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Donnerstag, 16. Januar 2014
Muttifreuden.
okavanga, 23:10h
Anfang der Woche wurde ich überwältigt von Muttergefühlen und habe der Katze für 88 Euro Kram bestellt. Ja - wie schwerbeschäftigte Eltern versuche ich mich freizukaufen von meinem schlechten Gewissen. Heute vor den Augen der Katze freudestrahlend die ganzen Herrlichkeiten ausgepackt. Ein bisschen geweint vor Glück. Ein Katzenfummelbrett. Ein Rascheltunnel! Ein Katzenbettchen, und ein echtes Schaffell! Ein Kratzbrett. Und: knistrige Knisterbällchen!!! Ganz verzückt noch ein bisschen geweint vor Glück.
Erwartungsvoll die Katze angegrinst wie auf 3 E. Und die Katze? Interessiert sich einfach nur weiterhin für ihren ollen Wollfaden.
Bestimmt twittert sie heimlich, dass "die Alte" total peinliche Sachen gekauft hat.
Drecksgören.
Erwartungsvoll die Katze angegrinst wie auf 3 E. Und die Katze? Interessiert sich einfach nur weiterhin für ihren ollen Wollfaden.
Bestimmt twittert sie heimlich, dass "die Alte" total peinliche Sachen gekauft hat.
Drecksgören.
Dienstag, 14. Januar 2014
Platzhalter.
okavanga, 23:44h
Am Wochenende habe ich mit LeSchwe gebrochen. Ich bin wütend, enttäuscht und erleichtert zugleich. Manchmal leise Zweifel, die aber auch wieder gehen. Mehr kann ich dazu gerade noch nicht sagen, muss ich aber demnächst. Sonst bereu ich das mal. Erinnern Sie mich dran.
Sonntag, 12. Januar 2014
Welcome to reality.
okavanga, 21:20h
Und dann schreibt er eine Mail, in der er mich (neben sehr vielen herzerwärmenden Worten) ohne weitere Erklärung bittet seinen Kumpel anzurufen, damit der ihm noch mal 300 Euro auf sein Konto überweist. Er hat ihm zwar auch eine Mail geschrieben, ist sich aber nicht sicher, ob er die auch liest.
Scheint dringend zu sein. Der hat doch jetzt wohl nicht ernsthaft innerhalb von 10 Tagen in Thailand seine 1.500 Euro ausgegeben, frage ich mich fassungslos, und rufe den Kumpel an, der genauso entsetzt und ratlos (und ich meine, auch völlig zurecht verärgert) ist.
Und ich denk mir nur: come on, Oka! ... kleine Träumerin...!
Scheint dringend zu sein. Der hat doch jetzt wohl nicht ernsthaft innerhalb von 10 Tagen in Thailand seine 1.500 Euro ausgegeben, frage ich mich fassungslos, und rufe den Kumpel an, der genauso entsetzt und ratlos (und ich meine, auch völlig zurecht verärgert) ist.
Und ich denk mir nur: come on, Oka! ... kleine Träumerin...!
Sonntag, 5. Januar 2014
Distance makes the heart grow fonder.
okavanga, 01:34h
Im Flughafen ist es erstaunlich ruhig, nur an dem angepeilten Schalter staut sich eine kleine Menschentraube. Vielleicht liegt es am 1. Januar, vielleicht auch an der Uhrzeit. Vielleicht träumen wir aber auch nur. Dass wir hier jetzt echt zusammen stehen hätten wir vor zwei Wochen auch nicht gedacht. "Fliegen Sie mit?" "Nein", antworte ich der netten Lady am Check-in mit einem wehmütigen Lächeln. Sie nickt. "Das nächste mal dann zusammen?" flüstert F. in mein Ohr. Ich lächeln weiter. "Mal sehen, hm?"
Es ist komisch ihn nun für 3 Wochen zu verabschieden. "Distance makes the heart grow fonder", hat mir in meinem Praktikum in England mal ein Kollege gesagt. Damals war ich schwer verliebt. Und mir war schon immer klar - in England wie in Afrika wie sonst wo auf der Welt - dass es immer für denjenigen, der geht, leichter ist, denn er zieht in ein Abenteuer. F. hat sich fast in die Hose gemacht in den Tagen vor dem Abflug. Sein erster Urlaub seit vielen vielen Schuldenjahren, den er nicht auf Balkonien verbringt. Und dann auch noch raus aus Europa. Da liegt ein 38-Jähriger Mann in meinem Arm, der sich fürchtet vor drei Wochen Traumurlaub. "Ich will nicht weg! Ich will in deiner Nähe bleiben!"
Ich wäre gerne mitgeflogen, auch spontan. Am Freitag vor Weihnachten bin ich noch Flüge durchgegangen. Arbeitstechnisch aber ausgerechnet in diesem Januar nicht möglich. Vielleicht hätte ich es erflehen können. Aber mein Pflichtbewusstsein hat gesiegt. Jetzt ärger ich mich.
"Ich habe mich in den letzten Jahren daran gewöhnt dich nicht zu haben", hat F. mir vor Weihnachten gesagt, als ich mit selbstgebackenen Lebkuchen und einem "Du fehlst mir" vor seiner Tür stand. Mir selbst wurde allerdings klar, dass er mich mehr hatte als jeder andere. Es war wohl nicht der verheiratete Mann, der mich im Sommer 2013 so berauscht hat. Er war es nicht, dem ich den Rücken gestärkt habe, und auf seine Seite habe ich mich nie geschlagen. Es war nicht sein Duft, den ich vermisst habe, als er nicht mehr da war. Und der Parade-Remix von Eulberg ist eben einfach nicht sein und mein Track gewesen, sondern F.'s und meiner, und jetzt weiß ich auch, warum mich diese Aussage vom verheirateten Mann so gestört hat. Manchmal bin ich ganz schön schwer von Begriff - aber wer will so etwas auch schon zulassen, mit "so einem"? Dagegen war der verheiratete Mann rational betrachtet einfach sehr viel sinnvoller.
F. ist mir vor Freude über die Lebkuchen um den Hals gefallen. Und er sagte: "Hey, das ist die erste Karte, die ich von dir kriege. Die bekommt einen Ehrenplatz!" Es ist süß, weil es klingt, als würde er davon ausgehen, dass noch mehr Karten folgen, irgendwann. Und weil es ihm wichtig ist.
Nachts liege ich neben ihm, und wie er mich anfasst und hält, das ist einfach so wundervoll, und mein Herz klopft bis zum Hals, und ich bin froh, dass er da ist.
Am nächsten Tag bin ich zu meinem Friseur in N. Der war ziemlich arschig, wohl weil er enttäuscht war, dass ich diesmal nicht zum traditionellen Schäuffele essen mit ihm bleiben konnte, sondern direkt weiter in die Heimat musste (und wollte!) um in den Geburstsag meines Vaters reinzufeiern mit einem ganz fantastischen Dinner. Dazu gibt es auch eine Geschichte, aber die erzähle ich vielleicht ein ander mal, so wie es überhaupt viel zu erzählen gäbe, aber es lässt sich nicht so recht raustippen.
Der Friseur war also arschig und angepisst und kommentierte die Lebkuchen, die ich ihm brachte, mit: "bei der Verpackung hättest du dir aber auch mehr Mühe geben können." Und als er einen probierte: "die hattest du aber zu lang im Ofen, oder?"
Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar. Der Satz geistert mir seither oft im Kopf rum.
Da gibt es Menschen wie F., die aussehen wie Assis, die aber rundum herzerwärmend und aufrichtig sind, wenn man nicht gerade mit ihnen in Clinch geht. Und dann gibt es Menschen wie den Friseur, die wirklich herzerwärmend aussehen, wunderhübsch und sexy, die witzig und intelligent sind, die aber immer mehrere Dinge parallel am Laufen haben und sich wie ich nun beim Friseur merke oft nicht nur in einer Hinsicht völlig assi verhalten.
Es ist das erste mal seit ich F. kenne, dass ich Angst habe ihn zu verlieren. Und das nicht erst, seit er weg ist. Schon vor meinem Besuch bei ihm vor Weihnachten habe ich mit einer Kollegin darüber gesprochen. Ich hoffe, er kommt (heil) zurück. Viel hält ihn in Deutschland nicht. Und auf der anderen Seite habe ich riesen Schiss davor was ist, wenn er zurückkommt. Mein kleiner Assi mit den graublaugrünen Glitzeraugen und dem Duft nach Sonnencreme.
~ Sugababes - Too lost in you
Es ist komisch ihn nun für 3 Wochen zu verabschieden. "Distance makes the heart grow fonder", hat mir in meinem Praktikum in England mal ein Kollege gesagt. Damals war ich schwer verliebt. Und mir war schon immer klar - in England wie in Afrika wie sonst wo auf der Welt - dass es immer für denjenigen, der geht, leichter ist, denn er zieht in ein Abenteuer. F. hat sich fast in die Hose gemacht in den Tagen vor dem Abflug. Sein erster Urlaub seit vielen vielen Schuldenjahren, den er nicht auf Balkonien verbringt. Und dann auch noch raus aus Europa. Da liegt ein 38-Jähriger Mann in meinem Arm, der sich fürchtet vor drei Wochen Traumurlaub. "Ich will nicht weg! Ich will in deiner Nähe bleiben!"
Ich wäre gerne mitgeflogen, auch spontan. Am Freitag vor Weihnachten bin ich noch Flüge durchgegangen. Arbeitstechnisch aber ausgerechnet in diesem Januar nicht möglich. Vielleicht hätte ich es erflehen können. Aber mein Pflichtbewusstsein hat gesiegt. Jetzt ärger ich mich.
"Ich habe mich in den letzten Jahren daran gewöhnt dich nicht zu haben", hat F. mir vor Weihnachten gesagt, als ich mit selbstgebackenen Lebkuchen und einem "Du fehlst mir" vor seiner Tür stand. Mir selbst wurde allerdings klar, dass er mich mehr hatte als jeder andere. Es war wohl nicht der verheiratete Mann, der mich im Sommer 2013 so berauscht hat. Er war es nicht, dem ich den Rücken gestärkt habe, und auf seine Seite habe ich mich nie geschlagen. Es war nicht sein Duft, den ich vermisst habe, als er nicht mehr da war. Und der Parade-Remix von Eulberg ist eben einfach nicht sein und mein Track gewesen, sondern F.'s und meiner, und jetzt weiß ich auch, warum mich diese Aussage vom verheirateten Mann so gestört hat. Manchmal bin ich ganz schön schwer von Begriff - aber wer will so etwas auch schon zulassen, mit "so einem"? Dagegen war der verheiratete Mann rational betrachtet einfach sehr viel sinnvoller.
F. ist mir vor Freude über die Lebkuchen um den Hals gefallen. Und er sagte: "Hey, das ist die erste Karte, die ich von dir kriege. Die bekommt einen Ehrenplatz!" Es ist süß, weil es klingt, als würde er davon ausgehen, dass noch mehr Karten folgen, irgendwann. Und weil es ihm wichtig ist.
Nachts liege ich neben ihm, und wie er mich anfasst und hält, das ist einfach so wundervoll, und mein Herz klopft bis zum Hals, und ich bin froh, dass er da ist.
Am nächsten Tag bin ich zu meinem Friseur in N. Der war ziemlich arschig, wohl weil er enttäuscht war, dass ich diesmal nicht zum traditionellen Schäuffele essen mit ihm bleiben konnte, sondern direkt weiter in die Heimat musste (und wollte!) um in den Geburstsag meines Vaters reinzufeiern mit einem ganz fantastischen Dinner. Dazu gibt es auch eine Geschichte, aber die erzähle ich vielleicht ein ander mal, so wie es überhaupt viel zu erzählen gäbe, aber es lässt sich nicht so recht raustippen.
Der Friseur war also arschig und angepisst und kommentierte die Lebkuchen, die ich ihm brachte, mit: "bei der Verpackung hättest du dir aber auch mehr Mühe geben können." Und als er einen probierte: "die hattest du aber zu lang im Ofen, oder?"
Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar. Der Satz geistert mir seither oft im Kopf rum.
Da gibt es Menschen wie F., die aussehen wie Assis, die aber rundum herzerwärmend und aufrichtig sind, wenn man nicht gerade mit ihnen in Clinch geht. Und dann gibt es Menschen wie den Friseur, die wirklich herzerwärmend aussehen, wunderhübsch und sexy, die witzig und intelligent sind, die aber immer mehrere Dinge parallel am Laufen haben und sich wie ich nun beim Friseur merke oft nicht nur in einer Hinsicht völlig assi verhalten.
Es ist das erste mal seit ich F. kenne, dass ich Angst habe ihn zu verlieren. Und das nicht erst, seit er weg ist. Schon vor meinem Besuch bei ihm vor Weihnachten habe ich mit einer Kollegin darüber gesprochen. Ich hoffe, er kommt (heil) zurück. Viel hält ihn in Deutschland nicht. Und auf der anderen Seite habe ich riesen Schiss davor was ist, wenn er zurückkommt. Mein kleiner Assi mit den graublaugrünen Glitzeraugen und dem Duft nach Sonnencreme.
~ Sugababes - Too lost in you
Freitag, 20. Dezember 2013
Kopf. Dame. Herz.
okavanga, 00:55h
Es waren zwei Königskinder,
die hatten einander so lieb,
sie konnten beisammen nicht kommen,
das Wasser war viel zu tief.
~ Set of the month: Dominik Eulberg - Apus apus Radiomix
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