Donnerstag, 5. Februar 2009
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"Oka, nach was riechst du eigentlich immer?" "Das ist Coco Mademoiselle." "Ah, das hat mir mal jemand geschenkt, und das hat an mir so gestunken, da hab ichs weggeschmissen." Eine Schande. Sowas darf man mir doch nicht sagen. "Aber du riechst immer so lecker." Die Frau von HaGa schnüffelt nochmal an mich ran. Meine Mama möchte mich auch immer fressen weil ich so gut rieche.

Ich gehe auf unsere Dachterrasse rauchen. In den Fenstern spiegeln sich große, weiße Wolken auf blauem Himmel.

Ich fühle mich unvollständig. Habe eine tiefe Sehnsucht, eine so abgrundtiefe und schmerzende, aber wonach, das kann ich nicht sagen. Un.Voll.Ständig.

Als der Kassierer meines Abendessens mir das Wechselgeld zurück gibt, berühren seine Hände die meinen. Seine sind überraschend weich. Ich könnt nur noch heulen.

Seelenheil ~ ... link



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Es reicht so dermaßen. Er weiß, dass ich viel tue, wenn er mich darum bittet. Und ja, ich bin gut in dem was ich tue. Aber es gibt Grenzen, und er schießt meilenweit darüber hinaus. Ich könnte soviel kotzen, dass ich schon fast am überlegen bin tatsächlich den Finger in den Hals zu stecken. Ich bin so erledigt, so müde. Das Maß ist voll. Es reicht. Punkt. Aus. Ende. Fick dich.






Mittwoch, 4. Februar 2009
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Ich werde weich.
Mir entgegengebrachte Wärme und Dankbarkeit, Komplimente, Lob, das löst in mir Tränen aus.

In mir gehen seltsame Dinge vor.

Manchmal glaub ich, ich werd verrückt.
Aber vielleicht werd ich einfach nur lebendig.

Seelenheil ~ ... link





Dienstag, 3. Februar 2009
Overload.

ich kotze ~ ... link





Dienstag, 3. Februar 2009
Es ist nicht so sehr das, was sie sagt oder fragt, wobei schon das mich zum Grübeln bringt. Es ist vielmehr das, was sich hinter dem Gesagten und ihrem Lächeln verbirgt. Und ein komisches, ungutes Gefühl. Ich hoffe, ich irre mich.






Donnerstag, 29. Januar 2009
Fuck you.

[...]

I
Believe in our fate
We don't need to fake
It's all we wanna be
Watch me freeeaaak !!

I say
We're growing every day
Getting stronger in every way
I'll take you to a place
Where we shall find our

Roots Bloody Roots
[...]

Rain
Bring me the strength
To get to another day
and all I want to see
Set us free

Why
Can't you see
Can't you feel
This is real
Ahhh

I pray
We don't need to change
Our ways to be saved
That all we wanna be
Watch us freak

Sepultura - Bloody Roots


Der berühmte Squash-Termin. Ich fange an, mit Kollegen A. zu spielen. Mit ihm hatte ich privat mäßig Kontakt. Mal kochen. Mal quatschen. Dabei hat er sich ziemlich über die Unzuverlässigkeit eines gewissen Herrn Professor ausgelassen hat. Tja, die Sucht. Er weiß davon, was soll ich noch sagen. Er kennt auch ein anderes Ende unserer Beziehung, als es tatsächlich war. Lügen, Lügen, Lügen, auf kurzen Beinen, Herr Professor. Denn auch körperlich bist du mir an Größe nicht gewachsen.

Es fängt harmlos an: "Schlag einfach auf den Ball. Stell dir vor, es ist dein Exfreund!" Was soll das denn jetzt?! Ich muss lachen. Reflexe. "Wieso lachst du? Der kleine Professor bereut es sowieso, mit dir zusammgewesen zu sein." Mein Schläger will töten.

"Bei aller Liebe: Das glaub ich ihm nicht. Und ich sag dir was: ich bereue es nicht. Es war augenöffnend." Er beobachtet mich die ganze Zeit. Ich frag mich voller Aggression, was das hier alles soll. "Glaubst du etwa, er findet nie wieder so ne tolle Frau wie dich oder was?" "Ganz ehrlich: ja, das glaube ich." "Ach." Er beobachtet mich weiter. "Was glaubst du eigentlich, was an dir so einzigartig ist?" Weißt du was. Fick dich. Ich bin nach Hause. Ich hasse es, dass solche Arschlöcher mich dazu bringen daran zu zweifeln, dass ich einzigartig bin. Fickt euch, ihr alle, und lasst mich in Ruhe. Ihr beschissenen kleinen drecks Energieräuber.


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