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Donnerstag, 9. Juli 2020
okavanga, 14:20h
Am Montag skypen N. und ich. Wir kommen auf das Buch zu sprechen. Irgendwann sitzen wir da und versuchen die Tränen zu halten. Ist mir auch noch nicht passiert, eine solche Situation in diesem Kontext, wegen eines Buches. Bei ihr ist es auch schon länger her, dass sie es gelesen hat.
"Man ist voll drin im Leben der vier. Als wäre man dabei."
Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht über dieses Buch nachdenke. Gar nicht so sehr wegen seiner Schrecken im Kontext Schmerz und Missbrauch. Auch, klar. Es schmerzt. Aber sind vor allem die Dinge, die sie über Liebe, Beziehung, Freundschaft schreibt, über Sexualität und Körperlichkeit. Sie berühren mich. Immer wieder fange ich hier einen Satz an, mit dem ich erklären möchte, warum mich das so berührt. Schaffe es aber nicht. Natürlich berührt es mich, weil es viel mit mir selbst zu tun hat.
"Man ist voll drin im Leben der vier. Als wäre man dabei."
Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht über dieses Buch nachdenke. Gar nicht so sehr wegen seiner Schrecken im Kontext Schmerz und Missbrauch. Auch, klar. Es schmerzt. Aber sind vor allem die Dinge, die sie über Liebe, Beziehung, Freundschaft schreibt, über Sexualität und Körperlichkeit. Sie berühren mich. Immer wieder fange ich hier einen Satz an, mit dem ich erklären möchte, warum mich das so berührt. Schaffe es aber nicht. Natürlich berührt es mich, weil es viel mit mir selbst zu tun hat.
Freitag, 3. Juli 2020
okavanga, 11:02h
Heute Nacht war seit langem mal wieder der kleine Herr Professor zu Gast.
Dienstag, 30. Juni 2020
okavanga, 12:47h
Seit einigen Tagen lese ich ein Buch, nein ich verschlinge es, oder es verschlingt mich. N. hatte es mir zu meinem 40. Geburtstag geschenkt.
Ich, eben: "Also ich bin noch nicht ganz fertig, aber ich glaube, das schlimmste, was passieren kann, ist jetzt passiert. Schlimmer kann es nicht werden."
Stille am anderen Ende der Leitung. Dann:
"Wir sprechen uns nach der letzten Seite."
Ein Buch, von dem man nicht will dass es endet, weil es so schrecklich und schön ist, und weil man das Ende so sehr fürchtet wie man es doch auch ersehnt, weil man endlich wissen möchte wie es endet.
Ich, eben: "Also ich bin noch nicht ganz fertig, aber ich glaube, das schlimmste, was passieren kann, ist jetzt passiert. Schlimmer kann es nicht werden."
Stille am anderen Ende der Leitung. Dann:
"Wir sprechen uns nach der letzten Seite."
Ein Buch, von dem man nicht will dass es endet, weil es so schrecklich und schön ist, und weil man das Ende so sehr fürchtet wie man es doch auch ersehnt, weil man endlich wissen möchte wie es endet.
Sonntag, 28. Juni 2020
okavanga, 02:48h
Es mag naiv gewesen sein vor 8 Jahren nicht zu sehen, wohin sich dieser Kiez entwickeln wird. Vermeintliches post-C*r*n* macht es nun gar unerträglich, es platzt aus allen Nähten, wir leben in ständiger Beschallung, entweder durch Nachbarn hinten, oder die Bar und Party People vorne, oder die Techno Mukke vom Geldwäschecafe an der Ecke, oder von der Mischmaschmukke auf dem Trinkerplatz. Ganz zu schweigen von den Poser Autos.
ich wünschte, ich wäre einfach nur woanders. Keine Ahnung wielang ich das noch aushalte. Für den Master hoffe ich in einem Jahr umziehen zu können. Davor habe ich eigentlich keine Ambotionen für einen Umzug, ist jedes mal ein Akt und teuer. Aber inzwischen habe ich so etwas wie Schlafstörungen entwickelt.Obwohl ich fast nur noch mit Ohrenstöpseln schlafe (hilft manchmal aber nicht immer, es ist einfach LAUT). Ich. Ich konnte früher im Club schlafen, und es war nie ein Problem 9 Stunden plus durchzuschlafen. Vorbei vorbei, und ich wünschte, es läge an seniler Bettflucht.
ich wünschte, ich wäre einfach nur woanders. Keine Ahnung wielang ich das noch aushalte. Für den Master hoffe ich in einem Jahr umziehen zu können. Davor habe ich eigentlich keine Ambotionen für einen Umzug, ist jedes mal ein Akt und teuer. Aber inzwischen habe ich so etwas wie Schlafstörungen entwickelt.Obwohl ich fast nur noch mit Ohrenstöpseln schlafe (hilft manchmal aber nicht immer, es ist einfach LAUT). Ich. Ich konnte früher im Club schlafen, und es war nie ein Problem 9 Stunden plus durchzuschlafen. Vorbei vorbei, und ich wünschte, es läge an seniler Bettflucht.
Montag, 22. Juni 2020
okavanga, 00:18h
Stadtbalkon mit Mauersegler-Ensemble und vereinzelter Schwalbe. Nun in der Dämmerung: unsere Innenhof-Fledermaus!
Dazu Kerzenlicht, Duft von Lavendel, Kräutern, Tomaten, Gaura und Duftnelken. Und ein Chat mit einem lang vergessenen Bekannten, der inzwischen Sternekoch ist und im Frankenland weilt. Er war damals in der benachbarten WG bei Rini in Regensburg, und ist ein ehemaliger Mitbewohner meines Exfreundes M. Über Essen und Leben philosophieren. Schön.
Dazu Kerzenlicht, Duft von Lavendel, Kräutern, Tomaten, Gaura und Duftnelken. Und ein Chat mit einem lang vergessenen Bekannten, der inzwischen Sternekoch ist und im Frankenland weilt. Er war damals in der benachbarten WG bei Rini in Regensburg, und ist ein ehemaliger Mitbewohner meines Exfreundes M. Über Essen und Leben philosophieren. Schön.
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