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Dienstag, 8. Dezember 2015
okavanga, 22:59h
Was der kleine Professor plötzlich in meinen Träumen zu suchen hat, das weiß der Teufel.
Fing vor ein paar Wochen an. Er spiegelt da etwas in meinen Träumen, immer und immer wieder. Ich kanns nur noch nicht greifen. In den Träumen werde ich am Ende immer verlassen, oder ich verlasse. Und nie ist es laut. Eher leise, teils erleichtert. Teils gleichgültig. Teils weiß ich nicht was ich fühle. Die andere Oka spielt meistens eine Rolle.
Die Qualität der kP Träume war schon immer eine ganz eigene. Auch von ganz eigener Intensität. Wühlt mich extrem auf. Und dazwischen drängt sich die Unterstellung des einen Thera ins Bewusstsein, der mich abgelehnt hat: "ich wage zu behaupten, die haben alle was gemeinsam."
Fing vor ein paar Wochen an. Er spiegelt da etwas in meinen Träumen, immer und immer wieder. Ich kanns nur noch nicht greifen. In den Träumen werde ich am Ende immer verlassen, oder ich verlasse. Und nie ist es laut. Eher leise, teils erleichtert. Teils gleichgültig. Teils weiß ich nicht was ich fühle. Die andere Oka spielt meistens eine Rolle.
Die Qualität der kP Träume war schon immer eine ganz eigene. Auch von ganz eigener Intensität. Wühlt mich extrem auf. Und dazwischen drängt sich die Unterstellung des einen Thera ins Bewusstsein, der mich abgelehnt hat: "ich wage zu behaupten, die haben alle was gemeinsam."
Montag, 30. November 2015
Wenn eine Grippe so wenig greifbar wäre wie Depressionen
okavanga, 17:02h
Montag, 30. November 2015
okavanga, 00:12h
Ich bin gerade auf der Suche nach ganz bestimmten Beiträgen. Dabei wühle ich mich durch die Jahre von Ende 2010 bis heute, aber ich bin erst bis Januar 2012 gekommen.
Irre. Ich lese nur quer. Aber was mir am meisten auffällt: wie meilenweit weg die Situation mit Mama inzwischen ist. Ich bin unglaublich froh, dass das nicht mehr so akut und heftig ist und wir einen Modus gefunden haben. Allein vom Querlesen bekomme ich Beklemmungen und Angstschweiß. Das in Nürnberg war eine schreckliche Phase. Mit Mama, der Stiefmama-Chefin, die familiäre Belastung. Abartig. Ich bete, dass sich so etwas nie mehr wiederholt.
Wenn ich das lese, dann muss ich heute sagen: es geht mir besser. Sehr viel besser, auch wenn ich derzeit so rumschwanke. Verglichen mit damals muss ich sagen: ja, doch. Es geht mir gut. Oder: anders schlecht. Tatsächlich war das in der Phase damals echt grob jenseits meiner Schmerzgrenze.
Ich habe den Eindruck, ich bin weiter gekommen. Sehr langsam zwar, und in Minischritten, aber weiter.
Vielleicht habe ich aber auch einfach nur.. Glück. Keine Ahnung was passieren würde, wenn Mama wieder die krassen Psychosen bekommen würde und wir an Weihnachten über aktive Sterbehilfe sprechen.
Vielleicht habe ich aber auch einfach nur.. ganz viel in mir abgeschalten. Und vielleicht ist da leider der Part dabei, der Nähe und Zuneigung zulassen kann. Wenn ich das von damals alles lese wundert es mich nicht, dass ich einen Teil von mir wegsperren musste. Um nicht zu zerbrechen. Dass die Dinge noch da sind spüre ich, weil es in meinem Herz ist als würde ein kleiner Vogel wild mit seinen Flügeln schlagen. Er will raus, und ich bin froh dass ers nicht kann. Ich hab zu viele Gefühle, als dass ich sie immer alle beachten und leben könnte.
Irre. Ich lese nur quer. Aber was mir am meisten auffällt: wie meilenweit weg die Situation mit Mama inzwischen ist. Ich bin unglaublich froh, dass das nicht mehr so akut und heftig ist und wir einen Modus gefunden haben. Allein vom Querlesen bekomme ich Beklemmungen und Angstschweiß. Das in Nürnberg war eine schreckliche Phase. Mit Mama, der Stiefmama-Chefin, die familiäre Belastung. Abartig. Ich bete, dass sich so etwas nie mehr wiederholt.
Wenn ich das lese, dann muss ich heute sagen: es geht mir besser. Sehr viel besser, auch wenn ich derzeit so rumschwanke. Verglichen mit damals muss ich sagen: ja, doch. Es geht mir gut. Oder: anders schlecht. Tatsächlich war das in der Phase damals echt grob jenseits meiner Schmerzgrenze.
Ich habe den Eindruck, ich bin weiter gekommen. Sehr langsam zwar, und in Minischritten, aber weiter.
Vielleicht habe ich aber auch einfach nur.. Glück. Keine Ahnung was passieren würde, wenn Mama wieder die krassen Psychosen bekommen würde und wir an Weihnachten über aktive Sterbehilfe sprechen.
Vielleicht habe ich aber auch einfach nur.. ganz viel in mir abgeschalten. Und vielleicht ist da leider der Part dabei, der Nähe und Zuneigung zulassen kann. Wenn ich das von damals alles lese wundert es mich nicht, dass ich einen Teil von mir wegsperren musste. Um nicht zu zerbrechen. Dass die Dinge noch da sind spüre ich, weil es in meinem Herz ist als würde ein kleiner Vogel wild mit seinen Flügeln schlagen. Er will raus, und ich bin froh dass ers nicht kann. Ich hab zu viele Gefühle, als dass ich sie immer alle beachten und leben könnte.
Sonntag, 29. November 2015
Aufgewärmt.
okavanga, 00:40h
Zu Hause minimalistisch für die Adeventszeit dekoriert. Warmes Licht, warme Farben. Voller Vorfreude auf die stade Zeit.
Es ist merkwürdig. So sehr ich dieses Vertrauensproblem ihr gegenüber habe. So sehr ich auch immer wieder enttäuscht war/ bin. Wenige Menschen zaubern mir so eine Wärme ins Herz wie LeSchwe wenn wir eine gute Zeit zusammen haben. Immer wieder. Vielleicht ist es so viel leichter von ihr enttäuscht zu sein als von anderen, weil sie mir so nahme kommt und auch so ein gutes Gefühl geben kann.
Auf dem Weihnachtsmarkt nach F. gesehen, ob er arbeitet für seinen Freund. Heute wohl nicht. Er fehlt mir. Immer noch. Immer wieder. Wie auch immer.
Liest neous hier noch?
Es ist merkwürdig. So sehr ich dieses Vertrauensproblem ihr gegenüber habe. So sehr ich auch immer wieder enttäuscht war/ bin. Wenige Menschen zaubern mir so eine Wärme ins Herz wie LeSchwe wenn wir eine gute Zeit zusammen haben. Immer wieder. Vielleicht ist es so viel leichter von ihr enttäuscht zu sein als von anderen, weil sie mir so nahme kommt und auch so ein gutes Gefühl geben kann.
Auf dem Weihnachtsmarkt nach F. gesehen, ob er arbeitet für seinen Freund. Heute wohl nicht. Er fehlt mir. Immer noch. Immer wieder. Wie auch immer.
Liest neous hier noch?
Donnerstag, 26. November 2015
okavanga, 20:38h
Heute ist es in der Arbeit, als ob jemand alle Luft aus mir rausgelassen hätte. Bin schon seit Wochen in mir krawallig, tobe, schlucke den Großteil meiner durchaus auch berechtigten Verärgerung (den Rest dürfen sich andere anhören, immerhin die richtigen). Hab mich so knapp unterhalb meiner Toleranzgrenze eingependelt, dass die Zündschnur echt kurz ist bis zur Explosion.
Doch langsam schlagen Genervtheit und Wut um. Müde. Lustlos. Ohne jede Energie und ohne jedes Interesse. Jeder Mensch ist einer zu viel, jeder getippte oder gelesene Buchstabe sowieso. Ich will hier weg. Es ist schwer mich in die Arbeit zu schleppen, obwohl ich doch sowieso schon reduziert habe. Würde lieber zu Hause bleiben. Mich um Dinge kümmern die mich interessieren, selbst wenn die auch nicht einfach sind. Zerbreche mir den Kopf wie ich ohne Arbeit auskommen könnte.
Statt auf die nächste ppt starre ich aus dem Fenster. Würde das am liebsten den ganzen Tag tun und meine Gedanken mit den dunklen Wolken über den Himmel ziehen lassen. Gabriel Ananda hören und in einer Welt ertrinken, in der ich nichts sein muss, nichts tun und nicht ansprechbar sein muss. In der ich einfach nur dasitzen, aus dem Fenster starren und Musik hören kann.
Und dann würde ich Plätzchen backen. Adventsgeschichten lesen. Kerzen anzünden. Tee trinken und was Leckeres kochen. Lernen. Und dann wieder mit der Katze auf dem Schoss aus dem Fenster starren, und mich auflösen.
Vielleicht krieg ich aber auch einfach nur Grippe.
Doch langsam schlagen Genervtheit und Wut um. Müde. Lustlos. Ohne jede Energie und ohne jedes Interesse. Jeder Mensch ist einer zu viel, jeder getippte oder gelesene Buchstabe sowieso. Ich will hier weg. Es ist schwer mich in die Arbeit zu schleppen, obwohl ich doch sowieso schon reduziert habe. Würde lieber zu Hause bleiben. Mich um Dinge kümmern die mich interessieren, selbst wenn die auch nicht einfach sind. Zerbreche mir den Kopf wie ich ohne Arbeit auskommen könnte.
Statt auf die nächste ppt starre ich aus dem Fenster. Würde das am liebsten den ganzen Tag tun und meine Gedanken mit den dunklen Wolken über den Himmel ziehen lassen. Gabriel Ananda hören und in einer Welt ertrinken, in der ich nichts sein muss, nichts tun und nicht ansprechbar sein muss. In der ich einfach nur dasitzen, aus dem Fenster starren und Musik hören kann.
Und dann würde ich Plätzchen backen. Adventsgeschichten lesen. Kerzen anzünden. Tee trinken und was Leckeres kochen. Lernen. Und dann wieder mit der Katze auf dem Schoss aus dem Fenster starren, und mich auflösen.
Vielleicht krieg ich aber auch einfach nur Grippe.
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