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Sonntag, 10. November 2019
Zugewandt.
okavanga, 00:06h
Gäste gehabt, dafür den ganzen Tag in der Küche gestanden. Und das war wunderbar. Der Abend auch. Will ich wiederholen. Nur mit wem?
Müde. Sehr zufrieden.
Müde. Sehr zufrieden.
Donnerstag, 7. November 2019
okavanga, 00:48h
I tell you, in this world,
being a little crazy
helps to keep you sane.
~ Zsa Zsa Gabor
Der Turmbau zu Schnabel. Kein tieferer Sinn.
Ein schöner, lustiger, warmherziger Abend war das.
Der Kellner mag nun glauben, und das nicht aufgrund des Turms, wir sind der örtlichen Psychiatrie entlaufen. Nunja.
Der Kollega ist ein Segen.
~ Udo Lindenberg - Durch die schweren Zeiten feat. Angus & Julia Stone (MTV Unplugged 2)

P.S. "It smells so weird.... like something is burning... why does it smell so weird?? Oh I know why..."
Dienstag, 5. November 2019
WmDedgT 11/19: nix Halbes und nix Ganzes.
okavanga, 23:57h
Die November-Edition zu Frau Brüllens Frage: was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Der Tag startet sehr zäh. Der Wecker klingelt, der Leib möchte nicht. Die Katze maunzt, der Leib bewegt sich wie ferngesteuert in die Küche, kredenzt dem kreischenden Wesen Frühstück, wankt zurück inst Bett und schläft noch eine Runde.
Um 8 Uhr schaltet sich das Gehirn ein und sagt: jetzt geht eh nur noch Home Office, aber steh auf. JETZT. Der Leib gehorcht ächzend, setzt sich in Nachthemd vor den PC, loggt sich ein, liest Mails. Kommuniziert irgendwie. Das Gehirn fragt sich derweil, was eigentlich mit dem Leib los ist, denn es gibt ausreichend Schlaf in den letzten Tagen. Lass mich in Ruhe, sagt der Leib. Genau, mischt sich der Kreislauf ein. Ok, sagt das Hirn.
Irgendwann während eines Telefonats mit der Kollegin zwischen 11 und 12.30 Uhr (so lange geht auch unser Telefonat) komme ich zu mir. Direkt verspüre ich Hunger und bestelle mir eine Pizza zum Abholen ein paar Häuser weiter. Ein Zuckerwasser dazu und fast fühle ich mich wie ein Mensch.
Um 14 Uhr radel ich in die neue Welt. Gefühlt fällt der 5. oft auf einen Dienstag in diesem Jahr, aber validiert hab ich das jetzt nicht.
In der neuen Welt Rechner hochfahren, Mails lesen, einen von der neuen Welt empfohlenen Videobeitrag in der ARD-Mediathek ansehen. Der Kollege für den ich primär arbeite kommt vorbei für einen Status-Austausch und das Besprechen meiner heutigen Aufgaben. Es hätte schlimmer kommen können. Bis 19.15 Uhr werkel ich mehr oder weniger schweigend und allein vor mich hin, nur unterbrochen von einem Gang zum Eck-Kiosk für Kaffee und Schokolade.
Schon während der letzten Stunden spüre ich eine gewisse Nervosität oder Aufregung, denn es geht abends zum Treffen einer Gruppe, über das ich hier nicht schreiben möchte. Blöd gell? Bald hat sie hier nur noch Themen, über die sie nix schreiben will oder kann.
Um 22.30 Uhr bin ich zu Hause. Die Katze erschrickt dermaßen über mein Heimkommen (wer weiß was die grad getrieben hat?), dass sie erstmal ihre Wasserschüssel umstößt, den Flur unter Wasser setzt und sich unter dem Bett versteckt. Ein Ablenkungsmanöver? Wir werden es nie erfahren, bisher zumindest nichts auffälliges gefunden.
Aufmerksame Leser*innen fragen sich eventuell: wieso den Flur? Irgendwo las ich einst, dass Katzen es nicht mögen wenn das Wasser neben dem Futter steht. Denn dann halten sie es für geruchs- und geschmacksloses Futter und verschmähen es. Im Wohnzimmer stand das Wasser nur solang, bis nicht nur die wild spielende Katze sondern auch Kleinkinder und weitere Besucher den Boden regelmäßig bewässerten. Das Laminat zeigete sich äußerst undankbar. Bad - geht gar nicht. Schlafzimmer - Laminat. Blieb nur der Flur.
Als die Katze mich als Mitbewohnerin identifiziert und auch akzeptiert, kommt sie rausgekrochen und fordert ihr Abendbrot ein. Die Dosenöffnerin gehorcht natürlich stante pede.
Ich setze mich an den Tisch mit einem Glas Rotwein und tippe dies hier, unterbrochen von Spielattacken des kleinen Fellmonsters. Dabei merke ich, dass ich Hunger habe. Aber ich bin viel zu faul für irgendwas. Dafür überlege ich, welche Kleinigkeit ich für den ehemaligen Kollegen aus der neuen Welt besorgen kann. Er wird morgen 40, genau wie V. Spätestens hier wird klar, dass ich den ehem. Kollegen nicht auch V. nennen kann, auch wenn es das Naheliegendste wäre. Ich habs. Er wird hiermit getauft auf den Namen "Kollega". Also: der ehemalige Kollege aus der neuen Welt = Kollega.
Für V. bastel ich eine Reportage zu unserer einstigen Parisexkursion, bei der haben wir damals gemeinsam Tagebuch geschrieben. Das kriegt er per Hand in hübsch auf gutem Papier aufgeschrieben, garniert mit Fotos. Außerdem habe ich mir überlegt, was ich ihm schreiben möchte, das gefällt mir sehr gut weil sehr individuell. Er hat mir die schönste Erinnerung meines bisherigen Lebens ermöglicht (Spoiler: Paris wars nicht ;-)). Und das ist nicht nur so lapidar dahin gesagt. Leider ist das alles noch nicht fertig, so dass er ein verspätetes Päckchen bekommen wird.
Aber für den Kollega bin ich noch unsicher. Es gibt nur ein gemeinsames Foto von uns. Vielleicht eine hübsche Karte damit basteln, und 2 Piccolo dazu für uns Schluckschwestern? So als Aperitif? Wir sind morgen Abend zu einem explizit unspektakulären Dinner verabredet. Ja, ich glaub so mach ich das.
Jetzt will ich meine Kontaktlinsen rausnehmen, die Augen sind müde. Für morgen nehme ich mir vor, besser auf mich achtzugeben was das Futter(n) angeht. Ach ja, und "NoNix!" will wiederbelebt werden. Gute Nacht den geneigten Leser*innen!
Der Tag startet sehr zäh. Der Wecker klingelt, der Leib möchte nicht. Die Katze maunzt, der Leib bewegt sich wie ferngesteuert in die Küche, kredenzt dem kreischenden Wesen Frühstück, wankt zurück inst Bett und schläft noch eine Runde.
Um 8 Uhr schaltet sich das Gehirn ein und sagt: jetzt geht eh nur noch Home Office, aber steh auf. JETZT. Der Leib gehorcht ächzend, setzt sich in Nachthemd vor den PC, loggt sich ein, liest Mails. Kommuniziert irgendwie. Das Gehirn fragt sich derweil, was eigentlich mit dem Leib los ist, denn es gibt ausreichend Schlaf in den letzten Tagen. Lass mich in Ruhe, sagt der Leib. Genau, mischt sich der Kreislauf ein. Ok, sagt das Hirn.
Irgendwann während eines Telefonats mit der Kollegin zwischen 11 und 12.30 Uhr (so lange geht auch unser Telefonat) komme ich zu mir. Direkt verspüre ich Hunger und bestelle mir eine Pizza zum Abholen ein paar Häuser weiter. Ein Zuckerwasser dazu und fast fühle ich mich wie ein Mensch.
Um 14 Uhr radel ich in die neue Welt. Gefühlt fällt der 5. oft auf einen Dienstag in diesem Jahr, aber validiert hab ich das jetzt nicht.
In der neuen Welt Rechner hochfahren, Mails lesen, einen von der neuen Welt empfohlenen Videobeitrag in der ARD-Mediathek ansehen. Der Kollege für den ich primär arbeite kommt vorbei für einen Status-Austausch und das Besprechen meiner heutigen Aufgaben. Es hätte schlimmer kommen können. Bis 19.15 Uhr werkel ich mehr oder weniger schweigend und allein vor mich hin, nur unterbrochen von einem Gang zum Eck-Kiosk für Kaffee und Schokolade.
Schon während der letzten Stunden spüre ich eine gewisse Nervosität oder Aufregung, denn es geht abends zum Treffen einer Gruppe, über das ich hier nicht schreiben möchte. Blöd gell? Bald hat sie hier nur noch Themen, über die sie nix schreiben will oder kann.
Um 22.30 Uhr bin ich zu Hause. Die Katze erschrickt dermaßen über mein Heimkommen (wer weiß was die grad getrieben hat?), dass sie erstmal ihre Wasserschüssel umstößt, den Flur unter Wasser setzt und sich unter dem Bett versteckt. Ein Ablenkungsmanöver? Wir werden es nie erfahren, bisher zumindest nichts auffälliges gefunden.
Aufmerksame Leser*innen fragen sich eventuell: wieso den Flur? Irgendwo las ich einst, dass Katzen es nicht mögen wenn das Wasser neben dem Futter steht. Denn dann halten sie es für geruchs- und geschmacksloses Futter und verschmähen es. Im Wohnzimmer stand das Wasser nur solang, bis nicht nur die wild spielende Katze sondern auch Kleinkinder und weitere Besucher den Boden regelmäßig bewässerten. Das Laminat zeigete sich äußerst undankbar. Bad - geht gar nicht. Schlafzimmer - Laminat. Blieb nur der Flur.
Als die Katze mich als Mitbewohnerin identifiziert und auch akzeptiert, kommt sie rausgekrochen und fordert ihr Abendbrot ein. Die Dosenöffnerin gehorcht natürlich stante pede.
Ich setze mich an den Tisch mit einem Glas Rotwein und tippe dies hier, unterbrochen von Spielattacken des kleinen Fellmonsters. Dabei merke ich, dass ich Hunger habe. Aber ich bin viel zu faul für irgendwas. Dafür überlege ich, welche Kleinigkeit ich für den ehemaligen Kollegen aus der neuen Welt besorgen kann. Er wird morgen 40, genau wie V. Spätestens hier wird klar, dass ich den ehem. Kollegen nicht auch V. nennen kann, auch wenn es das Naheliegendste wäre. Ich habs. Er wird hiermit getauft auf den Namen "Kollega". Also: der ehemalige Kollege aus der neuen Welt = Kollega.
Für V. bastel ich eine Reportage zu unserer einstigen Parisexkursion, bei der haben wir damals gemeinsam Tagebuch geschrieben. Das kriegt er per Hand in hübsch auf gutem Papier aufgeschrieben, garniert mit Fotos. Außerdem habe ich mir überlegt, was ich ihm schreiben möchte, das gefällt mir sehr gut weil sehr individuell. Er hat mir die schönste Erinnerung meines bisherigen Lebens ermöglicht (Spoiler: Paris wars nicht ;-)). Und das ist nicht nur so lapidar dahin gesagt. Leider ist das alles noch nicht fertig, so dass er ein verspätetes Päckchen bekommen wird.
Aber für den Kollega bin ich noch unsicher. Es gibt nur ein gemeinsames Foto von uns. Vielleicht eine hübsche Karte damit basteln, und 2 Piccolo dazu für uns Schluckschwestern? So als Aperitif? Wir sind morgen Abend zu einem explizit unspektakulären Dinner verabredet. Ja, ich glaub so mach ich das.
Jetzt will ich meine Kontaktlinsen rausnehmen, die Augen sind müde. Für morgen nehme ich mir vor, besser auf mich achtzugeben was das Futter(n) angeht. Ach ja, und "NoNix!" will wiederbelebt werden. Gute Nacht den geneigten Leser*innen!
Freitag, 1. November 2019
okavanga, 22:51h
Heute mit dem ehemaligen Kollegen aus der neuen Welt getroffen, er braucht mal einen Namen, aber noch fällt mir kein guter ein, und die Abkürzung wäre verwirrend.
Das Gespräch hat mir gefühlt soviel gebracht wie 50 Therapiestunden. Wir kamen irgendwann auf ein Dating-App-Match zu sprechen, das ich seit 2 Tagen habe, names Felix. Dann ging es um Suchtgehirne und die Suche nach dem nächsten Schuss. Das muss ich hier so hinschreiben, denn sonst vergesse ich etwas ganz wesentliches. Und das hier will ich mir merken, deswegen steht da auch der Dating-Name.
Das hätte ein Quinten werden können, nur anders, aber auch sehenden Auges. Mal so etwas beenden bevor es beginnt. Dem Suchtdruck nicht nachgeben. Neu auf diesem Gebiet. Fühlt sich sehr sehr sehr strange an. Was, wenn es doch ...?
P.S.: mit den Filmen geht es bald weiter. Muss nur den Lauf nutzen, wenn ich schon endlich mal wieder den Drive habe hier über mein Innenleben zu schreiben, auch wenn das sicher weniger spannend ist als die Filme. Für mich selbst ist das glaube ich aber wichtig irgendwann nochmal nachvollziehen können, was da dieses Jahr los war, was mich bewegt hat und welche Gedanken ich mir dazu gemacht habe. Denn irgendwie... macht das alles Sinn, auch wenn es phasenweise absolut ätzend ist.
Das Gespräch hat mir gefühlt soviel gebracht wie 50 Therapiestunden. Wir kamen irgendwann auf ein Dating-App-Match zu sprechen, das ich seit 2 Tagen habe, names Felix. Dann ging es um Suchtgehirne und die Suche nach dem nächsten Schuss. Das muss ich hier so hinschreiben, denn sonst vergesse ich etwas ganz wesentliches. Und das hier will ich mir merken, deswegen steht da auch der Dating-Name.
Das hätte ein Quinten werden können, nur anders, aber auch sehenden Auges. Mal so etwas beenden bevor es beginnt. Dem Suchtdruck nicht nachgeben. Neu auf diesem Gebiet. Fühlt sich sehr sehr sehr strange an. Was, wenn es doch ...?
P.S.: mit den Filmen geht es bald weiter. Muss nur den Lauf nutzen, wenn ich schon endlich mal wieder den Drive habe hier über mein Innenleben zu schreiben, auch wenn das sicher weniger spannend ist als die Filme. Für mich selbst ist das glaube ich aber wichtig irgendwann nochmal nachvollziehen können, was da dieses Jahr los war, was mich bewegt hat und welche Gedanken ich mir dazu gemacht habe. Denn irgendwie... macht das alles Sinn, auch wenn es phasenweise absolut ätzend ist.
Donnerstag, 31. Oktober 2019
Lost in space.
okavanga, 18:43h
In diesem Jahr ist hier eigentlich so gut wie mein ganzes engeres soziales Netz weggebrochen.
Der Meister war zwar nicht in Mannheim, hat dieses Verlustjahr aber ziemlich hart eingeläutet mit der Trauerfeier im Januar.
Im Februar zog LeSchwe weg, nach Salzburg.
Im April/Mai beschlossen I. und ich getrennte Wege zu gehen.
Im August kam es zum Bruch zwischen der F. und mir.
Der F. hat seit Juli/August eine Beziehung und meldet sich eigentlich gar nicht mehr, abgesehen davon hat er seinen Wohnsitz primär auf ein Waldgrundstück hinter Zweibrücken verlegt.
Mit I., der F., dem F. und der LeSchwe sind meine engsten Bezugspersonen hier weg. Klar gibt es Bekanntschaften, aber in mir bleibt ein großes Loch. Gerade der F. hat richtig reingehauen. Vielleicht weil er mir so nah kam durch Thailand, und in der Zeit danach. Sehr nah.
Das deutschlandweite Netz enger Freunde trägt das ein bisschen, aber ersetzt die räumliche Nähe nahestehender Menschen kaum. Das fällt mir umso mehr auf, als ich viel am Rumfahren bin, zu Menschen. Und wie schön es sich anfühlt bei ihnen. Und wie merkwürdig das Alleinsein wieder zu Hause.
Vorhin so: gebs endlich zu. Du bist fucking einsam.
Im Jammern will ich nicht versumpfen. Jetzt bin ich aber auch einfach kein extravertierter Mensch. Und Menschen, die ich gerne nah an mir habe, gibt es nicht so oft. Vielleicht ändert sich aber auch derzeit, welche Art von Mensch ich gern nah an mir habe, und deswegen ist gerade alles so wie es ist.
Vielleicht ist es ganz gut, sagt etwas in mir, und unabhängig voneinander auch LeSchwe und die N., obwohl sie sonst kaum einer Meinung sind. Vielleicht ist es Zeit für etwas Neues. Vielleicht auch für einen Ortswechsel. Spätestens mit dem Master wird der wohl sowieso kommen, oder...angesichts der Umstände werde ich ihn vielleicht auch forcieren. Bis dahin aber bleiben noch 2 Jahre.
In der Brust spüre ich das, was ich hier öfters als panikähnliches Aufwachen beschrieb. Vielleicht ist das einfach die Einsamkeit. Das Realisieren, dass ich letztendlich einfach ganz alleine bin. Ohne Anbindung. Ohne Anker. Und ohne die Illusion eines solchen. Ja, das macht mir Angst.
~ XINOBI - Far Away Place (Rampa Remix)
Und hier Luftakrobaten in Aktion:img_4562 (MOV, 3,184 KB)

Der Meister war zwar nicht in Mannheim, hat dieses Verlustjahr aber ziemlich hart eingeläutet mit der Trauerfeier im Januar.
Im Februar zog LeSchwe weg, nach Salzburg.
Im April/Mai beschlossen I. und ich getrennte Wege zu gehen.
Im August kam es zum Bruch zwischen der F. und mir.
Der F. hat seit Juli/August eine Beziehung und meldet sich eigentlich gar nicht mehr, abgesehen davon hat er seinen Wohnsitz primär auf ein Waldgrundstück hinter Zweibrücken verlegt.
Mit I., der F., dem F. und der LeSchwe sind meine engsten Bezugspersonen hier weg. Klar gibt es Bekanntschaften, aber in mir bleibt ein großes Loch. Gerade der F. hat richtig reingehauen. Vielleicht weil er mir so nah kam durch Thailand, und in der Zeit danach. Sehr nah.
Das deutschlandweite Netz enger Freunde trägt das ein bisschen, aber ersetzt die räumliche Nähe nahestehender Menschen kaum. Das fällt mir umso mehr auf, als ich viel am Rumfahren bin, zu Menschen. Und wie schön es sich anfühlt bei ihnen. Und wie merkwürdig das Alleinsein wieder zu Hause.
Vorhin so: gebs endlich zu. Du bist fucking einsam.
Im Jammern will ich nicht versumpfen. Jetzt bin ich aber auch einfach kein extravertierter Mensch. Und Menschen, die ich gerne nah an mir habe, gibt es nicht so oft. Vielleicht ändert sich aber auch derzeit, welche Art von Mensch ich gern nah an mir habe, und deswegen ist gerade alles so wie es ist.
Vielleicht ist es ganz gut, sagt etwas in mir, und unabhängig voneinander auch LeSchwe und die N., obwohl sie sonst kaum einer Meinung sind. Vielleicht ist es Zeit für etwas Neues. Vielleicht auch für einen Ortswechsel. Spätestens mit dem Master wird der wohl sowieso kommen, oder...angesichts der Umstände werde ich ihn vielleicht auch forcieren. Bis dahin aber bleiben noch 2 Jahre.
In der Brust spüre ich das, was ich hier öfters als panikähnliches Aufwachen beschrieb. Vielleicht ist das einfach die Einsamkeit. Das Realisieren, dass ich letztendlich einfach ganz alleine bin. Ohne Anbindung. Ohne Anker. Und ohne die Illusion eines solchen. Ja, das macht mir Angst.
~ XINOBI - Far Away Place (Rampa Remix)
Und hier Luftakrobaten in Aktion:img_4562 (MOV, 3,184 KB)

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