ganze dumme Gerede von wegen "Wenn der Richtige kommt... blabla" oder eben "wenn er nicht kommt, ich hab ja mich und wir sind alle starke tolle Singlefrauen... kotzkotz".. es ödet mich an. All die Märchen die wir uns erzählen und erzählen lassen, um nicht zu spüren, dass es doch weh tut. Dass man unvollständig ist.
All die Typen mit ihren Freundinnen, die ich ficke und die mich ficken. Wenn ich Händchen halten sage, dann meine ich das so. Händchen halten, kleine Nachtfalter im Bauch, stille Liebe die sich ins Herz schleicht. Und welchen Stellenwert hat so etwas heute noch? Das würde ich die Typen gern mal fragen.
Ich glaube ausschlaggebend ist dieser wahnsinns Typ im Projekt, der so wunderschön, clever und sexy ist. Und blond. Ein Nordlicht. Ich liebe diesen Akzent wenn er spricht. So jemand wird sich nie in mich verlieben. Da liegen Welten. Und dann hasse ich mich. Dafür dass ich bin wie ich bin, und dafür, dass ich wirklich davon überzeugt zu sein scheine, dass ich es nicht wert in.
Wozu hatte ich eigentlich nochmal diese Therapie? Ich weiß es nicht mehr. Letztendlich komme ich immer und immer wieder an den Punkt an dem ich meine zu wissen, dass alles, was ich tue damit es mir "gut" geht, nur ein Ablenkungsmanöver davon ist, wie einsam ich eigentlich bin und wie unfähig mich glücklich zu verlieben und geliebt zu werden.
Die Zwischenbilanz? Ich verliebe mich nicht mehr in Typen, die scheisse für mich sind. Ich ficke sie nur, und das auch nur, wenn sie vergeben sind. So können sie ja nie gefährlich werden. Der Rest wird verschlossen hinter Stahltüren, bricht sich dann und wann frei und kotzt dann an Tagen wie diesen die geballte Einsamkeit in meine Seele. Und dann ersticke ich fast an der Angst allein alt zu werden. Freunde - das zählt nicht. Wir wissen alle, dass das kein Ersatz ist.
Ich weiß nicht mehr, wie ich mein Herz bediene. Wenn ich es spüre, dann nur weil es weh tut. Glückliche Zuneigung. Das kenn ich nur noch unter Freunden. Ich habe verlernt zu lieben. Oder es nie gekonnt. Vielleicht liegt es auch nur insofern an mir, als dass ich einfach nicht liebenswert bin. Mit meinem geteerten, verklumpten, traurigen Herz, das mit jeder Narbe mehr zum Krüppel wird, und sich am liebsten ganz verflüchtigen würde.
Samstag, 1. Mai 2010
okavanga, 02:35h
V. hat extrem überraschend heute Mittag seinen Besuch angekündigt. Und so saßen wir heute Abend Spargel genießend in meiner Küche und lachten. Nach so langer Zeit nicht ganz in der Tiefe, aber morgen ist ein weiterer Tag.
Mir wird erst jetzt klar, wie sehr ich ihn vermisst habe.
Mir wird erst jetzt klar, wie sehr ich ihn vermisst habe.
Freitag, 30. April 2010
okavanga, 00:48h
Ich träum gerade jede Nacht von Spasti alias kleiner Professor. Das kotzt mich an. Kann mich nie dran erinnern was, aber allein die Tatsache reicht.
Außerdem hatte ich letzte Nacht einen Traum oder mehrere Träume, ich weiß nicht, für mich gingen sie irgendwie ineinander über, von meinen besten Freundinnen. Es waren wie Filmsequenzen, jede Sequenz jeweils mit einer Freundin. Sehe heute den ganzen Tag das fröhliche Gesicht von Rini aus dem Traum vor mir.
Ansonsten total groggy. Und so liebesbedürftig. Und keine Erlösung in Sicht. Alleinsein sucks. Mutter sucks. Gibt es Menschen, bei denen einfach alles immer irgendwie geregelt/ normal läuft? Und wenn ja, wie machen die das. Will auch. Vor allem Händchen halten.
Bin so müde.
Außerdem hatte ich letzte Nacht einen Traum oder mehrere Träume, ich weiß nicht, für mich gingen sie irgendwie ineinander über, von meinen besten Freundinnen. Es waren wie Filmsequenzen, jede Sequenz jeweils mit einer Freundin. Sehe heute den ganzen Tag das fröhliche Gesicht von Rini aus dem Traum vor mir.
Ansonsten total groggy. Und so liebesbedürftig. Und keine Erlösung in Sicht. Alleinsein sucks. Mutter sucks. Gibt es Menschen, bei denen einfach alles immer irgendwie geregelt/ normal läuft? Und wenn ja, wie machen die das. Will auch. Vor allem Händchen halten.
Bin so müde.
Montag, 26. April 2010
okavanga, 02:08h
Unglücklich verliebt.
Mama total ausm Ruder.
Trinke zuviel.
Hab mich ein bisschen aus den Augen verloren. Geh mich mal suchen.
Mama total ausm Ruder.
Trinke zuviel.
Hab mich ein bisschen aus den Augen verloren. Geh mich mal suchen.
Samstag, 27. Februar 2010
Der kleine Professor und so viele Vollmondreisen.
okavanga, 00:24h
Die Telefonate mit ihm sind merkwürdig. Wie wir uns so vertraut sein können, jetzt, wo wir nicht mehr zusammen sind. Reden darüber, warum das jetzt möglich ist. Dass alles andere unmöglich ist. Dass wir trotzdem gern beieinander wären. Jetzt, in diesem Moment. Und ansonsten, mal sehen. Aber.. Kein Schritt zurück, nein, nicht mehr. Die zwei Königskinder. Die wissen, dass sie nicht zueinander können. Restgefühle? Alte Gewohntheit? Vertrautheit? Kompensation der Leere? Wir begleiten einander auf welche Art und Weise auch immer seit fast auf den Tag genau 3,5 Jahren.
Es tut soviel besser als das monatelange Schweigen im letzten und vorletzten Jahr. Alte Schmerzen und Zweifel thematisieren, statt sie zu schlucken und dem Blick des anderen permanent ausweichen zu müssen.
Die Funkstille direkt nach der Trennung im November hat nicht lange angehalten. Wir reden öfters. Ich rufe ihn an, heule und schluchze, über die Arbeit, meine Mutter, die verzweifelte Sehnsucht nach Liebe. Und er hört zu. So, wie er eben zuhören kann.
Ich rechne es ihm hoch an. Zum anderen muss ich das wohl gar nicht. Was will ich mir selbst eigentlich sagen, mit diesem Text.
Dass er mir fehlt, so sehr, als Mensch, als Charakter, als unkonventioneller Freigeist, als Rebell, als ein Mann, der mich furchtbar zum Lachen bringen kann, aber genauso zum Weinen.
Dass mir die Liebe fehlt, mein Leben erfüllt ist, aber soviel leerer Platz in mir für Liebe. Hängt man dann immer dem alten nach, auch wenn das nicht gereicht hat, solang nichts neues diesen Platz einnimmt? Kann etwas neues überhaupt diesen Platz einnehmen?
Es ist soviel besser, dass ich mich in all diesen Fragen aktiv im Dialog mit ihm auseinandersetze, als sie zu verdrängen. Sie auszublenden, unbeantwortet, unausgesprochen zu lassen.
Frau W. Es ist wirklich sehr sehr schwierig ohne Sie. Ich trau mich kaum, vorwärts zu gehen.
Es tut soviel besser als das monatelange Schweigen im letzten und vorletzten Jahr. Alte Schmerzen und Zweifel thematisieren, statt sie zu schlucken und dem Blick des anderen permanent ausweichen zu müssen.
Die Funkstille direkt nach der Trennung im November hat nicht lange angehalten. Wir reden öfters. Ich rufe ihn an, heule und schluchze, über die Arbeit, meine Mutter, die verzweifelte Sehnsucht nach Liebe. Und er hört zu. So, wie er eben zuhören kann.
Ich rechne es ihm hoch an. Zum anderen muss ich das wohl gar nicht. Was will ich mir selbst eigentlich sagen, mit diesem Text.
Dass er mir fehlt, so sehr, als Mensch, als Charakter, als unkonventioneller Freigeist, als Rebell, als ein Mann, der mich furchtbar zum Lachen bringen kann, aber genauso zum Weinen.
Dass mir die Liebe fehlt, mein Leben erfüllt ist, aber soviel leerer Platz in mir für Liebe. Hängt man dann immer dem alten nach, auch wenn das nicht gereicht hat, solang nichts neues diesen Platz einnimmt? Kann etwas neues überhaupt diesen Platz einnehmen?
Es ist soviel besser, dass ich mich in all diesen Fragen aktiv im Dialog mit ihm auseinandersetze, als sie zu verdrängen. Sie auszublenden, unbeantwortet, unausgesprochen zu lassen.
Frau W. Es ist wirklich sehr sehr schwierig ohne Sie. Ich trau mich kaum, vorwärts zu gehen.
Freitag, 19. Februar 2010
Chaos
okavanga, 02:19h
Ich tanze betrunken in meiner Küche zu dem lauten Bass von Paul, meine strukturierte Mappe mit allen Tasklisten und Unterlagen fällt vom Tisch, alles vermischt sich, wie krieg ich alles je wieder geregelt.
Dienstag, 9. Februar 2010
okavanga, 22:33h
Vielleicht war diese ganze Therapie aber auch einfach nur fürn Arsch.
Seelenheil ~
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Montag, 21. Dezember 2009
okavanga, 00:45h
Meine Vorweihnachtszeit ist herrlich. Viel mit Freunden kochen und Plätzchen backen, Weihnachtsfeierexzess mit prima Kollegen, stundenlange intime Gespräche in der Küche, Lachen und Weinen, Zeit und Worte mit dem Klavierengel, Schnee vor dem Fenster und Kerzen dahinter, Momente mit mir und meinen Gedanken.
Meine Schminktasche vorloren, inklusive meines Rings aus Südafrika und dem Ring meines Vaters, den er mir vor 12 Jahren geschenkt hat, und wiedergefunden, mit allen Inhalten. Die fantastischen Handschuhe meines Bruders, die ich vor einem Jahr leise "geborgt" hatte, verloren, und wiedergefunden. Die EC-Karte fehlt gerade. Aber auch die kommt wieder. Und wenn nicht, dann eine andere.
Stress auf der Arbeit, Streit zum Teil, aber auch viele Lacher.
Eine vorletzte Sitzung mit gespielter Schizophrenie zwischen drei Stühlen, die noch einmal vieles verdeutlicht hat. Und ein Sicherheitsnetz, wie im Zirkus, das die Akrobaten dann doch meistens nicht brauchen.
Die Dinge kommen und gehen. Chaotisch und kopflos zu manchen Zeiten, aufgeräumt und organisiert zu anderen.
Es läuft. Nicht immer rund, mit Ecken und Kanten, aber schön. Lebendig.
Meine Schminktasche vorloren, inklusive meines Rings aus Südafrika und dem Ring meines Vaters, den er mir vor 12 Jahren geschenkt hat, und wiedergefunden, mit allen Inhalten. Die fantastischen Handschuhe meines Bruders, die ich vor einem Jahr leise "geborgt" hatte, verloren, und wiedergefunden. Die EC-Karte fehlt gerade. Aber auch die kommt wieder. Und wenn nicht, dann eine andere.
Stress auf der Arbeit, Streit zum Teil, aber auch viele Lacher.
Eine vorletzte Sitzung mit gespielter Schizophrenie zwischen drei Stühlen, die noch einmal vieles verdeutlicht hat. Und ein Sicherheitsnetz, wie im Zirkus, das die Akrobaten dann doch meistens nicht brauchen.
Die Dinge kommen und gehen. Chaotisch und kopflos zu manchen Zeiten, aufgeräumt und organisiert zu anderen.
Es läuft. Nicht immer rund, mit Ecken und Kanten, aber schön. Lebendig.
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