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Samstag, 4. Juli 2009
okavanga, 20:56h
Hiermit melde ich die Region als tropische Klimazone an. Wenn das so bleibt, können wir auch bald sagen: wir treffen uns dann also in der schwülen Hitze nach dem Mittagsregen, vor dem Nachmittagsgewitter.
Jeder wäre pünktlich.
Zu faul zum essen, trinken, duschen. Schwitzt du noch oder stirbst du schon.
Morgen dann doch nich Ddorf, sondern Ha*nau, denk ich mal.
[Edit] Wie krass... da krieg ich Gänsehaut..
Jeder wäre pünktlich.
Zu faul zum essen, trinken, duschen. Schwitzt du noch oder stirbst du schon.
Morgen dann doch nich Ddorf, sondern Ha*nau, denk ich mal.
[Edit] Wie krass... da krieg ich Gänsehaut..
Dienstag, 30. Juni 2009
okavanga, 00:53h
Böden wischen, Waschmaschine anschmeissen, Handwäsche. Erden.
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Am Wochenende vielleicht Ddorf. Glaub ich.
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Ich mag das alles gar nicht erzählen. Ihr würdet mich steinigen.
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Ach ja und mal Spaß beiseite.. Wer ist das???

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Am Wochenende vielleicht Ddorf. Glaub ich.
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Ich mag das alles gar nicht erzählen. Ihr würdet mich steinigen.
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Ach ja und mal Spaß beiseite.. Wer ist das???

Montag, 29. Juni 2009
okavanga, 01:23h
Vielleicht bau ich grad echt richtig Scheisse.
Samstag, 27. Juni 2009
okavanga, 01:26h
Witzig. Dass zwei "Alte" sich treffen und über das "Neue" reden werden.
Das ist alles... spannend. Kurios. Aber ich glaube, wichtig.
Das ist alles... spannend. Kurios. Aber ich glaube, wichtig.
Donnerstag, 25. Juni 2009
Rumhocken is nich.
okavanga, 01:23h
Deswegen ging es nach dem J*P*Mo*rgan Lauf in FFM letzten Mittwoch (der hier eigentlich einen ganz eigenen Eintrag benötigt...) heute gleich weiter.
Aufm Ho*cken*hei*mring. Der Chemiekonzern läd ein. 15.000 Menschen am Start. Kinkerlitzchen, möchte man fast sagen, verglichen mit letzter Woche.
4,8 km wollten erlaufen werden. Das Faszinierendste bei diesen Massenläufen sind für mich die äußeren Eindrücke. Es stinkt. Man läuft permanent in einer einzigen Dunstwolke. Und "ES" atmet. Man fühlt sich wie Teil eines riesigen Wesens, das keucht und stöhnt und atmet. Es ist... GRAUENHAFT! Dazu das Gebrabbel von irgendeinem Idioten über die Lautsprecher. Halt endlich dein Maul, plärr ich permanent in die wabbelnde Masse hinein. Aber es verhallt ungehört. Natürlich. Nur M., die würde grinsen, wenn sie könnte, aber das Grinsen ist uns schon seit ein paar Metern vergangen. Die ganze Situation, der Gestank, das Gestöhne, das Gelaber. Es belastet mich. Nimmt mir Kraft. Aber M., die zieht mich fantastisch. Und ich kann sehen, wie sie leidet, unter den gleichen Dingen, aber sie hat keinen, der sie zieht.
Wie viele Kurven hat dieser verdammte Ring eigentlich. Vor einem und hinter einem nichts als Menschen Menschen Menschen, und Kurven. Welch tiefe Verzweiflung empfunden werden kann, wenn man sich nach jeder denkt: jetzt endlich, jetzt muss das Ziel kommen, die Kurve führt auf die Gerade, und du merkst: nein, doch nicht. Dafür siehst du die nächste Kurve. Ich hangel mich sozusagen von Kurve zu Kurve, von Asphaltmeter zu Asphaltmeter.
Auf den letzten 500 Metern setzt M. zum Sprinten an. Im Ziel wird sie mir sagen: Oka, also da hast du plötzlich so merkwürdig anfangen zu atmen, dass ich dachte: jetzt kippt sie um. Und ich werde ihr antworten: ja, das dachte ich auch.
Nun gleichen meine Beine zwei Bleiklumpen. Aber ich bin stolz auf mich, mit meinem übermäßigen Zigarettenkonsum und den unregelmäßigen Trainingseinheiten die Strecke in unter 30 Minuten gelaufen zu haben.
Und das Gefühl danach? Entschädigt für jeden einzelnen gequälten Meter. Jedes mal!
Aufm Ho*cken*hei*mring. Der Chemiekonzern läd ein. 15.000 Menschen am Start. Kinkerlitzchen, möchte man fast sagen, verglichen mit letzter Woche.
4,8 km wollten erlaufen werden. Das Faszinierendste bei diesen Massenläufen sind für mich die äußeren Eindrücke. Es stinkt. Man läuft permanent in einer einzigen Dunstwolke. Und "ES" atmet. Man fühlt sich wie Teil eines riesigen Wesens, das keucht und stöhnt und atmet. Es ist... GRAUENHAFT! Dazu das Gebrabbel von irgendeinem Idioten über die Lautsprecher. Halt endlich dein Maul, plärr ich permanent in die wabbelnde Masse hinein. Aber es verhallt ungehört. Natürlich. Nur M., die würde grinsen, wenn sie könnte, aber das Grinsen ist uns schon seit ein paar Metern vergangen. Die ganze Situation, der Gestank, das Gestöhne, das Gelaber. Es belastet mich. Nimmt mir Kraft. Aber M., die zieht mich fantastisch. Und ich kann sehen, wie sie leidet, unter den gleichen Dingen, aber sie hat keinen, der sie zieht.
Wie viele Kurven hat dieser verdammte Ring eigentlich. Vor einem und hinter einem nichts als Menschen Menschen Menschen, und Kurven. Welch tiefe Verzweiflung empfunden werden kann, wenn man sich nach jeder denkt: jetzt endlich, jetzt muss das Ziel kommen, die Kurve führt auf die Gerade, und du merkst: nein, doch nicht. Dafür siehst du die nächste Kurve. Ich hangel mich sozusagen von Kurve zu Kurve, von Asphaltmeter zu Asphaltmeter.
Auf den letzten 500 Metern setzt M. zum Sprinten an. Im Ziel wird sie mir sagen: Oka, also da hast du plötzlich so merkwürdig anfangen zu atmen, dass ich dachte: jetzt kippt sie um. Und ich werde ihr antworten: ja, das dachte ich auch.
Nun gleichen meine Beine zwei Bleiklumpen. Aber ich bin stolz auf mich, mit meinem übermäßigen Zigarettenkonsum und den unregelmäßigen Trainingseinheiten die Strecke in unter 30 Minuten gelaufen zu haben.
Und das Gefühl danach? Entschädigt für jeden einzelnen gequälten Meter. Jedes mal!
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