Sonntag, 31. Oktober 2010
Alles im Fluss. Schon komisch. Ich fühl mich echt gut. Auch mit meiner Entscheidung.

Jetzt dann gleich zu F. Dem Nachbar von LeSchwe. Tja also.. naja. Sie alle würden mir den Arsch versohlen..






Mittwoch, 27. Oktober 2010
Es hat jetzt schon ein bisschen gedauert, weil das mit der Paranoia ja so eine Sache ist.

Fakt ist aber, dass ich mich hier nicht mehr wohl fühle, weil ich Internetprovider und IP von sowohl meinen Eltern als auch meinem Mitbewohner hier finde, zu Zeiten, an denen ich selbst es nicht gewesen sein kann.

Deswegen kann ich in letzter Zeit hier nicht mehr viel schreiben. Es ärgert mich, und es enttäuscht mich, denn man hätte mich wenigstens darauf ansprechen können. Tja. Weiß jetzt auch nicht so genau. Mal kucken.

[Edit] To whom it may concern: Und mein Zweitblog auch. Herzlichen Glückwunsch. Ich finde es das allerletzte. Ohne einen Mucks zu tun. Danke, echt.

[Edit2] Oder jemand hat echt irrerweise die gleichen Daten. Aber das gibts doch gar nich.. Ich habs abgeglichen mit unserem Heimnetz. mediaways.net, mit WinXP und FF. etc pepe. Ich glaub nicht an solche Zufälle. Fast identische IP, gleicher Einwahlknoten, und die Systemmerkmale vom Mitbewohner. Entweder ich werd bekloppt oder tatsächlich mitgelesen. Ich brauch nen Schnapps.

ich kotze ~ ... link (13 Kommentare)   ... comment





Donnerstag, 21. Oktober 2010
Ich krieg diese Entscheidung einfach nicht gebacken. Meine Träume sind mal wieder intensiv, lebendig. Ich schlafe schlecht.

Träume von geheimnisvollen Seen und Wäldern, fremden Afrikanern, die ich aufsuchen soll, obwohl ich Angst davor habe, aber jemand rät mir, es zu tun. Und der Weg zu ihnen ist so gruselig wie die Wälder und die Steine am Fluss, nachts bei Ronja, die Räubertochter.

Von einem Tornado, der auf uns zustürmt, mein Vater uns seine Frau weit hinter mir, und mein Bruder, sie werden als erstes vom Tornado geschluckt, in dem Moment, in dem ich mich zu ihnen umdrehe und sage: ich liebe euch. Ich sehe, dass sie fort sind und der Tornado sich weiter auf all die Menschen um mich und eine Freundin von mir zukommt. Und dann werden wir geschluckt, inklusive dem Wissen: jetzt stirbst du.

Von meiner Mutter, die in einem neuen Haus wohnt (sie zieht tatsächlich bald um), und dort wieder ein anderes Gesicht von sich zeigt. Das uneinsichtige. Das garstige. Gefühllose. Egoistische. Du willst doch eh gar nicht wirklich zum Notar wegen der Betreuung. Sie lächelt mich an und zuckt mit den Schultern und sagt nein. Sie ist so gleichgültig mir gegenüber.

Genug der Träume.

Bis Anfang November muss ich mich entschieden haben. Zurück ins Frankenland, zu einem super Job. Bei dem dann allerdings die Frau meines Vaters meine Cheffin wird. Und zu einer neuen Stadt.

Oder im Job hier verharren, der mich oft genug angekotzt hat in der Vergangenheit, und es immer noch tut, aber in der Stadt, die mein Zuhause geworden ist. Die Stadt, bei der mir jede Körperfaser weh tut, wenn ich daran denke sie zu verlassen.

Alles spricht für den Wechsel, für eine Veränderung, für einen neuen, tollen, abwechslungsreichen, spanneden, kreativen Job, bei dem ich neben wesentlich besserem Einkommen auch eine lange Leine habe, und enormen Rückhalt. Ich muss nur Ja sagen. Das ist alles.

Aber das Herz, das schreit ganz laut nein. Meine Freunde hier, meine Theatergruppe, mein Klavierlehrer und Sportpartner. Die Kollegen, die ich ganz unabhängig vom Job sehr schätze und liebgewonnen habe. Meine liebe M. Der J. Und: LeSchwe. Es wäre der Abschied von so vielem, von einem so wichtigen Abschnitt. Irgendwie auch von der Therapie, auch wenn sie schon abgeschlossen ist. Wie die Kiste mit dem kleinen Professor. Mannheim ist so prägend. Intensiv. Hat mich bisher so entwickelt. Gefördert und Gefordert.

Wieder bei Null anfangen?

Ich kann mich nicht durchringen. Zu keinem Ja, und zu keinem Nein. Und muss es doch. Manchmal wünschte ich, sie hätte mir den Job gar nicht erst angeboten. Scheiss Spiel.

Seelenheil ~ ... link (4 Kommentare)   ... comment





Dienstag, 19. Oktober 2010
Mal wieder ein äußerst erquickender Abend mit J. Hach. Ich genieße es.

Zeit für die ersten Urlaubsfotos. Heute langweilig. Aber stellt euch einfach des nachtens so um die 29 Grad vor, eine leichte warme Brise, Grillenzirpen, eine Shisha, n Bier, und lustige Unterhaltung.
Den lästigen Sänger im Hintergrund verschweig ich euch einfach ;-)




Reisefieber ~ ... link (5 Kommentare)   ... comment





Montag, 18. Oktober 2010
Wahrheit oder Pflicht.
Kürzlich traf ich mich mit der Freundin, die bereits öfters Erwähnung hier gefunden hat. Wir haben uns ja einigermaßen zusammengerauft und hatten ein paar Tage an der See, aber wie angemerkt: fremdelnd.

Ich wahrsagte nun die zweite Schwangerschaft, da sie anbot, mich abzuholen für eine Exkursion in unsere Stammkneipe in der Heimat. Und wenn sie DA fährt und NICHT trinkt, dann gibts nur einen Grund. Ich bin sehr gut geworden im hellsehen von Schwangerschaften.

Der Abend war dann zwar schön. Aber ich fremdel immer noch. Mein Vater und seine Frau haben sie auch flüchtig sehen dürfen. Länger nicht, denn: "Mein Mann wartet draußen. Oka, warum bist du denn so fesch? Ach, ich brauch das nicht mehr, ich bin ja schon verheiratet." Wuäh. Arme Sau. Aber komm doch gern rein! "Nein, mein Mann ist sehr ungeduldig". Das bestätigte leider sowohl mich als auch meine Eltern in: die will gern was darstellen. Und irgendwo dabei ist sie leider verloren gegangen. Schön fand ich dazu aber die Antwort meines Vaters: "Wie macht er denn das dann mit dem Kind???" Und ich dacht mir nur: oh Gott, und dann mit zweien?

Der Rest des Abends bestätigte mich nur in unserem Eindruck. Sie kommt so überhaupt nicht mehr authentisch rüber. Immer mehr als "die Gattin". Und wenn ich eins hasse, dann "die Gattinnen". Als würde sie eine Maske tragen, oder eine Rolle spielen. Aber irgendwie steht ihr die nicht. Meine Güte, die Frau ist über zwei Jahre jünger als ich schon tut schon so erwachsen, dass ich spießig, konservativ und langweilig sagen möchte. Früher war sie locker, und lustig, unverkrampft. Jetzt würd ich ihr echt gern mal den Stock aus dem Arsch ziehen. Himmel, was läuft da bloss schief? Und: kann man das alles jemandem ins Gesicht sagen?

Übrigens: ich hege den Verdacht, dass Papa und seine Frau hier mitlesen. Falls ja, dann wäre es sehr nett, wenn ihr das mal sagen würdet. Danke!




War ich denn jetzt schon weg? Habe das Gefühl, ich müsste Urlaub buchen.