Montag, 23. Oktober 2017
okavanga, 19:22h
Wenn ich aufwache fühlt es sich oft an als würde ich fallen. Es zieht im Bauch und Kummer liegt auf der Brust. Ich muss mir dann ganz bewusst sagen dass ich nicht falle sondern schon auf einem Grund bin. Dass ich stehe.
Heute ging das Gefühl des Fallens den ganzen Tag über nicht weg. Stattdessen Selbstvorwürfe. Saufe in dem Gefühl ab dass alles meine Schuld war. Wenn ich entspannter gewesen wäre und das einfach hätte laufen lassen wäre alles gut geworden. Es ist ein grauenhaftes Gefühl und wenig hilfreich, das ist mir klar. Aber was wenn es wirklich so ist?
Es spielt keine Rolle, denn die Endhaltestelle ist erreicht. Aber das kümmert mein Herz nicht, und mein Hirn mit sehr ausgetrampelten Pfaden in Richtung Selbstzerfleischung auch nicht.
Ich erinner mich, dass es mir schon den Sommer über immer wieder scheisse ging. Ich Bauchweh hatte. Und auch dass Quinten Dinge getan oder nicht getan und gesagt oder nicht gesagt hat, die mich verletzt oder stark verunsichert haben. Die ich sehr persönlich genommen habe. Zum Beispiel bei unserem letzten Treffen, als ich ihm stolz von meinem spitzen Prüfungsergebnis berichtete: "Das waren ja aber nur Altklausurfragen oder?"
Hm.
Ich erinner mich, dass er auf dem Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt, es war inzwischen stockdunkel und keine Beleuchtung, irgend etwas sagte, worauf ich sagte: manchmal bist du ein richtiger Arsch.
Er widersprach, und ich sagte: doch.
Leider weiß ich nicht mehr um was es ging. Einige Minuten später bekam ich eine dermaßen heftige Reaktion, vermutlich auf die Gesamtsituation oder keine Ahnung. Aus dem nichts jedenfalls. Kalter Schweiss, Herzrasen, und derbe Übelkeit. So schlimm dass ich sagte: kann sein dass ich gleich ins Gebüsch muss.
Oh jeee, sagt er, kann ich irgendwas tun?
Nein, sagte ich.
Er: oh jeeee, es geht dir nicht gut, und ich kann nichts tun. Er wirkte überfordert und hilflos und ich kam mir sehr blöd vor und wäre gern einfach woanders gewesen.
Es wurd erst besser als wir saßen und ich nochmal ein paar Themen ansprach die ich mir vorgenommen hatte.
Warum schreib ich das hier. Ich weiß nicht.
Was wäre wenn. Hätte hätte fürn Arsch.
Scheisse halt.
Heute ging das Gefühl des Fallens den ganzen Tag über nicht weg. Stattdessen Selbstvorwürfe. Saufe in dem Gefühl ab dass alles meine Schuld war. Wenn ich entspannter gewesen wäre und das einfach hätte laufen lassen wäre alles gut geworden. Es ist ein grauenhaftes Gefühl und wenig hilfreich, das ist mir klar. Aber was wenn es wirklich so ist?
Es spielt keine Rolle, denn die Endhaltestelle ist erreicht. Aber das kümmert mein Herz nicht, und mein Hirn mit sehr ausgetrampelten Pfaden in Richtung Selbstzerfleischung auch nicht.
Ich erinner mich, dass es mir schon den Sommer über immer wieder scheisse ging. Ich Bauchweh hatte. Und auch dass Quinten Dinge getan oder nicht getan und gesagt oder nicht gesagt hat, die mich verletzt oder stark verunsichert haben. Die ich sehr persönlich genommen habe. Zum Beispiel bei unserem letzten Treffen, als ich ihm stolz von meinem spitzen Prüfungsergebnis berichtete: "Das waren ja aber nur Altklausurfragen oder?"
Hm.
Ich erinner mich, dass er auf dem Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt, es war inzwischen stockdunkel und keine Beleuchtung, irgend etwas sagte, worauf ich sagte: manchmal bist du ein richtiger Arsch.
Er widersprach, und ich sagte: doch.
Leider weiß ich nicht mehr um was es ging. Einige Minuten später bekam ich eine dermaßen heftige Reaktion, vermutlich auf die Gesamtsituation oder keine Ahnung. Aus dem nichts jedenfalls. Kalter Schweiss, Herzrasen, und derbe Übelkeit. So schlimm dass ich sagte: kann sein dass ich gleich ins Gebüsch muss.
Oh jeee, sagt er, kann ich irgendwas tun?
Nein, sagte ich.
Er: oh jeeee, es geht dir nicht gut, und ich kann nichts tun. Er wirkte überfordert und hilflos und ich kam mir sehr blöd vor und wäre gern einfach woanders gewesen.
Es wurd erst besser als wir saßen und ich nochmal ein paar Themen ansprach die ich mir vorgenommen hatte.
Warum schreib ich das hier. Ich weiß nicht.
Was wäre wenn. Hätte hätte fürn Arsch.
Scheisse halt.
Sonntag, 22. Oktober 2017
Sonntagabendblues.
okavanga, 22:12h
Das Wochenende war eigentlich ganz gut mit schönen Momenten und Begegnungen. Aber gerade holt mich der Kummer ein bisschen ein. Ich weiß dass er dazu gehört und dass ich ihm nicht immer ausweichen darf. Und doch würd ich ihn einfach gern vermeiden. Ich schreib jetzt einfach hier hin was mir durch den Kopf geht, ganz ungefiltert, wohl wissend dass vieles Quatsch ist oder einfach egal oder nicht ganz richtig. Vielleicht hilfts ja ein bisschen.
Es war schön wenn wir uns gesehen haben. WENN wir uns gesehen haben. Ich mochte es, dass man mit ihm so viele Sachen unternehmen kann, dass er so ein aktiver Mensch ist. Wir sind viel Radgefahren, vor allem an der Pfalz, von Badesee zu Badesee. Lagen da, küssten uns, genossen die Sonne und das Wasser. Wir küssten uns sehr gerne. Er küsste mich sehr sehr gerne, und ich küsste ihn sehr sehr gerne. Ich mochte wie er mein Gesicht in seine Hände nahm wenn er mich küsste. Ich mochte wie sehr wir beide immer ziemlich schnell mit dem ganzen Körper auf unsere Küsse reagierten. Und ich mochte es, dass wir erst mal ziemlich lang keinen Sex hatten.
Ich mochte, dass irgendwann "Toni Erdmann schauen" soviel bedeutete wie miteinander rumhauen.
Ich mochte unseren letzten gemeinsamen Abend vor meinem Urlaub, auf dem Weinfest in der Pfalz. Wie er öfters einfach meine Hände in seine nahm, als wir uns gegenüber saßen. Wieviel wir gemeinsam lachen konnten.
Ich fand es immer schön wenn er erzählt hat, was wir alles noch gemeinsam machen können. Zum Bodensee fahren, weil ich da noch nie war. Oder mit seinem Motorrad durch die Pfalz. Er könnte mir Kraulen lernen im Herrschelbad. Oder wir fahren zu einem Seminar nach Franken. Ich mochte die Vorstellung von all diesen Dingen mit ihm.
Ich denke mir, dass ich vielleicht einfach zu unentspannt war. Zuviel erwartet habe. Zu wenig Geduld hatte und zu wenig Verständnis. Vielleicht wäre das alles noch ganz toll geworden, wenn ich mich mehr auf mich konzentriert hätte, und das mit ihm einfach nebenbei hätte laufen lassen können.
Und dann denke ich mir, dass ich glaube er war einfach nicht so verliebt in mich wie ich in ihn. Und ich hatte meistens das Gefühl am ausgestreckten Arm ausgehungert zu werden in den Zeiten zwischen unseren Treffen.
Doch ich mochte ihn einfach, sehr sehr gern. Seine dicken festen Haare, seine blauen Augen. Wie er am Anfang mit hat teilhaben lassen, an seinem Leben, wie er mir Fotos gesendet hat von dem was er tut und denkt. Wie er vom Tod seiner Oma erzählt hat.Seine Küsse und wie er riecht. Und das was ich gefühlt habe, wenn wir uns gesehen haben. Dass er so vielseitig interessiert war, an Nähen, und Handwerken, an gärtnern, bauen, Dinge erschaffen.
Ich mochte es, wie offen und unbefangen er war, wie er einfach nur er war, einfach so. So würde ich auch gerne mal sein, einfach nur ich, von ganzem Herzen und ohne jede Zweifel, weil ich mich annehme.
Ein Teil von mir weiß dass ich oft auh sehr angespannt war, auch bei diesen Treffen. Und dass dieses unbefangene und ich-sein manchmal auch sich anfühlte wie eine Gleichgültigkeit mir gegenüber. Am Anfang habe ihc ihm das mal gespiegelt, auch, dass er kaum Fragen über mich gestellt hat. Er meinte damals mehrfach, und tatsächlich sehr überzeugend, dass er darin nicht gut sei, dass er das schon öfters gehört hat, aber dass er einfah nicht gut darin ist, dass das aber nicht bedeutet, dass er kein aufrichtiges Interesse hat.
Ja, vielleicht ist er da einfach in mancher Hinsicht eingeschränkt. Hätte ich mich damit arrangieren können? Wohl nicht, sonst wäre das wohl alles nicht so gelaufen wie es gelaufen ist.
Es ist so ein gemischtes Gefühl. Der eine Teil vermisst das Schöne mit ihm und glaubt, dass dsa wirklich alles hätte gut werden können, und dass man mit ihm eine schöne Zeit verbringen kann. Und der andere Teil fühlt sich so gequält an. So sehnsuchtsvoll. Es wäre vielleicht alles einfach immer nur voller Sehnsucht gewesen, Sehnsucht nach dem was sein könnte, aber mmer unerfüllt.
Fällt mir dennoch schwer das loszulassen. Ich hätte mir gewünscht dass er mal nachfragt, nach seinem bekloppten aua. DAss er mal fragt ob wir uns denn nicht bald mal sehen wollen. Oder zumindest, wie es eigentlich mir geht und warum ich mich nicht mehr melde.
Keine Ahnung.
Wird vorbei gehen.
Es war schön wenn wir uns gesehen haben. WENN wir uns gesehen haben. Ich mochte es, dass man mit ihm so viele Sachen unternehmen kann, dass er so ein aktiver Mensch ist. Wir sind viel Radgefahren, vor allem an der Pfalz, von Badesee zu Badesee. Lagen da, küssten uns, genossen die Sonne und das Wasser. Wir küssten uns sehr gerne. Er küsste mich sehr sehr gerne, und ich küsste ihn sehr sehr gerne. Ich mochte wie er mein Gesicht in seine Hände nahm wenn er mich küsste. Ich mochte wie sehr wir beide immer ziemlich schnell mit dem ganzen Körper auf unsere Küsse reagierten. Und ich mochte es, dass wir erst mal ziemlich lang keinen Sex hatten.
Ich mochte, dass irgendwann "Toni Erdmann schauen" soviel bedeutete wie miteinander rumhauen.
Ich mochte unseren letzten gemeinsamen Abend vor meinem Urlaub, auf dem Weinfest in der Pfalz. Wie er öfters einfach meine Hände in seine nahm, als wir uns gegenüber saßen. Wieviel wir gemeinsam lachen konnten.
Ich fand es immer schön wenn er erzählt hat, was wir alles noch gemeinsam machen können. Zum Bodensee fahren, weil ich da noch nie war. Oder mit seinem Motorrad durch die Pfalz. Er könnte mir Kraulen lernen im Herrschelbad. Oder wir fahren zu einem Seminar nach Franken. Ich mochte die Vorstellung von all diesen Dingen mit ihm.
Ich denke mir, dass ich vielleicht einfach zu unentspannt war. Zuviel erwartet habe. Zu wenig Geduld hatte und zu wenig Verständnis. Vielleicht wäre das alles noch ganz toll geworden, wenn ich mich mehr auf mich konzentriert hätte, und das mit ihm einfach nebenbei hätte laufen lassen können.
Und dann denke ich mir, dass ich glaube er war einfach nicht so verliebt in mich wie ich in ihn. Und ich hatte meistens das Gefühl am ausgestreckten Arm ausgehungert zu werden in den Zeiten zwischen unseren Treffen.
Doch ich mochte ihn einfach, sehr sehr gern. Seine dicken festen Haare, seine blauen Augen. Wie er am Anfang mit hat teilhaben lassen, an seinem Leben, wie er mir Fotos gesendet hat von dem was er tut und denkt. Wie er vom Tod seiner Oma erzählt hat.Seine Küsse und wie er riecht. Und das was ich gefühlt habe, wenn wir uns gesehen haben. Dass er so vielseitig interessiert war, an Nähen, und Handwerken, an gärtnern, bauen, Dinge erschaffen.
Ich mochte es, wie offen und unbefangen er war, wie er einfach nur er war, einfach so. So würde ich auch gerne mal sein, einfach nur ich, von ganzem Herzen und ohne jede Zweifel, weil ich mich annehme.
Ein Teil von mir weiß dass ich oft auh sehr angespannt war, auch bei diesen Treffen. Und dass dieses unbefangene und ich-sein manchmal auch sich anfühlte wie eine Gleichgültigkeit mir gegenüber. Am Anfang habe ihc ihm das mal gespiegelt, auch, dass er kaum Fragen über mich gestellt hat. Er meinte damals mehrfach, und tatsächlich sehr überzeugend, dass er darin nicht gut sei, dass er das schon öfters gehört hat, aber dass er einfah nicht gut darin ist, dass das aber nicht bedeutet, dass er kein aufrichtiges Interesse hat.
Ja, vielleicht ist er da einfach in mancher Hinsicht eingeschränkt. Hätte ich mich damit arrangieren können? Wohl nicht, sonst wäre das wohl alles nicht so gelaufen wie es gelaufen ist.
Es ist so ein gemischtes Gefühl. Der eine Teil vermisst das Schöne mit ihm und glaubt, dass dsa wirklich alles hätte gut werden können, und dass man mit ihm eine schöne Zeit verbringen kann. Und der andere Teil fühlt sich so gequält an. So sehnsuchtsvoll. Es wäre vielleicht alles einfach immer nur voller Sehnsucht gewesen, Sehnsucht nach dem was sein könnte, aber mmer unerfüllt.
Fällt mir dennoch schwer das loszulassen. Ich hätte mir gewünscht dass er mal nachfragt, nach seinem bekloppten aua. DAss er mal fragt ob wir uns denn nicht bald mal sehen wollen. Oder zumindest, wie es eigentlich mir geht und warum ich mich nicht mehr melde.
Keine Ahnung.
Wird vorbei gehen.
Samstag, 21. Oktober 2017
Wettbüro.
okavanga, 18:54h
Wird Quinten nochmal von sich hören (oder lesen) lassen?
Wer mitwettet und verliert, muss ein mind. 6-zeiliges Gedicht über seinen letzten Liebeskummer schreiben und hier in den Kommentaren veröffentlichen oder auf seinem eigenen Blog mit Verlinkung hier (sonst krieg ich das ja nie zu lesen :-))
Als Meilenstein nehmen wir mal den 31.12. Sonst artet das aus.
Ich sag: hm. Ich bin sehr unentschlossen. Ich sag: nein.
Wer mitwettet und verliert, muss ein mind. 6-zeiliges Gedicht über seinen letzten Liebeskummer schreiben und hier in den Kommentaren veröffentlichen oder auf seinem eigenen Blog mit Verlinkung hier (sonst krieg ich das ja nie zu lesen :-))
Als Meilenstein nehmen wir mal den 31.12. Sonst artet das aus.
Ich sag: hm. Ich bin sehr unentschlossen. Ich sag: nein.
Freitag, 20. Oktober 2017
Echt jetzt mal zum Ende kommen hier.
okavanga, 20:58h
Also. Ich antwortete ihm auf seine poetischen Tagesbeschreibungen vom Montag Abend gar nichts. Wie gesagt richtete ich am Dienstag stattdessen alles gegen mich.
Es verging der Dienstag ohne weitere Nachricht von ihm.
Es verging der Mittwoch.
Am Donnerstag Morgen um 8 Uhr hatte er seine Zahn-OP. Diese Info hatte ich ihm mit Müh und Not aus den Rippen geleiert als wir uns letzte Woche gesehen haben. So etwas vergesse ich nicht wenn ich Menschen mag. Deswegen wusste ich sehr genau, was er meint als um 10:30 Uhr ein simples Wort auf meinem Handy blinkte: "aua"
--
Laut gelacht. Gedacht: mir tut auch grad echt so einiges weh. Dann mich meiner fränkischen Wurzeln besonnen und zur Irritation meiner Kollegen vor mich hingemurmelt: "da dudder der arsch weh..."
--
Thera am Donnerstag Nachmittag. Klare Empfehlung: Ghosten. Hat er so natürlich nicht genannt, der weise alte Mann. Aber er hat sich sehr gefreut, als ich ihm diesen griffigen Namen für seine Handlungsempfehlung mitteilte.
--
Offizielles Ende der Geschichte.
--
Meine ausschweifenden Ausführungen der zugehörigen Gefühle inkl. Wut, Enttäuschung und ganz viel Kummer hier bald, live und in Farbe. Hurra.
Ich mein: aua ??????????? Für dein Aua fühle ich mich nach dieser Woche nicht zuständig. Frag doch deine Sauna-Freunde. Oder besser, deine Mama.
Es verging der Dienstag ohne weitere Nachricht von ihm.
Es verging der Mittwoch.
Am Donnerstag Morgen um 8 Uhr hatte er seine Zahn-OP. Diese Info hatte ich ihm mit Müh und Not aus den Rippen geleiert als wir uns letzte Woche gesehen haben. So etwas vergesse ich nicht wenn ich Menschen mag. Deswegen wusste ich sehr genau, was er meint als um 10:30 Uhr ein simples Wort auf meinem Handy blinkte: "aua"
--
Laut gelacht. Gedacht: mir tut auch grad echt so einiges weh. Dann mich meiner fränkischen Wurzeln besonnen und zur Irritation meiner Kollegen vor mich hingemurmelt: "da dudder der arsch weh..."
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Thera am Donnerstag Nachmittag. Klare Empfehlung: Ghosten. Hat er so natürlich nicht genannt, der weise alte Mann. Aber er hat sich sehr gefreut, als ich ihm diesen griffigen Namen für seine Handlungsempfehlung mitteilte.
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Offizielles Ende der Geschichte.
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Meine ausschweifenden Ausführungen der zugehörigen Gefühle inkl. Wut, Enttäuschung und ganz viel Kummer hier bald, live und in Farbe. Hurra.
Ich mein: aua ??????????? Für dein Aua fühle ich mich nach dieser Woche nicht zuständig. Frag doch deine Sauna-Freunde. Oder besser, deine Mama.
Donnerstag, 19. Oktober 2017
Der Rest.
okavanga, 21:45h
Wie gings weiter nach dem Sonntag. Ich hatte ja hier und in dem Kommentar darunter beschrieben, was er am Sonntag dann irgendwann dazu sprach (und was der Sache voranging).
Ich habe dazu nichts geantwortet am Sonntag.
Er hat sich auch nicht - obwohl angekündigt - am Abend gemeldet.
Am Montag spät abends schrieb ich eine relativ knappe Geburtstagsnachricht: "Happy Birthday Quinten, möge ein kunterbuntes neues Lebensjahr vor dir liegen." (ich baute noch einen roten Ballon ein, in Gedanken an den roten Blutballon aus ES. Das hat mir sehr gefallen).
Er antwortete sogar noch direkt, ich las das aber erst am Dienstag Abend zwischen der Tätigkeit in der neuen Welt und meinem Weg ins Fiti. Vors Fiti schaffte ich es auch noch, allerdings lockten Penny-Wein und Selbstkasteiung, ich mein: wer kann da widerstehen.
Was hatte Quinten da also am Montag Abend geschrieben? Ich geb das hier jetzt einfach so wieder:
"Okavanga☺ vielen lieben Dank :)
oh, ich bin so müde 😴
ein paar Freunde haben mich gestern morgen abgeholt und wir haben den kompletten Tag in der Sauna verbracht mit rieeeesigem Picknick 😍 das war so cool.. bin dann gestern super entspannt und totmüde ins Bett gefallen! und heute hab ich mit der Familie einen Tagesausflug in die Weinberge gemacht und war auf verschiedenen Burgen und vorhin noch essen.. viel zu viel... ich bin jetzt kugelrund ins Bettchen gefallen und werde gleich schlummern 😴
liebe Grüße und einen wundervollen Tag wünsche ich dir morgen! gute Nacht, Okavanga 😘""
Muss Pause machen.
Keine Bange. Alles weitere fällt nun sehr sehr sehr knapp aus.
Habs mir anders überlegt. Ich schreib erstmal nichts. Denn es würde mich sehr eine andere Perspektive interessieren: Ihre. Wie hätten Sie diese Nachricht eingeordnet? (unter Berücksichtigung des Gesamtkontextes, sofern Sie das mitverfolgt haben, sonst ist das noch schwieriger als eh schon, da Sie natürlich einen sehr gefilterten Blick auf ihn haben durch mich, bis unmöglich).
Ich habe dazu nichts geantwortet am Sonntag.
Er hat sich auch nicht - obwohl angekündigt - am Abend gemeldet.
Am Montag spät abends schrieb ich eine relativ knappe Geburtstagsnachricht: "Happy Birthday Quinten, möge ein kunterbuntes neues Lebensjahr vor dir liegen." (ich baute noch einen roten Ballon ein, in Gedanken an den roten Blutballon aus ES. Das hat mir sehr gefallen).
Er antwortete sogar noch direkt, ich las das aber erst am Dienstag Abend zwischen der Tätigkeit in der neuen Welt und meinem Weg ins Fiti. Vors Fiti schaffte ich es auch noch, allerdings lockten Penny-Wein und Selbstkasteiung, ich mein: wer kann da widerstehen.
Was hatte Quinten da also am Montag Abend geschrieben? Ich geb das hier jetzt einfach so wieder:
"Okavanga☺ vielen lieben Dank :)
oh, ich bin so müde 😴
ein paar Freunde haben mich gestern morgen abgeholt und wir haben den kompletten Tag in der Sauna verbracht mit rieeeesigem Picknick 😍 das war so cool.. bin dann gestern super entspannt und totmüde ins Bett gefallen! und heute hab ich mit der Familie einen Tagesausflug in die Weinberge gemacht und war auf verschiedenen Burgen und vorhin noch essen.. viel zu viel... ich bin jetzt kugelrund ins Bettchen gefallen und werde gleich schlummern 😴
liebe Grüße und einen wundervollen Tag wünsche ich dir morgen! gute Nacht, Okavanga 😘""
Muss Pause machen.
Keine Bange. Alles weitere fällt nun sehr sehr sehr knapp aus.
Habs mir anders überlegt. Ich schreib erstmal nichts. Denn es würde mich sehr eine andere Perspektive interessieren: Ihre. Wie hätten Sie diese Nachricht eingeordnet? (unter Berücksichtigung des Gesamtkontextes, sofern Sie das mitverfolgt haben, sonst ist das noch schwieriger als eh schon, da Sie natürlich einen sehr gefilterten Blick auf ihn haben durch mich, bis unmöglich).
Mittwoch, 18. Oktober 2017
Scheisse.
okavanga, 20:44h
Gestern habe ich richtig Scheisse gebaut. Mit mir, aber auch mit I., und letztendlich hat das dann auch LeSchwe und E. betroffen.
Wie immer nach solchen Anfällen ist heute alles ganz ruhig im Kopf. Aber ich finde es furchtbar, was ich anderen damit gestern angetan habe und wünschte ich könnte es ungeschehen machen.
Der Liebeskummer ist grausig, aber das was da dahinter liegt ist noch grausiger.
Irgendwie muss ich es jetzt im ersten Schritt mal schaffen ihm zu schreiben, dass er sich nie wieder bei mir melden soll.
Und dann muss, nein will ich mich um mich kümmern, und um die, denen ich wirklich wichtig bin.
Wie immer nach solchen Anfällen ist heute alles ganz ruhig im Kopf. Aber ich finde es furchtbar, was ich anderen damit gestern angetan habe und wünschte ich könnte es ungeschehen machen.
Der Liebeskummer ist grausig, aber das was da dahinter liegt ist noch grausiger.
Irgendwie muss ich es jetzt im ersten Schritt mal schaffen ihm zu schreiben, dass er sich nie wieder bei mir melden soll.
Und dann muss, nein will ich mich um mich kümmern, und um die, denen ich wirklich wichtig bin.
okavanga, 12:13h
Ich mache mich selbst sehr ratlos.
Seelenheil ~
... link
Sonntag, 15. Oktober 2017
okavanga, 14:45h
Und es geht alles so weiter wie vorher. Nein eigentlich schlechter.
Wenn er nicht mal in der Lage ist auf die Frage nach einem Treffen (und das war so eine süße Frage von mir) mit einem klaren Ja oder Nein zu beantworten... seit 24 Stunden.. und dann frag ich nochmal nach und sag: Guten Morgen lieber Quinten :-) so, letzte Chance heute mit mir ein bisschen Sonne zu genießen. Würd dich gern sehen, was ist mir dir: ja/nein?" Ja dann. Leute dann weiss ich das auch echt nicht. Ja, er hat morgen Geburtstag, und ja er hat versucht seine Eltern zu erreichen weil er nicht wusste ob die heute was mit ihm machen wollen weil er morgen nicht zu Hause ist.
Mich befremdet schon die (vorgeschobene?) Abhängigkeit der Entscheidung von den Plänen der Eltern. Aber ich bin da wohl kein objektiver Beurteiler.
Jetzt hat er meine Nachfrage vor 1,5 Stunden gelesen, und keine Reaktion. WTF.
Schneids ab Oka, schneide diese Scheisse einfach ab.
Wenn er nicht mal in der Lage ist auf die Frage nach einem Treffen (und das war so eine süße Frage von mir) mit einem klaren Ja oder Nein zu beantworten... seit 24 Stunden.. und dann frag ich nochmal nach und sag: Guten Morgen lieber Quinten :-) so, letzte Chance heute mit mir ein bisschen Sonne zu genießen. Würd dich gern sehen, was ist mir dir: ja/nein?" Ja dann. Leute dann weiss ich das auch echt nicht. Ja, er hat morgen Geburtstag, und ja er hat versucht seine Eltern zu erreichen weil er nicht wusste ob die heute was mit ihm machen wollen weil er morgen nicht zu Hause ist.
Mich befremdet schon die (vorgeschobene?) Abhängigkeit der Entscheidung von den Plänen der Eltern. Aber ich bin da wohl kein objektiver Beurteiler.
Jetzt hat er meine Nachfrage vor 1,5 Stunden gelesen, und keine Reaktion. WTF.
Schneids ab Oka, schneide diese Scheisse einfach ab.
Samstag, 14. Oktober 2017
okavanga, 13:45h
Ich glaub ich bin ein riesen Depp, dass ichs nicht einfach beende. Auf was warte ich da eigentlich. Er betonte am Donnerstag so sehr, dass er sich einfach nicht sicher ist. Ich bin es auch nicht, aber doch entmutigt es sehr, es vom Gegenüber zu hören.
Woher soll ausgerechnet ich all die Kraft und das Wohlwollen für jemanden nehmen, der sich schwer einlassen kann. Und ich glaube, nicht einlassen will. Ausgerechnet ich. Ein Witz.
Woher soll ausgerechnet ich all die Kraft und das Wohlwollen für jemanden nehmen, der sich schwer einlassen kann. Und ich glaube, nicht einlassen will. Ausgerechnet ich. Ein Witz.
Freitag, 13. Oktober 2017
okavanga, 00:33h
Das ist alles sehr.. keine Ahnung. Kompliziert. Wenn beide gleich sind. Im Nicht-sagen-was-man-denkt. Und im Schlecht-sein-jemanden-an-sich-ranzulassen.
Da ist und war keine andere. Er dachte immer das zwischen uns ist exklusiv. Das ist eigentlich die heftigste Erkenntnis von heute. Und, dass ich für ihn genauso unnahbar scheine wie er für mich.
Was hätte ich mir diesen Sommer alles ersparen können. Wie viele Hirnficks. Wie viele Tränen. Wie viele Bauchschmerzen, Zweifel. Wie sehr hätte ich das alles einfach nur genießen können.
Wir können nur nach vorne schauen. Bin mir aber nicht sicher ob ich ihn mit dem Tacheles heute nicht überfordert und vergrätzt habe. Aber aus meiner Sicht gab es zum Tacheles einfach keine Alternative.
Alles weitere muss man sehen. Müssen WIR sehen. Für mich hat es sich etwas distanziert angefühlt heute. Für ihn vertraut. "Auf der einen Seite würde ich dich gern weiter kennenlernen und näher an mich ranlassen. Auf der anderen Seite hab ich Schiss davor." "Das geht mir ein bisschen genauso."
Da ist und war keine andere. Er dachte immer das zwischen uns ist exklusiv. Das ist eigentlich die heftigste Erkenntnis von heute. Und, dass ich für ihn genauso unnahbar scheine wie er für mich.
Was hätte ich mir diesen Sommer alles ersparen können. Wie viele Hirnficks. Wie viele Tränen. Wie viele Bauchschmerzen, Zweifel. Wie sehr hätte ich das alles einfach nur genießen können.
Wir können nur nach vorne schauen. Bin mir aber nicht sicher ob ich ihn mit dem Tacheles heute nicht überfordert und vergrätzt habe. Aber aus meiner Sicht gab es zum Tacheles einfach keine Alternative.
Alles weitere muss man sehen. Müssen WIR sehen. Für mich hat es sich etwas distanziert angefühlt heute. Für ihn vertraut. "Auf der einen Seite würde ich dich gern weiter kennenlernen und näher an mich ranlassen. Auf der anderen Seite hab ich Schiss davor." "Das geht mir ein bisschen genauso."
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