... newer stories
Sonntag, 18. Januar 2009
Tod und Verzweiflung
okavanga, 23:59h
Aber ich bin ja nicht die Königin der Nacht ;-)
Schön wars. Wollte die Zauberflöte schon immer mal sehen. Hat sich gelohnt.
Jemand fragte mich außerdem, ob ich nicht eventuell Lust hätte, für eine Studentenplattform Theater-/ Opernkritiken zu schreiben. Das fänd ich ja mal lustig. Aber nur, wenn sie nicht allzu seriös sein, sondern einfach nur Lust auf Theater machen sollen.. Bin gespannt, ob das klappt.
Schön wars. Wollte die Zauberflöte schon immer mal sehen. Hat sich gelohnt.
Jemand fragte mich außerdem, ob ich nicht eventuell Lust hätte, für eine Studentenplattform Theater-/ Opernkritiken zu schreiben. Das fänd ich ja mal lustig. Aber nur, wenn sie nicht allzu seriös sein, sondern einfach nur Lust auf Theater machen sollen.. Bin gespannt, ob das klappt.
Samstag, 17. Januar 2009
okavanga, 21:43h
Also das mit der roten Wand. Ist.... interessant....
[Edit] Wielang sollte man warten, bis zum 2. Anstrich?
[Edit] Wielang sollte man warten, bis zum 2. Anstrich?
Freitag, 16. Januar 2009
okavanga, 21:29h
Ich bin so fest davon ausgegangen, dass sie nicht verlängern wird, dass ich vorhin für den Rest der Stunde so gut wie sprachlos und sehr irritiert war. Erst langsam stellt sich das Gefühl der Beruhigung ein. Auch merkwürdig, das so.
Donnerstag, 15. Januar 2009
Geburtsschmerz und Loslassen
okavanga, 00:50h
Als das MEG anfängt, das wir beide von Anfang an als Vorgespräch deklarieren, weil wir wohl beide ahnen, dass es weitere Gespräche braucht, weiß ich plötzlich ganz genau, was ich zu sagen habe. Ich spreche über das letzte Jahr, das furchtbare Projekt, und in welche Richtung ich will. Dass HaGa mir diese Richtung bereits angeboten hat. Dass ich diese Richtung aber nicht ohne Coaching meistern kann.
Und sie sagt: das seh ich ganz genauso. Da liegen deine Stärken. Sprich mit HaGa. Wenn er dich für diese Position noch will: Go for it! Übrigens weiß ich nicht, ob das dann noch bei meinem Team hängt. Ich würde sagen: eigentlich nicht, sondern direkt bei HaGa. Aber das werden wir im Unternehmens-Strategiemeeting dann alles genauer klären.
Jackpot Baby. Es ist das erste mal, dass ich eine klare Entscheidung für eine Richtung treffe, und meine Motivation und Rahmenbedingungen erklären kann.
Vor dem MEG habe ich übrigens in Kopie eine Mail vom kleinen Professor erhalten. Die möchte ich euch in diesem Fall nicht vorenthalten, ich hab sie mal in die Kommentare gepastet. Es ist das erste mal, dass er mich nicht berührt. Nicht trifft. Ich weine nicht. Ich lache. In der Mittagspause wärme ich mein Essen in der Mikrowelle auf. Er steht keine 2 Meter weit weg. Weit und breit kein anderer in Sicht. Da kriegt er den Mund nicht auf. Ich lächel stumm vor mich hin.
Ich habe in den letzten Monaten meinem Leben Farbe und Struktur gegeben, und nun auch meinem Zimmer. Mir hat neulich eine interessante Zufallsbegegnung, mit der ich dann stundenlang die Nacht im Rho*dos verquatscht habe, gesagt: "Es ist ganz merkwürdig. Wenn man dann das tut, was richtig ist, dann greifen oft ganz viele Rädchen ineinander, und man hat merkwürdige "Zufälle"." Er hatte schöne Augen.
Oft weine ich. Es tut weh, meine Persönlichkeit zu entfalten und alte Muster loszulassen. Es tut weh, zu spüren wie ich stark werde. Wie ich wachse. Oft kann ich es nicht glauben.
Frau W. war das beste, was mir vor einem Jahr passieren konnte. Und das, was ich aus diesem Jahr mitnehme, das kann mir keiner nehmen. Es ist in mir. Ich glaube, wenn ich ihr von dieser Woche erzähle, wird sie zum gleichen Schluss kommen wie ich. Leise und dennoch mit großem Schmerz fange ich an, Tschüss zu ihr zu sagen. Und sei es nur vorübergehend.
Und sie sagt: das seh ich ganz genauso. Da liegen deine Stärken. Sprich mit HaGa. Wenn er dich für diese Position noch will: Go for it! Übrigens weiß ich nicht, ob das dann noch bei meinem Team hängt. Ich würde sagen: eigentlich nicht, sondern direkt bei HaGa. Aber das werden wir im Unternehmens-Strategiemeeting dann alles genauer klären.
Jackpot Baby. Es ist das erste mal, dass ich eine klare Entscheidung für eine Richtung treffe, und meine Motivation und Rahmenbedingungen erklären kann.
Vor dem MEG habe ich übrigens in Kopie eine Mail vom kleinen Professor erhalten. Die möchte ich euch in diesem Fall nicht vorenthalten, ich hab sie mal in die Kommentare gepastet. Es ist das erste mal, dass er mich nicht berührt. Nicht trifft. Ich weine nicht. Ich lache. In der Mittagspause wärme ich mein Essen in der Mikrowelle auf. Er steht keine 2 Meter weit weg. Weit und breit kein anderer in Sicht. Da kriegt er den Mund nicht auf. Ich lächel stumm vor mich hin.
Ich habe in den letzten Monaten meinem Leben Farbe und Struktur gegeben, und nun auch meinem Zimmer. Mir hat neulich eine interessante Zufallsbegegnung, mit der ich dann stundenlang die Nacht im Rho*dos verquatscht habe, gesagt: "Es ist ganz merkwürdig. Wenn man dann das tut, was richtig ist, dann greifen oft ganz viele Rädchen ineinander, und man hat merkwürdige "Zufälle"." Er hatte schöne Augen.
Oft weine ich. Es tut weh, meine Persönlichkeit zu entfalten und alte Muster loszulassen. Es tut weh, zu spüren wie ich stark werde. Wie ich wachse. Oft kann ich es nicht glauben.
Frau W. war das beste, was mir vor einem Jahr passieren konnte. Und das, was ich aus diesem Jahr mitnehme, das kann mir keiner nehmen. Es ist in mir. Ich glaube, wenn ich ihr von dieser Woche erzähle, wird sie zum gleichen Schluss kommen wie ich. Leise und dennoch mit großem Schmerz fange ich an, Tschüss zu ihr zu sagen. Und sei es nur vorübergehend.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Emotionaler Rückschlag.
okavanga, 00:36h
Unter uns. Ich bin beruflich absolut orientierungslos. Kurz-, mittel- und langfristig. Und morgen hab ich mein Mitarbeiter-Entwicklungs-Gespräch.
Mit einer Cheffin, mit der ich nicht klar komme. Der ich nicht zutraue, dass sie mich beurteilen kann. Deren einzige Sorge unsere Teamrendite ist. Die nie fragt, wie es mir geht. Wohin ich mich entwickeln will. Ob ich ein Coaching will. Die auf meine klaren Ansagen hin, was ich gerne tun würde, ausweicht. Und dann über eben jene Themen mit Dritten offen vor mir über mich hinweg kommuniziert.
Ich möchte das Team wechseln. Eigentlich wollte ich das heute mit derjenigen, zu der ich wechseln will, klären. Aber ich komme gerade eben erst von unserem Accou*ntboard Stra*tegiemeeting nach Hause, und dort hatte sich keine Gelegenheit zum Reden ergeben. Nachts um 23 Uhr will man das dann, wenn sich die Runde auflöst, auch nicht mehr tun.
Mit HaGa wollte ich das Thema klären, das mich evtl. interessieren würde. Wir kamen heute nicht dazu, s.o.
In dem Meeting selbst kam ich mir jung, dumm und unerfahren vor. Fühlte mich klein. Verletzbar. Mir fehlt es an Coaching, Praxis, und vor allem an Selbstbewusstsein und Mut. Und ein fester Ansprechpartner für meine fachlichen Sorgen.
Streckenweise hatte ich das ganz tiefe Gefühl, im komplett falschen Berufsfeld zu sein.
Summa Summarum: Keine Ahnung, was ich morgen mit meiner Cheffin reden soll. Und fühle mich schrecklich hilfs- und orientierungslos.
Mit einer Cheffin, mit der ich nicht klar komme. Der ich nicht zutraue, dass sie mich beurteilen kann. Deren einzige Sorge unsere Teamrendite ist. Die nie fragt, wie es mir geht. Wohin ich mich entwickeln will. Ob ich ein Coaching will. Die auf meine klaren Ansagen hin, was ich gerne tun würde, ausweicht. Und dann über eben jene Themen mit Dritten offen vor mir über mich hinweg kommuniziert.
Ich möchte das Team wechseln. Eigentlich wollte ich das heute mit derjenigen, zu der ich wechseln will, klären. Aber ich komme gerade eben erst von unserem Accou*ntboard Stra*tegiemeeting nach Hause, und dort hatte sich keine Gelegenheit zum Reden ergeben. Nachts um 23 Uhr will man das dann, wenn sich die Runde auflöst, auch nicht mehr tun.
Mit HaGa wollte ich das Thema klären, das mich evtl. interessieren würde. Wir kamen heute nicht dazu, s.o.
In dem Meeting selbst kam ich mir jung, dumm und unerfahren vor. Fühlte mich klein. Verletzbar. Mir fehlt es an Coaching, Praxis, und vor allem an Selbstbewusstsein und Mut. Und ein fester Ansprechpartner für meine fachlichen Sorgen.
Streckenweise hatte ich das ganz tiefe Gefühl, im komplett falschen Berufsfeld zu sein.
Summa Summarum: Keine Ahnung, was ich morgen mit meiner Cheffin reden soll. Und fühle mich schrecklich hilfs- und orientierungslos.
... older stories

