Montag, 28. Juni 2010
PV in HD mit Kollegin D. und neuen Menschen, die sich als sehr lustig und feierfreudig entpuppen. Überall gute Laune, Sonnenbrände, Fahnen als Sonnenschutz, Radler und Männer.

Heimwärts mit dem Rad den Neckar entlang. Wie es duftet, nach Fluss, Sonne, Gräsern, Heu, Blumen, und dieses Licht.. Dieses Gefühl, das Kribbeln, im Bauch und an empfindlichen Stellen. Ich bin schwer verliebt in diesen Sommer.




Rheinradtour, Biergarten, Badesee, BeFee. Grillen, Freunde, über Neckarbrücke radeln, Vollmond kucken, Strandbar und Lichter der Stadt anschauen, Sommerduft einsaugen und einfach nur sein.

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Samstag, 26. Juni 2010
Festival des Deu*tschen Fi*lms in Lud*wigshafen am Rheinufer. Es ist wirklich wunderschön dort. Und sehr hübsch gemacht, ohne etwas zu sehr zu wollen. Angenehm, zwanglos, entspannt.

Weinselig schauen wir in Kinozelt 1 "Wie Matrosen", und in mir stellen sich eben jene Berliner Gefühle ein, die ich meistens habe, wenn ich im Zug zurück nach Mannheim sitze. Kurios. Interessant. Melancholisch. Berlin geht nie spurlos an mir vorbei. Der Film - ich weiß nicht.

Danach die Seele baumeln lassen bei Weißwein, der Rhein hat Hochwasser, der Mond dekoriert die späte Abenddämmerung orangegelb über den Bäumen. Frachtschiffe passieren. Menschen reden und lachen, und BeFee und ich, wir haben uns und einen Abend, an dem ich mich endlich mal wieder fallen lassen kann, in die Leichtigkeit und die Schönheit, und jetzt - ins Bett. Traumhafte Sommernacht.

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Donnerstag, 24. Juni 2010
Ständig was anderes, es passiert soviel, komm mit dem Schreiben nicht hinterher. Dabei würd ich alles gerne mal festhalten. Vielleicht auch anhalten. Pause wär gut.






Mittwoch, 9. Juni 2010
"Was machen die Männer, Frau Oka?"
Ja, was machen die eigentlich. Das frag ich mich auch. Fast jeden Tag fragt mich mein Projektleiterchen. Und meint dann: "Ich verstehs gar nicht. Du bist so witzig! Der Menschheit entgeht was!" Ja, ich weiß das, sag ich dann immer nur. Und er lacht. Und meint dann: im Ernst, ich verstehs nich. Du siehst super aus, und bist so lustig.

Tja. Ich glaub ich hab die Hoffnungen begraben und erwarte nix mehr. Es ist zu lang her. Ich rechne grad nicht mehr damit.

Der Klavierlehrer geht mir auf den Geist.
Weil ich die Zeit mit ihm so sehr genieße. Egal ob beim Klavierunterricht, in der Theatergruppe, oder sogar bei der Wieder-Hassdisziplin Joggen, oder im Fiti, oder in der Sauna, oder beim Weizenbiertrinken, oder in der Strandbar. Egal wo. Wie. Wann.

Weil ich fast wahnsinnig werde, wenn er mich, während ich in meinen verschwitzten Joggingsachen vor meiner Sporttasche knie, von hinten umarmt und auf den Hals küsst.

Weil ich wie elektrisiert bin, wenn er beim TV sehen meinen Rücken streichelt (und ich bei der Berührung so erschrecke, dass er die Hand wegzieht).

Weil er dann schreibt, dass er mich nicht nerven wollte, sondern einfach nur eine extreme Lust auf mich hatte.

Weil es mich jedes mal eine perverse Überwindung kostet, ihn abzuweisen, nicht bei ihm zu übernachten, mich nicht mehr hinzugeben.

Weil es nicht mehr geht. Ich mag ihn zu sehr. In diesem Stadium mischt man keinen Sex mehr mit rein. Da heißt es eigentlich, nimm die Beine in die Hände und lauf. Außer man steht auf Schmerzen.


Dann, während ich vorhin gegenüber vom Hotel im Dunkel auf einer Mauer sitze und eine rauche, kommt ein Igel den Gehweg entlanggeflitzt. Raschelt sich leise heran, und vorbei, und dann um die Ecke.

Und einen Igel, den hab ich auch schon ewig nicht mehr gesehen. Aber er war da. Und er kam echt unerwartet.






Dienstag, 8. Juni 2010
Doppel-B.
Bonn, und zum Wochenende dann Berlin. Was freu ich mich auf die Beste aller Besten. Sie feiert nun auch ihren "Lieber-Orangenhaut-als-gar-kein-Profil"-Geburtstag.

Kanns kaum glauben, dass wir uns jetzt 30 Jahre kennen. Das schafft ein Verhältnis.. unbeschreiblich. Ohne sie würde ein Teil von mir fehlen.






Samstag, 5. Juni 2010
Hätte ja schon eine wahnsinns Lust mal wieder richtig richtig feiern zu gehen... mit Utensilien... aber... ich frag mich, was das später vielleicht mal bei mir auslöst.

Sehr fett! Muss dem einen Kommentator dort schon recht geben.. 3:45 geht gut rein.

Auch schön..

Ach naja. Bettchenzeit.






Freitag, 4. Juni 2010
Meine Güte hab ich mir heute die Visage verbrannt. Ab 10 Uhr aufm Neckar rumgeschippert, Nachmittags dann in der Strandbar gefaulenzt.

Mir fällt ein, wie das damals war, in Südafrika:
Eine Freundin und ich sitzen am Hafen in Kapstadt, bei strahlendem Sonnenschein, ein angenehmer Wind kühlt uns die Näschen, wir sind jung, sehen gut aus, fühlen uns großartig und frei und lästern über die ganzen verbrannten Hackfressen.. und kommen abends zurück nach Stellenbosch und sehen genauso aus wie die Hackfressen. Wir waren das Gespött des Wohnheims.

Und wenn ich dann einmal anfange darüber nachzudenken... was soll ich sagen ... ich geh jetzt träumen ;-)

[Edit] Tier- und Dokumentarfilmer Andr*eas Kie*ling gerade bei La*nz, als keiner in der Runde die Frage bejaht, bisher in Südafrika gewesen zu sein: Kann ich gar nicht verstehen. Das ist eines der schönsten Länder der Welt.

HE's DAMN RIGHT!






Dienstag, 25. Mai 2010
Mit dem Rad nach Hei*delberg gewollt, aber nach der Hälfte aufgeben müssen, weil schon wieder ein Platten. Fahrrad und ich stehen auf Kriegsfuß derzeit, wie es scheint. Als ich in die Straßenbahn steigen will, fragt mich ein Junge, ob er mir mit meinem Rad helfen soll. Und wieder einmal denke ich mir, dass die Kinder von heute gar nicht so übel sind. Gehe davon aus, dass ich nicht so gebrechlich aussehe, dass man gar nicht anders kann als Hilfe anbieten.

Das lange Wochenende in Strandbar mit einem aus der Theatergruppe ausklingen lassen, dann in der lauschigen Sommernacht vor der Al*ten Feu*erwache bei Rotwein (ich wurde genötigt! und es blieb dezent!) und Flammkuchen einer Jazzsession gelauscht. Dabei den Klavierengel, der zu uns gestoßen ist, in Gedanken endlich abgehakt. Ein leises Aufwiedersehen.

Dafür mich auf den Campingurlaub mit Rini und ihrer Kleinen gefreut, den wir für Juli anvisieren. In Holland. Am Meer. Mit Coffeeshop-Besuch. Klar.

Auf dem Nachhauseweg durch diese herrliche Nacht leise gesungen, was mich seit dem Freitag Abend mit Rini begleitet.

Diese Tage, nicht überwältigend, eher leise, kontrovers, wankelmütig, und doch auf ihre Art und Weise schön. In diesem Sinne: gute Nacht.

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Montag, 24. Mai 2010
Ich weiß ja gar nicht genau, ob ich brüllen vor lachen soll, oder es einfach nur peinlich finden.

Vor wenigen Wochen war ich bei einem Typ in Ddorf, mein ehemaliger kleiner Studiwohnheimnachbar, mit dem ich damals kleinere Stelldicheins hatte. Und wir hatten da also vor besagten Wochen ein Revival, sozusagen. Fürs Wochenende. In der Wohnung von ihm und seiner Freundin, in dem gemeinsamen Bett. Fand er jetzt gar nix dabei, weil er ja eh nicht so genau weiß wie, und so. Mir egal, ehrlich gesagt.

Und dann postet der doch auf FB echt wie folgt: vielen vielen Dank für den letzten Monat, <Freundin-Name>, ICH LIEBE DICH.

Tja also. Mir fällt da ja bald nix mehr ein. Mit den Männern von heute.

Ach ja noch was. Ohne FB geht nix mehr in Beziehungen, anscheinend. Scheint der Kommunikationskanal zu sein, auch um festzustellen, dass man jetzt in einer Beziehung ist. Ich bin befremdet, immer mehr.