Freitag, 18. Februar 2022
Während die Inzidenz auf Bundesebene sinkt, steigt die in Mannheim, gemäß der ZON Angaben im Wochenvergleich um 118%, in den letzten Tagen hatten wir über 1.000 Fälle pro Tag, heute 722. Und so geht es in steten Schritten gen Inzidenz 2.000, heute 1.890.

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Heute Nacht geht es los. Habe etwas Schiss, hoffe wir fahren außerhalb des Sturmbereichs. Hmhm habe meine Bedenken bereits angemeldet. Die F. ist noch zuversichtlich. Zum Glück fliegen wir nicht. Wäre mein Horror. Bin eh so ein Flugschisser seit eines großen Unwetters in Mini-Maschine. Aber obs auf der Straße grad soviel sicherer ist? Gleich mal noch das Extra nach der Tagesschau abwarten.
Hätte ich, wie ursprünglich angedacht, Sylt gebucht, hätte ich einen Zug für morgen gehabt. Doch ganz gut, den Süden gewählt zu haben.

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Und das da im Osten. Das macht mir mehr Angst als der Sturm.

Aus dem Leben ~ ... link (0 Kommentare)   ... comment



In den letzten ca. 9 Monaten habe ich in etwa die Hälfte meiner Kopfhaare eingebüßt. Anfangs dachte ich noch, es ist eine Phase. Vielleicht stressbedingt, wg. der Katze und so. Im August ging ich zum Arzt. Das Eisen war ein bisschen niedrig, vielleicht aufgrund der starken Monatsblutungen. Später wurde D3 kontrolliert, auch das war sehr niedrig. Seitdem wurde das immer ein bisschen abgetan. Ich habe mir Mikronährstoffe besorgt, auf Anraten der Hausärztin auch Biotin, habe wenig Haare gewaschen, wenig Haargummis getragen. Nichts. Sie fielen und fielen und fielen. Jetzt bin ich nochmal zu den Ärzten, denn mich nimmt das psychisch echt mit. Ich hatte immer eine riesen Wolle auf dem Kopf. Wenn ich jetzt meine Haare mit der Hand zusammenfasse, möchte ich nur noch heulen.

Die Hausärztin nimmt noch mal Schilddrüsenwerte, Eisen und auch Hormone, Ergebnisse kommen voraussichtlich am Dienstag. Hormone sind dann von der Frauenärztin zu interpretieren.

Die Hautärztin ist die erste, die auch mal einen Blick auf die Kopfhaut geworfen hat. Keine Erkrankung. Sie tippt auf anlagebedingt. Ich könnte noch mehr heulen. Sie hat mir ein Mittel mitgegeben, dass ich mir seit einer Woche auf den Kopf sprühe. Seitdem wird es noch schlimmer, habe ich den Eindruck. Laut Packungsbeilage kann das wohl auch sein. Und doch. Es nimmt mich total mit, ich träume davon und wünschte doch, es wäre mir einfach egal. Sind doch nur Haare. Aber irgendwie wohl nicht.

Jetzt hört man auch immer öfter die Frage, ob eine Corona-Erkrankung Haarausfall bedingen kann, und ich frage mich: die Impfung auch? Zeitlich würde es wie die Faust aufs Auge passen, allerdings auch zu Bachelorarbeit und Erkrankung der Katze.

Oft ist es multifaktoriell. Bisher hatte ich den Eindruck, dass man schnell belächelt wird, wenn man als Frau laut äußert, man habe Haarausfall. "Wir verlieren dohc alle 100 Haare am Tag!" Dabei habe ich mir inzwischen extra eine Ärztinnen gesucht. Dort fühle ich mich mit manchen Themen doch besser aufgehoben und in den körperlichen Unterschieden besser verstanden und berücksichtigt.

In manchen Blogs hier lese ich auch von Haarausfall. Bei der Frau meines Vaters hat ihre Friseurin letzte Woche kreisrunden Haarausfall im Nacken festgestellt. Das könnte natürlich auch alles mit unserem Alter zusammenhängen. Oder mit gestiegenem Stress, auch durch die Pandemie. Klar habe ich durch den eigenen Zustand auch eine andere Aufmerksamkeit für dieses Thema.

Wie auch immer. Wie sehr mich das mitnimmt, überrascht mich genauso sehr, wie die heftige Trauer um den Verlust der Katze. Loslassen, echt nicht mein Thema, auch wenn das ganze Leben natürlicherweise aus nichts anderem besteht.

Wenn Sie Tipps haben für mein lichtes Haupt, dann... bitte!

Seelenheil ~ ... link (10 Kommentare)   ... comment