Dienstag, 30. Mai 2017
Die Männer.
Jaja, tatsächlich, manchmal beschäftige ich mich mich ihnen. Seit kurzem auf Lovoo und Tinder, aus einer Lenzlaune heraus. Und was soll ich sagen. Die sind meist dermaßen eloquenz- und spaßbefreit... Und diese Bilder...

Manchmal würde ich den Menschen, die mich fragen warum ich eigentlich noch Single bin, gern meine Accountdaten geben. Können se sich mal nen Tag anschauen. Man ist das frustierend sich damit auseinanderzusetzen. Was gings mir gut bevor ich dort angemeldet war! Lang wird das wohl nichts mit diesen Apps und mir.

Der Kollege in der neuen Welt fragte heute, ob ich zufällig von einer 3-4 Zimmer Wohnung weiß, die frei wird. Naja allein wird er da nicht einziehen.

Heute, als mich die Kollegin anstrahlt und sagt, ihr gehts gut weil sie eine neue Liebe hat, wurde mir klar, warum es mir bisher eigentlich ganz gut ging: weil ich keine neue Liebe habe, nicht mal neue Männer. Sondern weil ichs einfach gelassen hab. Männer machen mir einfach oft ein ungutes Gefühl.

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Mittwoch, 10. Mai 2017
Immer wieder sexy, der Kollege aus der neuen Welt. Leider nicht der, mit dem ich den classy flirt hingelegt habe, der ist aus der alten Welt, aber wesentlich jünger. Der in der neuen ist vermutlich so alt wie ich.

Glaube es liegt auch an seiner Stimme. Und seinem Lachen. Und weil er ab und zu so abweisend ist. Aber ein totales Tabu, so ein Flirt in der neuen Welt. Vor allem in dieser Welt. Mit seiner Rolle. Muahaha. Nope.

Dafür gehts in der alten Welt ziemlich wild zu. Sehr interessant zu beobachten. Allerdings auch komisch mit einem Bein selbst dabei zu sein, ich zöger noch ob ich das tatsächlich ausbauen will. Inzest-Bude, in der ich aber schon lange nicht mehr so viel gelacht und Spaß gehabt habe. Sehr inspirierend vor allem eine neue Kollegin. Wir passen wie Arsch auf Eimer. Weiter so, wenns so bleibt, hach, das wär ein toller Sommer.






Sonntag, 7. Mai 2017
Flirtkunst mit dem Kollegen.
"Ich würde dich gerne öfters sehen."
"Im Büro?"






Montag, 1. Mai 2017
Gespräch in den Mai.
Eigentlich wollte ich gerne heute Nacht bei Gabriel Ananda im Rit*ter But*zke in den Mai tanzen.
Sind aber alle nach der heutigen Taufaction ganz schön platt. Dann vorhin mit N. am Küchentisch ein herzerwärmendes Gespräch gehabt. So schön eine Party mit dem Gabriel mal wäre: die Zeit hier mit N. Und ihrer Familie ist mir wichtiger. Und den Kindern ist morgen früh um 7 egal wann ich ins Bett bin. Deswegen: gute Nacht. Kommen Sie ähnlich schön in den Mai, ob mit Tanz oder ohne.

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Sonntag, 23. April 2017
Huch. Wo bin ich denn da rein geraten. Interessant. Spannend. Aufregend.

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Freitag, 14. April 2017
Randnotizen.
Es ist wirklich sehr erstaunlich WIE gut dieses "Ein Loch ist im Eimer" passt. Faszinierend. Nicht stopfbar, mein Loch. "Es bleibt ja aber auf jeden Fall trotzdem etwas hängen, wie Sie sagen, wenn Sie etwas hineintun. Es kommt sicher auch darauf an, was Sie in den Eimer kippen. Wasser ist beispielsweise wohl eher nicht so sinnvoll." Mhm mhm.
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"The Young Pope" entdeckt. Süchtig. Jude Law hier gar nicht mal so übel.
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Bisschen sehr entspannt ins Semester gestartet. Schon hinter Zeitplan, aber... hach... so schön einfach mal rumzubummeln.
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Der Frühling tut seine Wirkung. Immerhin inzwischen die Vorstellung, dass Daten oder gar körperlicher Kontakt bald mal wieder eine Option sein könnten.
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Gute Kontakte auf- und ausbauen. Fürs Loch im Eimer.
Mit (der, nicht dem) F. in den letzten Wochen vertieft. Macht Spaß. Manche neue Kollegen auch. Mal sehen. Morgen dann erstmal Taunus-Family, Ende April/ Anfang Mai dann Berlin, Taufe der Patenkind-Schwester. Freue mich sehr.

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Mittwoch, 5. April 2017
In der neuen Welt läuft es gerade etwas... unrund. Da ist es ganz spannend mal nicht in der Verantwortung zu sein, sondern diejenige in "Ausbildung" und eher auf einem Beobachtungsposten. Sonst würde ich wahrscheinlich schreien. Oder lachen. Oder schreien vor Lachen.

Erwähnte ich mal, dass es dort jemanden gibt, den ich ganz interessant finde? Das wechselt derzeit fast im Minutentakt von: "Hä hat der jetzt nen Schuss?" bis zu "Mmmmm... toll.. und wie süss er grad schaut!" Und wird letztendlich einfach ein Arbeitscrush bleiben. Naja.

Wenn man davon ausgeht, dass (unter anderem) wahrgenommene Ähnlichkeit dazu führt, dass wir jemanden attraktiv finden, dann weiß ich jetzt endlich, warum ich schon seit der frühen Pubertät auf Robbie Williams und vergleichbare Kaliber stand. Kam mir heute morgen im Bad. Beim Radiohören, mal wieder.
Das was hier grad noch stand hab ich jetzt doch mal wieder gelöscht.

Und sonst so. Neues Semester. Neues Glück. Und vielleicht sollte ich endlich mal wieder anfangen Männer zu daten.






Dienstag, 28. März 2017
Also das mit dem F. ..
Echt scheisse gelaufen. Diesmal wirds wohl ein Loslassen für immer. Hoffe wenigstens er lässt sich noch auf meinen Gesprächswunsch ein, denn ich möchte endlich mal einen freundlichen, sauberen Cut (keinen feindseligen, wo noch was nachhängt).






Montag, 27. März 2017
In der Klausur so: "Oh - ich glaub, ich hab nen Lauf." War dann auch so. Nur 1 Frage falsch von 80, und somit eine absolut unglaubliche 1,0. Des fetzt, auch wenn der Preis echt hoch war. Vom Ergebnis her kanns so weitergehen. Den Weg dahin muss ich mir aber geschmeidiger gestalten.

Jetz aber erstma: Hoch die Tee-Tassen. :-)






Sonntag, 19. März 2017
Muss ja sagen, dass es das erste mal ist, dass ich zurück in diese Stadt komme und mir denke: scheiße. Stinkig, hässlich, runtergekommen. Laut. Zu viele Menschen. Wenig Natur. Nicht lebenswert, war mein erster Gedanke, da kriegste ja Depressionen.

Auch heute am Neckar: wenig Grün, viel abgesägt, kahl gemacht wegen Dealerei. Drogenheinis die mich anquatschen, das widert mich an. Wenn ich dann sogar überleg, ob ich nen andren Weg zurückgehe, um nicht nochmal an denen vorbei zu müssen.
Stinkt außerdem nach Schokoadenfabrik. In die andere Richtung dann Schlote über Schlote mit ausreichend Qualm. Trotz sprießenden Trieben bleibt ein fahler Nachgeschmack. Das Wissen, im Sommer wieder an die 15 km mit dem Rad fahren zu müssen um an akzeptable Seen zu kommen, die nicht so krass überlaufen sind. Wenig schöne Grünflächen. Über allem das Wissen um die Feinstaubwerte. Und morgens stinkt der Weg zur Arbeit nach Diesel. Jeder Autofahrer, vor allem die mit starken Motoren, müssten mal ein paar Kilometer hinter sich selbst herfahren. Von dem steigendem Lärm und Verkehr in meinem Viertel gar nicht zu sprechen.

Klar, schon ein krasses Kontrastprogramm nach dieser Insel. Und sieht vielleicht wieder anders aus wenns Grün ist. Aber so erstmal... hm. Eigentlich stört mich hier immer mehr.