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Freitag, 30. April 2010
okavanga, 00:48h
Ich träum gerade jede Nacht von Spasti alias kleiner Professor. Das kotzt mich an. Kann mich nie dran erinnern was, aber allein die Tatsache reicht.
Außerdem hatte ich letzte Nacht einen Traum oder mehrere Träume, ich weiß nicht, für mich gingen sie irgendwie ineinander über, von meinen besten Freundinnen. Es waren wie Filmsequenzen, jede Sequenz jeweils mit einer Freundin. Sehe heute den ganzen Tag das fröhliche Gesicht von Rini aus dem Traum vor mir.
Ansonsten total groggy. Und so liebesbedürftig. Und keine Erlösung in Sicht. Alleinsein sucks. Mutter sucks. Gibt es Menschen, bei denen einfach alles immer irgendwie geregelt/ normal läuft? Und wenn ja, wie machen die das. Will auch. Vor allem Händchen halten.
Bin so müde.
Außerdem hatte ich letzte Nacht einen Traum oder mehrere Träume, ich weiß nicht, für mich gingen sie irgendwie ineinander über, von meinen besten Freundinnen. Es waren wie Filmsequenzen, jede Sequenz jeweils mit einer Freundin. Sehe heute den ganzen Tag das fröhliche Gesicht von Rini aus dem Traum vor mir.
Ansonsten total groggy. Und so liebesbedürftig. Und keine Erlösung in Sicht. Alleinsein sucks. Mutter sucks. Gibt es Menschen, bei denen einfach alles immer irgendwie geregelt/ normal läuft? Und wenn ja, wie machen die das. Will auch. Vor allem Händchen halten.
Bin so müde.
Mittwoch, 28. April 2010
Unsere Fach*gruppe "Por*no"
okavanga, 00:08h
Zu mehr reichts heut nich. Der Kollege liest mir am Telefon eine News unserer Firma vor:
Aus unserer bisherigen Historie können wir auf große Erfahrungen in der Por*nobranche zurückgreifen. Im letzten Jahr haben wir in dieser Branche mit knapp 3 Mio. EUR ca. ¼ unseres gesamten Umsatzes erwirtschaftet. Unsere Erfahrungen (und Faktura) haben wir dabei vor allem in gemeinsamen Projekten mit <Pharmakonzern>, <Pharmakonzern> und <Chemiekonzern> gesammelt, waren aber auch bei Kunden wie <Pharma-/Chemiekonzern> tätig. Viele dieser dokumentierten Erfahrungen befinden sich in irgendeiner Ablage und schlummern dort vor sich hin.
Es gilt nun diesen „schlummernden Schatz“ zu heben und für die Ansprache weiterer / neuer / alter Kunden aufzubereiten. Diese anstehenden Aufgaben bedürfen einer koordinierten Umsetzung und vor allem etwas gemeinsamer Arbeit. Dazu möchten wir die Fachgruppe Por*no mit aktuell folgenden Themen / Zielen ins Leben rufen:
Die Branche Po*rno zu erfassen und aufzuarbeiten, so dass die Trends, Bedürfnisse, Unternehmen und Wettbewerber innerhalb der Branche transparent werden
Erstellen von Marketing- und Salesmaterial für die branchenspezifische Ansprache von potentiellen und bestehenden Kunden
Gemeinsamer Aufbau einer Branchencommunity „Por*no“, um einen Rahmen für Know-How Austausch zu schaffen
Daher findet am <...> um <...> im kleinen Besprechungsraum in <...> das Kick-Off Meeting (ich finde hier hätte Fuck Off Meeting gut gepasst) der Fachgruppe Por*no statt, zu dem ich herzlich einladen möchte. Themen der Kick-Off Veranstaltung werden voraussichtlich sein:
Gemeinsames Festlegen der Ziele für die Fachgruppe
Gemeinsames Festlegen der nächsten Aktivitäten für die Fachgruppe (wer macht was?)
Organisation der Fachgruppe (z.B. Rhythmus der Fachgruppenmeetings)
Zusätzliche Ideen für die Agenda nehme ich gern entgegen. Wenn Ihr am Kick-Off der FG Por*no teilnehmen möchtet, würde ich mich über eine kurze Nachricht per Email freuen.
<Mitarbeiter XY>
Fand ich lustig. Haha. Ja. Naja. Vielleicht errät ja jemand, was die eigentliche Branche war. Und wenn nich, auch egal, wa.
Aus unserer bisherigen Historie können wir auf große Erfahrungen in der Por*nobranche zurückgreifen. Im letzten Jahr haben wir in dieser Branche mit knapp 3 Mio. EUR ca. ¼ unseres gesamten Umsatzes erwirtschaftet. Unsere Erfahrungen (und Faktura) haben wir dabei vor allem in gemeinsamen Projekten mit <Pharmakonzern>, <Pharmakonzern> und <Chemiekonzern> gesammelt, waren aber auch bei Kunden wie <Pharma-/Chemiekonzern> tätig. Viele dieser dokumentierten Erfahrungen befinden sich in irgendeiner Ablage und schlummern dort vor sich hin.
Es gilt nun diesen „schlummernden Schatz“ zu heben und für die Ansprache weiterer / neuer / alter Kunden aufzubereiten. Diese anstehenden Aufgaben bedürfen einer koordinierten Umsetzung und vor allem etwas gemeinsamer Arbeit. Dazu möchten wir die Fachgruppe Por*no mit aktuell folgenden Themen / Zielen ins Leben rufen:
Die Branche Po*rno zu erfassen und aufzuarbeiten, so dass die Trends, Bedürfnisse, Unternehmen und Wettbewerber innerhalb der Branche transparent werden
Erstellen von Marketing- und Salesmaterial für die branchenspezifische Ansprache von potentiellen und bestehenden Kunden
Gemeinsamer Aufbau einer Branchencommunity „Por*no“, um einen Rahmen für Know-How Austausch zu schaffen
Daher findet am <...> um <...> im kleinen Besprechungsraum in <...> das Kick-Off Meeting (ich finde hier hätte Fuck Off Meeting gut gepasst) der Fachgruppe Por*no statt, zu dem ich herzlich einladen möchte. Themen der Kick-Off Veranstaltung werden voraussichtlich sein:
Gemeinsames Festlegen der Ziele für die Fachgruppe
Gemeinsames Festlegen der nächsten Aktivitäten für die Fachgruppe (wer macht was?)
Organisation der Fachgruppe (z.B. Rhythmus der Fachgruppenmeetings)
Zusätzliche Ideen für die Agenda nehme ich gern entgegen. Wenn Ihr am Kick-Off der FG Por*no teilnehmen möchtet, würde ich mich über eine kurze Nachricht per Email freuen.
<Mitarbeiter XY>
Fand ich lustig. Haha. Ja. Naja. Vielleicht errät ja jemand, was die eigentliche Branche war. Und wenn nich, auch egal, wa.
Montag, 26. April 2010
okavanga, 02:08h
Unglücklich verliebt.
Mama total ausm Ruder.
Trinke zuviel.
Hab mich ein bisschen aus den Augen verloren. Geh mich mal suchen.
Mama total ausm Ruder.
Trinke zuviel.
Hab mich ein bisschen aus den Augen verloren. Geh mich mal suchen.
Mittwoch, 21. April 2010
okavanga, 00:47h
Wurde explizit darauf hingewiesen, dass dies ein Nichtraucherhotel ist. Jetzt rauch ich heimlich eine. Das ist echt wie damals auf dem Schulklo.
Unendlichkeitstagefresser.
okavanga, 00:20h
Vielleicht sollte ich einen Unendlichkeitstagesfresser machen, nach dem von Frau Sid empfohlenen Prinzip, für eine mögliche Krankheitseinsicht meiner Mutter. Aber wo fängt man da an? Bei 365? Optimistisch.
Vorhin 1 Stunde Telefonat. Sie war sehr froh, dass ich angerufen habe, es ging ihr psychisch nicht so gut. Seit gestern Abend ist sie entlassen (für sie: zum Glück. für uns: scheisse). Sie redete wieder von einem Traumatologen, und soviel von der Vergangenheit, ihrer Kindheit. Ansonsten ist alles uneingeschränkt beim alten. Die Ärzteverschwörung, die Überwachung, alles.
Mein Bruder freut sich auf den nächsten Termin morgen beim Psycho-Edukationskurs. Ich hätte nie gedacht, dass er das so gut annimmt, und sich dort so wohl fühlen würde. "Endlich Menschen, mit denen ich mich austauschen kann, die ich fragen kann."
Ja und ich hier in Bonn. Es gefällt mir. Bonn ist hübsch, das Hotel in der Altstadt, der Projektleiter sehr sympathisch. Bin gespannt wie es sich in den nächsten Wochen entwickelt. Aber nen Psycho-Edukationskurs hätt ich auch gern. Nach dem Telefonat mit Mama helfen nur noch ein Telefonat mit LeSchwe kombiniert mit Hefeweizen.
Vorhin 1 Stunde Telefonat. Sie war sehr froh, dass ich angerufen habe, es ging ihr psychisch nicht so gut. Seit gestern Abend ist sie entlassen (für sie: zum Glück. für uns: scheisse). Sie redete wieder von einem Traumatologen, und soviel von der Vergangenheit, ihrer Kindheit. Ansonsten ist alles uneingeschränkt beim alten. Die Ärzteverschwörung, die Überwachung, alles.
Mein Bruder freut sich auf den nächsten Termin morgen beim Psycho-Edukationskurs. Ich hätte nie gedacht, dass er das so gut annimmt, und sich dort so wohl fühlen würde. "Endlich Menschen, mit denen ich mich austauschen kann, die ich fragen kann."
Ja und ich hier in Bonn. Es gefällt mir. Bonn ist hübsch, das Hotel in der Altstadt, der Projektleiter sehr sympathisch. Bin gespannt wie es sich in den nächsten Wochen entwickelt. Aber nen Psycho-Edukationskurs hätt ich auch gern. Nach dem Telefonat mit Mama helfen nur noch ein Telefonat mit LeSchwe kombiniert mit Hefeweizen.
Montag, 19. April 2010
Muss ja auch mal runter gehen.
okavanga, 00:24h
Ein wechselhaftes Wochenende, durchzogen von ziemlich bescheidenen Nachrichten und einer. Ich weiß nicht. Traurigkeit? Niedergeschlagenheit?
Am Samstag versucht die LeSchwe aufzubauen, weil absehbar war, dass ihr Sonntagsflug nach Shang*hai zu ihrem Freund, der dort 6 Monate ist, gecancelt wird. Haben deswegen einen AAT (absichtlich assi Tag) eingelegt, mit mittags Biertrinken im Auto auf dem Parkplatz des Einkaufscenters gestartet, dann eine "Asch*emon*ster"-B*ild gekauft, ein Sixpack, und viele Zigaretten. In hässlichsten Klamotten an den Rhein um dort das Asch*emon*ster bis zum Sonnenuntergang zu dissen. Naja. Hat nix geholfen, nur der Stimmung. Immerhin.
Abends zusammen gekocht. Währenddessen blöderweise auf Fa*ceb. gewesen. Tolle offizielle Statusmeldung vom kleinenArschloch Professor entdeckt. Er ist jetzt in einer Beziehung mit der anderen Oka. Was für ne beschissene Blinkerbeziehung. Eigentlich weiß ich gar nicht, wer mir von den beiden mehr leid tut. Mein Traum von neulich fällt mir ein. Merkwürdig. LeSchwe brauchte nicht mehr viele Argumente um mich davon zu überzeugen, die Verbindung zu kappen und endlich alle sms und Nummern zu löschen. War noch versucht den Status vor dem Löschen zu kommentieren. LeSchwe hat zum Glück interveniert. Bei LeSchwe geschlafen. Unruhige Seelen sind zu zweit immerhin ruhiger als allein.
Heute haben wir versucht mein Fahrrad zu flicken. Waren sehr stolz auf uns, haben alles geschafft, bis es daran ging, das Loch im Schlauch zu entdecken. Nix gesehen. Wieder alles montiert. Aufgepumpt. War uns dann aber zu riskant. Irgendwas stimmt da ja nicht, wenn Luft rausgeht, ohne dass mans merkt. Also mit Auto in den Biergarten. Umfeld hat Stimmung nicht gehoben. Latent aggressiv, wir beide. Irgendwie. Also gegenüber anderen. Nicht gegenseitig. Kann man ja aber auch nix für, wenn man sich so umhört und -sieht.
LeSchwe will meinen Traumprinz suchen. Wo ist er, frag ich sie. Was ist falsch mit mir. Sie meint, vor einem Jahr hätte sie gesagt, meine emotionale Stabilität bzw. Instabilität. Die sieht sie jetzt aber auch nicht mehr gegeben. Nix sei falsch mit mir. Ich bin müde, ich bin die Affären müde. Die ONS. Alles. Ich fühl mich so partnerlos. Ich hab die Schnauze voll vom allein sein. Warum kann Spasti immer zu seiner blöden Ex zurück? Und warum bin ich nicht so bescheuert und schmerzresistent?
Vorhin ruft dann noch Brudi an. Mutter hat Wochenende gut überstanden. Hat gestern zu Hause ihre Medikamente nicht genommen. "Wozu denn?" Es ist hoffnungslos. Hat mir ne sms geschrieben, ob ich mit ihr Anfang Mai nach Südtirol fahre. Lust hätte ich schon, aber mit dem Projekt wird das wohl nichts.
Brudi erzählt, dass alles beim alten ist. Die Wohnung videoüberwacht, sie wird diese "Sache" weiterverfolgen, ... während des Telefonats überkommt mich unglaubliche Müdigkeit. Ich bin so müde. Brudi glaubt, er muss Mutter bald anschreien. Kann ich verstehen. Mir fehlt die Energie dafür.
[Edit] Sehr bezeichnend für meine Stimmung: die Luft ist wieder raus aus dem Schlauch, und keiner weiß, warum. Wie im wahren Leben.
[Edit2] Ach ja. Und Brudi erzählte auch.. er fragte Mutter, wie sie sich das denn vorstellt, wenn sie jetzt am Montag wirklich aus der Klinik entlassen wird und wieder in ihre angeblich überwachte Wohnung, in ihr überwachtes Leben zurückkehrt. Die Antwort: "Naja, das kann ich jetzt eh nicht ändern. Ich werde "denen" weiter nachgehen. Muss halt mal sehen, wielang ichs noch aushalt". Wir deuten es beide gleich.
Ich kann nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte. Echt. Und B*onn kommt mir nach wie vor reichlich unglegen.
Am Samstag versucht die LeSchwe aufzubauen, weil absehbar war, dass ihr Sonntagsflug nach Shang*hai zu ihrem Freund, der dort 6 Monate ist, gecancelt wird. Haben deswegen einen AAT (absichtlich assi Tag) eingelegt, mit mittags Biertrinken im Auto auf dem Parkplatz des Einkaufscenters gestartet, dann eine "Asch*emon*ster"-B*ild gekauft, ein Sixpack, und viele Zigaretten. In hässlichsten Klamotten an den Rhein um dort das Asch*emon*ster bis zum Sonnenuntergang zu dissen. Naja. Hat nix geholfen, nur der Stimmung. Immerhin.
Abends zusammen gekocht. Währenddessen blöderweise auf Fa*ceb. gewesen. Tolle offizielle Statusmeldung vom kleinen
Heute haben wir versucht mein Fahrrad zu flicken. Waren sehr stolz auf uns, haben alles geschafft, bis es daran ging, das Loch im Schlauch zu entdecken. Nix gesehen. Wieder alles montiert. Aufgepumpt. War uns dann aber zu riskant. Irgendwas stimmt da ja nicht, wenn Luft rausgeht, ohne dass mans merkt. Also mit Auto in den Biergarten. Umfeld hat Stimmung nicht gehoben. Latent aggressiv, wir beide. Irgendwie. Also gegenüber anderen. Nicht gegenseitig. Kann man ja aber auch nix für, wenn man sich so umhört und -sieht.
LeSchwe will meinen Traumprinz suchen. Wo ist er, frag ich sie. Was ist falsch mit mir. Sie meint, vor einem Jahr hätte sie gesagt, meine emotionale Stabilität bzw. Instabilität. Die sieht sie jetzt aber auch nicht mehr gegeben. Nix sei falsch mit mir. Ich bin müde, ich bin die Affären müde. Die ONS. Alles. Ich fühl mich so partnerlos. Ich hab die Schnauze voll vom allein sein. Warum kann Spasti immer zu seiner blöden Ex zurück? Und warum bin ich nicht so bescheuert und schmerzresistent?
Vorhin ruft dann noch Brudi an. Mutter hat Wochenende gut überstanden. Hat gestern zu Hause ihre Medikamente nicht genommen. "Wozu denn?" Es ist hoffnungslos. Hat mir ne sms geschrieben, ob ich mit ihr Anfang Mai nach Südtirol fahre. Lust hätte ich schon, aber mit dem Projekt wird das wohl nichts.
Brudi erzählt, dass alles beim alten ist. Die Wohnung videoüberwacht, sie wird diese "Sache" weiterverfolgen, ... während des Telefonats überkommt mich unglaubliche Müdigkeit. Ich bin so müde. Brudi glaubt, er muss Mutter bald anschreien. Kann ich verstehen. Mir fehlt die Energie dafür.
[Edit] Sehr bezeichnend für meine Stimmung: die Luft ist wieder raus aus dem Schlauch, und keiner weiß, warum. Wie im wahren Leben.
[Edit2] Ach ja. Und Brudi erzählte auch.. er fragte Mutter, wie sie sich das denn vorstellt, wenn sie jetzt am Montag wirklich aus der Klinik entlassen wird und wieder in ihre angeblich überwachte Wohnung, in ihr überwachtes Leben zurückkehrt. Die Antwort: "Naja, das kann ich jetzt eh nicht ändern. Ich werde "denen" weiter nachgehen. Muss halt mal sehen, wielang ichs noch aushalt". Wir deuten es beide gleich.
Ich kann nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte. Echt. Und B*onn kommt mir nach wie vor reichlich unglegen.
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