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Sonntag, 23. Mai 2010
Und sie drehen sich doch um.
okavanga, 02:39h
Ich komme einfach nicht klar mit der Situation.
Mit dem Klavierengel auch nicht mehr.
Und mit mir irgendwie auch mehr schlecht als recht, Tendenz immerhin endlich wieder steigend.
Habe mir selbst 4 Wochen Alkholverbot erteilt. Ich vertrage ihn nicht, im Sinne von.. ich tue komische Dinge, werde hysterisch, weine sehr viel. Und weinen sollte ich wohl endlich mal nüchtern.
Gestern Besuch von Rini gehabt, war sehr schön, ein lauschiger Abend. Als wir zu einer Kneipe sind, kommen uns 3 Gangsterjungs entgegen, vielleicht 15 Jahre alt. Mit türkischer Musik aus dem Handy. Sie gingen an uns vorüber, und als sie vorbei waren, wackelte ich im Takt mit meinen Hüften. Wähnte mich ja schließlich unbeobachtet. Doch die Jungs pfiffen und freuten sich, und ich lachte und meinte nur: hey, die drehen sich ja doch noch um.
Hatte heute einen kleinen Unfall. Eigentlich bedeutungslos. Ich fuhr mit meinem Rad (und den Einkaufssachen auf Rücken und am Lenker) auf der Straße weil der Radweg endete, und fing an einen parkenden (in die Straße reinstehenden) Laster zu überholen. Da überholte mich ein gelbes Auto, zwischen mir und dem Auto waren keine 10 cm, und es kam immer näher. Ich bremste, und da die Straße vom Regen rutschig war, bin ich gestürzt. Das Auto ist einfach weitergefahren.
Der entgegenkommende Verkehr bremste, ein netter Typ, half mir auf, notierte mir das Kennzeichen vom gelben Auto, ich stand total unter Schock, zitterte und blutete an Fuß und Händen, aber soweit alles funktionstüchtig.
Kinder saßen auf einem Fenstersims und fragten, ob alles in Ordnung sei. Ob sie mir meine Sachen nach Hause fahren sollen. "Du zitterst ja!" meinte ein Mädchen. Und weiter sagte sie, sie hätte gesehen, wie die Fahrerin des Autos in den Rückspiegel geblickt hätte, und dass sie gar nicht versteht, warum sie nicht gehalten hat. "Ich mein, das war doch auch eine Frau!", sagte das Mädchen. Die Kids wollten mich gar nicht fahren lassen, waren total besorgt.
Ich wünsch mir mehr solche Kinder und dass sie so bleiben, für uns alle, und das, was man Zukunft nennt, und mehr von den Männern, die nicht wegschauen, oder einen zweiten Blick riskieren, und einem auch mal aufhelfen.
Mit dem Klavierengel auch nicht mehr.
Und mit mir irgendwie auch mehr schlecht als recht, Tendenz immerhin endlich wieder steigend.
Habe mir selbst 4 Wochen Alkholverbot erteilt. Ich vertrage ihn nicht, im Sinne von.. ich tue komische Dinge, werde hysterisch, weine sehr viel. Und weinen sollte ich wohl endlich mal nüchtern.
Gestern Besuch von Rini gehabt, war sehr schön, ein lauschiger Abend. Als wir zu einer Kneipe sind, kommen uns 3 Gangsterjungs entgegen, vielleicht 15 Jahre alt. Mit türkischer Musik aus dem Handy. Sie gingen an uns vorüber, und als sie vorbei waren, wackelte ich im Takt mit meinen Hüften. Wähnte mich ja schließlich unbeobachtet. Doch die Jungs pfiffen und freuten sich, und ich lachte und meinte nur: hey, die drehen sich ja doch noch um.
Hatte heute einen kleinen Unfall. Eigentlich bedeutungslos. Ich fuhr mit meinem Rad (und den Einkaufssachen auf Rücken und am Lenker) auf der Straße weil der Radweg endete, und fing an einen parkenden (in die Straße reinstehenden) Laster zu überholen. Da überholte mich ein gelbes Auto, zwischen mir und dem Auto waren keine 10 cm, und es kam immer näher. Ich bremste, und da die Straße vom Regen rutschig war, bin ich gestürzt. Das Auto ist einfach weitergefahren.
Der entgegenkommende Verkehr bremste, ein netter Typ, half mir auf, notierte mir das Kennzeichen vom gelben Auto, ich stand total unter Schock, zitterte und blutete an Fuß und Händen, aber soweit alles funktionstüchtig.
Kinder saßen auf einem Fenstersims und fragten, ob alles in Ordnung sei. Ob sie mir meine Sachen nach Hause fahren sollen. "Du zitterst ja!" meinte ein Mädchen. Und weiter sagte sie, sie hätte gesehen, wie die Fahrerin des Autos in den Rückspiegel geblickt hätte, und dass sie gar nicht versteht, warum sie nicht gehalten hat. "Ich mein, das war doch auch eine Frau!", sagte das Mädchen. Die Kids wollten mich gar nicht fahren lassen, waren total besorgt.
Ich wünsch mir mehr solche Kinder und dass sie so bleiben, für uns alle, und das, was man Zukunft nennt, und mehr von den Männern, die nicht wegschauen, oder einen zweiten Blick riskieren, und einem auch mal aufhelfen.
Freitag, 14. Mai 2010
okavanga, 00:31h
Gestern einen sehr schönen und lustigen Abend mit den Theaterleuten und dem Klavierengel verbracht. Ich werde nicht schlau aus ihm, und seinem Wunsch mich zu küssen, so überhaupt nicht.... Aber ich habe keine Lust mehr, mir viele Gedanken darüber zu machen. Ich genieße die Zeit mit der Truppe einfach unheimlich.
Heute große Katerstimmung, aber alles prima. Morgen Abend geht es dann bis Sonntag weg zum Probenwochenende. Das gestern soll wohl schon mal ein Vorgeschmack gewesen sein - ich hoffe nicht, denn wie sollen wir sonst proben ;-)
Mit Brudi telefoniert. Er meint es wird Zeit für die nächste (Zwangs)einweisung. Details konnte er mir nicht erzählen, weil er nicht alleine war. Er will sie wenn sie aus dem Urlaub zurück ist, vor die Wahlstellen, dass sie entweder freiwillig mit ihm mitkommt, oder er den Notdienst ruft. Diesmal will er dabei nicht allein sein. Ich werde kommen, natürlich. Inzwischen ist "in die Heimat" fahren immer mit einem großen Schmerz verbunden. Und Angst.
Meine Träume sind immer noch brutal und gnadenlos. Letzte Nacht im Suff geträumt, dass mein Vater auch noch irgendein Problem hat, ich erinner mich nicht welches. Nur daran, dass ich dastehe und mich krümme und weine und es so wahnsinnige Schmerzen sind, wie ich sie glaub ich noch nie tatsächlich gespürt habe, und dass ich glaube daran zu zerbrechen. Ich wache mit Herzrasen auf.
Irgendwann davor in dieser Woche geträumt, meine Mutter hätte neben dem Wahn auch noch ein Alkoholproblem. Der Mensch, als der sie mir in den Träumen begegnet, macht mir Angst und lässt mich verzweifeln und zerbrechen an Traurigkeit. Das Aufwachen ist immer eine Erlösung.
Habe ein wahnsinniges Problem mit dem Thema "Verlust".
Heute große Katerstimmung, aber alles prima. Morgen Abend geht es dann bis Sonntag weg zum Probenwochenende. Das gestern soll wohl schon mal ein Vorgeschmack gewesen sein - ich hoffe nicht, denn wie sollen wir sonst proben ;-)
Mit Brudi telefoniert. Er meint es wird Zeit für die nächste (Zwangs)einweisung. Details konnte er mir nicht erzählen, weil er nicht alleine war. Er will sie wenn sie aus dem Urlaub zurück ist, vor die Wahlstellen, dass sie entweder freiwillig mit ihm mitkommt, oder er den Notdienst ruft. Diesmal will er dabei nicht allein sein. Ich werde kommen, natürlich. Inzwischen ist "in die Heimat" fahren immer mit einem großen Schmerz verbunden. Und Angst.
Meine Träume sind immer noch brutal und gnadenlos. Letzte Nacht im Suff geträumt, dass mein Vater auch noch irgendein Problem hat, ich erinner mich nicht welches. Nur daran, dass ich dastehe und mich krümme und weine und es so wahnsinnige Schmerzen sind, wie ich sie glaub ich noch nie tatsächlich gespürt habe, und dass ich glaube daran zu zerbrechen. Ich wache mit Herzrasen auf.
Irgendwann davor in dieser Woche geträumt, meine Mutter hätte neben dem Wahn auch noch ein Alkoholproblem. Der Mensch, als der sie mir in den Träumen begegnet, macht mir Angst und lässt mich verzweifeln und zerbrechen an Traurigkeit. Das Aufwachen ist immer eine Erlösung.
Habe ein wahnsinniges Problem mit dem Thema "Verlust".
Samstag, 8. Mai 2010
Curiosity.
okavanga, 03:38h
Wir sind seit 2 Jahren in der gleichen Firma, die Firma, deren 2jähriges Bestehen wir heute alle gefeiert haben, und ich dachte immer: was für ein Schmock. Nennen wir ihn Mister X.
Heute sah ich in die blauesten Augen unter blonden Haaren, und er lachte über etwas, das ich sagte, und ich meinte zu Lieblingskollegin L.: ich kann nichts dafür, es muss aus mir raus. Und er sagte: nein, das ist gut. Ich find das lustig.
Später bei den Vorträgen saß er vor mir, und ich dachte, meine Güte, wie konntest du ihn bisher nicht sehen. Nicht so sehen. Unsere Augen begegnen sich immer wieder zufällig, und ich, ich bin.. überrascht, von ihm.
Bei den feuchtfröhlichen Feierlichkeiten am Abend sehe ich ihn mit dem Freund von M. sprechen, er ist ein Manager bei uns und kennt mich über M. verdammt gut. Jetzt mal Butter bei die Fische, denk ich mir, und ziehe ihn bei Seite.
"Es gibt jemanden bei uns, der mich interessiert", meine ich. Er kuckt mich nachdenklich an. "Doch nicht etwa der Mister X?" Ich meine, wir haben jetzt wirklich nicht wenig Männer bei uns in der Firma. So etwa an die 100. "Ähm woher weißt du das?"
"Es ist ulkig. Ich habe vorhin versucht, ihm die D. anzupreisen, weil er doch auch Single ist und auf der Suche. Aber er sagte nur: nein. Die Oka finde ich viel interessanter."
Nunja. Wir wissen, er ist ein Mann. Also ums kurz zu machen: wir redeten an dem Abend kein weiteres Wort. Aber ich weiß, dass er nach mir gesehen hat. Irgendwann ist er gegangen. "Warum geht er, und warum tut er nix?", frage ich M.'s Freund irritiert. "Weil er ein Mann ist. Abstand, und cool und so. Und vielleicht hat sich heut einfach keine Gelegenheit ergeben. Denk dir nix. Just relax. Er ist vor kurzem nach Dü*ssel*dorf gezogen. Das ist nicht weit weg von Bonn. Dein Job ist es, nun eine Gelgenheit zu schaffen. Und sein Job, sie wahrzunehmen."
Ja gerne. Nur wie? (Stellen Sie sich hier nun bitte ein sehr sehr ratloses Gesicht vor. Ein lebendes Fragezeichen.)
Das ist echt. Ein absolut kurioser Zufall, heute, alles, mit Mr. X.
Donnerstag, 6. Mai 2010
Paint it black.
okavanga, 00:52h
Ich habe ein Herz aus Teer, schwarz und klebrig, verklumpt. Es ekelt mich.
30 und was ist die Bilanz? Meine letzte glückliche Liebe ist 7 Jahre her. Die hat ganze 1,5 Jahre gedauert, meine längste Bindung überhaupt, und davon war 1 Jahr Distanzbeziehung. Dafür weiß ich wie es ist eine Schizo-Mutter und viele Affären mit vergebenen Männern zu haben.
An Tagen wie diesen, in denen sich mir die ganze Widerlichkeit ohne jeglichen Optimismus und positive Seiten präsentiert, da möcht ich grad kotzen wenn ich in mich reinsehe. Jaja, ich weiß, es gibt gute Seiten. Aber so wie man die schlechten eben manchmal ausblendet, so blende ich an Tagen wie diesen eben die guten aus. Das muss so sein.
Die Einsamkeit liegt in mir wie ein stiller tiefer See, unendlich weit. Sie klingt doppelt laut, durch die Einsamkeit die mit dem "Verlust" der Mutter einher geht. Die meisten von uns haben bereits ihre eigene Familie oder sind selbst Eltern, wenn sie ihre verlieren.
Dieses ganze dumme Gerede von wegen "Wenn der Richtige kommt... blabla" oder eben "wenn er nicht kommt, ich hab ja mich und wir sind alle starke tolle Singlefrauen... kotzkotz".. es ödet mich an. All die Märchen die wir uns erzählen und erzählen lassen, um nicht zu spüren, dass es doch weh tut. Dass man unvollständig ist.
All die Typen mit ihren Freundinnen, die ich ficke und die mich ficken. Wenn ich Händchen halten sage, dann meine ich das so. Händchen halten, kleine Nachtfalter im Bauch, stille Liebe die sich ins Herz schleicht. Und welchen Stellenwert hat so etwas heute noch? Das würde ich die Typen gern mal fragen.
Ich glaube ausschlaggebend ist dieser wahnsinns Typ im Projekt, der so wunderschön, clever und sexy ist. Und blond. Ein Nordlicht. Ich liebe diesen Akzent wenn er spricht. So jemand wird sich nie in mich verlieben. Da liegen Welten. Und dann hasse ich mich. Dafür dass ich bin wie ich bin, und dafür, dass ich wirklich davon überzeugt zu sein scheine, dass ich es nicht wert in.
Wozu hatte ich eigentlich nochmal diese Therapie? Ich weiß es nicht mehr. Letztendlich komme ich immer und immer wieder an den Punkt an dem ich meine zu wissen, dass alles, was ich tue damit es mir "gut" geht, nur ein Ablenkungsmanöver davon ist, wie einsam ich eigentlich bin und wie unfähig mich glücklich zu verlieben und geliebt zu werden.
Die Zwischenbilanz? Ich verliebe mich nicht mehr in Typen, die scheisse für mich sind. Ich ficke sie nur, und das auch nur, wenn sie vergeben sind. So können sie ja nie gefährlich werden. Der Rest wird verschlossen hinter Stahltüren, bricht sich dann und wann frei und kotzt dann an Tagen wie diesen die geballte Einsamkeit in meine Seele. Und dann ersticke ich fast an der Angst allein alt zu werden. Freunde - das zählt nicht. Wir wissen alle, dass das kein Ersatz ist.
Ich weiß nicht mehr, wie ich mein Herz bediene. Wenn ich es spüre, dann nur weil es weh tut. Glückliche Zuneigung. Das kenn ich nur noch unter Freunden. Ich habe verlernt zu lieben. Oder es nie gekonnt. Vielleicht liegt es auch nur insofern an mir, als dass ich einfach nicht liebenswert bin. Mit meinem geteerten, verklumpten, traurigen Herz, das mit jeder Narbe mehr zum Krüppel wird, und sich am liebsten ganz verflüchtigen würde.
30 und was ist die Bilanz? Meine letzte glückliche Liebe ist 7 Jahre her. Die hat ganze 1,5 Jahre gedauert, meine längste Bindung überhaupt, und davon war 1 Jahr Distanzbeziehung. Dafür weiß ich wie es ist eine Schizo-Mutter und viele Affären mit vergebenen Männern zu haben.
An Tagen wie diesen, in denen sich mir die ganze Widerlichkeit ohne jeglichen Optimismus und positive Seiten präsentiert, da möcht ich grad kotzen wenn ich in mich reinsehe. Jaja, ich weiß, es gibt gute Seiten. Aber so wie man die schlechten eben manchmal ausblendet, so blende ich an Tagen wie diesen eben die guten aus. Das muss so sein.
Die Einsamkeit liegt in mir wie ein stiller tiefer See, unendlich weit. Sie klingt doppelt laut, durch die Einsamkeit die mit dem "Verlust" der Mutter einher geht. Die meisten von uns haben bereits ihre eigene Familie oder sind selbst Eltern, wenn sie ihre verlieren.
Dieses ganze dumme Gerede von wegen "Wenn der Richtige kommt... blabla" oder eben "wenn er nicht kommt, ich hab ja mich und wir sind alle starke tolle Singlefrauen... kotzkotz".. es ödet mich an. All die Märchen die wir uns erzählen und erzählen lassen, um nicht zu spüren, dass es doch weh tut. Dass man unvollständig ist.
All die Typen mit ihren Freundinnen, die ich ficke und die mich ficken. Wenn ich Händchen halten sage, dann meine ich das so. Händchen halten, kleine Nachtfalter im Bauch, stille Liebe die sich ins Herz schleicht. Und welchen Stellenwert hat so etwas heute noch? Das würde ich die Typen gern mal fragen.
Ich glaube ausschlaggebend ist dieser wahnsinns Typ im Projekt, der so wunderschön, clever und sexy ist. Und blond. Ein Nordlicht. Ich liebe diesen Akzent wenn er spricht. So jemand wird sich nie in mich verlieben. Da liegen Welten. Und dann hasse ich mich. Dafür dass ich bin wie ich bin, und dafür, dass ich wirklich davon überzeugt zu sein scheine, dass ich es nicht wert in.
Wozu hatte ich eigentlich nochmal diese Therapie? Ich weiß es nicht mehr. Letztendlich komme ich immer und immer wieder an den Punkt an dem ich meine zu wissen, dass alles, was ich tue damit es mir "gut" geht, nur ein Ablenkungsmanöver davon ist, wie einsam ich eigentlich bin und wie unfähig mich glücklich zu verlieben und geliebt zu werden.
Die Zwischenbilanz? Ich verliebe mich nicht mehr in Typen, die scheisse für mich sind. Ich ficke sie nur, und das auch nur, wenn sie vergeben sind. So können sie ja nie gefährlich werden. Der Rest wird verschlossen hinter Stahltüren, bricht sich dann und wann frei und kotzt dann an Tagen wie diesen die geballte Einsamkeit in meine Seele. Und dann ersticke ich fast an der Angst allein alt zu werden. Freunde - das zählt nicht. Wir wissen alle, dass das kein Ersatz ist.
Ich weiß nicht mehr, wie ich mein Herz bediene. Wenn ich es spüre, dann nur weil es weh tut. Glückliche Zuneigung. Das kenn ich nur noch unter Freunden. Ich habe verlernt zu lieben. Oder es nie gekonnt. Vielleicht liegt es auch nur insofern an mir, als dass ich einfach nicht liebenswert bin. Mit meinem geteerten, verklumpten, traurigen Herz, das mit jeder Narbe mehr zum Krüppel wird, und sich am liebsten ganz verflüchtigen würde.
Samstag, 1. Mai 2010
okavanga, 02:38h
Muttern dreht immer mehr ab. Das CIA ist jetzt auch involviert, und sie sieht farbige Punkte, die ... ach was weiß ich was in ihr auslösen. Natürlich über "DIE" gesteuert. Und Vernetzungen überall, in den Füßen, und sonst wo. Brudi erzählte es mir bevor V. kam. Ich selbst trau mich nicht mehr sie anzurufen. Am besten geht es mir, wenn ich es weit von mir schiebe, und es nur leicht im Unterbewusstsein simmert. Sie betont weiterhin die Suizidgedanken, dass sie alles dafür besorgt hat, und sie kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht, und sie die Katzen einschläfern lassen will. Aber erstmal fährt sie eine Woche nach Südtirol. Was ich dazu denke? Stellen Sie sich das Nichts in seiner ganzen Größe vor, das alles Mögliche, das Gesamte, beinhaltet.
Manchmal sitze ich in der Küche, sehe raus in die Frühlingsnacht, betrachte die kleinen Lichterketten auf dem Balkon gegenüber, fühle mich leicht und entspannt, alles geht seinen Gang, und dann sag ich mir: deine Mutter hat paranoide Schizophrenie. Und dann denk ich mir: das kann doch nicht sein. Das ist alles vielleicht gar nicht real. Nicht wahr. Dabei ist es das realste von allem.
Manchmal sitze ich in der Küche, sehe raus in die Frühlingsnacht, betrachte die kleinen Lichterketten auf dem Balkon gegenüber, fühle mich leicht und entspannt, alles geht seinen Gang, und dann sag ich mir: deine Mutter hat paranoide Schizophrenie. Und dann denk ich mir: das kann doch nicht sein. Das ist alles vielleicht gar nicht real. Nicht wahr. Dabei ist es das realste von allem.
okavanga, 02:35h
V. hat extrem überraschend heute Mittag seinen Besuch angekündigt. Und so saßen wir heute Abend Spargel genießend in meiner Küche und lachten. Nach so langer Zeit nicht ganz in der Tiefe, aber morgen ist ein weiterer Tag.
Mir wird erst jetzt klar, wie sehr ich ihn vermisst habe.
Mir wird erst jetzt klar, wie sehr ich ihn vermisst habe.
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