Dienstag, 29. November 2011
Bon appétit!


Erst schön für 10 Personen essen, dann ne ordentliche Darmspülung, und schwups ist wieder Platz für ein hübsches Gänsemenü!

Nur so. ~ ... link (3 Kommentare)   ... comment





Montag, 28. November 2011
Ratlosigkeit.
Ich hab schon gar keinen Bock mehr drüber zu schreiben. Kann mir jemand Licht in die Höhle schmeißen? Danke.






Samstag, 26. November 2011
Leerlauf.
Vielleicht macht mich das mit dieser Kultur im Saftladen deswegen so krank, weil ich hier nicht wirklich ein soziales Privatleben habe.

In Ma*nnheim habe ich die meisten Freunde in der Arbeit gefunden, abgesehen von LeSchwe und J., die zufällig auch dorthin gezogen sind. Sowie der Klavierlehrer und die Theatertruppe, was sich über einen Tipp der Lieblingskollegin M. ergeben hatte.

Aber M&M, und meine Lieblingskollegin M. und ihr Mann M. (lauter M&Ms dort), sowie L. und vor allem auch D... das waren alles Kolleginnen und Kollegen.

Ich fühle mich hier einfach beschissen einsam. Ich habe ständig das Gefühl, ich warte darauf, dass das Leben losgeht. Ich weiß, dass Leute nicht einfach an meine Tür klopfen, und in den letzten Monaten war ich mit der Sesamina-Beziehung weiß Gott ausreichend beschäftigt. So dass ich hier eben absolut keinen Fuß gefasst habe. Unter der Woche brauch ich abends aber auch einfach nichts mehr, außer Sport, da bin ich fix und fertig. Und am Wochenende haben meistens die, die ich kenne, keine Zeit. So wie S., der oft Schicht hat, oder weg ist, oder der Kollege T. und seine Freundin.

Also gehe ich alleine spazieren. Koche alleine Gemüseeintopf. Esse ihn alleine. Gehe allein in Sport. Und denk zuviel nach.

Naja. Also noch ein bisschen vor mich hin jammern. Und nächstes WE nach Ma*nnheim fahren.

Fühlt sich alles überhaupt nicht richtig an.

Seelenheil ~ ... link (4 Kommentare)   ... comment





Dienstag, 22. November 2011
Die Zeit läuft uns davon.
Das erste mal seit 2 Monaten endlich mal wieder im Fiti gewesen. Es wirkt ganz anders, als ich erwartet habe: auf einem modernen Folterinstrument für Ausdauer höre ich meine schon seit über 2 Jahren übliche Musik mit mp3-Player. Und es stellen sich kuriose Gedanken ein.

Zuerst denke ich: ich will endlich wieder feiern gehen. Ein bisschen wegbeamen, Gefühlsblockade vors Herz bauen, und tanzen bis ich tot umfalle.

Und dann male ich mir den Tod meiner Mutter aus. Wie ihr Begräbnis sein könnte. Welche Leute. Welche Musik. Was sie mögen würde.

Von mir selbst schockiert sage ich mir: nein nein nein. So darf das einfach nicht kommen!

Anscheinend sage ich es laut, denn aus den Augenwinkeln spüre ich den Blick der Frau neben mir.

Und das Telefonat eben mit Mama. Vielleicht kommt es doch so, irgendwann. Ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll. Sie klingt so vernünftig. Nie hysterisch. Immer völlig logisch. Nur eben irgendwie unlogisch. Was ist, wenn da irgendwas einfach nicht stimmt, und keine Einweisung der Welt ihr helfen kann? Kein Medikament? Wie lange wollen wir sie so foltern? Wann hat der Mensch ein Recht auf Selbstbestimmung?

Sie sagte: "Ich werde das nicht durchstehen. Wenn ich keine Hilfe bekomme, stehe ich das nicht durch. Aber ich verspreche euch, dass ich versuchen werde, mich nicht aus dem Leben zu schleichen. Ich will versuchen euch vorher informieren".





aus dem büro
Heut ist so ein Tag....

Ohrwurm Nils Holgerson. Aber leider fliegen keine Gänse vorbei denen ich mich anschließen könnte.

Dafür war bei meiner Ente heute Mittag noch der Kopf dran. Ging dann irgendwie auch nicht mehr, das mit dem essen.

Aus dem Leben ~ ... link (0 Kommentare)   ... comment





Montag, 21. November 2011
Heute Morgen kam der BR Typ auf mich zu, und ich dachte schon in all meiner grenzenlosen Naivität: ah, der Groschen ist gefallen! Naja. Pustekuchen. Er wollte mir erklären, warum der Inhalt seiner Mail und die Vorgehensweise überhaupt nicht scheisse waren. Hab ich ihn nach einiger Diskussion stehengelassen. Mag nicht mehr.

Am Freitag mit dem Betre*uungsgericht telefoniert, und mit Mamas Hausarzt. Vom Alkoholkonsum wusste er nichts. Aber er meint, irgendwas passt da nicht, im Blut sind keinerlei Anzeichen für eine Au*toimm*unerkrankung, und vieles ist für ihn einfach medizinisch nicht erklärbar.

Macht mich alles auch nicht schlauer.

Wieder angefangen Klavier zu spielen. Holprig, aber erstaunlich, was das Hirn, dieses eigendynamische, sich trotz allem über die letzten 8 Monaten gemerkt hat. Es macht mich traurig zu spielen. Es erinnert mich zu sehr an den Klavierengel, und die anderen, und an alles.

Nicht mehr hysterisch, nicht mehr psyched out, aber so ein bisschen auf den schwarzen Abgrund lauschend, der da in mir sitzt und darauf wartet, dass er mich wieder verschlingen kann. Blödes Vieh, denk ich mir manchmal, und dann denk ich mir, vielleicht mein einziges Mittel, um mir selbst mal Stop zu sagen.

Seelenheil ~ ... link (4 Kommentare)   ... comment