Samstag, 12. Dezember 2009
okavanga, 06:01h
Es gibt Momente, und seien es nur Sekunden, da liebe ich das Leben so wahnsinnig, dass es weh tut.
Es war ein fantastischer Abend.
Und per Zufall (?) dem Klavierengel in die Arme gelaufen. Mit dem Drumherum. Egal.
Ich glaub er hat mich vermisst.
Ich ihn auch. Und wie!
Es war ein fantastischer Abend.
Und per Zufall (?) dem Klavierengel in die Arme gelaufen. Mit dem Drumherum. Egal.
Ich glaub er hat mich vermisst.
Ich ihn auch. Und wie!
Montag, 7. Dezember 2009
okavanga, 01:21h
Ich weiß nicht wie ich das schaffen soll ohne sie. sie hat soviel geschafft an mir in den letzten zwei Jahren.
Ich sehe mich in meinem Zimmer um und sehe das Therapieergebnis. Es spiegelt eins zu eins die Entwicklung meines Lebens. Vor zwei Jahren als ich die Therapie anfing, waren alle Wände kahl, und weiß. Keine Vorhänge. Kein Piano. Ich kam mir im eigenen Zimmer verloren vor.
Jetzt hat es eine rote Wand, Bilder, ein Klavier, eine Lichterkette am Fenster, und eine Engelsgirlande aus roten Filz, hinter den weißen Vorhängen. An der Wand hängen Photos, Ketten und Ohrringe. Für mein Empfinden ist es warm, ich könnte Stunden in diesem Zimmer sitzen, wenn ich nicht zu Klavierunterricht, Theatergruppe, Sport, Sauna, Freunden oder Arbeit gehe. Das Leben ist bunt und voll geworden.
Ich sehe mir den kleinen Professor an, und sehe sie, sehe mich, sehe mein Therapieergebnis. Obwohl der kleine Professor und ich bei der ersten Therapieverlängerung schon fast 6 Monate getrennt waren und es mir so einigermaßen ging, zögerte sie, und befürwortete eine Verlängerung. Dass der kleine Professor und ich es tatsächlich noch einmal wagen, hätte ich selbst nie für möglich gehalten. Als ich ihr im Juli von dem vermeintlichen Neuanfang erzählte, schien sie wenig überrascht. Und es war so wichtig für mich, es mit ihm noch einmal zu versuchen. Um im letzten Schritt entscheidend weiterzukommen. Wissen was ich will. Wissen was ich nicht will. Entscheidungen treffen können und in diesen konsequent sein (und das nicht nur rational, sondern vor allem auch emotional,
in Herz und Bauch).
Und der kleine Professor. Spiegel all meiner Päckchen, die ich so durchs Leben schleppe. Das ideale "Studienobjekt", wie wir ihn immer lächelnd genannt haben, ohne es in irgend einem Sinne bös zu meinen.
Wegen dem kleinen Professor bin ich vor 2 Jahren hin zu ihr, und nach der gesunden Trennung gehe ich. Der Kreis schließt sich. Manche Weggefährten begleiten einen genau solang, wie es sein muss. Ich glaube an das Schicksal und somit daran, dass es kein Zufall ist, dass die Stunden nun ausgelaufen sind. Und somit verabschiede ich mit Frau W. soviel mehr. Vielleicht ist es das was mich so zum Weinen bringt. Der Abschied von einer alten Oka.
Ich habe Angst dass ich in diese Richtung nicht weitergehen kann ohne sie. Dass ich von jetzt an auf der Stelle bleibe. Ich fühle mich so unfertig. Aber das ist man ja nie, fertig. Wenn man tot ist, dann, vielleicht.
Und ich habe Angst, allein zu bleiben. "Was mache ich denn, wenn ich wieder einen Typen treffe? Das wird sicher wieder Katastrophe", meinte ich heulend zu ihr. "Das kann so sein, muss es aber nicht. Sie haben meiner Meinung nach eine ganze Menge aus ihrer Beziehung mit dem kleinen Professor mitgenommen."
Diese vermaledeite, bleischwere Einsamkeit. Wenn sie denn kommt, ab und an, auf leisen Sohlen, ins Herz geschlichen. Um dort reinzuplumpsen wie ein Hinkelstein. Wo lade ich sie dann ab.
Ich sollte mich freuen über das, was ich mit ihrer Hilfe geschafft habe. Wie ich mich entwickelt habe.
Aber gerade diese Freude lässt mich weinen. Weil ich etwas Gutes gehen lassen muss.
wie geht es weiter? Ich hab das Gefühl, dass nun jemand Pause drückt, bis ich die nächste Therapie anfangen kann. Was aber gar nicht meine Absicht ist. Fühle ich selbst mich so unsicher? So wenig allein lebensfähig, entwicklungsfähig?
Ist es nur die Angst?
oder ist es die Situation an sich? Das Weggeschickt werden?
Sie meinte, sie hat sich viele Gedanken darüber gemacht, weil sie das Gefühl hat, sie stellt mich vor die gleiche Situation wie meine Eltern damals. Kommen daher die vielen Tränen? Gar nicht so sehr über den Abschied von ihr, sondern durch diese
gespiegelte Situation?
Ich hätte nie gedacht, dass mich dieser Abschied so bis ins Mark treffen wird.
Ich fühle mich einsam. Verlassen. Unendlich traurig.
Und all das sollte ich ihr wohl sagen, beim nächsten mal.
Wenn sie es nicht versteht, wer dann.
Ich will es ihr nicht sagen, damit wir die Therapie verlängern.
Sondern um sie... abzuschließen zu können.
Ich sehe mich in meinem Zimmer um und sehe das Therapieergebnis. Es spiegelt eins zu eins die Entwicklung meines Lebens. Vor zwei Jahren als ich die Therapie anfing, waren alle Wände kahl, und weiß. Keine Vorhänge. Kein Piano. Ich kam mir im eigenen Zimmer verloren vor.
Jetzt hat es eine rote Wand, Bilder, ein Klavier, eine Lichterkette am Fenster, und eine Engelsgirlande aus roten Filz, hinter den weißen Vorhängen. An der Wand hängen Photos, Ketten und Ohrringe. Für mein Empfinden ist es warm, ich könnte Stunden in diesem Zimmer sitzen, wenn ich nicht zu Klavierunterricht, Theatergruppe, Sport, Sauna, Freunden oder Arbeit gehe. Das Leben ist bunt und voll geworden.
Ich sehe mir den kleinen Professor an, und sehe sie, sehe mich, sehe mein Therapieergebnis. Obwohl der kleine Professor und ich bei der ersten Therapieverlängerung schon fast 6 Monate getrennt waren und es mir so einigermaßen ging, zögerte sie, und befürwortete eine Verlängerung. Dass der kleine Professor und ich es tatsächlich noch einmal wagen, hätte ich selbst nie für möglich gehalten. Als ich ihr im Juli von dem vermeintlichen Neuanfang erzählte, schien sie wenig überrascht. Und es war so wichtig für mich, es mit ihm noch einmal zu versuchen. Um im letzten Schritt entscheidend weiterzukommen. Wissen was ich will. Wissen was ich nicht will. Entscheidungen treffen können und in diesen konsequent sein (und das nicht nur rational, sondern vor allem auch emotional,
in Herz und Bauch).
Und der kleine Professor. Spiegel all meiner Päckchen, die ich so durchs Leben schleppe. Das ideale "Studienobjekt", wie wir ihn immer lächelnd genannt haben, ohne es in irgend einem Sinne bös zu meinen.
Wegen dem kleinen Professor bin ich vor 2 Jahren hin zu ihr, und nach der gesunden Trennung gehe ich. Der Kreis schließt sich. Manche Weggefährten begleiten einen genau solang, wie es sein muss. Ich glaube an das Schicksal und somit daran, dass es kein Zufall ist, dass die Stunden nun ausgelaufen sind. Und somit verabschiede ich mit Frau W. soviel mehr. Vielleicht ist es das was mich so zum Weinen bringt. Der Abschied von einer alten Oka.
Ich habe Angst dass ich in diese Richtung nicht weitergehen kann ohne sie. Dass ich von jetzt an auf der Stelle bleibe. Ich fühle mich so unfertig. Aber das ist man ja nie, fertig. Wenn man tot ist, dann, vielleicht.
Und ich habe Angst, allein zu bleiben. "Was mache ich denn, wenn ich wieder einen Typen treffe? Das wird sicher wieder Katastrophe", meinte ich heulend zu ihr. "Das kann so sein, muss es aber nicht. Sie haben meiner Meinung nach eine ganze Menge aus ihrer Beziehung mit dem kleinen Professor mitgenommen."
Diese vermaledeite, bleischwere Einsamkeit. Wenn sie denn kommt, ab und an, auf leisen Sohlen, ins Herz geschlichen. Um dort reinzuplumpsen wie ein Hinkelstein. Wo lade ich sie dann ab.
Ich sollte mich freuen über das, was ich mit ihrer Hilfe geschafft habe. Wie ich mich entwickelt habe.
Aber gerade diese Freude lässt mich weinen. Weil ich etwas Gutes gehen lassen muss.
wie geht es weiter? Ich hab das Gefühl, dass nun jemand Pause drückt, bis ich die nächste Therapie anfangen kann. Was aber gar nicht meine Absicht ist. Fühle ich selbst mich so unsicher? So wenig allein lebensfähig, entwicklungsfähig?
Ist es nur die Angst?
oder ist es die Situation an sich? Das Weggeschickt werden?
Sie meinte, sie hat sich viele Gedanken darüber gemacht, weil sie das Gefühl hat, sie stellt mich vor die gleiche Situation wie meine Eltern damals. Kommen daher die vielen Tränen? Gar nicht so sehr über den Abschied von ihr, sondern durch diese
gespiegelte Situation?
Ich hätte nie gedacht, dass mich dieser Abschied so bis ins Mark treffen wird.
Ich fühle mich einsam. Verlassen. Unendlich traurig.
Und all das sollte ich ihr wohl sagen, beim nächsten mal.
Wenn sie es nicht versteht, wer dann.
Ich will es ihr nicht sagen, damit wir die Therapie verlängern.
Sondern um sie... abzuschließen zu können.
Seelenheil ~
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Sonntag, 6. Dezember 2009
okavanga, 23:33h
Melancholische Tage, derzeit.
Samstag, 5. Dezember 2009
okavanga, 03:16h
Vielleicht war's falsch. Aber was hat man nach "nichts" noch zu verlieren.
Freitag, 4. Dezember 2009
After 2 years - 2 sessions 2 go.
okavanga, 18:31h
Diesmal ist es amtlich, und es kam vollkommen unerwartet, wie beim letzten mal. Normalerweise hat sie bei ihren Klienten/ Patienten immer auf dem Radar, wie viele Stunden noch offen sind. Bei mir entdecken wir immer ziemlich spät, dass sie abgelaufen sind.
Noch zwei mal Frau W. Ohne Option auf Verlängerung.
Die Sache ist rund, sagt sie. Ja, das stimmt, es fühlt sich so an, und doch muss ich doch weinen, denn Loslassen ist nach wie vor keine meiner Stärken.
Es fühlt sich komisch an. Ich habe laufen gelernt, und weiß dass ichs kann, und doch werden die ersten Schritte allein ziemlich wacklig sein. Die Reaktion auf ein Hinfallen vermutlich verschärft. Aber auch Aufstehen hab ich gelernt. Ich werd mich schon durchtappsen. Straight ahead.
[Edit] F*aceb*ook macht gemeinsame Sache mit der Ironie des Schicksals:

Noch zwei mal Frau W. Ohne Option auf Verlängerung.
Die Sache ist rund, sagt sie. Ja, das stimmt, es fühlt sich so an, und doch muss ich doch weinen, denn Loslassen ist nach wie vor keine meiner Stärken.
Es fühlt sich komisch an. Ich habe laufen gelernt, und weiß dass ichs kann, und doch werden die ersten Schritte allein ziemlich wacklig sein. Die Reaktion auf ein Hinfallen vermutlich verschärft. Aber auch Aufstehen hab ich gelernt. Ich werd mich schon durchtappsen. Straight ahead.
[Edit] F*aceb*ook macht gemeinsame Sache mit der Ironie des Schicksals:

Sonntag, 29. November 2009
Heimatlied
okavanga, 23:20h
Tage in der Heimat, mit Vater rumcouchen, und alte Freunde treffen. Man kann über die Franken sagen was man will. Wenn sie einen einmal ins Herz geschlossen haben, dann kommt man da so schnell nicht mehr raus, und ich bin froh, dass meine Freunde dort Franken geblieben sind. Sie sind grad raus, ehrlich, direkt, unverblümt. Fremden mag das manchmal dreist oder unverschämt erscheinen. Ich schätze es. Denn ehrlich sind sie nicht nur in Kritik, sondern auch in Zuneigung. Sie sind einfach authentisch. Nicht alle, zugegeben, und mit dem Großteil der Heimatstadtbewohner kann ich nach wie vor absolut nichts anfangen. Aber vor allem die Begegnungen mit H., R. und K. haben mir das Herz gewärmt.
Die Heimat. Die Lebensqualität ist hoch und die Lebenshaltungskostne relativ gering. Ich ertappe mich bei dem Gedanken, dass das Leben dort wirklich schön sein könnte. Aber die Vorstellung, das wirklich jeden Tag wieder zu haben, die schnürt mich ein. Es ist einfach zu eng und die Möglichkeiten sind rar, vor allem hinsichtlich Job, Ausgehen, und Männer.
Während ich mit einer Freundin in einer Bar sitze, kommen und gehen die Menschen, und mit ihnen auch die Männer, die ich dann halt doch mal hatte. Und das würd ich auch nicht mehr wollen. Die permanente Konfrontation mit einer Vergangenheit, die zwar zu mir gehört, aber die ich weit hinter mir gelassen habe. Ein Ruf haftet einem in solchen Städten doch ewig an, auch wenn man sich im nachhinein fragt, was einen da bloss geritten hat.
Jetzt bin ich wieder hier. In der Stadt, die seit 3 Jahren mein zu Hause ist. Und es ist komisch. Manchmal glaube ich, dass mir das Nachhausefahren nicht gut tut ab dem Moment, wo ich zurück nach Mannheim fahre.
Es stellen sich merkwürdige Gedanken ein, auch über den kleinen Professor. Sie sind leise aber pieksen wie unsichtbare Nadeln. Dabei weiß ich gar nicht wieso. Aber ich schätze, es ist einfach die Einsamkeit, die mich bei einer Rückkehr begrüßt.
Freitag, 20. November 2009
okavanga, 22:27h
Es ist ein Virus. Welcher, das ist sowohl dem Jungbuschdoktor als auch mir ziemlich egal. Deswegen hat er sich die Blutabnahme gespart und mich mit dem Verweis auf Para*cetamol, As*pirin, Sinup*ret und Inhalieren bis Ende nächster Woche krankgeschrieben.
Der Freundeskreis reagiert zwigespalten. Während die einen den Jungbuschdoktor verantwortungslos wähnen, meinen die anderen, dass man sich mit dem Befund Schwei*negri*ppe sicher noch beschissener fühlen würde als man es eh schon tut, und das, obwohl man sicher nicht so schlimm dran wäre. Ich schließe mich letzterem an.
Erstgenannter Teil geht folglich einem Krankenbesuch strikt aus dem Weg, aber "hey ich telefonier gern mit dir." Ich kann das Zwinkersmiley durchs Telefon hören und einfach nicht beleidigt sein. Ich würd meinen Virus auch nicht haben wollen. Zweitere Runde bringt mir zum einen Brot vorbei, weil jene Person sowieso vorbeikommen muss um die Sachen des kleinen Professors abzuholen. Der scheint diesmal weitaus größere Probleme mit der Trennung zu haben als ich. Ein schlechtes Gewissen macht sich breit, aber es ist nicht so schlecht, dass ich ins Grübeln komme.
Eine andere bringt mir weitere Einkäufe, Honig, Orangen, Salat, und Schokolade. Und schon bin ich wieder so gerührt, dass ich heulen könnte.
Die Sachen des kleinen Professors habe ich ohne Tränen gepackt. Und einen Brief hab ich ihm in die Tüte gelegt. Dass ich mich freuen würde, wenn wir uns nochmal sehen, bzw. zu einem guten Verhältnis finden könnten. Dass ich weder sauer noch zutiefst enttäuscht bin. Aber vielleicht macht gerade diese Haltung ihm diesmal das Leben schwer. Dass es mir mit der Situation einfach nur gut geht. Für ihn tuts mir leid, für mich überhaupt nicht.
Der Freundeskreis reagiert zwigespalten. Während die einen den Jungbuschdoktor verantwortungslos wähnen, meinen die anderen, dass man sich mit dem Befund Schwei*negri*ppe sicher noch beschissener fühlen würde als man es eh schon tut, und das, obwohl man sicher nicht so schlimm dran wäre. Ich schließe mich letzterem an.
Erstgenannter Teil geht folglich einem Krankenbesuch strikt aus dem Weg, aber "hey ich telefonier gern mit dir." Ich kann das Zwinkersmiley durchs Telefon hören und einfach nicht beleidigt sein. Ich würd meinen Virus auch nicht haben wollen. Zweitere Runde bringt mir zum einen Brot vorbei, weil jene Person sowieso vorbeikommen muss um die Sachen des kleinen Professors abzuholen. Der scheint diesmal weitaus größere Probleme mit der Trennung zu haben als ich. Ein schlechtes Gewissen macht sich breit, aber es ist nicht so schlecht, dass ich ins Grübeln komme.
Eine andere bringt mir weitere Einkäufe, Honig, Orangen, Salat, und Schokolade. Und schon bin ich wieder so gerührt, dass ich heulen könnte.
Die Sachen des kleinen Professors habe ich ohne Tränen gepackt. Und einen Brief hab ich ihm in die Tüte gelegt. Dass ich mich freuen würde, wenn wir uns nochmal sehen, bzw. zu einem guten Verhältnis finden könnten. Dass ich weder sauer noch zutiefst enttäuscht bin. Aber vielleicht macht gerade diese Haltung ihm diesmal das Leben schwer. Dass es mir mit der Situation einfach nur gut geht. Für ihn tuts mir leid, für mich überhaupt nicht.
Dienstag, 17. November 2009
okavanga, 21:48h
Ich bin heut knatschig. Einmal erwähnte jemand in meinem Umfeld, dass in ihrem Büro ein Mann sitzen würde, bei dem die ganze Stimmung im Büro leidet, wenn der einen scheiss Tag hat. Seither frage ich mich, ob das bei mir auch so ist. Ich trage meine schlechte Laune nach außen. Ich find euch heut alle scheisse? Das könnt ihr gern auch wissen. Lächeln und mir denken: ach, was find ich euch grad alle zum Kotzen, das kann ich leider in den seltensten Fällen, wenn auch immer öfter. Denn inzwischen versuche ich zumindest, bewusst damit umzugehen und mich dann entsprechend am Riemen zu reissen. Eine Herausforderung, in der Tat.
Um dem Ganzen heute aus dem Weg zu gehen und meinen Mitmenschen meine Laune zu ersparen, bin ich in die hinterste Ecke des Büros geflüchtet. Manchmal hasse ich diese Großraumbüros. Obwohl unseres selten voll ist, und oft eigentlich ganz angenehm, weil die meisten ja bei Kunden sind. Aber heute... da haben meine Ohren alles doppelt und dreifach wahrgenommen. Gespräche, Telefonate, Lachen, Drucker, Papierrascheln, Gläserklirren. Unerträglich.
Was ich damit sagen will. Ich bin heut echt knatschig.
Um dem Ganzen heute aus dem Weg zu gehen und meinen Mitmenschen meine Laune zu ersparen, bin ich in die hinterste Ecke des Büros geflüchtet. Manchmal hasse ich diese Großraumbüros. Obwohl unseres selten voll ist, und oft eigentlich ganz angenehm, weil die meisten ja bei Kunden sind. Aber heute... da haben meine Ohren alles doppelt und dreifach wahrgenommen. Gespräche, Telefonate, Lachen, Drucker, Papierrascheln, Gläserklirren. Unerträglich.
Was ich damit sagen will. Ich bin heut echt knatschig.
Montag, 16. November 2009
okavanga, 22:30h
Es war alles anders als sonst. Und erstaunlich schnell wurde mir auch klar, was. Das Gefühl, ich hab es jetzt so. Ohne. Und es wird eher davon gestört. Ich begrüße diese Veränderung, mal nüchtern ausgedrückt. Ok, der Kreislaufkollaps war ein Kollateralschaden.
Trockenes Fazit: es ist ein guter Weg, der meine. Für mich.
Ah. Ich weiß wie ich es für mich so ausdrücken kann, dass ich beim Wiederlesen auch weiß was ich meinte. Ich glaube, das ist wichtig, also für mich. Wie sagt Carlie immer so schön, ausgefeilte schöne Texte können Sie woanders lesen. Also:
Früher dachte ich "mit", dass ich so gerne immer wäre. Immer gerne so empfinden und mich selbst spüren würde. Alles. Mich. Die Musik. Die Menschen. Und diesmal. Da fand ich mich nicht schön. Und das drumherum auch nicht. Es war nicht übel, es war okay. Aber das, was ich wirklich mag, an mir, an meiner Umgebung, das ist "mit" abhanden gekommen. Und ich wollte einfach nur wieder ich sein. Ohne. Und zufrieden. Denn das bin ich derzeit. Faszinierend, für mich persönlich.
Trockenes Fazit: es ist ein guter Weg, der meine. Für mich.
Ah. Ich weiß wie ich es für mich so ausdrücken kann, dass ich beim Wiederlesen auch weiß was ich meinte. Ich glaube, das ist wichtig, also für mich. Wie sagt Carlie immer so schön, ausgefeilte schöne Texte können Sie woanders lesen. Also:
Früher dachte ich "mit", dass ich so gerne immer wäre. Immer gerne so empfinden und mich selbst spüren würde. Alles. Mich. Die Musik. Die Menschen. Und diesmal. Da fand ich mich nicht schön. Und das drumherum auch nicht. Es war nicht übel, es war okay. Aber das, was ich wirklich mag, an mir, an meiner Umgebung, das ist "mit" abhanden gekommen. Und ich wollte einfach nur wieder ich sein. Ohne. Und zufrieden. Denn das bin ich derzeit. Faszinierend, für mich persönlich.
Samstag, 14. November 2009
okavanga, 02:51h
Wenn es da morgen was gibt.. dann werd ich auch mal wieder feiern. The time is now.
Seelenheil ~
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