Dienstag, 15. Mai 2012
Hier sitzen und doch dort sein. Es kommen einfach keine Worte.

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Montag, 14. Mai 2012
Ein Kommen und Gehen auf der Welt.

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Sonntag, 13. Mai 2012
Barfuß auf Nacktschnecken - schön schön schön!

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Freitag, 11. Mai 2012
(Fast) Vollmond.
Oft sind meine Träume ja wie Kino. Letzte Nacht war es wieder ganz extrem lebhaft. Eine Reise bei Fast-Vollmond. Es ist, als würden Geschichten aus mir sprechen. Heute Morgen war alles noch sehr nah und klar. Heute Abend erinner ich mich vor allem an die 4 Fast-Vollmonde, die an einem Sonnenuntergang-Himmel standen. Und an einen Typen in einem schnellen Auto, auf den ich nicht stand. Er hatte einen Pool, und wir wollten dort baden. Das alles hatte aber nichts mit den Monden zu tun. Die ganzen anderen Geschichten weiß ich leider nicht mehr, aber es war ein Knaller nach dem nächsten.

Ich liebe meine Träume. Manchmal ist es, als hätte ich im Schlaf ein echt krasses Parallelleben. Ich wünschte nur, ich könnte mich länger an sie erinnern. Manchmal frag ich mich, wie es wäre, wenn man Träume aufnehmen könnte. Aber ich glaube, man würde nichtmal Bilder sehen können.

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Morgen fahre ich in die Heimat, Brudi feiert morgen Abend seinen 31. Geburtstag, kombiniert mit Einweihungsparty.

Vorhin ruft mich Papa an. Oma wurde am Dienstag von der Reha verlegt in ein Heim für Zwi*schenpflege. Gestern wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert. Heute sagen sie, es ist eine Frage von Stunden, höchstens Tagen.

Wie gesagt habe ich meinen Frieden mit der Situation, ich habe nie verstanden woher alle ihren Optimismus nehmen und in Omas Augen auch keinen Willen mehr gesehen. Die Vorstellung, dass sie alternativ Monate oder Jahre des Siechtums vor sich hat in vollgeschissenen Windeln, verdammt zu Schweigen und Liegen, die hätte mich trauriger gemacht. Das hätte den Bedürfnissen dieser lebensfrohen, redseligen und so aufgeschlossenen Frau einfach nur schon fast grotesk widersprochen.

Ich verabschiede mich heute ganz still von ihr, wenn ich sie morgen noch einmal sehen kann, ist es gut, aber losgelassen habe ich bereits.

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Donnerstag, 10. Mai 2012
Brief an mich.
Heute kein Brief an Frau W. Ich hab ja den Thera-Onkel.

Liebes Zukunfts-Ich,

dies ist ein friendly reminder. Du bist just in dem Moment, in dem ich den Brief schreibe, 32 Jahre alt, vor einem Job-und Ortswechsel, und voller Hoffnung. Egal was passiert, in den nächsten Monaten und Jahren. Vergiss nie, dass du dich nie wieder kleinreden lassen willst. Dass du nie wieder in eine Rolle gedrängt werden willst, die dir nicht passt, die dir zu klein ist, in die du nie wolltest.

Es gibt Situationen, in denen du Kompromisse eingehst. Weil du Konflikte vermeiden willst. Weil du in der Situation nicht überblicken kannst, welche Konsequenzen deine Aussage hat. Du sagst einfach ja, oder auch nein, weil es in diesem Moment einfach erscheint. Du fügst dich. Weil es passend erscheint. Oder vielleicht auch, weil du dich in die Aussage hast hineinreden lassen.

Erinner dich daran, wer du am 9.5.12 warst. Du hattest Ziele, Erwartungen, und ganz klare Vorstellungen. Du hattest eine Meinung. Du weißt was du willst, und was du nicht willst. [Das zu konkretisieren wäre jetzt ganz sinnvoll, aber wohl nicht Inhalt für dieses Blog.] Global gesagt: du willst dich einbringen können, Verantwortung übernehmen, Ziele verfolgen. Dieser Firma einen Touch von dir verleihen. Dich spürbar machen. Dich und deine Ideale soweit möglich verwirklichen. Inklusive unbequemer Diskussionen und Infragestellen. Du wusstest damals, dass das kommen wird. Und du hast dich darauf gefreut. Auf die Herausforderung zu zeigen wer du bist, was du willst, und was du kannst.

Erinner dich an das, was du damals gefühlt hast. An Klarheit. Es ist wichtig. Du hast nicht oft Klarheit gehabt in deinem Leben. Umso wichtiger ist die Klarheit diesmal. Natürlich können sich Meinungen und Vorstellungen ändern. Aber im Kern darfst du dir nicht untreu werden. Und das, wovor du in dem Moment Angst hattest, als du dir selbst diesen Brief geschrieben hast, widerstrebt deinem Kern.

Wenn du jetzt, in eben jener Zukunft, das Gefühl hat, dass dieses Kernelement verletzt wird. Dann tu etwas. Und zwar schnell. Such das Gespräch. Schreib dir auf, was wichtig ist, was du willst. Zieh die Notizen von damals zurate. Ach ja, und zieh M. zurate, sie hast du gebeten zu intervenieren, wenn es soweit kommt. Und notfalls, kündige, wenn das alles nichts bringt. Umziehen musst du nicht notwendigerweise. Aber tu etwas, um dich wieder dir selbst zu nähern. Jammer nicht rum. Halt die Klappe und geh vorwärts.

Vergiss nie nie nie, dass du jederzeit alles anders machen kannst. Auch wenn der Verstand es dir nicht zutraut. Hör auf deinen Bauch und dein Herz. Verschliess dich nicht dir gegenüber. Hör auf dich. Wir wissen beide, dass... also auf, vertrau dir!

Alles Liebe,
Ich

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