Dienstag, 1. Januar 2019
Es war sehr schön. Glücklicherweise entschloss sich die Gruppe zu einer Mitternachtsexkursion zum NTM, nicht zum Krisengebiet Wasserturm. Dort kamen wir sogar in den Genuss eines kleinen professionellen Feuerwerks.

Womit ich nicht gerechnet hatte war, dass der Kuchen, in den angeblich nur wenig Gras eingebacken war, mich in Kombination mit Sekt und Frischluft ziemlich umgelatzt hat. Das war übrigens mein erster Brownie mit Substanz (Sie erinnern sich, Dinge mal anders machen oder neu ausprobieren und so, direkt einfach weiter umsetzen).

Somit gegen 1:30 Uhr einen polnischen Abgang hingelegt, erstmalig in meiner Karriere als Gast. (Dinge anders machen.. etc). Das Radfahren nach Hause fühlte sich an wie der Flug auf einem fluffigem Wattewölkchen. Und buff... war ich zu Hause und im Bett.

Das wurde heute nur verlassen um aufs Sofa zu wechseln. Es folgte ein aufschlussreicher Blick in den privaten Nachrichtenverlauf der letzten Nacht.

Soweit alles gediegen. Bis Muttern eben anrief, und ihre Neujahrswünsche garnierte mit Vorwürfen, dass sie mich nicht nochmal gesehen hat als ich noch in der Heimat war, und warum sie mich überhaupt so selten sieht, und was ich denn da eigentlich geplant habe für Januar, und ob das alles so sein muss, und ob ich denn mal an die Katze gedacht hätte. Leider musste ich das Gespräch an dieser Stelle abbrechen.

Die letzten 7 Tage haben mir deutlich gezeigt, wo bzw. wer meine Familie ist. Und mit Blutsverwandtschaft hat das ziemlich wenig zu tun. Blutsverwandte Familie ist für mich da, wo ich nicht sein kann wer ich bin.

Prosit Wahlfamilie, prosit Neujahr!






Montag, 31. Dezember 2018
Hinweg, hinweg!
Warum mit den Vorsätzen warten bis zum neuen Jahr? Eben. Deswegen habe ich damit schon vor Weihnachten begonnen und es läuft bis auf einige ähäm weihnachtliche Ausschläge nach unten aber auch nach oben ausgezeichnet. Ganz zu schweigen von der Aussicht auf den Januar. Wun-der-bar unvernünftig.

Deswegen werde ich auch heute alles anders machen als zu den letzten Jahreswechseln. Heute morgen habe ich erstmal ordentlich den Lernplan ignoriert und stattdessen das alte Jahr in Yoga und Sauna weggeatmet bzw. ausgeschwitzt. Darauf ein Schläfchen. Jetzt bin ich geduscht, muss nur noch ins feine Stöffchen hüpfen und mich auf den Weg zu Freund E. machen. Der fand es nämlich völlig inakzeptabel dass ich Sylvester wieder alleine verbringen möchte, und nachdem ich über Vorsätze und Dinge andersmachen nachgedacht habe, konnte ich ihm nur beipflichten.

Dort wird es eine illustre Runde geben, in der ich niemanden weiter kenne, und um Mitternacht will sich diese Runde tatsächlich zum Krisengebiet rund um den Wasserturm begeben. Allein diesen Punkt beäuge ich noch äußerst argwöhnisch, aber: Et kütt wie et kütt.

In diesem Sinne: Ihnen allen von ganzem Herzen nur das Beste für das neue Jahr. Kommen Sie gut rüber, genau so wie Sie wollen, wild & ungestüm oder ruhig & beschaulich. Oder alles in einem.

So halte ich es nun mit Wondrak: "Hinweg, hinweg, du altes Jahr!" (by Janosch)






Mittwoch, 26. Dezember 2018
"Ich mag deine Küsse."
"Ich deine auch."






Sonntag, 23. Dezember 2018
Sehr ungewohnt nach dem Frühstück wieder ins Nachthemd zu steigen, im riesen Bett zu versinken und hemmungslos online Dienste zu streamen. So ungewohnt, dass ich jetzt wohl mal das Zimmer verlasse.

Ph. schreibt heute Vormittag, dass er Big B. für Weihnachten den Rücken kehrt und in die Heimat kommt, aber nicht bei seiner Family schlafen will. Er wusste gar nicht, dass ich hier bin. Spontan bucht er fürs gleiche Hotel. Morgen kommt er an. Fühlt sich an wie zwei Verschworene.

Eine gute Woche. So befreiend mal Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen. Nicht mit dem Kopf. Der Duracel-Hase beschließt für eine gewisse Zeit seine Batterien rauszuenhmen. Und plötzlich fließt alles und greift ineinander.

2019 kann kommen.




Prima Abend. Ich mag V. Und mein Bett im Hotel. Und sogar das Familien-Ding war mehr als okay.

Zeit mich zufrieden dem Schlaf zuzuwenden. Gute Nacht.

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Freitag, 21. Dezember 2018
Sososo dann fahre ich morgen also in die Heimat, buche mich dort aber in einem Hotel ein. Absence makes the heart grow fonder.

Unterm Weihnachtsbaum sitzen am Heiligen Abend tatsächlich Mama Oka, Papa Oka plus Frau, Bruder Oka plus Frau, und Oka. Das gabs noch nie. Also nie nie. Vor allem Papa Oka und Mama Oka unter einer Tanne - die haben das letzte gemeinsame Weihnachten vor etwa 32 Jahren verbracht. Als Geschenk für bringe ich uns eine große Flasche Birnenschnaps aus Österreich mit.






Sonntag, 16. Dezember 2018
F. sendet ein Video, man sieht Palm-Kronen vor Himmel, akkustisch begleitet von einem Grillen-Konzert.

"Bekommst jetzt jeden Tag was gepostet" schreibt er.






Donnerstag, 13. Dezember 2018
Frage den F. wie es ihm geht, ob er gut angekommen ist. Er sendet Bilder und die Aufforderung: "Komm doch! Geld ist kein Problem."

Ach. Ach ach.

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Mittwoch, 12. Dezember 2018
Die Quinten-Wette!
Das allerbeste an der Wette ist, dass ich sie ohne die Erinnerung von Frau Sid völlig vergessen hätte. An dieser Stelle muss ich etwas gestehen. Ab und an, wenn ich prokrastiniere, sehe ich die Whats-App Profilbilder meiner Kontakte an, um zu kucken, was sie so von sich preisgeben, obwohl ich sie zum Teil nicht mal persönlich kenne. Quintens Profilbild ist unverändert seither. Jetzt wird es gleich etwas unangenehm für mich. Manchmal gehe ich dann in den Quinten-Chat und schaue, ob er online ist. Eigentlich eher aus Gewohnheit. Er ist nie online. So dass ich eines Tages mit mir selbst eine Wette schloss: wenn er irgendwann mal online ist, dann schreib ich: buh!

Als es dann soweit war bin ich so erschrocken, dass ich die App geschlossen, das Handy auf den Tisch gelegt und mich natürlich nicht gemeldet habe.

Ansonsten ist es natürlich spannend. Hat Quinten sich noch einmal gemeldet?

Trommelwirbel.

Badabuuusssscchchhhh.

Nein.

Weder vor dem 31.12.2017, noch bis heute.

Und somit gibt es .. oh nein doch nicht. Und somit gibt es keinen Gewinner. Doch! Doch doch. Nach einer kleinen Fehlinterpretation haben wir nun zwei Gewinnerinnen: Sid und Kookie! :-) Leider habe ich spontan nur Ruhm und Ehre für euch. Ja, in der Tat habt ihr da aufs richtige Pferd gesetzt, ich damals leider grundsätzlich aufs falsche. Immerhin hab ich nach all dem Gezauder ein Stück weit Seelenfrieden wiederbekommen. Aber seitdem halte ich alle Männer mind. eine Armlänge auf Abstand. Schade, aber nicht zu ändern für den Moment.


P.S. Nochmal sehr gelacht. Da steht immer noch sein "aua" als letztes Wort im Chat. Köstlich.






Samstag, 8. Dezember 2018
Muttern ist schwer beruhigt angesichts des tollen Videoüberwachungssystems in Mannheim.
Ich finds kacke.

"Aber du hast doch nichts zu verbergen!"" sagt sie. Welch infame Unterstellung.