Montag, 13. März 2017
Was mich schmunzeln lässt.
Die Frau, die bei der Vogel-Führung hartnäckig nach Robben fragt.
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Wie der Nebel sich abends über die Insel zieht nachdem ich mir nachmittags mit Sonne und Wind im Rücken gedacht hab: fast n bisschen zu freundlich, das Wetter.
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Das alte Ehepaar, das mir im Restaurant unbeabsichtigt ein so grandioses Stück vorgespielt hat wie es Loriot nicht besser hätte schreiben können. Mich gefragt ob das junge Paar daneben bisschen Muffensausen beim Blick auf die Zukunft bekommen hat.
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Der nette Sylter im Supermarkt mit seinem trockenen Humor und charmamten Geschichten.
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Dieser kleine Freund hier, der mit mir ein Stück um den Ellebogen getippelt ist:


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Wenn man aus einem Café ins Freie tritt, dieser klare, saubere Seeduft.
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Die Sanderlinge, wie sie den Strand entlangflitzen, erst flüchten sie vor den anrollenden Wellen, sobald diese aber zurücklaufen ins Meer, flitzen sie ihnen hinterher mit ihren kleinen dünnen kurzen Vogelbeinchen, als wären sie zu faul zum Fliegen, dafür umso fleißiger in der Beinarbeit.
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Der charmant flirtende Kellner, der so gern mit mir Wein trinken gegangen wäre. Wie betröppelt er schaut als ich sage dass ich morgen abreise.
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Meine Verlegenheit, die dazu führt dass ich einen Tisch anrempel, der etwas auf der Fensterbank anstößt, das dann runterfällt und zerbricht. Ich glaube es war eine sehr schöne Keramikschale.
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Der Thriller von Karin Slaughter. Schmunzeln wegen wohligem Thriller Schauer.
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Der Pfannkuchen mit Vanilleeis und roter Grütze, die gegrillten Garnelen und das Heilbutt Filet mit Blattspinat.
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Die zahlreichen Erinnerungen, die mir hier immer wieder begegnen.
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Dass ich hier sein kann.

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Sonntag, 12. März 2017

Am liebsten würd ich mit dieser Insel verschmelzen, in ihr aufgehen, mich in ihre duftende rauhe Natur einbetten. Sie bettet mich sehr gut mit meiner Bedürftigkeit, nimmt mich auf und gibt mir alles was ich brauche. Sich behütet fühlen, so nennt man das wohl. Der tröstlichste Geruch den ich kenne ist der Duft zwischen den Dünen, nach Heide, Sand, Dünengras; warm irgendwie, vertraut, wie eine Mutter und ihre Umarmung.



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Mittwoch, 8. März 2017
Rehe auf grünen Feldern, Maulwurfhügel, Pferde, Schafe, Deich, Damm. Zweite Heimat wie ich dich am liebsten mag, mit Nieselregen und Nebelfetzen. Heidegeruch. Beim Italiener wird für jemanden Happy Birthday von Stevie Wonder gespielt. Und endlich kann ich mir sagen: hast du gut gemacht, und jetzte bist du genau da, wo du sein sollst - alles richtig gemacht. Alles Gute nachträglich. Auf dich.

~ Paul Kalkbrenner - Since 77

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Montag, 6. März 2017
Der schönste Moment des Tages, nein eigentlich der Woche, des Monats und der ganzen letzten Wochen wird der sein, in dem ich den Hörsaal verlasse.

Daumendrücker werden gerne angenommen. :-)






Samstag, 4. März 2017
37.
Was hatte ich mir nicht mal alles erträumt.

Am Donnerstag in seiner Praxis an der Wand entdeckt. Er hat immer so viele verschiedene Karten, Sprüche, Bilder, Zeitungsausschnitte. Ich mag es dort zu stöbern.



Erste Weichen sind ja schon gestellt. Der Weg ist nur so lang. So lang, dass weitere Weichen folgen müssen, wenn ich nicht mehr so chronisch unglücklich, sondern heilen und zufrieden sein will.

Es war eine sehr nette Runde, vorhin im Café. Hatte Angst davor. Interessant wie sich die Zusammensetzung an Weggfährten verändert, über die Jahre. Das Fehlen eines manchen hat mich nachdenklich gemacht. Die Anwesenheit der anderen sehr froh.

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