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Mittwoch, 8. Februar 2017
Ist die Katze gesund...
okavanga, 20:18h
... und ist sies nicht, wird der Mensch nervös. Ich scheue mich vor Internetdiagnosen, beobachte ihr Verhalten jetzt aber seit ca. einem halben Jahr und war deswegen Anfang Januar auch beim TA, ohne Diagnose. Es ist als hätte sie Flöhe, der Tierarzt hat aber nichts gesehen. Heute ist es so krass, über mehrere Stunden hinweg, dass ich angefangen habe zu googeln.
Blöderweise treffen so ziemlich alle Symptome dieser ominösen Geschichte zu: Felines Hyperästhesie-Syndrom (FHS) // Rolling Skin Syndrom. Kennt das jemand?
Morgen nochmal zum TA und einfach hoffen, dass es doch ein verirrter einzelner Flo ist. Oder Lebensmittelallergie.
Nicht, dass die Katze auch noch einen an der Klatsche hat. Reicht ja, wenns beim Dosenöffner ab und zu hakt...
Blöderweise treffen so ziemlich alle Symptome dieser ominösen Geschichte zu: Felines Hyperästhesie-Syndrom (FHS) // Rolling Skin Syndrom. Kennt das jemand?
Morgen nochmal zum TA und einfach hoffen, dass es doch ein verirrter einzelner Flo ist. Oder Lebensmittelallergie.
Nicht, dass die Katze auch noch einen an der Klatsche hat. Reicht ja, wenns beim Dosenöffner ab und zu hakt...
Montag, 6. Februar 2017
okavanga, 23:27h
Klausuraufgaben geübt. Da hats mir jetzt den Vogel rausgehaun. Scheisse. Mir läuft echt die Zeit weg. Und jeden Tag könnt ich heulen über die vergeudete Zeit in der Arbeit.
Hm ich glaub das Highlight an Wertschätzung habe ich hier noch gar nicht dokumentiert. In meinem letzten Mitarbeitergespräch, Ende November. Diskussion über Gehaltserhöhung. Dem ging voran, dass ich nun, nach 2 Jahren hartem Kämpfen und Dokumentieren meiner Tätigkeiten (Absaufen in operativem Wahnsinn, einzige Personalentwicklungstante in Teilzeit für über 500 Leute - und wir machen echt viel in dem Kontext) endlich die ausgelernte Azubi zur Seite gestellt bekomme. Viel zu spät, wie ich jetzt im Januar gemerkt habe. Denn es kostet natürlich Zeit jemanden sauber einzuarbeiten. Und da ich eh schon Land unter war, ist die Zeit nicht da. Also fallen jetzt halt Dinge runter. Ist aber einfach so. Vor dem Hintergrund des Kompliments macht das auch gar nichts.
Denn. Absolut klar ist mir - und laut eigener Aussage auch der Chefin - dass ich da in den letzten zwei Jahren natürlich gar keine Zeit für strategische Aufgaben hatte. Davon stand auch nix in meinen Zielen. Es hat aber schon einiges an Kraft, Nerven, Koordnations- und Organisationstalent gekostet, das alles überhaupt noch so sauber am Laufen zu halten, dass wir super Feedback bekommen. Auf gut Deutsch könnte man auch einfach sagen: ich hab mir den Arsch aufgerissen, und das mit Erfolg.
Die Antwort auf meine (nach 4 Jahren erstmalig gewagte) Anfrage nach etwas mehr Geld war dann: wenn wir uns anschauen, was du da im letzten Jahr an Tätigkeiten hattest, müssten wir aber sogar in die andere Richtung gehen.
Ich mein. Was will man da von mir eigentlich noch erwarten?
Hm ich glaub das Highlight an Wertschätzung habe ich hier noch gar nicht dokumentiert. In meinem letzten Mitarbeitergespräch, Ende November. Diskussion über Gehaltserhöhung. Dem ging voran, dass ich nun, nach 2 Jahren hartem Kämpfen und Dokumentieren meiner Tätigkeiten (Absaufen in operativem Wahnsinn, einzige Personalentwicklungstante in Teilzeit für über 500 Leute - und wir machen echt viel in dem Kontext) endlich die ausgelernte Azubi zur Seite gestellt bekomme. Viel zu spät, wie ich jetzt im Januar gemerkt habe. Denn es kostet natürlich Zeit jemanden sauber einzuarbeiten. Und da ich eh schon Land unter war, ist die Zeit nicht da. Also fallen jetzt halt Dinge runter. Ist aber einfach so. Vor dem Hintergrund des Kompliments macht das auch gar nichts.
Denn. Absolut klar ist mir - und laut eigener Aussage auch der Chefin - dass ich da in den letzten zwei Jahren natürlich gar keine Zeit für strategische Aufgaben hatte. Davon stand auch nix in meinen Zielen. Es hat aber schon einiges an Kraft, Nerven, Koordnations- und Organisationstalent gekostet, das alles überhaupt noch so sauber am Laufen zu halten, dass wir super Feedback bekommen. Auf gut Deutsch könnte man auch einfach sagen: ich hab mir den Arsch aufgerissen, und das mit Erfolg.
Die Antwort auf meine (nach 4 Jahren erstmalig gewagte) Anfrage nach etwas mehr Geld war dann: wenn wir uns anschauen, was du da im letzten Jahr an Tätigkeiten hattest, müssten wir aber sogar in die andere Richtung gehen.
Ich mein. Was will man da von mir eigentlich noch erwarten?
Sonntag, 5. Februar 2017
Bella Romantica.
okavanga, 02:38h
"Du bist so eine Romantikerin" meinte N. neulich, als ich die zarte Hoffnung hegte, dass Sesamina vielleicht auch noch seine Liebe zum Patenkind entdeckt und merkt, dass er in den letzten Jahren ziemlich granatenarschlochmäßig unterwegs war. Äh hat er dann nicht so gemerkt. Stattdessen bei Erstbesuch nach langer Distanz übers Ficken schwadroniert. Musste wohl mal wieder einen auffahren. Zum Gähnen. Und hat das Patenkind sicher nicht interessiert. Anwesend war es leider.
Ja, eine Romantikerin. In mancherlei Hinsicht mag ich das sein. Andere nennen es naiv. Ein Candlelight-Dinner mit roten Rosen, Champagner und Streichorchester ließe mich jedenfalls direkt auf den Tisch brechen.
Heute war ich auf einem Geburtstag, bei dem ich nicht viele Leute kannte, und die, die ich kannte, kenne ich kaum. Es war toll. Wir hatten sogar face-to-face Flüchtlingsdiskussionen. Ist ja dieser Tage nicht selbstverständlich, wo sich alles so schön unpersönlich hinkotzen lässt.
In solchen Diskussionen wird mir klar, dass ich tatsächlich Romantikerin bin. Voller zarter Hoffnung. Voller Ideale. Die Welt als Ganzes, vereint in Liebe. An mir ist ein echter Hippie verloren gegangen.
Mein persönlichts Highlight waren die Gespräch mit einer Psychoanalytikerin, die so heißt wie ich, und gerade ihre Praxis in Oberbayern abwickelt, und die mit ihrer Schwester und deren Mann über autarkes Leben mit Gänsen und Schafen, und dass es gar nicht so einfach ist, einfach Schafe zu haben, wie man sich das in seiner Bauernhofromantik so vorstellt.
Um 0 Uhr stehen wir alle draußen und halten Riesenwunderkerzen wie Laserschwerte in unseren Händen. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass diese Zauberblitze der Wunderkerzen aussieht wie Hunderte kleiner Neuronen, mit Dendriten, Axonen und Endknöpfchen? So schön. So... Sie wissen schon.
Es war ein wirklich toller Abend.
Ja, eine Romantikerin. In mancherlei Hinsicht mag ich das sein. Andere nennen es naiv. Ein Candlelight-Dinner mit roten Rosen, Champagner und Streichorchester ließe mich jedenfalls direkt auf den Tisch brechen.
Heute war ich auf einem Geburtstag, bei dem ich nicht viele Leute kannte, und die, die ich kannte, kenne ich kaum. Es war toll. Wir hatten sogar face-to-face Flüchtlingsdiskussionen. Ist ja dieser Tage nicht selbstverständlich, wo sich alles so schön unpersönlich hinkotzen lässt.
In solchen Diskussionen wird mir klar, dass ich tatsächlich Romantikerin bin. Voller zarter Hoffnung. Voller Ideale. Die Welt als Ganzes, vereint in Liebe. An mir ist ein echter Hippie verloren gegangen.
Mein persönlichts Highlight waren die Gespräch mit einer Psychoanalytikerin, die so heißt wie ich, und gerade ihre Praxis in Oberbayern abwickelt, und die mit ihrer Schwester und deren Mann über autarkes Leben mit Gänsen und Schafen, und dass es gar nicht so einfach ist, einfach Schafe zu haben, wie man sich das in seiner Bauernhofromantik so vorstellt.
Um 0 Uhr stehen wir alle draußen und halten Riesenwunderkerzen wie Laserschwerte in unseren Händen. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass diese Zauberblitze der Wunderkerzen aussieht wie Hunderte kleiner Neuronen, mit Dendriten, Axonen und Endknöpfchen? So schön. So... Sie wissen schon.
Es war ein wirklich toller Abend.
Freitag, 3. Februar 2017
okavanga, 20:40h
Heute bei den Nachrichten im Radio gedacht: seit wann äußert sich Olaf Schubert zu strategischen EU-Themen? War dann aber Günther Oettinger.
Dienstag, 31. Januar 2017
So schöne Fliegen!
okavanga, 01:22h
Im Bad empfange ich leider nur sehr wenige Radiosender, weswegen ich dann manchmal bei bigFM hängenbleibe, wenn ein einigermaßen gutes Lied kommt. Bis heute jedenfalls. Künftig dann vielleicht doch lieber der türkische Sender, auch wenn der Gesang am frühen Morgen einfach zu viel Dramatik für mich beinhaltet.
Heute morgen jedenfalls. Da stellte die Moderatorin im Kontext des Trumpschen Einreiseverbots die Frage an die Hörerschaft, ob das denn nicht vielleicht auch etwas Gutes hätte, wenn man es denn im Namen der Terrorbekämpfung tun würde.
Auf die Frage hin wurde eine Hörerantwort reingeschnitten, dass, so es denn wirklich für die Terrorbekämpfung ist, schon OK sein kann, aber sonst eben nicht.
Bis jetzt kann ich mich nicht entscheiden, über was ich mich mehr aufrege. Es ist einfach so viel. Dass diese Frage auf so eine merkwürdige Art und Weise gestellt wird. Warum danach nur diese eine Hörerantwort reingeschnitten wird. Was an einem vermeintlich durch Angst motivierten Einreiseverbot nicht rassistisch sein soll. Wieso, so man denn weiß, dass es rassistisch ist, darin etwas Gutes sehen kann. Wieso die Menschen so sehr an eine Sicherheit glauben, die es nicht gibt. Warum sie sich mit Angst jeden Scheiß verkaufen lassen.
Ehrlich gesagt. Ich verstehe das alles nicht mehr. Ist schon länger so, bzgl. des allgemeinen Weltgeschehens, aber das pervertiert ja ins absolut Unglaubliche. Die Perversion karikiert sich selbst. Ich verstehe nicht, wieso das alles geschehen kann. Warum versucht wird darin gute Aspekte zu suchen. Warum immer noch relativiert wird.
Muss dieser Tage oft an LeSchwes Spruch im Kontext kleiner Professor denken, den ich hier schon mal irgendwo zitiert hab: "Da liegt vor dir ein riesen Haufen Scheiße, und du siehst immer noch die schönen bunten Fliegen darauf."
Hoffung, war das. Aber Leute, ich sags euch, es war am Ende halt echt nur ein Haufen Scheiße. Und man - hat der gestunken.
Heute morgen jedenfalls. Da stellte die Moderatorin im Kontext des Trumpschen Einreiseverbots die Frage an die Hörerschaft, ob das denn nicht vielleicht auch etwas Gutes hätte, wenn man es denn im Namen der Terrorbekämpfung tun würde.
Auf die Frage hin wurde eine Hörerantwort reingeschnitten, dass, so es denn wirklich für die Terrorbekämpfung ist, schon OK sein kann, aber sonst eben nicht.
Bis jetzt kann ich mich nicht entscheiden, über was ich mich mehr aufrege. Es ist einfach so viel. Dass diese Frage auf so eine merkwürdige Art und Weise gestellt wird. Warum danach nur diese eine Hörerantwort reingeschnitten wird. Was an einem vermeintlich durch Angst motivierten Einreiseverbot nicht rassistisch sein soll. Wieso, so man denn weiß, dass es rassistisch ist, darin etwas Gutes sehen kann. Wieso die Menschen so sehr an eine Sicherheit glauben, die es nicht gibt. Warum sie sich mit Angst jeden Scheiß verkaufen lassen.
Ehrlich gesagt. Ich verstehe das alles nicht mehr. Ist schon länger so, bzgl. des allgemeinen Weltgeschehens, aber das pervertiert ja ins absolut Unglaubliche. Die Perversion karikiert sich selbst. Ich verstehe nicht, wieso das alles geschehen kann. Warum versucht wird darin gute Aspekte zu suchen. Warum immer noch relativiert wird.
Muss dieser Tage oft an LeSchwes Spruch im Kontext kleiner Professor denken, den ich hier schon mal irgendwo zitiert hab: "Da liegt vor dir ein riesen Haufen Scheiße, und du siehst immer noch die schönen bunten Fliegen darauf."
Hoffung, war das. Aber Leute, ich sags euch, es war am Ende halt echt nur ein Haufen Scheiße. Und man - hat der gestunken.
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