Sonntag, 8. August 2010
Ironie des Schicksals. Meine Mutter ruft heute Nachmittag an. Zur Zustandsbeschreibung und was da schon wieder schief läuft irgendwann anders.. das pack ich heut nicht mehr. Jedenfalls reisst mir das Nervenkostüm, da für sie immer noch ihre Realität wahrhaftig ist. Trotz Medis. Und wir würden es uns leicht machen, dass wir sie mit Paras abstempeln und uns nicht damit auseinandersetzen, dass das alles real sein könnte.

Danach entnervt den Herrn Vater angerufen. "Was ist, wenn das alles stimmt?" frage ich ihn.

Er verweist mich auf den Tatort am heutigen Abend.

Nicht sehr hilfreich... denn..

...was, wenn das wirklich alles stimmt, was sie behauptet?






Samstag, 7. August 2010
Sonne im Herzen.
Ohne Urlaub bekommt das Wochenende noch mal einen ganz anderen Stellenwert. Und mal ehrlich, der Sommer hat es einem bisher einfach gemacht. Leider nicht oft Fotos gemacht, aber aus den entstandenen ein kleines Fotowändchen:

Loco Dice und Nick Curly trafen sich im Wald.. es war so finster.. Ne es war natürlich am Hafen, super Sonnenwetter und wahnsinns Sound:


J. versucht ein tolles Foto:


Und nochmal (gar nich so einfach mit den Mitbringseln aus Holland..):


Seerosen:


Im Heimatgarten, zwischen An- und Entspannung:


Herz und Hände wärmen. Ich liebe meinen Bruder.


An den Rheinwiesen:


Dogsitter. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.


Und dann doch: Holland! Wie im Meerchen!


Schäferstündchen für die Kleine


Ja, tatsächlich: Oka mit Kind.


Fremdelnde Freundinnen:




Ur - was?
Komme mir langsam ziemlich blöd vor. Gibts eigentlich noch jemanden, der dieses Jahr noch keinen wirklichen Urlaub hatte, und bei dem es nicht so aussieht, als würde noch einer möglich sein?






Donnerstag, 22. Juli 2010
Ziemlich durch.
Ich hab mich schon lang nicht mehr so alleine und zerrissen gefühlt. Letztes Wochenend, bevor ich "geflogen bin", habe ich endlich einen Finanzcheck gemacht, und das Resultat war so erschreckend, dass ich mit J. ein bisschen fliegen musste. 30 und so hoch verschuldet, ohne Haus, ohne Auto.

Ich seh schon bald gar keinen Ausweg mehr. Hab zwar nun einen Plan, aber Angst es nicht zu schaffen.

Hab so sehr die Schnauze voll von all dem was einem ständig abverlangt wird. Leben nennt mein Vater das. Und steck nicht den Kopf in den Sand, das hilft ja nichts. Ich kann aber nicht mehr anders. Seit Anfang des Jahres recke ich meinen Kopf in lauter schwindelerregenden Scheiss. Ohne wegzusehen. Tue was man mir sagt. Bin stark, für meine Mutter, meinen Bruder, meinen Job, und jetzt dann wohl auch für mein Geld.

Ich bin so dermaßen fertig. Eigentlich wollte ich mit Rini und ihrer kleinen Tochter von Freitag bis Montag nach Holland. Ihr Mann zahlt die Unterkunft. Aber ich bin dieses andere zahlen lassen leid. Und mit dem mir nun gestatten Tagespensum an Geld kommt man in Holland nicht weit. Aber kann ich das jetzt noch absagen, wenn ich keine Freundin verlieren will?

Ich will nicht mehr nach Holland. Ich will nach Hause. In mein zu Hause, und mich vergraben, am besten mit ganz viel "Fliegen". Einfach nicht mehr hier sein. Sondern dort, dort, wo eben nicht hier ist. So für ein halbes Jahr. Das wär ok.

Kleiner Professor. Du warst so sehr mein Spiegel. Du hast einfach gelebt, was ich mir so sehr wünsche.

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Sonntag, 18. Juli 2010
fly fly fly...
und dann frag ich mich, woher die geile musik kommt, und merke.. das ist der deepmix livestream den ich vorhin angeklickt habe.

hach fliegen. nur für ein paar stunden. himmelreich voraus. gerade dort, zwischen den wolken. in dem spalt blau. genau da.

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Sunny afternoon...
... und dem auf dem Balkon gegenüber ist der Schlauch geplatzt, und er fragt uns, ob wir Erfahrung damit haben. Und das fragt er uns in unserer Hochlaune..

nach vier Jahren richtet der Nachbar gegenüber zum ersten mal sein Wort an mich, nachdem er mich neulich, als ich auch dem Balkon stand und Ruhe eingefordert habe, nur im Unterhemdchen, ja, wirklich nur imHemdchen!, bekleidet.

Man sind wir dicht. Herrlich. Ich liebe die Tage mit J.

The Kinks - Sunny Afternoon

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Radio Quintessenz gefällt.

Nur für Electro / Minimal Freunde

Nur so. ~ ... link (0 Kommentare)   ... comment



In a men's world.
Kennen Sie die Eislaufmuttis? Heute haben die LeSchwe und ich das männliche Pendant dazu kennengelernt. Beim Wasserballspiel in Lei*men. Da ging es um den Aufstieg in die 1. Liga. Es spielten: ein Pl*auener gegen einen Ham*burger Verein.

Fragen Sie nicht, wie wir dazu überhaupt gekommen sind. Ansich haben wir damit ja nix am Hut. Beeindruckend war schon die Aufstellung der Mannschaften als wir kamen. In Reih und Glied gut gestählte Männerkörper. Da juchzt das sommer- und hormongeschwängerte Frauenherz! Es drängt sich uns die Frage auf, wieso sich Fußball einer so großen Beliebtheit erfreut, wenn doch beim Wasserball alle fast nackt sind. Uns bot sich das Paradies dar.

Wenn da nicht dieses lästige Geplärre von den männlichen Eislaufmuttis gewesen wäre. "EEEEEEEEEEEYYYYYYYYY WAS PFEIFFSTN DUUUUU? EYYY DU WEISST DOCH SELBER NICHT WAS DU PFEIFFST!!!!" "EYYY DER HAT DOCH SCHON WIEDER ABGESTOSSEN!"

Wir hatten natürlich eh keine Ahnung, was interessierten uns die Regeln. Die Kerle schwammen, und warfen, und es war alles sehr adrett. Auch die hübschen Mützchen mit den lustigen Ohrenhörnchen an den Seiten. Nur der Stammtischlärm störte uns empfindlich in unseren Phantasien.

Der Schiri pfiff wohl wirklich schrecklich, denn irgendwann befahl er die beiden Teamkapitäne zu sich und entschuldigte sich für eine Fehlentscheidung. "Nicht die einzige heute", meinte der Plaue*ner, und kraulte zurück zu den anderen Hengsten.

Letztendlich siegte Ham*burg, und die Plau*ener "Muttis" verkrochen sich kleinlaut an die Freibadbar. Wir hingegen fuhren beflügelt zum Grillen. Hauptsache Fleisch.

Auf dem Weg zurück hören wir bei H*R*3 die Dance Classics der 90er. Gerade gekrönt von "Das Boot". Alto Belli. Das waren Zeiten. Da dance ich gleich mal ne Runde mit den Küchengeräten!

Übrigens: wenn man behauptet, der sexuelle Höhepunkt von Frauen beginnt ab dem 30. Lebensjahr, dann kann ich dazu nur sagen: stimmt.






Donnerstag, 15. Juli 2010
Heute Go-Live. Also Projekt, und so. Endlich.


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Die Gesamtsituation seit Jahresanfang fordert ihren Tribut. Ich hab sogar schon vergessen, was ich eigentlich schreiben wollte. Irgendwas belastendes. Motto: Auf allen Vieren irgendwie in Richtung August kriechen.


Anthony and the Johnsons - Spiralling

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