Donnerstag, 23. Mai 2019
Manchmal muss man auch Freund*innen mit einem klaren Schlussstrich ziehen lassen. So gestern geschehen, nachdem ich mir in den letzten Wochen sehr viele Gedanken gemacht habe. Das war das, was mich wirklich schwer beschäftigt hat, was ich aber nicht hier her schreiben wollte. Weil mir Worte fehlten. Entzündet hat sich alles an einer winzigen, völlig banalen Situation, wie das eben oft so ist. Aber was da auf I.'s Seite dahinter stand, und was da hochkam, das hat mich doch sehr nachdenklich gemacht, ob ich diese Freundschaft noch möchte.

Es war ein ruhiges Gespräch, zu dem mir während des Verlaufs nicht viel einfiel, weil ich mit diesen sehr einseitigen Sichtweisen und Vorwürfen nicht viel anfangen kann. Nachts nagten Wut und Verlangen, meine Sichtweise zu entgegnen. Das Gefühl bleibt bis zum Morgen, wurde aber im Verlauf des heutigen Tages immer schwächer. Es würde absolut nichts bringen. Sehr feste Meinung, sehr feste Sicht der Dinge. Und völlig konträr zu meiner. Hier gibt es keinen Kompromiss.

Die Trennung hgeschieht sehr einvernehmlich, denn jedem gibt die ganze Sache nur noch ein beschissenes Gefühl. Und wenn Sichtweisen zu so grundsätzlichen Themen so stark divergieren, dann gibt es auch keinen Weg mehr, hier zu einem anderen Einvernehmen zu gelangen, auch wenn es traurig ist.

Tschüss, I.

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Mittwoch, 22. Mai 2019
Für einen kurzen Moment wie Frau Schlau Schlau gefühlt. Eine Kollegin in der neuen Welt, die gerade an ihrer Promotion sitzt, fragt mich etwas zu dem Thema, an dem ich arbeite. Leider kann ich ihr keine Antwort geben, denn ich kenne die Antwort nicht. Das scheint sie nicht zu stören. Wir tauschen uns weiter aus und irgendwann kommt sie darauf zu sprechen, dass ich ja meine Promotion in dem Thema schreibe. "Nein nein" sage ich, "ich bin noch im Bachelor und das hier ist nur ein HiWi Job." Ihr entgleisen die Gesichtszüge. "Wie alt bist du denn??" "Alt", lache ich und erläuter ihr die Umstände. "Deswegen bin ich oft so ahnungslos in dem Thema". "Also für mich wirkst du überhaupt nicht ahnungslos, sondern irre kompetent!"

Wie Ööööööl ging das runter.

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Sonntag, 19. Mai 2019
Platzhalter
Happy.

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Samstag, 18. Mai 2019
Zu sehr lebhaften Träumen tendiere ich ja schon immer. Seit ich krank bin, ist es richtig heftig. Vielleicht liegt es am Antibiotikum. Es ist wie ein Parallelleben. Vorletzte Nacht z.B. lebte ich in den Bergen in der Schweiz, in einem winzigen Kaff. Es hatte frisch geschneit, alles war weiß, in einer sternenklaren Nacht. Und weil V. sowieso in der Gegend fliegen musste, besuchte er mich. Wir erlebten dann allerhand Buddy-Abenteuer.

Oder in der Nacht davor, da war ich auf einer Exkursion in München, und traf allerhand Menschen, die ich kenne, von früher kenne, oder die ich auch noch nicht kenne.

Oft bleibt ein ganz bestimmtes Gefühl zurück. Ein ähnliches, das ich habe wenn ich an vergangene wilde Zeiten denke. Eine Mischung aus Wehmut, Melancholie, Euphorie, aber auch Schmerz. Es ist intensiv. Ich glaube, ich müsste ab und an wieder ein bisschen unvernünftiger sein. Und vielleicht auch mal wieder Männerbegegnungen wagen.

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Donnerstag, 16. Mai 2019
Heute mehrere vertikal parallel verlaufende Zickzacknaht-Wolken auf strahlendem Blau. Ein schönes Nahtmuster am Himmel.

Entdecke immer mehr die Langsamkeit. Bzw. was heißt Langsamkeit... ich glaube im Normalfall war ich in den letzten Jahren wie ein Duracell-Hase auf Speed unterwegs. Weiß nicht, was mich so ins Schlendern hat kommen lassen, es geschieht ganz automatisch. Aber ich genieße es sehr. Plötzlich dehnt sich Zeit aus.

Die F. ist auf dem Weg ins Siechtum. Woher hat sie das wohl? ... Habe ihr, ganz Meister-like (RIP, du Lieber, immer wieder eine Inspiration), kräftige Thai-Suppe bestellt und liefern lassen. Das war für sie ein NoNix, glaub ich.

Mein Highlight des Tages, es muss gesagt werden: 1a Scheiden-Talk mit N. Geht ja auch nicht mit jeder. Oder jedem. Außer es handelt sich um dirty talk, und selbst da zeigt sich nicht jeder aufgeschlossen.
Dabei festgestellt, dass sich die Gesprächsthemen schon sehr verändern, so zwischen 19 und 39. Inzwischen bin ich z.B. in meinem Freundeskreis beliebte Ansprechpartnerin für Vaginal- oder gerne auch Analleiden (und lieben), außerdem auch immer populärer: Prostata-Talk. More to come, I guess.

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