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Mittwoch, 22. Februar 2012
War mal wieder an der Zeit.
okavanga, 22:31h
[Vorhandlung vergessen, heute morgen wusste ich es noch. Es war wichtig. Etwas mit meinem Bruder.]
Sie tragen eine kuriose Konstruktion aus dunkelblauem Metall nach außen. Es sieht aus wie ein Sarg, nur ist der Deckel dreieckig, wie ein Hausdach. An den Seiten sind Cent-große Löcher, damit Luft reinkommt. Als sie den Deckel heben, liegt meine Mutter darin. Sie sieht furchtbar aus. Im Gesicht Ekzeme, ein Ausschlag. Die Lippen ganz aufgesprungen.
Sie, die sie tragen, sehen aus wie Feuerwehrleute, in Schutzanzügen. Sie packen große Schläuche aus und besprühen meine Mutter wie von Sinnen mit Borreliosemittel. "Hört auf", schreie ich, "ihr bringt sie doch um! Mama, das bringt dich um!" Aber es ist ihr egal, und den anderen auch. Mama schaut ganz verwirrt, entrückt, und murmelt, dass das notwendig sei.
Sie lebt in dem Metallkasten. Jeden Tag.
[Aufgewacht, 2.31 Uhr]
Sie tragen eine kuriose Konstruktion aus dunkelblauem Metall nach außen. Es sieht aus wie ein Sarg, nur ist der Deckel dreieckig, wie ein Hausdach. An den Seiten sind Cent-große Löcher, damit Luft reinkommt. Als sie den Deckel heben, liegt meine Mutter darin. Sie sieht furchtbar aus. Im Gesicht Ekzeme, ein Ausschlag. Die Lippen ganz aufgesprungen.
Sie, die sie tragen, sehen aus wie Feuerwehrleute, in Schutzanzügen. Sie packen große Schläuche aus und besprühen meine Mutter wie von Sinnen mit Borreliosemittel. "Hört auf", schreie ich, "ihr bringt sie doch um! Mama, das bringt dich um!" Aber es ist ihr egal, und den anderen auch. Mama schaut ganz verwirrt, entrückt, und murmelt, dass das notwendig sei.
Sie lebt in dem Metallkasten. Jeden Tag.
[Aufgewacht, 2.31 Uhr]
Dienstag, 21. Februar 2012
okavanga, 22:31h
Ein Exkollege interpretiert meine Aussage, dass sich der Kulturschock langsam legt, wie folgt:
"Kulturschock heisst vermutlich "das Frankenland begreift so langsam, dass jetzt ein anderer Wind weht, weil Du da bist" oder irre ich mich? ;-))"
Sehr gelacht :-)
"Kulturschock heisst vermutlich "das Frankenland begreift so langsam, dass jetzt ein anderer Wind weht, weil Du da bist" oder irre ich mich? ;-))"
Sehr gelacht :-)
Mittwoch, 15. Februar 2012
okavanga, 21:52h
Kann hier gerade nicht viel schreiben. Nur weniger prekäre Sachen. Das Blog hier taucht immer wieder im Cache/Verlauf am PC meines Vaters auf obwohl ich immer alles lösche. Aber manch einer soll ja Alternativen haben zu seinem Blog...
Auf hoffentlich bald, kleines Delta.
Auf hoffentlich bald, kleines Delta.
Dienstag, 14. Februar 2012
okavanga, 23:50h
War übers WE bei einem Freund von dem ich dachte, ich könnte ihn sehr mögen, ja gar verliebt in ihn sein. Der hat sich dann aber sehr sonderbar verhalten. Also wirklich wie ein Arschloch. Das macht man nicht, finde ich, auch wenn man mal geknutscht hat. Freunde sind Freunde. Oder auch nicht, wie ich merke. Ich mein, ich bin 450 km angereist. Da kann man schon mal ein bisschen ... so sein, wie man sonst ist, finde ich. Oder auch: aufmerksam, interessiert, offen, zugeneigt. Aber ich erwarte wohl zuviel von meinem Umfeld.
Dafür hab ich bei ihm nachts von meinem Cousin B. geträumt, der sagte: "Ich lieb dich", und es war sehr wichtig für mich in dem Traum, dass er sagte: "Ich lieb dich" und nicht "Ich liebe dich". Er sah wunderschön aus in dem Traum. Nicht so verlebt wie inzwischen. Ich liebte ihn auch, in dem Traum. Mit Cousin B. würde ich unheimlich gern einmal schlafen. Auch wenn es mir danach wohl ziemlich beschissen gehen würde.
Dafür hab ich bei ihm nachts von meinem Cousin B. geträumt, der sagte: "Ich lieb dich", und es war sehr wichtig für mich in dem Traum, dass er sagte: "Ich lieb dich" und nicht "Ich liebe dich". Er sah wunderschön aus in dem Traum. Nicht so verlebt wie inzwischen. Ich liebte ihn auch, in dem Traum. Mit Cousin B. würde ich unheimlich gern einmal schlafen. Auch wenn es mir danach wohl ziemlich beschissen gehen würde.
okavanga, 23:04h
Scheiß auf Valentinstag.
Dienstag, 7. Februar 2012
okavanga, 22:43h
In den Bergen ist Freiheit.
~Wanda Rutkiewic

Nie fühle ich mich so frei, zu Hause und glücklich wie in den Bergen.
Wenn mir bei der Abfahrt der eisige Wind in die Wangen beisst,
wenn ich ohne Rücksicht auf die eigene Kraft
den freien Hang hinunterbretter,
mich runterstürze
die Füße schmerzen, der Schnee staubt,
und die Freude bahnt sich in einem einzigen Wonneschrei
ihren Weg in die Bergluft.
Wenn die Oberschenkel brüllen,
der Jagatee winkt,
das Panorama mir den Atem nimmt.
Dann könnte die Zeit still stehen.
Zu LeSchwe sagte ich atemlos und mit tausend Sonnen in den Augen:
wenn ich mal so sterben würde.
Das wäre wirklich wundervoll.
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