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Mittwoch, 14. September 2016
Berauscht.
okavanga, 00:51h
Ich liebe diesen Spätsommer und sauge jeden Sonnenstrahl mit Wonne in mich auf. Wie ein Speicherofen, bunkern für die langen dunklen Monate.
Auch herzerwärmend der heutige Abend mit Crazy K. und seinen Kumpels.
Kanns bitte so weitergehen?
~ Red Axes - Sun my Sweet Sun
Auch herzerwärmend der heutige Abend mit Crazy K. und seinen Kumpels.
Kanns bitte so weitergehen?
~ Red Axes - Sun my Sweet Sun
Sonntag, 11. September 2016
okavanga, 23:39h
Katze völlig verstört vom ARD Wolfsgesang, legt ihre Ohren an und schaut mich mit riesigen vorwurfsvollen Augen an.
--
Dieses Sonntagsgefühl, am Abend vor Montag. Der Moment in dem mir wieder einfällt wie die letzte Woche aufgehört hat. Habe um ein Mitarbeitergespräch gebeten, weil die Situation so nicht weiter sinnvoll ist. Ausschlaggebend neben ganz ganz vielen Tropfen im Fass, bei denen ich mich sowieso schon immer gefragt habe, ob dieses Fass sich magisch ausweitet, oder wie das denn eigentlich funktioniert, war folgende Situation, in der Tat und leider leider wirklich fast wortwörtlich:
Es ging um ein Fortsetzungs-Training zum Thema Konstruktiver Umgang mit Emotionen. Das Feedback zum ersten Teil war überwältigend positiv. Meine Chefin dann: "Ja, das finde ich auch gut, sollten wir einkaufen. Ist ja ein typisches Frauenseminar."
Ich: "Wie meinst du das? Also tatsächlich hatten wir primär Frauen auf der Anmeldeliste, aber ich sehe das nicht als rein weibliche Thematik."
"Ich schon. Wenn ich mich da umschaue in meinem beruflichen Umfeld, dann sind das meistens Frauen die ihre Emotionen nicht im Griff haben."
Fassung gesucht. Was für ein hässlicher Satz.
"Das könnte ich jetzt so überhaupt nicht bestätigen. Männer mögen das in einem anderen Tonfall oder in anderer Stimmlage oder auf andere Art und Weise kundtun - aber DA ist das Thema auch dann."
"Nein, das sehe ich gar nicht so. Da haben Frauen wirklich ein größeres Thema.
Hallo? Erinnerst du dich an das Arschloch, dass mich wild angebrüllt, gedemütigt und gemobbt hat, von euch allen toleriert, weil er angeblich der Heilsbringer war? (nicht mehr da übrigens... Heil ist - Überraschung! - auch ausgeblieben)... Oder der zweite Geschäftsführer, wenn er einen seiner Wutausbrüche hat und die ganze Marketingmannschaft zusammenbrüllt? ... Oder diese zwei Clowns, die mir ihre infantilen Mails schreiben weil sie nicht das tun können was sie wollen? Um nur... ein paar Mini-Tropfen aus dem Fass zu nennen.
Ich war GESCHOCKT wie meine Chefin dieses Thema sieht, als Frau, und es würde mich jetzt nicht überraschen, an wen sie bei diesen Frauen, denen ein solches Seminar doch echt gut tun würde, noch so gedacht hat..
Gift Gift Gift. Gift für mich.
--
Dieses Sonntagsgefühl, am Abend vor Montag. Der Moment in dem mir wieder einfällt wie die letzte Woche aufgehört hat. Habe um ein Mitarbeitergespräch gebeten, weil die Situation so nicht weiter sinnvoll ist. Ausschlaggebend neben ganz ganz vielen Tropfen im Fass, bei denen ich mich sowieso schon immer gefragt habe, ob dieses Fass sich magisch ausweitet, oder wie das denn eigentlich funktioniert, war folgende Situation, in der Tat und leider leider wirklich fast wortwörtlich:
Es ging um ein Fortsetzungs-Training zum Thema Konstruktiver Umgang mit Emotionen. Das Feedback zum ersten Teil war überwältigend positiv. Meine Chefin dann: "Ja, das finde ich auch gut, sollten wir einkaufen. Ist ja ein typisches Frauenseminar."
Ich: "Wie meinst du das? Also tatsächlich hatten wir primär Frauen auf der Anmeldeliste, aber ich sehe das nicht als rein weibliche Thematik."
"Ich schon. Wenn ich mich da umschaue in meinem beruflichen Umfeld, dann sind das meistens Frauen die ihre Emotionen nicht im Griff haben."
Fassung gesucht. Was für ein hässlicher Satz.
"Das könnte ich jetzt so überhaupt nicht bestätigen. Männer mögen das in einem anderen Tonfall oder in anderer Stimmlage oder auf andere Art und Weise kundtun - aber DA ist das Thema auch dann."
"Nein, das sehe ich gar nicht so. Da haben Frauen wirklich ein größeres Thema.
Hallo? Erinnerst du dich an das Arschloch, dass mich wild angebrüllt, gedemütigt und gemobbt hat, von euch allen toleriert, weil er angeblich der Heilsbringer war? (nicht mehr da übrigens... Heil ist - Überraschung! - auch ausgeblieben)... Oder der zweite Geschäftsführer, wenn er einen seiner Wutausbrüche hat und die ganze Marketingmannschaft zusammenbrüllt? ... Oder diese zwei Clowns, die mir ihre infantilen Mails schreiben weil sie nicht das tun können was sie wollen? Um nur... ein paar Mini-Tropfen aus dem Fass zu nennen.
Ich war GESCHOCKT wie meine Chefin dieses Thema sieht, als Frau, und es würde mich jetzt nicht überraschen, an wen sie bei diesen Frauen, denen ein solches Seminar doch echt gut tun würde, noch so gedacht hat..
Gift Gift Gift. Gift für mich.
Sonntag, 11. September 2016
okavanga, 01:09h
Donnerstag:
Er schreibt: "Hast du auch so ein komisches Gefühl?"
"Was für ein Gefühl meinst du?"
"Wenn ich das wüsste. Viel zu kompliziert zu beschreiben.
"Ein mulmiges? Schönes? Trauriges? Ängstliches? Gespanntes? Freudiges?
"Mulmig schön und gespannt"
Heute:
Mein Herz schlägt bis zum Hals. Ich sehe ihn schon von weitem auf der Parkbank am Rhein sitzen. Verschwitzt komme ich mit meinem Rad zum stehen. Er steht auf. Drückt mich. Herzlich, aber kurz. Bleiben wir hier? Ne wir radeln noch ein Stück weiter. Einige hundert Meter weiter, dort ist es besser. Wir reden, von diesem und jenem, und ganz viel dazwischen, was hier keinen Platz findet, weil so vertraut und so intim, dass ich es nicht teilen will.
Feuerwerk über dem Schloss, sehen wir rechts von uns, hinter den Silhouetten der Bäume. Über dem Rhein vor uns hängt der Halbmond, sein Licht bricht sich in den kleinen Wellen auf dem Wasser. Was für eine Spätsommernacht. Wie ein Spätsommernachtstraum. Wir träumen, und morgen wachen wir auf, und staunen über diesen wunderbaren Traum. Er riecht immer noch wie früher, seine Haut ist warm und weich, sein Arm so sehr Zuhause.
Irgendwann: "Du sagtest vorhin, du hattest auch Schiss mich wiederzusehen. Wovor genau?"
"Dass es nicht mehr so ist wie es mal war."
"Davor hatte ich auch Angst. Und davor, dass es immer noch so ist wie es mal war."
Wünschen Sie uns gerne was. Egal was. Wir können es gebrauchen. Wünschen Sie uns gerne etwas.. Gutes.
~ Good Guy Mikesh Feat. Filbur - Place of Love (Maceo Plex Edit)
Er schreibt: "Hast du auch so ein komisches Gefühl?"
"Was für ein Gefühl meinst du?"
"Wenn ich das wüsste. Viel zu kompliziert zu beschreiben.
"Ein mulmiges? Schönes? Trauriges? Ängstliches? Gespanntes? Freudiges?
"Mulmig schön und gespannt"
Heute:
Mein Herz schlägt bis zum Hals. Ich sehe ihn schon von weitem auf der Parkbank am Rhein sitzen. Verschwitzt komme ich mit meinem Rad zum stehen. Er steht auf. Drückt mich. Herzlich, aber kurz. Bleiben wir hier? Ne wir radeln noch ein Stück weiter. Einige hundert Meter weiter, dort ist es besser. Wir reden, von diesem und jenem, und ganz viel dazwischen, was hier keinen Platz findet, weil so vertraut und so intim, dass ich es nicht teilen will.
Feuerwerk über dem Schloss, sehen wir rechts von uns, hinter den Silhouetten der Bäume. Über dem Rhein vor uns hängt der Halbmond, sein Licht bricht sich in den kleinen Wellen auf dem Wasser. Was für eine Spätsommernacht. Wie ein Spätsommernachtstraum. Wir träumen, und morgen wachen wir auf, und staunen über diesen wunderbaren Traum. Er riecht immer noch wie früher, seine Haut ist warm und weich, sein Arm so sehr Zuhause.
Irgendwann: "Du sagtest vorhin, du hattest auch Schiss mich wiederzusehen. Wovor genau?"
"Dass es nicht mehr so ist wie es mal war."
"Davor hatte ich auch Angst. Und davor, dass es immer noch so ist wie es mal war."
Wünschen Sie uns gerne was. Egal was. Wir können es gebrauchen. Wünschen Sie uns gerne etwas.. Gutes.
~ Good Guy Mikesh Feat. Filbur - Place of Love (Maceo Plex Edit)
okavanga, 18:10h
Wie schon mal erwähnt residiert G. aus diversen Gründen derzeit bei ihren Eltern. Das ist zwischen KA und HD, direkt am Rand einer Wiese, und hinter der Wiese ist ein Wald. Im Garten gibt es Pool, Hängematte, Sitzmöbel und Himbeeren.
Kennen Sie die Folge von Sex and the City, in der die Hauptdarstellerin einen wesentlich jüngeren Kerl dated, der bei seinen Eltern wohnt, und die Mutter richtet immer Eis und Kekse und macht Límo? Genau so.
Also spielten wir gestern und heute Vormittag (die Eltern verließen das Anwesen um 6 Uhr morgens für einen dreiwöchigen Urlaub) ein bisschen Pool-Bitches auf Crémant und - wie ein solcher junger Kerl wohl sagen würde - chillten the fuck out. "Magst du hier noch Duschen, vor deinem Treffen heute Abend?", fragte G. vorhin noch. Neee, das mach ich dann später im Komplettprogramm.
Vorhin beim Nachhausekommen unten an der Tür, die junge Nachbarin:
"Haben Sie Wasser?"
oh...
noooo.........
"Wie meinen Sie das - Wasser?"
"Im ganzen Haus ist kein Wasser seit gestern Abend, es gab wohl irgendwo einen Wasserrohrbruch und sie haben alles abgestellt."
Die Schisserkatz! Hoffentlich nicht. Schnell die Treppe hoch. Alles super. Katze quietschfidel nach Futter kreischend. Aber - kein Wasser.
Katzenklo sauber gemacht. Sie haben ja keine Ahnung wie blöd ich gekuckt habe als mir beim Betätigen der Spülung für das Katzenkaka klar wurde, dass es halt ECHT kein Wasser gibt.
Jetzt ist das heute Abend ein Treffen, zu dem man nicht mit fettigen Sonnencreme-Haaren und Chlorgeruch möchte. Im Treppenhaus die Studenten über mir: "Da kommt erst einer um 15:30 Uhr, keine Ahnung, ob wir heute onchmal Wasser bekommen. Aber... gehen Sie doch ins Fiti!"
In diesem Sinne: bis später.
Kennen Sie die Folge von Sex and the City, in der die Hauptdarstellerin einen wesentlich jüngeren Kerl dated, der bei seinen Eltern wohnt, und die Mutter richtet immer Eis und Kekse und macht Límo? Genau so.
Also spielten wir gestern und heute Vormittag (die Eltern verließen das Anwesen um 6 Uhr morgens für einen dreiwöchigen Urlaub) ein bisschen Pool-Bitches auf Crémant und - wie ein solcher junger Kerl wohl sagen würde - chillten the fuck out. "Magst du hier noch Duschen, vor deinem Treffen heute Abend?", fragte G. vorhin noch. Neee, das mach ich dann später im Komplettprogramm.
Vorhin beim Nachhausekommen unten an der Tür, die junge Nachbarin:
"Haben Sie Wasser?"
oh...
noooo.........
"Wie meinen Sie das - Wasser?"
"Im ganzen Haus ist kein Wasser seit gestern Abend, es gab wohl irgendwo einen Wasserrohrbruch und sie haben alles abgestellt."
Die Schisserkatz! Hoffentlich nicht. Schnell die Treppe hoch. Alles super. Katze quietschfidel nach Futter kreischend. Aber - kein Wasser.
Katzenklo sauber gemacht. Sie haben ja keine Ahnung wie blöd ich gekuckt habe als mir beim Betätigen der Spülung für das Katzenkaka klar wurde, dass es halt ECHT kein Wasser gibt.
Jetzt ist das heute Abend ein Treffen, zu dem man nicht mit fettigen Sonnencreme-Haaren und Chlorgeruch möchte. Im Treppenhaus die Studenten über mir: "Da kommt erst einer um 15:30 Uhr, keine Ahnung, ob wir heute onchmal Wasser bekommen. Aber... gehen Sie doch ins Fiti!"
In diesem Sinne: bis später.
Freitag, 9. September 2016
okavanga, 00:23h
Draußen dämmert es. Bei der Endentspannung auf dem Boden liegen, mit geschlossenen Augen, die leise angenehme Stimme der Yogalehrerin in den Ohren. Sie nimmt uns mit auf eine kleine mentale Reise. Ein lauer Wind weht durch die großen bodentiefen Fenster in den Raum und trägt mit sich das Zirpen der Grillen. Etwas löst sich. Feuchte Augen unter den geschlossenen Lidern. Ein Juchizer im Herz. Großes Glück für den Moment.
--
"Wissen Sie, ich habe das Gefühl, ich krieg das nicht aufgelöst. Egal was ich mache, egal wie ich entscheide, es ist falsch."
"Sie können das aber auch anders sehen. Das gilt genauso für richtig. Egal was Sie machen, es ist richtig. Und wissen Sie auch warum?"
Ich starre mit verheulten Augen auf meine Füße und popel mit dem Taschentuch an der Nase rum.
"Wissen Sie warum?" Schaue ihn an. Schüttel den Kopf.
"Weil Sie es tun."
--
Samstag.
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"Wissen Sie, ich habe das Gefühl, ich krieg das nicht aufgelöst. Egal was ich mache, egal wie ich entscheide, es ist falsch."
"Sie können das aber auch anders sehen. Das gilt genauso für richtig. Egal was Sie machen, es ist richtig. Und wissen Sie auch warum?"
Ich starre mit verheulten Augen auf meine Füße und popel mit dem Taschentuch an der Nase rum.
"Wissen Sie warum?" Schaue ihn an. Schüttel den Kopf.
"Weil Sie es tun."
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Samstag.
Montag, 5. September 2016
okavanga, 20:44h
Auch wenn hier jetzt vielleicht gleich wieder aufbrausende Elternteile stehen: es gibt manche Leute, die kannst du in der Pfeiffe rauchen sobald die ein Kind haben. Als wäre alles andere bis dahin im Leben eben nur ein Nothobby gewesen, weil sonst nix mit dem Leben anzufangen war. Die verstehen dann auch nicht, was du meinst, wenn du versuchst zu erklären, dass das ein sehr einseitiges Interesse (in Meldeverhalten wie Gesprächen) ist. Den Gipfel fand ich jetzt, dass mal wieder ich mich gemeldet habe, wie meistens in den letzten 12 Monaten, weil von der anderen Seite nichts kam. Ich hatte vor zwei Wochen ein Treffen abgesagt, weil ich mich auf die Prüfung vorbereiten musste und da echt andere Prios als Windeln hatte. Muss auch mal legitim sein, umgekehrt wird da ja auch Verständnis erwartet. Frech finde ich, mir dann vorhin anhören zu müssen, dass sie stinkig war nach der letzten "Abfuhr" (boah wehe sowas schreibst du ner Mutter) und sie dachte, sie wartet, bis meine Prios wieder ein Treffen zulassen. Also ja, ich finde sie hätte damals auch einfach schreiben können: hey schade, aber viel Glück für deine Prüfung. (sie hätte übrigens auch anrufen und mich anbrüllen dürfen, oder sich beschweren dürfen, oder sagen: das finde ich aber sehr scheisse. aber sich still hinzusetzen und zu warten dass - mal wieder - der andere sich meldet, um dann zu sagen: da bin ich aber stinkig gewesen - ja. Voll mein Ding, sowas... Hab ich genauso viel Verständnis für wie sie für meine Prüfung..)
Ich muss echt sagen. Nenene. Ne. Son einseitiges Verständnis- und Interessending. Das ist nix für mich. Und ja, is halt so, meistens erleb ichs wenn Leute Eltern werden. Renkt sich manchmal auch wieder ein. Manchmal aber halt auch nicht.
Ich muss echt sagen. Nenene. Ne. Son einseitiges Verständnis- und Interessending. Das ist nix für mich. Und ja, is halt so, meistens erleb ichs wenn Leute Eltern werden. Renkt sich manchmal auch wieder ein. Manchmal aber halt auch nicht.
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