Dienstag, 2. Juni 2009
okavanga, 23:26h
Im September vor drei Jahren haben wir beide gemeinsam angefangen. Wir mussten beide in der gleichen Vorstellungsrunde unser Debüt geben. Ich weiß immer noch, was sein erster Satz war. "Bist du aus Franken?" und der zweite: "trägst du Coco Mademoiselle?".
Wir wurden Freunde. Freunde mit Küssen. Irgendwann Freunde mit Ficken, und irgendwann ein Paar.
Es war die intensivste Beziehung die ich jemals hatte, wobei intensiv nicht gleich positiv ist. Er war für mich notwendig. Unausweichlich. In Schweden habe ich wieder intensiv von ihm geträumt. Wir haben ihn ausgelacht, die LeSchwe und ich, davon bin ich aufgewacht. Ich habe lang an dieser Sache geknabbert, und das, was es in mir berührt hat, das knabbert immer noch.
Heute habe ich inoffiziell erfahren, dass er gekündigt hat. Ende August wird er weg sein. 3 Jahre. So schließt sich der Kreis. Abschied. Immer wieder Abschied. Und diesmal fühlt es sich verdammt endgültig an, so, wie es sich schon längst hätte anfühlen sollen und nie wirklich tat.
Es macht mich wahnsinnig traurig, die große Erleichterung bleibt aus. Stattdessen dicke Tränen des Abschieds. Wohin gehst du, was wirst du tun, mit wem bist du, geht es dir gut. Sorge keimt auf, gleichzeitig mit dem Gedanken, dass es mir egal sein sollte.
Kleiner Professor, solltest du doch mein Blog entdeckt haben, so möchte ich dir an dieser Stelle sagen, dass ich dir von Herzen alles Gute wünsche. Du warst wichtig für mich, und wirst immer in mir sein, ob ich das will, oder nicht. Du hast mich geprägt, du hast meine Verwandlung von der kleinen Puppe in den Schmetterling angestoßen. Dafür danke ich dir, auch wenn es letztendlich meine eigenen Schritte waren, die mich zu dem gemacht haben, was ich nun bin. Die mich auf einen guten Weg gebracht haben.
Es fühlt sich an, als würde eine Ära zu Ende gehen. Drei Jahre Wir. Ein Jahr nebeneinander, ein Jahr miteinander, und ein Jahr ohneinander. Und doch warst du da, wenn auch nicht bei mir.
Unvergessen, im Guten wie im Schlechten. Fühl dich umarmt.
Extrawelt - 8000
Wir wurden Freunde. Freunde mit Küssen. Irgendwann Freunde mit Ficken, und irgendwann ein Paar.
Es war die intensivste Beziehung die ich jemals hatte, wobei intensiv nicht gleich positiv ist. Er war für mich notwendig. Unausweichlich. In Schweden habe ich wieder intensiv von ihm geträumt. Wir haben ihn ausgelacht, die LeSchwe und ich, davon bin ich aufgewacht. Ich habe lang an dieser Sache geknabbert, und das, was es in mir berührt hat, das knabbert immer noch.
Heute habe ich inoffiziell erfahren, dass er gekündigt hat. Ende August wird er weg sein. 3 Jahre. So schließt sich der Kreis. Abschied. Immer wieder Abschied. Und diesmal fühlt es sich verdammt endgültig an, so, wie es sich schon längst hätte anfühlen sollen und nie wirklich tat.
Es macht mich wahnsinnig traurig, die große Erleichterung bleibt aus. Stattdessen dicke Tränen des Abschieds. Wohin gehst du, was wirst du tun, mit wem bist du, geht es dir gut. Sorge keimt auf, gleichzeitig mit dem Gedanken, dass es mir egal sein sollte.
Kleiner Professor, solltest du doch mein Blog entdeckt haben, so möchte ich dir an dieser Stelle sagen, dass ich dir von Herzen alles Gute wünsche. Du warst wichtig für mich, und wirst immer in mir sein, ob ich das will, oder nicht. Du hast mich geprägt, du hast meine Verwandlung von der kleinen Puppe in den Schmetterling angestoßen. Dafür danke ich dir, auch wenn es letztendlich meine eigenen Schritte waren, die mich zu dem gemacht haben, was ich nun bin. Die mich auf einen guten Weg gebracht haben.
Es fühlt sich an, als würde eine Ära zu Ende gehen. Drei Jahre Wir. Ein Jahr nebeneinander, ein Jahr miteinander, und ein Jahr ohneinander. Und doch warst du da, wenn auch nicht bei mir.
Unvergessen, im Guten wie im Schlechten. Fühl dich umarmt.
Extrawelt - 8000
Seelenheil ~
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Samstag, 2. Mai 2009
beseelt
okavanga, 00:49h
"Dein Lied.." haucht mir der Klavierengel lächelnd ins Ohr. Es sind schwebende Stunden. Die einen tanzen in den Mai, und wir.. Er war immer so unnahbar. Und ist plötzlich so nah, und so... so... so... Ich kann die Musik in ihm fühlen während wir uns spüren. Ein nächstes mal? Ich weiß es nicht, und es ist auch egal.
Danke, Mai.
Mittwoch, 29. April 2009
okavanga, 02:09h
Laptop mit Suppenteller verwechselt. Versucht, darauf mit Löffel und Gabel Spaghettis aufzurollen. Gute Nacht.
Donnerstag, 26. März 2009
okavanga, 00:34h
Was ist da los. Das mit den Männern wird mir ja bald unheimlich. Aber schön ists. Schön. Ich habe mich lange nicht mehr so sehr als Frau gefühlt. Das kommt nicht durch die Männer. Ich denke, es ist umgekehrt. Dadurch, dass ich mich endlich wieder so weiblich und lebendig fühle, spüren das die Männer auch. Und es tut gut. Es macht mich nicht verlegen, ich genieße es, die Augen auf mir zu spüren, und zurück zu lächeln.
Donnerstag, 5. Februar 2009
..
okavanga, 21:02h
"Oka, nach was riechst du eigentlich immer?" "Das ist Coco Mademoiselle." "Ah, das hat mir mal jemand geschenkt, und das hat an mir so gestunken, da hab ichs weggeschmissen." Eine Schande. Sowas darf man mir doch nicht sagen. "Aber du riechst immer so lecker." Die Frau von HaGa schnüffelt nochmal an mich ran. Meine Mama möchte mich auch immer fressen weil ich so gut rieche.
Ich gehe auf unsere Dachterrasse rauchen. In den Fenstern spiegeln sich große, weiße Wolken auf blauem Himmel.
Ich fühle mich unvollständig. Habe eine tiefe Sehnsucht, eine so abgrundtiefe und schmerzende, aber wonach, das kann ich nicht sagen. Un.Voll.Ständig.
Als der Kassierer meines Abendessens mir das Wechselgeld zurück gibt, berühren seine Hände die meinen. Seine sind überraschend weich. Ich könnt nur noch heulen.
Ich gehe auf unsere Dachterrasse rauchen. In den Fenstern spiegeln sich große, weiße Wolken auf blauem Himmel.
Ich fühle mich unvollständig. Habe eine tiefe Sehnsucht, eine so abgrundtiefe und schmerzende, aber wonach, das kann ich nicht sagen. Un.Voll.Ständig.
Als der Kassierer meines Abendessens mir das Wechselgeld zurück gibt, berühren seine Hände die meinen. Seine sind überraschend weich. Ich könnt nur noch heulen.
Seelenheil ~
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Mittwoch, 4. Februar 2009
...
okavanga, 21:30h
...
...
...
Ich werde weich.
Mir entgegengebrachte Wärme und Dankbarkeit, Komplimente, Lob, das löst in mir Tränen aus.
In mir gehen seltsame Dinge vor.
Manchmal glaub ich, ich werd verrückt.
Aber vielleicht werd ich einfach nur lebendig.
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Ich werde weich.
Mir entgegengebrachte Wärme und Dankbarkeit, Komplimente, Lob, das löst in mir Tränen aus.
In mir gehen seltsame Dinge vor.
Manchmal glaub ich, ich werd verrückt.
Aber vielleicht werd ich einfach nur lebendig.
Seelenheil ~
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Donnerstag, 22. Januar 2009
Musen-Zeit.
okavanga, 01:53h
Schon letztes Jahr hatten wir unser Team-Event im Pala*zzo. Heute wieder. Zwar waren die Akteure wundervoll, aber nicht ganz so überwältigend wie beim letzten mal. Das Essen war dafür umso besser. Der Batzen Geld lohnt sich einfach immer wieder (wir müssen es ja auch nicht zahlen, harhar). Wir hatten einen herrlich ausgelassenen Mädels-Abend.
Der Januar gehört der Muse. Der Seele. Ach was. 2009. Ich glaub immer noch fest daran.
Es ging mir schon Ewigkeiten nicht mehr so lange am Stück gut. Über 6 Wochen. Es ist fast ungewohnt, nicht mehr soviel zu weinen.
Vorsichtig wage ich langsam meine Gefühlslage zu definieren: ankommend (angekommen?). Glücklich.
Der Januar gehört der Muse. Der Seele. Ach was. 2009. Ich glaub immer noch fest daran.
Es ging mir schon Ewigkeiten nicht mehr so lange am Stück gut. Über 6 Wochen. Es ist fast ungewohnt, nicht mehr soviel zu weinen.
Vorsichtig wage ich langsam meine Gefühlslage zu definieren: ankommend (angekommen?). Glücklich.
Samstag, 10. Januar 2009
okavanga, 01:36h
Pünktlich zu Jahresbeginn kündigt mir meine Therapeutin unsere letzten 3 gemeinsamen Stunden an. Sie ist unentschlossen, ob sie Verlängerung beantragen soll, oder mir eine "Pause" gibt. Sie fragt mich, wie ich das sehe. Ich rede sehr lange. Sie meint, dass sie das ähnlich sieht. Und schließt mit: "Die Kasse hätte kein Problem damit, eine Verlängerung in Ihrem derzeitigen Zustand abzulehnen." Sie will nachdenken, bis zum nächsten mal.
Es erinnert mich an die Situationen, wie ich Fahrradfahren gelernt habe. Die Stützräder kamen weg, und der Papa hielt mich hinten am Gepäckträger, während ich vorwärts strampelte. Irgendwann drehte ich mich um, und merkte, dass er weit hinter mir stand und längst losgelassen hatte. Dass ich fuhr. Alleine. Und prompt fiel ich um. Ja, ich weiß, gelernt hab ich es trotzdem irgendwann.
Aber ich hab echt Angst. Die starke Zeit ist erst so kurz.
[Edit] Und auch wenn das akute Problem "kleiner Professor" gelöst ist - die eigentliche Problematik ist nicht vom Tisch. Angegangen - auf jeden Fall. Wie weit, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Aussicht auf ein Leben ohne die Frau W. bringt mich wirklich zum Weinen.
Es erinnert mich an die Situationen, wie ich Fahrradfahren gelernt habe. Die Stützräder kamen weg, und der Papa hielt mich hinten am Gepäckträger, während ich vorwärts strampelte. Irgendwann drehte ich mich um, und merkte, dass er weit hinter mir stand und längst losgelassen hatte. Dass ich fuhr. Alleine. Und prompt fiel ich um. Ja, ich weiß, gelernt hab ich es trotzdem irgendwann.
Aber ich hab echt Angst. Die starke Zeit ist erst so kurz.
[Edit] Und auch wenn das akute Problem "kleiner Professor" gelöst ist - die eigentliche Problematik ist nicht vom Tisch. Angegangen - auf jeden Fall. Wie weit, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Aussicht auf ein Leben ohne die Frau W. bringt mich wirklich zum Weinen.
Seelenheil ~
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Mittwoch, 7. Januar 2009
okavanga, 01:29h
Es fehlt mir so sehr. Dass sich jemand von hinten an mich rankuschelt, seinen Arm um mich legt, seinen Kopf an meinen Hals schmiegt, meinen Haaransatz im Nacken küsst, und zärtlich in mein Ohr flüstert: schlaf gut. Es fehlt mir gerade so sehr, dass es weh tut und mir Tränen in die Augen treibt.

