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Donnerstag, 27. Mai 2010
Tears don't lie.
okavanga, 01:53h
Der Erstkontakt nach Wochen, auf eine Mail die ich ihr schrieb:
Hallo, mein Liebes,
vielen Dank für deine ganze liebe Mail. Schön von dir zu hören und dass es dir in B*onn gut gefällt.
Mir geht es nicht gut. Ich hoffe sehr, es kommen mal bessere Zeiten. Bin z. Z. sehr verzweifelt, aber ich möchte dich auch nicht so sehr damit belasten.
Lass es dir gut gehen. Pass gut auf dich auf. Gott schütz dich.
Liebe Grüße
Mama
Und genau mit sowas komm ich überhaupt nicht klar. Einfach gar nicht. Ich meine wirklich: gar nicht. Gar nicht.
hopelessly I'll love you endlessly
hopelessly I'll give you everything
but I won't give you up
I won't let you down
and I won't leave you falling
If the moment ever comes
Hallo, mein Liebes,
vielen Dank für deine ganze liebe Mail. Schön von dir zu hören und dass es dir in B*onn gut gefällt.
Mir geht es nicht gut. Ich hoffe sehr, es kommen mal bessere Zeiten. Bin z. Z. sehr verzweifelt, aber ich möchte dich auch nicht so sehr damit belasten.
Lass es dir gut gehen. Pass gut auf dich auf. Gott schütz dich.
Liebe Grüße
Mama
Und genau mit sowas komm ich überhaupt nicht klar. Einfach gar nicht. Ich meine wirklich: gar nicht. Gar nicht.
hopelessly I'll love you endlessly
hopelessly I'll give you everything
but I won't give you up
I won't let you down
and I won't leave you falling
If the moment ever comes
[PS] Am Freitag Termin bei Frau W.. Geht nicht mehr ohne, gerade.
Dienstag, 25. Mai 2010
okavanga, 01:32h
Mit dem Rad nach Hei*delberg gewollt, aber nach der Hälfte aufgeben müssen, weil schon wieder ein Platten. Fahrrad und ich stehen auf Kriegsfuß derzeit, wie es scheint. Als ich in die Straßenbahn steigen will, fragt mich ein Junge, ob er mir mit meinem Rad helfen soll. Und wieder einmal denke ich mir, dass die Kinder von heute gar nicht so übel sind. Gehe davon aus, dass ich nicht so gebrechlich aussehe, dass man gar nicht anders kann als Hilfe anbieten.
Das lange Wochenende in Strandbar mit einem aus der Theatergruppe ausklingen lassen, dann in der lauschigen Sommernacht vor der Al*ten Feu*erwache bei Rotwein (ich wurde genötigt! und es blieb dezent!) und Flammkuchen einer Jazzsession gelauscht. Dabei den Klavierengel, der zu uns gestoßen ist, in Gedanken endlich abgehakt. Ein leises Aufwiedersehen.
Dafür mich auf den Campingurlaub mit Rini und ihrer Kleinen gefreut, den wir für Juli anvisieren. In Holland. Am Meer. Mit Coffeeshop-Besuch. Klar.
Auf dem Nachhauseweg durch diese herrliche Nacht leise gesungen, was mich seit dem Freitag Abend mit Rini begleitet.
Diese Tage, nicht überwältigend, eher leise, kontrovers, wankelmütig, und doch auf ihre Art und Weise schön. In diesem Sinne: gute Nacht.
Das lange Wochenende in Strandbar mit einem aus der Theatergruppe ausklingen lassen, dann in der lauschigen Sommernacht vor der Al*ten Feu*erwache bei Rotwein (ich wurde genötigt! und es blieb dezent!) und Flammkuchen einer Jazzsession gelauscht. Dabei den Klavierengel, der zu uns gestoßen ist, in Gedanken endlich abgehakt. Ein leises Aufwiedersehen.
Dafür mich auf den Campingurlaub mit Rini und ihrer Kleinen gefreut, den wir für Juli anvisieren. In Holland. Am Meer. Mit Coffeeshop-Besuch. Klar.
Auf dem Nachhauseweg durch diese herrliche Nacht leise gesungen, was mich seit dem Freitag Abend mit Rini begleitet.
Diese Tage, nicht überwältigend, eher leise, kontrovers, wankelmütig, und doch auf ihre Art und Weise schön. In diesem Sinne: gute Nacht.
Sonntag, 23. Mai 2010
Und sie drehen sich doch um.
okavanga, 02:39h
Ich komme einfach nicht klar mit der Situation.
Mit dem Klavierengel auch nicht mehr.
Und mit mir irgendwie auch mehr schlecht als recht, Tendenz immerhin endlich wieder steigend.
Habe mir selbst 4 Wochen Alkholverbot erteilt. Ich vertrage ihn nicht, im Sinne von.. ich tue komische Dinge, werde hysterisch, weine sehr viel. Und weinen sollte ich wohl endlich mal nüchtern.
Gestern Besuch von Rini gehabt, war sehr schön, ein lauschiger Abend. Als wir zu einer Kneipe sind, kommen uns 3 Gangsterjungs entgegen, vielleicht 15 Jahre alt. Mit türkischer Musik aus dem Handy. Sie gingen an uns vorüber, und als sie vorbei waren, wackelte ich im Takt mit meinen Hüften. Wähnte mich ja schließlich unbeobachtet. Doch die Jungs pfiffen und freuten sich, und ich lachte und meinte nur: hey, die drehen sich ja doch noch um.
Hatte heute einen kleinen Unfall. Eigentlich bedeutungslos. Ich fuhr mit meinem Rad (und den Einkaufssachen auf Rücken und am Lenker) auf der Straße weil der Radweg endete, und fing an einen parkenden (in die Straße reinstehenden) Laster zu überholen. Da überholte mich ein gelbes Auto, zwischen mir und dem Auto waren keine 10 cm, und es kam immer näher. Ich bremste, und da die Straße vom Regen rutschig war, bin ich gestürzt. Das Auto ist einfach weitergefahren.
Der entgegenkommende Verkehr bremste, ein netter Typ, half mir auf, notierte mir das Kennzeichen vom gelben Auto, ich stand total unter Schock, zitterte und blutete an Fuß und Händen, aber soweit alles funktionstüchtig.
Kinder saßen auf einem Fenstersims und fragten, ob alles in Ordnung sei. Ob sie mir meine Sachen nach Hause fahren sollen. "Du zitterst ja!" meinte ein Mädchen. Und weiter sagte sie, sie hätte gesehen, wie die Fahrerin des Autos in den Rückspiegel geblickt hätte, und dass sie gar nicht versteht, warum sie nicht gehalten hat. "Ich mein, das war doch auch eine Frau!", sagte das Mädchen. Die Kids wollten mich gar nicht fahren lassen, waren total besorgt.
Ich wünsch mir mehr solche Kinder und dass sie so bleiben, für uns alle, und das, was man Zukunft nennt, und mehr von den Männern, die nicht wegschauen, oder einen zweiten Blick riskieren, und einem auch mal aufhelfen.
Mit dem Klavierengel auch nicht mehr.
Und mit mir irgendwie auch mehr schlecht als recht, Tendenz immerhin endlich wieder steigend.
Habe mir selbst 4 Wochen Alkholverbot erteilt. Ich vertrage ihn nicht, im Sinne von.. ich tue komische Dinge, werde hysterisch, weine sehr viel. Und weinen sollte ich wohl endlich mal nüchtern.
Gestern Besuch von Rini gehabt, war sehr schön, ein lauschiger Abend. Als wir zu einer Kneipe sind, kommen uns 3 Gangsterjungs entgegen, vielleicht 15 Jahre alt. Mit türkischer Musik aus dem Handy. Sie gingen an uns vorüber, und als sie vorbei waren, wackelte ich im Takt mit meinen Hüften. Wähnte mich ja schließlich unbeobachtet. Doch die Jungs pfiffen und freuten sich, und ich lachte und meinte nur: hey, die drehen sich ja doch noch um.
Hatte heute einen kleinen Unfall. Eigentlich bedeutungslos. Ich fuhr mit meinem Rad (und den Einkaufssachen auf Rücken und am Lenker) auf der Straße weil der Radweg endete, und fing an einen parkenden (in die Straße reinstehenden) Laster zu überholen. Da überholte mich ein gelbes Auto, zwischen mir und dem Auto waren keine 10 cm, und es kam immer näher. Ich bremste, und da die Straße vom Regen rutschig war, bin ich gestürzt. Das Auto ist einfach weitergefahren.
Der entgegenkommende Verkehr bremste, ein netter Typ, half mir auf, notierte mir das Kennzeichen vom gelben Auto, ich stand total unter Schock, zitterte und blutete an Fuß und Händen, aber soweit alles funktionstüchtig.
Kinder saßen auf einem Fenstersims und fragten, ob alles in Ordnung sei. Ob sie mir meine Sachen nach Hause fahren sollen. "Du zitterst ja!" meinte ein Mädchen. Und weiter sagte sie, sie hätte gesehen, wie die Fahrerin des Autos in den Rückspiegel geblickt hätte, und dass sie gar nicht versteht, warum sie nicht gehalten hat. "Ich mein, das war doch auch eine Frau!", sagte das Mädchen. Die Kids wollten mich gar nicht fahren lassen, waren total besorgt.
Ich wünsch mir mehr solche Kinder und dass sie so bleiben, für uns alle, und das, was man Zukunft nennt, und mehr von den Männern, die nicht wegschauen, oder einen zweiten Blick riskieren, und einem auch mal aufhelfen.
Freitag, 14. Mai 2010
okavanga, 00:31h
Gestern einen sehr schönen und lustigen Abend mit den Theaterleuten und dem Klavierengel verbracht. Ich werde nicht schlau aus ihm, und seinem Wunsch mich zu küssen, so überhaupt nicht.... Aber ich habe keine Lust mehr, mir viele Gedanken darüber zu machen. Ich genieße die Zeit mit der Truppe einfach unheimlich.
Heute große Katerstimmung, aber alles prima. Morgen Abend geht es dann bis Sonntag weg zum Probenwochenende. Das gestern soll wohl schon mal ein Vorgeschmack gewesen sein - ich hoffe nicht, denn wie sollen wir sonst proben ;-)
Mit Brudi telefoniert. Er meint es wird Zeit für die nächste (Zwangs)einweisung. Details konnte er mir nicht erzählen, weil er nicht alleine war. Er will sie wenn sie aus dem Urlaub zurück ist, vor die Wahlstellen, dass sie entweder freiwillig mit ihm mitkommt, oder er den Notdienst ruft. Diesmal will er dabei nicht allein sein. Ich werde kommen, natürlich. Inzwischen ist "in die Heimat" fahren immer mit einem großen Schmerz verbunden. Und Angst.
Meine Träume sind immer noch brutal und gnadenlos. Letzte Nacht im Suff geträumt, dass mein Vater auch noch irgendein Problem hat, ich erinner mich nicht welches. Nur daran, dass ich dastehe und mich krümme und weine und es so wahnsinnige Schmerzen sind, wie ich sie glaub ich noch nie tatsächlich gespürt habe, und dass ich glaube daran zu zerbrechen. Ich wache mit Herzrasen auf.
Irgendwann davor in dieser Woche geträumt, meine Mutter hätte neben dem Wahn auch noch ein Alkoholproblem. Der Mensch, als der sie mir in den Träumen begegnet, macht mir Angst und lässt mich verzweifeln und zerbrechen an Traurigkeit. Das Aufwachen ist immer eine Erlösung.
Habe ein wahnsinniges Problem mit dem Thema "Verlust".
Heute große Katerstimmung, aber alles prima. Morgen Abend geht es dann bis Sonntag weg zum Probenwochenende. Das gestern soll wohl schon mal ein Vorgeschmack gewesen sein - ich hoffe nicht, denn wie sollen wir sonst proben ;-)
Mit Brudi telefoniert. Er meint es wird Zeit für die nächste (Zwangs)einweisung. Details konnte er mir nicht erzählen, weil er nicht alleine war. Er will sie wenn sie aus dem Urlaub zurück ist, vor die Wahlstellen, dass sie entweder freiwillig mit ihm mitkommt, oder er den Notdienst ruft. Diesmal will er dabei nicht allein sein. Ich werde kommen, natürlich. Inzwischen ist "in die Heimat" fahren immer mit einem großen Schmerz verbunden. Und Angst.
Meine Träume sind immer noch brutal und gnadenlos. Letzte Nacht im Suff geträumt, dass mein Vater auch noch irgendein Problem hat, ich erinner mich nicht welches. Nur daran, dass ich dastehe und mich krümme und weine und es so wahnsinnige Schmerzen sind, wie ich sie glaub ich noch nie tatsächlich gespürt habe, und dass ich glaube daran zu zerbrechen. Ich wache mit Herzrasen auf.
Irgendwann davor in dieser Woche geträumt, meine Mutter hätte neben dem Wahn auch noch ein Alkoholproblem. Der Mensch, als der sie mir in den Träumen begegnet, macht mir Angst und lässt mich verzweifeln und zerbrechen an Traurigkeit. Das Aufwachen ist immer eine Erlösung.
Habe ein wahnsinniges Problem mit dem Thema "Verlust".
Samstag, 8. Mai 2010
Curiosity.
okavanga, 03:38h
Wir sind seit 2 Jahren in der gleichen Firma, die Firma, deren 2jähriges Bestehen wir heute alle gefeiert haben, und ich dachte immer: was für ein Schmock. Nennen wir ihn Mister X.
Heute sah ich in die blauesten Augen unter blonden Haaren, und er lachte über etwas, das ich sagte, und ich meinte zu Lieblingskollegin L.: ich kann nichts dafür, es muss aus mir raus. Und er sagte: nein, das ist gut. Ich find das lustig.
Später bei den Vorträgen saß er vor mir, und ich dachte, meine Güte, wie konntest du ihn bisher nicht sehen. Nicht so sehen. Unsere Augen begegnen sich immer wieder zufällig, und ich, ich bin.. überrascht, von ihm.
Bei den feuchtfröhlichen Feierlichkeiten am Abend sehe ich ihn mit dem Freund von M. sprechen, er ist ein Manager bei uns und kennt mich über M. verdammt gut. Jetzt mal Butter bei die Fische, denk ich mir, und ziehe ihn bei Seite.
"Es gibt jemanden bei uns, der mich interessiert", meine ich. Er kuckt mich nachdenklich an. "Doch nicht etwa der Mister X?" Ich meine, wir haben jetzt wirklich nicht wenig Männer bei uns in der Firma. So etwa an die 100. "Ähm woher weißt du das?"
"Es ist ulkig. Ich habe vorhin versucht, ihm die D. anzupreisen, weil er doch auch Single ist und auf der Suche. Aber er sagte nur: nein. Die Oka finde ich viel interessanter."
Nunja. Wir wissen, er ist ein Mann. Also ums kurz zu machen: wir redeten an dem Abend kein weiteres Wort. Aber ich weiß, dass er nach mir gesehen hat. Irgendwann ist er gegangen. "Warum geht er, und warum tut er nix?", frage ich M.'s Freund irritiert. "Weil er ein Mann ist. Abstand, und cool und so. Und vielleicht hat sich heut einfach keine Gelegenheit ergeben. Denk dir nix. Just relax. Er ist vor kurzem nach Dü*ssel*dorf gezogen. Das ist nicht weit weg von Bonn. Dein Job ist es, nun eine Gelgenheit zu schaffen. Und sein Job, sie wahrzunehmen."
Ja gerne. Nur wie? (Stellen Sie sich hier nun bitte ein sehr sehr ratloses Gesicht vor. Ein lebendes Fragezeichen.)
Das ist echt. Ein absolut kurioser Zufall, heute, alles, mit Mr. X.
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